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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
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am 20. September 2004
Einst tauschten sie ihre Seele gegen Geld, Macht und Anerkennung. Aus Menschen wurden perfekte Wirtschaftskoordinatoren. Menschlich belanglos- als Manager höchst produktiv.
Ein Leben für die Firma. Und nur für die Firma.
Doch was geschieht, wenn diese Leute auf einmal ihren Job, ihr ein und alles, verlieren?
Diese höchst dramatische Thematik greift Urs Widmer in seinem Buch „Top Dogs" auf.
In einem sogenannten Outplacement- Unternehmen, einer Art Manager- Arbeitsagentur, warten die 8 Protagonisten, 2 Damen und 6 Herren, auf ihre baldige Wiedereinstellung.
Zum Programm eines Outplacement- Unternehmens gehört auch der Austausch mit den anderen in gemeinsamen Gesprächsrunden. Zu Anfang des Buches noch darauf bedacht keine Schwächen zu zeigen, öffnen sich die Ex- Manager im Laufe der Geschichte immer mehr.
Traurige, weltfremde Persönlichkeiten kommen ans Licht.
Schön die unfreiwillige Komik, die bei den Erzählungen der weltentrückten Ex- Manager aufkommt. Widmer gelingt der Spagat zwischen Schadenfreude und Mitleid hervorragend.
Ansonsten zieht das Buch seine Stärken aus der Dramatik des Themas selbst. Man wünscht sich als Leser tiefere Einblicke in die Persönlichkeit der Manager und weniger Chorszenen.
Trotzdem, Top Dogs hinterlässt Eindruck. Es zeigt offen wie vergänglich Macht und wie wertlos materieller Reichtum ist. In einer kapitalistischen Gesellschaft, wie der unseren, in der diese Werte hoffnungslos überschätzt werden, ein Drama, das mehr Menschen lesen sollten.
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Zur Aufarbeitung ihrer Kündigungen in der Wirtschaftskrise werden einige unterqualifizierte Topverdiener zu einer speziellen Schulung geschickt, die ihnen dabei helfen soll, den Schock über die Kündigung zu überwinden und stattdessen wieder erfolgreich ins hochbrisante Erwerbsleben zurück zu kehren. Dabei gibt es Gesprächsrunden, Peer-to-Peer-Counselling, Urschrei-Therapie mit Marktbegriffen und albernen Anglizismen (was ja manchmal dasselbe ist) und - Schrecken über Schrecken - Rollenspiele, in denen die Geschäfts- und Privatbeziehungen näher beleuchtet werden.

Erschreckend einleuchtene Studie der Recyclingabteilung der "Masters of the Universe", wie sie sich in den 90ern zu nennen wagten, die Topmanager in allen Bereichen, die eben die Top- oder Alpha-Dogs und nicht die Underdogs sind, die sonst das kapitalismuskritische Drama bevölkern. Eine willkommene Abwechslung zum Thema - besonders die eigentlich menschenverachtende Folter durch Rollenspiele ;-)
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am 26. Juni 2006
Ich fühle mich ausschließlich durch die bisherigen Rezensionen zu diesem Stück zu einer eigenen veranlasst. Es kann ja wohl nicht sein, dass Kritikpunkte wie "man hat es nach zwei Stunden schon durchgelesen" bei einem Theaterstück zu schlechten Rezensionen führen!

Es handelt sich hier um ein THEATERSTÜCK!!! Um ein sehr tiefsinniges noch zugleich. Ob man mit modernem Theater etwas anfangen kann, sei jedem selbst überlassen, aber dies ist keine Lektüre, sondern ein Skript, das im allgemeinen als Grundlage für eine Theaterinszenierung gilt und nicht als netter Schmöker für den Urlaub.

Ich habe dieses Buch nicht aus Zwang in der Schule gelesen und konsequenterweise für unspannend gefunden. Ich habe es als Theaterstück gelesen und mir eine Inszenierung dazugedacht. Ich dachte, das macht man so? Aufgrund dieser Erfahrung kann ich dieses Stück nur als erstklassig bezeichnen.

Zum Inhalt ist, denke ich, schon genug gesagt worden.
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am 24. November 2014
Musste es für mein Fachabitur lesen.
Ich habe rund 40 Minuten gebraucht um dieses "Buch" durchzulesen und es war so langweilig das ich mich kaum darauf konzentrieren konnte. Ich bin mir im klaren das es ein Theaterstück ist, welches möglicherweise gut sein kann, aber das Buch ist einfach nur stumpf. Die Charaktere sind schnell vergessen und der Inhalt eben so.

Keine Kaufempfehlung, hätte das Geld lieber verbrennen können.
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am 13. Oktober 2014
Urs Widmers Drama "Top Dogs" wird unter den Amazon-Rezensenten kontrovers diskutiert. Einige finden das Stück langweilig, andere bemängeln, daß die volkswirtschaftlichen Kenntnisse des Autors zu gering für den Stoff seien. Aber geht es in Top Dogs wirklich um Volkswirtschaftslehre? Ich finde, nein! Top Dogs ist ein recht experimentelles und auch unkonventionelles Theaterstück: Die Szenen sind lose miteinander verbunden, eine Handlung wird angedeutet und bildet letztlich nur den Rahmen für einen interessanten Mix aus verschiedenen Textsorten und Szenen.

Zur Handlung: Die New Challenge Company ist eine Art Selbsthilfegruppe für entlassene Top-Manager. In der ersten Szene lernt der Leser den Neuling Dodo Deér kennen. Im Folgenden wird dann die "Arbeit" der Selbsthilfegruppe insgesamt dargestellt, und die Person Deér tritt in den Hintergrund. Als Leser (oder im Theater: als Zuschauer) lernt man die Top Dogs in skurrilen Szenen kennen, etwa in einer "Schlacht der Wörter" oder in sog. "Träumen". Es stellt sich dabei immer mehr heraus, daß es sich bei den Top Dogs um moralische Wracks handelt. Dies erfolgt allerdings nicht mit erhobenem Zeigefinger. Es bleibt dem Leser überlassen, was er aus diesen Darstellungen macht. Dazu ist es erforderlich, sich mit der Sprache der Top Dogs zu befassen, denn die moralische Verkommenheit entlarvt sich vor allem in den sprachlichen Feinheiten.

Wer sich auf diese eher subtile Darstellung und auf experimentelles Theater einlassen möchte, dem sollte "Top Dogs" gefallen. Wer hingegen eine übersichtliche, sich entwickelnde Handlung erwartet, dürfte von "Top Dogs" enttäuscht werden. Auch kann man natürlich fragen, inwieweit eine Buchveröffentlichung von "Top Dogs" überhaupt Sinn ergibt. "Top Dogs" ist aufgrund seines experimentellen Charakters ein Stück, das man im Theater sehen muss. Wer das Stück liest, kommt an einer genaueren Analyse insbesondere der Sprache nicht vorbei, denn sonst wirkt das Stück womöglich belanglos. Das Stück dürfte sich daher eher für die Analyse in der Oberstufe eignen als für die private Lektüre.
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am 26. Oktober 2010
"Top Dogs" sind sie alle: Hochkarätige Manager und Spitzen-Verdiener. Aber sie haben noch etwas gemeinsam. Sie sind alle entlassen worden. Einfach so, der Finanzmisere oder der Jugend geopfert. Einfach abserviert.
Sie treffen sich in einem Institut, das sie alle wieder in die Wirtschaft eingliedern soll. Und hier beginnt die Geschichte. Was nun passiert, führt den Leser in die Abgründe der Psyche dieser Finanzhaie. Kaputte Menschen, kaputte Ehen und über allem die Idee, dass nur Arbeit dem Menschen Würde verleiht.
Zwischen den einzelnen Gruppen- und Einzelgesprächen in diesem Unternehmen kommen immer wieder skurrile, fast schon dadaistische Szenen. Urs Widmer scheint damit die in die Perversität verdrehten Moralvorstellungen der heutigen Zeit noch deutlicher darstellen zu wollen. Während sich die Protagonisten in der großen Klage Firmennamen stöhnend auf dem Boden wälzen und dabei über allem mit der Johannes-Apokalypse das Ende der Welt verkündet wird, kann man nur noch abgestoßen reagieren.
Und beginnt vielleicht, ein bisschen nachzudenken....
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am 8. März 2015
Topmanager und arbeitslos? Für die meisten passen diese Worte nicht zusammen. Doch natürlich gibt es auch aktuell arbeitslose Manager. Mit diesen Thema beschäftigt sich Urs Widmer in seinem Drama "Top Dogs". Dort geht es um 8 Top Dogs und ihr Erlebnis mit ihren Kündigungen. Wie auch die "normalen Leute" können sie ihre Kündigung erst nicht wahrnehmen und leben noch in ihrer "Arbeitswelt". Doch im Laufe des Buches öffnen sie sich mehr und geben auch private Details bekannt. Sie kommen so langsam in ein "normales Leben" an.

Urs Widmer baut das Drama wie ein Theaterstück auf, doch die hintereinander kommenden Abschnitte bauen nicht aufeinander auf, was das Drama verwirrend aussehen lässt. Das geschieht auch dadurch, das es keine Psychologen gibt und er immer von jemand anderem gespielt wird. Außerdem benutzt Urs Widmer viel "Managersprache", wodurch das Drama zudem kompliziert wirkt. Dennoch zeigt das Buch Manager von einer anderen gefühlvolleren Seite, was man von "Top Dogs" nicht erwartet hätte.
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am 22. Februar 2015
Das Drama "Top Dogs" von Urs Widmer handelt von ehemaligen Top Managern, die sich in einen Outplacement Center zusammen getroffen haben um wieder einen Job als Topmanager zu erlangen und somit in ihr altes Leben zurückfinden zu können.

Urs Widmer nutzt in diesen Werk einen Schreibstil der nicht der Alltagssprache entspricht häufig fallen Fachbegriffe, die das Berufsleben als Krieg charakterisieren. Der Leser kann einigen Stellen nur erschwert Verbindungen zwischen Berufsleben und Krieg herstellen.
Nach anfänglich schwierigen Lesen gewönnt man sich allerdings an die Sprache, die Fachbegriffe die man nicht versteht kann man auch schnell aus den Zusammenhang erfassen.
Sehr verwirrend ist allerdings auch der ständige Szenenwechsel im Drama oft weiß der Leser gar nicht wo die Szene jetzt spielt oder ob man sich nur in den Gedanken eines Jobsuchenden "Top Dogs" befindet hier muss der Leser auch schon mal 2-3mal lesen um den Sachverhalt nachzuvollziehen. Zu den ständigen Szenenwechsel kommen auch einige überflüssige Kapitel, die vermutlich nur als Platzfüller dienen sollen, in einem Kapitel werden zum Beispiel nur einzelne Fachwörter aufgelistet und dieses "Spielchen" zieht sich dann über 5 Seiten hin.

Positiv finde ich an den Drama, dass man erfährt was es bedeutet wenn man von "ganz oben" nach "ganz unten" fällt und was das für Konsequenzen nach sich zieht.

Meinem Geschmack trifft dieses Buch nicht es ist für mich als Schüler an vielen Stellen einfach zu langweilig. Wer sich allerdings dafür interessiert wie sich viele Top Manager nach ihrer Entlassung verhalten und was sie alles ändern und bewältigen müssen um wieder in ihr altes Berufsleben zurück zu finden ist es interessant.
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am 26. April 2014
Das Stück soll die negativen Folgen des kapitalistischen Wirtschaftsbetriebs am Beispiel einiger entlassener Manager in einer Art Reha darstellen. Dem Autor fehlt es aber erheblich an politischen und wirtschaftlichen Kenntnissen, um dieses in treffender Weise zu erreichen. Eine persönliche Meinung über menschliche Schwächen und Verirrungen, ohne die (zum Erscheinungsdatum) aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen zu berücksichtigen, ist eben zu wenig. Außerdem bleibt der Witz schal, die Pointen sind schwach, die moralische Entrüstung des Autors geht ins Leere.
Verfassen und Lesen eines solchen Werks: Zeitverschwendung.
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am 12. April 2008
Vermutet haben wir es schon lange, auch wenn wir es nicht gerne wahrhaben wollen. Immer dann wenn uns ein Kredit nicht gewährt, Arbeitsplatzabbau begründet, die Globalisierung verteidigt wurde, blieb als einziger Trost die Hoffnung, dass die da oben irgendwann auch an der Reihe wären. Top Dogs zeigt: Manager sind auch nur Menschen, man sieht es ihnen nur nicht an. Ihr Charakter verschwindet unter gestärkten Oberhemden und in Einheitsanzügen. Einmal vor die Tür gesetzt beginnt bei Ihnen genauso das Lamentieren, Klagen, Jammern wie bei allen anderen Arbeitslosen. Allerdings erscheint ihr Sturz umso gravierender, da sie sich lange Zeit im Olymp, unangreifbar wähnten. Urs Widmer hat dieses Drama um Macht und Scheitern humorvoll eingekleidet. Seine Helden werden zwar bloßgestellt, aber erwirken sofort Mitleid. Das Drama als Tragödie des nach Einfluss und Macht gierenden Entscheidungsträgers, über dessen Kopf hinweg entschieden worden ist. Wenn ich es gewohnt bin, Mitarbeiter zu führen, mit ausgestrecktem Finger in die Zukunft zu weisen, ist es bitter, miterleben zu müssen, dass es eine Zukunft ohne mich gibt. Die Selbsthilfegruppe, die Widmer für sie als Auffangbecken ins Leben ruft, hat viel zu tun. Die Schicksale scheinen so unterschiedlich zu sein und bleiben im Kern dieselben. Man wird nicht mehr gebraucht. Wer ist man überhaupt, wenn man nicht mehr mitspielen darf? Gibt es ein Leben nach der Abfindung? Mit Widmer gehen wir auf die Suche danach.
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