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Kundenrezensionen

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am 9. April 2006
Dieses Buch richtet sich eindeutig an Personen, die als Therapeuten mit Borderline-Patienten zu tun haben - seien sie Ärzte, Psychotherapeuten oder Pfleger. Aber auch Menschen, die in anderer Weise qualifiziert Hilfe für Betroffene leisten möchten, können hier - wie die Verlagsreihe verspricht - "Basiswissen" erwarten.
Der Autor, Ewald Rahn, ist Arzt und Psychotherapeut. Er verfügt, das wird auch in diesem Buch deutlich, über vielfältige Erfahrungen in der Therapie und darüber hinaus über die Fähigkeit zu klarer, anschaulicher Darstellung.
Der Text umfasst einschließlich Glossar, nützlicher Internet-Adressen und einer ausgezeichneten, kurzen Literaturliste weniger als 150 Seiten und ist geradezu meisterhaft, was Übersichtlichkeit, Fülle der Information, Anschaulichkeit und Nachdenklichkeit angeht. Kernaussagen wie "Eine spezifische medikamentöse Behandlung der Borderline-Störung gibt es nicht" werden im Text und zusätzlich im Faltteil des Umschlags hervorgehoben. Die zentralen therapeutischen Verfahren, die auf den Arbeiten von O.F. Kernberg und M. Linehan aufbauen, werden benannt, skizziert und mit guten Argumenten als nützlich und hilfreich klassifiziert.
Die Fallbeispiele, die von sehr kurzen Abschnitten bis zu einer relativ langen Darstellung reichen, sind sorgfältig ausgewählt. Eine besondere Stärke des Buches scheint mir in der abwägenden Betrachtung der Helfer-Rolle (z.B. des längeren Fallbeispiels) zu liegen, die offenbar im Fall der Borderline-Störung besonders heikel ist. Der Helfer wird nicht selten selbst in das extrem schwankende Gefühlsleben des Menschen mit dem "Schwarz-Weiß"-Erleben hineingezogen.
Ein sorgfältig erarbeitetes und gestaltetes Buch, das in jeder Hinsicht überzeugt.
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am 15. Dezember 2004
Durch dieses Buch bekommt man einen hervorragenden Überblick über die vielfältigen Aspekte des Borderline Syndroms. Es wird versucht, die für Helfer und Betroffene oft sehr belastenden Symptome und Verhaltensweisen von den Ursprüngen und den darauf zurückzuführenden Entwicklungen her zu erklären, was für beide Seiten viel zum Verständnis beitragen wird. Mutmachend ist die positive Sichtweise, dass neben destruktiven Anteilen, die leicht in den Vordergrund geraten, ja auch immer vorteilhafte Eigenschaften und Fähigkeiten vorhanden sind, die für den Heilungsprozess genutzt werden können. Mit konkreten Hinweisen zum Umgang mit Borderline-Verhalten und Strategien zur Bewältigung zwischenmenschlicher Schwierigkeiten in einer Helfersituation wird auch für komplizierte Entwicklungen praktikabler Rat gegeben. Besonders beachtenswert finde ich die Einschätzung des Autors, die Borderline-Störung bessere sich bei vielen Betroffenen im Laufe der Zeit, und dass die Erkrankung daher eine gute Prognose habe. Wirkungsvoller kann man nicht motivieren Hilfe zu suchen und sich auf eine Therapie einzulassen.
Weiter werden typische Verhaltensmuster, Auslöser von Krisen und Probleme im sozialen Umfeld geschildert, zahlreiche Fallbeispiele machen die Ausführungen anschaulich und zeigen sehr genau die verschiedenen Facetten des Borderline-Empfindens. Vor Gefahren im Umgang mit Traumata wird gewarnt, daher ist es gut, dass im Literaturverzeichnis u. a. auf das in diesem Zusammenhang sehr hilfreiche Buch: „Imagination als heilsame Kraft" von Luise Reddemann hingewiesen wird. Diagnosekriterien verschaffen Klarheit, die kurze Darstellung verschiedener helfender Strategien zeigt, dass es erprobte Verfahren zur Überwindung dieser Störung gibt. Zusätzlich wird das Für und Wider eines Klinikaufenthalts untersucht und der Nutzen einer medikamentösen Behandlung beleuchtet. Die Wichtigkeit von Eigenverantwortung des Patienten wird hervorgehoben sowie die Notwendigkeit betont, Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten, wozu die am Schluss aufgeführten Ratgeber und Internetadressen wahrscheinlich einen bedeutenden Beitrag leisten können.
Alles in allem ein mutmachendes Buch, das Helfern, Betroffenen und ihren Angehörigen sowie interessierten Laien Verständnis, Hoffnung und Orientierung vermittelt und eine Fülle guter Informationen mit der Botschaft verbindet, das Auswege aus dem Leiden möglich sind.
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am 4. Dezember 2013
Ich habe dieses Buch hier gekauft um diese sehr komplexe Krankheit besser verstehen zu können.
Auf Grund der guten Bewertungen habe ich es mir dann bestellt,schnelle Lieferung usw alles gut!
Das Buch an sich ist gut allerdings sehr kompliziert geschrieben und setzt einen gewissen Kenntnistand voraus!
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am 8. Februar 2012
Ich arbeite im betreuten Wohnen für psychisch Kranke Menschen und habe dort auch Borderline Patienten zu betreuen. Das Buch gibt klare und verständliche Hilfe für Neueinsteiger (im Bezug auf die Borderline Erkrankung) Das Buch ist klar strukturiert und gibt Anregungen für verschiedenste Situationen. Es ist schnell gelesen und daher wirklich zu empfehlen. Im übrigen sind die Bücher aus der "Basiswissen" Reihe des Psychiatrie Verlages alle sehr empfehlenswert. Daher klare Kaufempfehlung, denn in diesem Buch wird auch mal anders über die Borderline Erkrankung gesprochen als in den üblichen, bekannten Ratgebern zu diesem Thema. Für Helfer sehr zu empfehlen, für Betroffene ist es wohl eher nicht geeignet.
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am 12. März 2013
Habe beruflich viel mit Borderline Patienten zu tun.
Bei der Arbeit haben wir auch dieses Buch, deshalb hab ich mir es auch für mich angeschafft.
Es ist sehr informativ, und erleichtert das Arbeiten mit solchen Menschen. Es ist verständlich geschrieben so daß es auch für Laien einfach zu lesen ist.
Sehr zu empfehlen !!!!
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am 16. August 2013
Meine Erwartungen an dieses Buch wurden auf jeden Fall erfüllt, denn es ist verständlich geschrieben und gut erklärt! Kurze Merksätze fassen noch einmal das wichtigste in jedem Abschnitt zusammen! Sehr zu empfehlen!
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am 28. Mai 2014
Dieses Büchlein (ein broschiertes Werk mit ca. 140 Seiten ist für mich kein Buch) ist auf den ersten Blick recht informativ.
Allerdings merkt man, bei genauerem hinlesen bzw., wenn man sich anderer Literatur zum Thema Borderline widmet, dass dieses Buch einige veraltete Ansichten pflegt.

So wird z.B. auf Seite 72 tatsächlich behauptet, dass "nicht wenige Borderline-Kranke" zusätzlich auch noch minderbegabt bzw. leicht geistig behindert sind. Es wird geschrieben, dass für die Behandlung ein hohes Maß an Auffassungsgabe und Verständnis vorausgesetzt werden muss und minderbegabte Menschen diese Voraussetzungen eben nicht bringen können ...

Diese These wird im ganzen Buch nirgendwo belegt. Für solch eine harte Behauptung hätte ich aber schon gerne zumindest eine Quelle gehabt. Ich denke, für Borderline-Kranke ist diese These eine ziemlich starke Beleidigung. Ich habe bereits viele Borderline-Kranke getroffen und erlebt und nirgendwo habe ich eine Minderbegabung feststellen können bzw. wäre mir aufgefallen, dass man mir nicht folgen kann. Dies zu behaupten, und am "gewachsen sein" der hohen Anforderungen in Therapie festzumachen ist eine Farce.
Es steht außer Frage, dass es oftmals schwer ist Borderline-Kranken etwas zu vermitteln. Dies liegt aber sicher nicht in einer minderen Intelligenz begründet, sondern hat ganz viele andere Ursachen.

Die zweite veraltete Behauptung ist, dass Borderline überwiegend bei Frauen zu finden ist. Dies ist eine häufige Behauptung. Allerdings steht sonst oftmals dabei, dass dies zwar offiziell so ist, die Dunkelziffer bei Männern aber deutlich höher geschätzt wird. Es ist erwiesen, dass Frauen eher in eine Therapie gehen, als Männer - was Borderline angeht. So ist auch im Krankheitsverhalten zwischen Männern und Frauen mit Borderline einiges komplett unterschiedlich. Dass es weniger "registrierte" männliche Patienten gibt, heißt nicht, dass es sie nicht gibt.

Da ich bereits einige Literatur zum Thema Borderline gelesen habe und sonst nirgendwo mehr diese Behauptungen aufgetaucht sind, gebe ich diesem Heft nur einen Stern. Die Ansichten des Autors sind veraltet und können das ohnehin schon oft schlechte Ansehen von Borderline-Kranken noch weiter in Verruf bringen.
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am 16. Dezember 2010
Kompaktes Basiswissen im Umgang mit Borderline-Patienten! Ein Lob an den Autor, dieses umfangreiche Thema so kompakt und verständlich abzuhandeln! Das Buch war/ ist für mich ein super Leitfaden im Umgang mit Erkrankten. Vor allem werden auch die lauernden "Gefahrenquellen" im Umgang mit Borderlinern beschrieben.......(beispielsweise Auswirkungen auf das gesamte Team-! Teamspaltung! etc.). Die praktischen Tipps und Hinweise sind sehr gut verwertbar!
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am 3. Februar 2011
+ Das Buch ist klar strukturiert und bietet viele anschauliche Fallbeispiele.

Leider ist es recht oberflächlich geschrieben und bietet nur Grundinformationen, die zudem umfassende Forschungen vernachlässigen.
Die These der Minderbegabung etwa ist nicht common-sense; vgl. dazu etwa die Ausführungen in 'Jenseits der Norm. Hochbegabt und hoch sensibel'.
Als Ratgeber für den Umgang mit Patienten empfehle ich dieses Buch nicht. Da sollte man sich umfassender informieren; hierzu und zu weiterer Diskussion gibt es wirkl. viele andere Werke (etwa eben genanntes 'Hochbegabt und hoch sensibel', 'Ich hasse dich, verlass' mich nicht', Linehans Werke, Kernberg...)
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am 30. Juli 2013
gerade im Betreuungsverfahren solcher hilfsbedürftigen Menschen und auch für jeden anderen,
ist dieses Buch für den ersten Einblick in dieses Krankheitsbild sehr nützlich!
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