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Kundenrezensionen

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am 12. Oktober 2006
Schon seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg. So hilfreich ich sie teilweise empfinde und so sehr mich die Grundhaltung überzeugt, so geht es mir doch immer auf die Nerven, wenn man gleich erkennt, nach welcher "Methode" jemand mit mir kommuniziert. Wenn dann diese typischen GFK-Sätze fallen, empfinde ich das eher als unecht und manipulativ und nicht als wirklich förderlich.

Dieses Buch ist anders - auch auf der GFK beruhend ist es doch wunderbar frisch, direkt und doch einfühlsam. Es geht mehr um eine wirklich offene und echte Begegnung und die weit verbreitete Tendenz, die eigenen wahren Gefühle durch eine "gweialtfreie" Mehtode zu überdecken kommt gar nicht erst auf.

Eine echte Bereicherung und das erste GFK-Buch, das mich wirklich voll und ganz überzeugt!
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am 24. Juni 2007
Ich lebe mit Gewaltfreier Kommunikation seit 2002 und habe schon etliche Bücher darüber gelesen. Brysons Buch hat mich neben Rosenberg/Seils' Buch am meisten berührt, weil er - zumindest in meiner Wahrnehmung - sich wirklich zeigt:

er hat zwar schon viele Jahre Erfahrung als Trainer, kommt aber immer wieder in Situationen, wo seine eigenen Nöte ihn unfähig machen, Anderen empathisch zuzuhören.

Bei anderen Büchern über GFK lese ich viel darüber, wie man es "richtig" macht (wie man also eine richtige Giraffe ist), aber bei ihm lese ich auch, warum man es manchmal eben nicht richtig machen kann, weil man selbst so viel braucht - und wie man damit dann umgeht.

Ich konnte mich sehr gut mit ihm verbinden und habe sehr viel gelernt.

Ja, es stimmt, das Buch vermittelt wenig Lernstruktur, aber ich glaube, das ist auch gar nicht sein Ansatz. Und es gibt ja schon genügend Einsteigerliteratur über GFK.

Ich habe den Eindruck, es ist für Menschen geschrieben, die die Struktur schon kennen und schauen wollen, wie es sich mit GFK lebt, wenn man über die "hölzerne Gedichtphase" hinausgekommen ist, wo man wie ein Erstklässler die vier Schritte tapfer durchdekliniert - und dabei oft nur verständnisloses Stirnrunzeln erntet.

Das Buch vermittelt die Haltung hinter der Methode in wundervoller Weise, und Bryson stellt sich nie über den Leser, sondern teilt sich mit, teilt sein Erleben mit dem Leser. Dass er dabei manchmal sehr ausschweifend ist, macht ihn für mich liebenswerter und nahbarer, weil er dadurch so menschlich bleibt.

Mich hat dieses Buch unheimlich bestärkt: Ich habe GFK lange Jahre dazu benutzt, mich beliebt zu machen, indem ich mich in jeden, der nicht bei Drei auf den Bäumen war, versucht habe, einzufühlen. Durch Brysons Buch lerne ich, dass GFK eben auch bedeutet, sich Anderen zuzumuten: Indem ich z.B. sage, wenn ich ihnen nicht mehr zuhören will. Indem ich lieber ehrlich bin als höflich (allerdings ist das wirklich ganz schön schwierig). Indem ich mich selbst wirklich genauso wichtig nehme wie mein Gegenüber (zumindest tue ich das immer öfter).

Und: ich kenne eine ganze Menge Giraffen, für die dieses Buch eine ebensolche Offenbarung war wie für mich.
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am 15. Januar 2011
Waren Sie ein "nettes" Kind? Dann genießen Sie jetzt sicher den Lohn für das Nettsein. Dazu gehören oft Depressionen, eine Neigung zu explosiven Gefühlsäußerungen, Unklarheit hinsichtlich einer geeigneten beruflichen Laufbahn oder das Gefühl, dass die Arbeit, mit der Sie Ihren Lebensunterhalt verdienen, sinnlos ist ... so beginnt das Buch von Kelly Bryson, das den Nerv vieler Menschen trifft.

In dieser Welt müssen wir ständig mit Menschen umgehen, die uns durch ihr Verhalten bewusst oder unbewusst auf irgendeine Weise unterdrücken. Viele Lehrer haben uns beigebracht, keine Widerworte" zu geben. Wir mussten schweigen, wenn unsere Bedürfnisse nicht erfüllt wurden. Deshalb verhalten wir uns oft so, dass wir Dinge erleben, die uns schmerzen. Um das, was wir wollen, bitten wir auf die einzige Weise, die man uns beigebracht hat, nämlich indem wir über das Verhalten anderer moralisch wertend urteilen, was die Betreffenden als Angriff auffassen, den sie mit einem Gegenangriff kontern. Und wenn das passiert, bekommen wir nicht nur das nicht, was wir wollen, sondern empfinden außerdem Angst, Scham und Schuld. Ein Teufelskreislauf, indem wir tagein tagaus verfangen sind.

Dass Gewalt mit sich selbst und anderen in die Depression führt, beschreibt und begründet Kelly Bryson auf eindrucksvolle Weise. Über die Methode der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg zeigt dieses Buch effektive Wege, die selbstablaufenden zerstörerischen Mechanismen frühkindlich und kulturell bedingter Traumatisierungen zu erkennen und selbstbestimmt hinter sich zu lassen. Wäre es nicht eine der wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Werk, die Wörter "muss" und "sollte" endgültig aus seinem Wortschatz zu streichen - dann würde ich sagen, dass dieses Buch ein absolutes "Muss" ist und von jedem gelesen werden "sollte", der weit über die Gewaltfreie Kommunikation hinausgehende Informationen sucht zum Verständnis der Psyche in der zwischenmenschlichen Kommunikation.
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. Juli 2012
Kelly Bryson's Aufforderung "Sei nicht nett, sei echt" klang für mich wie eine Befreiung. Mediationsgeschult und mit gewaltfreier Kommunikation nach Marshall Rosenberg vertraut, bin ich immer wieder an meine Grenzen gestoßen, wenn es darum ging Empathie zu leben, sobald ich selber betroffen war.

Bryson gibt in seinem Buch viele Beispiele über Tücken im Leben mit der Empathie, die ihm auf seinem eigenen Weg mit der gewaltfreien Kommunikation begegnet sind und die er selber meistern musste. Er scheut sich nicht seine leser an seinen Problemen teilhaben zu lassen und aufzuzeigen, dass auch er als Profi immer wieder an seine Grenzen stößt. Er wirft Fragen auf wie "Wollen Sie im Recht sein oder wollen Sie dass ihre Beziehung funktioniert?" [erste Reaktion meinerseits: "Ja darüber sollte sich mein Partner mal Gedanken machen!" Ich habe zwei Nächte gebraucht, diese Frage an mich heranzulassen]. Besonders gut hat mir gefallen, das er Streit als "intensives Bedürfnisabgleichsgespräch" betitelt hat und mich damit darauf aufmerksam gemacht, dass ein zielführender Streit durchaus akzeptabel sein kann.

Das Buch war für mich nicht immer leicht zu lesen und oft schwer zu verdauen, da es mir nahe ging. Aber genau das zeichnet das Buch auch für mich aus. Wer nach Formeln und Übungsmethoden sucht, wird von diesem Buch enttäuscht werden. Die werden zwar immer wieder eingestreut, machen aber nicht die Essenz des Buches aus. Deshalb halte ich den Untertitel "Handbuch für Gewaltfreie Kommunikation" irreführend. Manchmal war mir das Buch zu "amerikanisch" aber insgesamt, hat es mir viel gegeben, denn

mir hat das Buch auf den Schlips getreten, mich zum Nachdenken angeregt und mich von Besserwisserei zum Verständnis geführt, ich habe mich aufgehoben gefühlt, bei dem Gedanken, dass auch die Lehrmeister der Empathie immer wieder in Fallen tappen aber mir wurde auch gezeigt, wie man da wieder rauskommen kann. Dafür sei Kelly Bryson Dank.
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am 15. April 2007
Vielleicht hatte ich zu viel erwartet von Kelly Brysons erstem Buch und all den hochlobenden Rezensionen. Er hätte vielleicht erst seine Biographie schreiben sollen, voller Anekdoten und tagebuchartigen Schilderungen: "vom Balkan reiste ich nach Irland, weiter nach Israel und hielt überall tolle Workshops ab, die mich so berührten, dass ich weinen musste..". Inhaltlich hätten 2/5 des Umfangs gereicht (daher auch nur 2 Sterne), denn mehr als seine episch breiten allgemeinen Schilderungen hätte mich das konkrete Vorgehen der gewaltfreien Kommunikation interessiert (mein Bedürfnis, das ich nach Bryson nicht übergehen sollte)- doch ich respektiere sein Anliegen, sich in seinem ersten Buch weitläufig und teilweise auch sprachlich ausufernd mitzuteilen, dass hat ihm bestimmt gefehlt. So viel Empathie (und auch darauf legt er Wert) habe ich für ihn. Das Buch liest sich gut, wenn man viel Zeit und Geduld hat, auch wenn nicht wirklich das drinsteht, was ich mir davon erhofft hatte.
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am 18. August 2016
Kommunikation ist ja ein Thema für sich. In diesem Buch konnte ich verständlich Erklärungen finden, wie ich meine Bedürfnisse umsetzen kann ohne andere zu verletzen, bzw. was könnte mein Gegenüber mir sagen wollen.
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am 29. März 2007
Nachdem ich schon etliche Bücher von M. Rosenberg bzw. der Gewaltfreien Kommunikation gelesen habe, habe ich mir auch dieses neue Buch zuglegt.

Der Schreibstil ist sehr gut und es wird auf viele Themen eingegangen. Die Beispiele die gebracht werden kann man auch gut in seinem Umfeld anwenden. Die Ausführung klingen echter.

Im Gegensatz zum Buch von M. Rosenberg sind relativ wenig Beispiele vorhanden bzw. enthält dieses Buch weniger Praxis.

Das Buch liest sich sehr gut und flott. Manche Kapitel möchte man gleich fertig lesen, da die Erzählung aus seiner gesammelten Erfahrung sehr interessant sind.

Was mir nicht so besonders gefallen hat, war das gegen Ende des Schlusses immer wieder von anderen Schriftstellern zitiert wurde.
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am 31. Juli 2011
ein Handbuch sollte meiner Ansicht nach etwas sein, dass einem praktisch weiterhilft, dazu kam es für mich bei diesem Buch jedoch nicht. Schon allein weil mir die Geduld fehlte mich mit der Autobiografie des Autors auseinanderzusetzen.

Für Anfänger, die sich gerne in das Thema einlesen und GFK lernen wollen ist dieses Buch meiner Ansicht nach weniger geeignet.
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am 9. April 2015
Es geht um einen vollständigen Wechsel meiner gewohnten Sichtweise auf andere, und der Sprache in der sich das ausdrückt.
Zum Beispiel von "was mich am anderen stört" zu "was mein Bedürfnis ist".
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