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Wer „Ost trifft West“ von Yang Liu kennt, kann bestens verstehen, warum sich Christoph Keese durch dieses Büchlein aus dem gleichen Verlag dazu inspirieren liess, Unterschiede zwischen Mann und Frau ebenfalls ohne Worte festzuhalten. Denn Plakatives darf man auch plakativ vermitteln. Genderforscherinnen und –forscher, die bei statistischen Ungenauigkeiten einen Schwächeanfall erleiden, lassen also am besten die Finger von „Boy meets Girl“ Aber für sie wurde es auch nicht gezeichnet und geschrieben.

Obwohl manche Doppelseiten durchaus auf soliden Statistiken beruhen, halten Katharina und Jan Schochow eher das fest, was sich im Alltag beobachten lässt. Und weil das eng mit dem eigenen Blickwinkel zusammenhängt, sind Vorurteile unvermeidlich. Aber wenn Bücher über Mars und Venus ungestraft Millionenauflagen erreichen dürfen, sollte man auch dieses schmucke und unterhaltsame Büchlein nicht danach bewerten messen, ob jede Aussage empirisch abgesichert ist.

Wie setzen sich Mann und Frau hin? Was trinken sie? Und wie lassen sie angestaute Flüssigkeiten wieder ab, wenn keine Toilette in der Nähe ist? Es sind meist keine weltbewegenden Fragen, auf die man auf den smaragdgrünblauen oder korallroten Seiten Antworten findet. Aber schließlich sind es auch selten nennenswerte Ereignisse, die über das Scheitern oder Gelingen einer Beziehung entscheiden. Wer einfach zur Kenntnis nimmt, dass Männer den Pullover anders ausziehen als Frauen, weniger Zeit im Bad verbringen, andere Shoppinggewohnheiten haben, als Jungs lieber mit Baggern als mit Puppen spielen und am Flughafen kleinere Koffer auf die Waage stellen, ist bereits auf dem Weg zur Erleuchtung.

Beabsichtigt oder nicht, vermitteln die schönen und oft witzigen Illustrationen eine Lebensweisheit, die in unserer pädagogisch durchtränkten Zeit leicht in Vergessenheit gerät: Man muss nicht alles verstehen, um glücklich zu sein.

Mein Fazit: Kein großer Freund verakademisierter Geschlechterdiskussionen stieß ich in diesem schön gestalteten Büchlein immer wieder auf Aussagen, die vieles auf den Punkt bringen, was mann und frau vielleicht einfach so stehen lassen sollten. Gerät das kleine Büchlein in falsche Hände, könnte es allerdings auch locker einen gemütlichen Abend sprengen, da der Übergang von Genderdiskussionen zu Parteiideologien fließend ist.
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Bei aller Genderdiskussion und der Vielzahl von androgynen Stars kommt dieses kleine Rechteckbuch mit Gegenüberstellungen und Konstrastierungen daher, welche durch die verschärfte Präsentation zu einer anregenden Diskussion beitragen. Was sind die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Männern und Frauen?
Hierzu nutzen sie piktogrammartige Zeichnungen, die mit spärlichen Mengenangaben, Pfeilen, Gewichtgrößen, Temperaturangaben oder vielem anderen mehr pointiert beschreiben, wo die durchschnittlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern liegen. Die Statistik bezieht sich auf das Jahr 2013 und beschreibt zum Beispiel die Lebenserwartungen, die Inanspruchnahme von Elternzeit, das Lesen von Karten, das Körpergewicht. Die Zeichnungen beziehen meist auch das unterschiedliche Verhalten von Frauen und Männern ein. Nur bei der Suizidhäufigkeit wurde sowohl für das weibliche als auch das männliche Geschlecht ein Seilgalgen - in unterschiedlicher Größe - gewählt. Hier hätte man durchaus auch das unterschiedliche Verhalten von Männern und Frauen auch graphisch festhalten können.
Ansonsten ist es eine spannende und anregende Aneinanderreihung von Typisierungen, die gerade durch die treffsichere Darstellung zum Disput einlädt. Dieses Geschenkbüchlein ist kein Klischeebedienen, sondern ein Klischeehinterfragen; und zwar nicht nur für Paare, sondern für alle Menschen, die gerne über sich und andere lächeln, lachen und manchmal sogar friedlich streiten mögen.
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