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am 19. April 2006
Elf Autoren informieren jeweils aus ihrer Sicht über die in Deutschland noch wenig bekannte Energetische Psychotherapie. Die Autoren gehören unterschiedlichen therapeutischen Schulen an - sind sich aber völlig einig, dass sich die Energetische Psychotherapie erfolgreich in jedes therapeutische System integrieren lässt. Überzeugend legen sie dar, dass die neue Methode sehr schnell und dennoch anhaltend wirksam ist bei hochgradig belastenden negativen Gefühlen und Gedanken (Trauma, Angst, Depression u.a.). Die Autoren schreiben in einer recht anregenden, Neugier weckenden Art. Eine gewisse Redundanz hat mich als Leser nicht gestört, sondern mich zu stärkerer Reflexion angeregt.

Der Forschungsstand zu dieser therapeutischen Methode wird hoch aktuell dargestellt. Angegebene Internetadressen erlauben es, sich auf einfache Art, auf dem allerneuesten Stand zu halten.
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Dem Team um Michael Bohne, Christof T. Eschenröder und Claudia Wilhelm-Gößling ist ein seriöses und fundiertes Buch geglückt. Die einzelnen Beiträge beschreiben die Energetische Psychotherapie in verschiedenen Ansätzen. Der Praktiker lernt, wie er die Energetische Psychotherapie in seine bisherigen Ansätze integrieren kann. Das löst die Energetische Psychotherapie aus dem esoterischen Umfeld und bereitet den Weg auch für gestandene Psychotherapeuten, die bei neuen Methoden erstmals skeptisch sind. Mir haben vor allem die vielen Fallbeispiele geholfen.
Auch der Überblick über den Forschungsstand zu Energetischen Psychotherapie ist sehr informativ.
Insgesamt ist es sicher momentan das seriöseste Buch zu diesem Thema auf dem Markt und hebt sich wohltuend von allen Rezeptbüchlein ab.
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am 19. April 2006
Angesichts des herrschenden Trends zu evidenzbasierten Verfahren stehen die Methoden der energetischen Psychotherapie im Abseits, während Kliniker sie immer wieder als erstaunlich wirksam beschreiben.

In diesem Buch wird der tatsächlich noch dürftige Forschungsstand systematisch zusammengefasst. Das Buch differenziert zwischen einzelnen Methoden, die sich alle hinter dem Oberbegriff der energetischen Psychotherapie verbergen:

- Mit EdxTM (Energy Diagnostic and Treatment Methods nach Fred Gallo) werden die gestörten Meridiane diagnostiziert und spezifisch behandelt.

- Bei TFT (Thought Field Therapy nach Roger Callahan) werden symptomspezifische Algorithmen verwendet, nach denen Akupunkturpunkte in einer bestimmten Reihenfolge geklopft werden.

- Bei EFT (Emotional Freedom Techniques nach Gary Craig) und NAEM (Negative Affect Erasing Method von Fred Gallo) werden bei allen Symptomen die selben Punkte nach dem selben Muster geklopft.

Zwei Kapitel beschreiben sehr lebendig an Fallbeispielen Erfahrungen mit der Integration solcher Methoden in psychotherapeutische Grundverfahren wie Kognitive Verhaltenstherapie (Kai Born) und Psychodynamische Psychotherapie (Claudia Wolhelm-Gößling, Astrid Vlamynck). Zwei weitere Kapitel vergleichen die Energetische Psychotherapie mit EMDR (Christoph Eschenröder) und verhaltenstherapeutischen Methoden zur Phobiebehandlung (Jutta Bockhold). Als weitere Einsatzfelder wird die Behandlung von Traumafolgestörungen (Beate Kallweit) und die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern (Karin Hauffe) beschrieben.

Die zahlreichen Berichte aus der Praxis mit konkreten Fallbeispielen, aber auch die flüssige Sprache machen das Buch zu einer sehr gut verdaulichen Fachlektüre. Besondere i-Tüpfelchen sind ein Vorwort Gunter Schmidt und ein ausführliches Interview mit Fred Gallo.
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am 8. Oktober 2007
In einem Geleitwort umreißt G.SCHMIDT, wie er zur EP kommt und wo er Möglichkeiten, allerdings auch Grenzen der EP sieht. Gelobt sei SCHMIDT schon an dieser Stelle für seine offenbar unbegrenzte Innovationsfreudigkeit, bei der er bei einer eben solchen Begeisterungsfähigkeit stets eine gesunde kritische Distanz zum Gegenstand zu wahren weiss.
Sehr überzeugend und informativ ist der Einführungsbeitrag von M.BOHNE gelungen, der die Leser gleich zum Ausprobieren anregt und so auch eine erste kleine Erfahrung mit der EP machen lässt. Man sollte es freilich nicht unbedingt machen wie der Rezensent, der den Artikel als Nachtlektüre genossen hat und nach dem Klopfen erst mal nicht mehr schlafen konnte. EP macht eben fit!
BOHNE und im übrigen auch alle anderen Autoren verzichten erfrischenderweise auf viele umständliche Worte, wo sie in Erklärungsnot sind. Dies betrifft v. a. die Erklärung der eigentlichen Wirkungsweise der EP, wenn diese in westlich- wissenschaftlicher Art beschrieben werden soll. CLAUDIA WILHELM- GÖßLING allerdings stellt sich heldenhaft der Aufgabe, die Wirkmechanismen der EP von den Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) herzuleiten. Sie tut dies, indem sie sich auf Erfahrungen und Forschung zur Akupunktur bezieht. Weiter stellt sie interessante Hypothesen zur Wirksamkeit vor ( neuronale Plastizität, neurohumorale Prozesse, Entspannung).
C.T. ESCHENRÖDER zeigt sehr überzeugend die gemeinsamen Wirkprinzipien von EP und der Verhaltenstherapie. Aus Sicht des Rezensenten, der einen VT- Hintergrund hat, liefert er hier auf originelle Weise sehr verblüffende Erkenntnisse. Verblüffend deshalb weil sich ja die theoretischen Grundannahmen der beiden Ansätze so gar nicht entsprechen. Für gelernte Verhaltenstherapeuten dürfte dieser Artikel einer der spannendsten des Buches sein.
Ohne die Bedeutung der weiteren Beiträge in diesem höchst innovativen Buch schmälern zu wollen, soll zu ihnen vorerst lediglich gesagt sein, dass überzeugende klinische Erfahrungen und erste Forschungsaktivitäten berichtet(FEINSTEIN, BOCKHOLD, KALLWEIT, HAUFFE) und vielverspechende Ansätze zur Integration mit anerkannten und bewährten Therapieverfahren gezeigt werden (K.BORN, WILHELM- GÖßLING, VLAMYNCK). Diese Beiträge untermauern die ersten viel versprechenden klinischen Aktivitäten in Richtung EP.
Einen schönen Abschluss bildet das Interview von HEIKE BORN mit FRED GALLO, der hier am Ende die Notwendigkeit betont, die bloßen Techniken der EP wieder in ein gesamtes therapeutisches Handlungskonzept zurückzuführen, wo wir die alten Bekannten "Rapport", "gesunder Zustand des Behandelnden" und "gründliches Verständnis des eigenen Anwendungsfelds" wieder treffen. Therapeuten, so FRED GALLO, sollten der EP gegenüber eine offene, aber kritische Experimentierhaltung einnehmen.
Da kann der Rezensent (Verhaltenstherapie, Hypnotherapie, EMDR) eigentlich nur noch sagen: Danke, Herr GALLO, "ich bin all hier" und habe bereits für mich persönlich und in meinem therapeutischen Arbeiten sehr von der EP profitiert. Ich wage auch die Vorhersage, dass die EP eine schnellere und weiter greifende Karriere als therapeutisches Standardverfahren machen wird als etwa EMDR. Das besprochene Buch ist hierzu ein wertvoller Wegweiser mit Verweisen auf weiterführende Literatur und sehr interessante Internetseiten. Nebenbei: EP macht auch noch Spaß!
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am 5. Juli 2009
Hier handelt es sich um ein hoch interessantes Buch über PEP (Prozessorientierte Energetische Psychologie), - den Einsatz der Selbstakzeptanztechniken, selbstverständlich auch der Klopfmethoden, die in dieser ergänzenden Methode zur Anwendung kommen. Die Techniken sind einerseits sehr geeignet für Nicht-Fachleute, die sich mit einfach zu erlernenden Methoden Entlastung in unangenehmen emotionalen Situationen verschaffen wollen. Sie sind aber auch als Zusatztechnik für verschiedene psychotherapeutische Anwendungen und Richtungen sehr geeignet, sind gut integrierbar in Verhaltenstherapien, körperorientierte Therapien, die systemische Psychotherapie, besonders auch gut in hypnotherapeutische Therapieformen und viele andere. Das Buch zeigt ausführlich, wie bewährte Therapierichtungen von PEP profitieren können. Die Prozess- und embodymentfokussierte Psychologie ist nicht eine Therapie an sich, aber eine extrem effiziente Zusatzmethode, die in alle mir bekannten Methoden eingebaut werden kann. Dies wird in diesem anschaulich formulierten Buch schön aufgezeigt. Daher kann ich die Lektüre für alle Interessierten, seien es nun Layen oder Fachleute, wärmstens empfehlen. PEP wird zunehmend bekannter und wird von Dr. Michael Bohne ständig weiter entwickelt.
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