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TOP 500 REZENSENTam 27. April 2010
Es ist so schade, dass dieses Buch aufgrund seines Titels und der Covergestaltung eine völlig falsche Erwartung weckt und die falsche Zielgruppe anspricht.
Der violette Schneebesen auf dem Cover und der Titel "Liebeslotterie" suggerieren leichte Unterhaltung und einen Roman, der in Richtung "Freche Frauen" geht, doch genau dies ist das Buch nicht.
Es ist vielmehr eine ungemein zauberhafte Geschichte, in der zwar die Liebe eine nicht unwesentliche Rolle spielt, doch die Art, wie sie erzählt wird - und von wem - lässt sie zu etwas ganz Außergewöhnlichem werden.
Die Erzählerin ist die örtliche Heilige "Walpurnia", die bärtige Märtyrerjungfrau, deren Flehen um Hässlichkeit von Gott erhört wurde und die daraufhin hoffte, mit ihrem neuen Vollbart und ihrem plötzlich eintretenden katastrophalen Warzenbefall, keusch leben zu können. Walpurnia nun blickt seit zwölfhundert Jahren auf "ihr" Städtchen Dot, sieht schreckliche aber auch schöne Dinge und kann nichts tun. Aber berichten kann sie, und dass, was sie berichtet, lässt vor dem inneren Auge des Lesers eine altmodische, fast verwunschen erscheinende Stadt entstehen, die wirkt, als habe man sie in eine Schneekugel eingeschlossen, die auf ein Schütteln hin zum Leben erwacht.

In Dot findet sich eine kleine heile Welt, die beim genaueren Hinsehen, zwar in ihren Abläufen bis hin zum Sonntagskonzert im Park, die gute, alte Zeit, in der alles besser war, verkörpert, aber deren Bewohner sich dann doch mit einigen Sorgen herum plagen müssen.

Die unglückliche Liebe des Bürgermeisters zu Agathe, seiner drallen Sekretärin beobachtet die Heilige nur zu genau und sie scheint die beiden in ihr Herz geschlossen zu haben, denn sie lässt sie nicht aus den Augen und das ist gut so, denn man kann von den beiden nicht genug bekommen.

Was für eine wunderbar warmherzig erzählte Geschichte voller Magie! Sie macht unglaublichen Spaß und ich fühlte mich Stimmung des Films "Chocolat" versetzt - mit dessen Hauptpersonen und dessen Zauber kann man sie meiner Meinung nach gut vergleichen. Ich hoffe, dass dieses Buch noch sehr viele Leser findet, die sich nicht vom Titel und dem grausigen Küchenutensil auf dem Cover täuschen lassen - vielleicht reicht die Magie zwischen den Buchdeckeln ja aus, um potentielle Leser zu bezaubern, die es mit nach Hause nehmen...
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am 25. Januar 2012
Irgendeine Kleinstadt im Baltikum, irgendwann in vorsozialistischen Zeiten: Bürgermeister Krovic, den alle nur den "guten" Krovic nennen, ist unsterblich in seine Sekretärin Agathe verliebt. Das Problem: Agathe ist verheiratet, zwar ist sie in ihrer lieblosen Ehe unglücklich, wie kann es Krovic jedoch mit seinem Gewissen vereinbaren, eine verheiratete Frau zu lieben. Und was sollen die Leute sagen? Langsam kommen die beiden sich näher, das gemeinsame Mitagessen wird zur schönsten Zeit des Tages. Doch ist der bedächtige, vorsichtige Krovic zu langsam für die liebesverhungerte Agathe.
Hätte ich nur das Cover dieses wunderbaren Buches gesehen, hätte ich es mir sicherlich nicht gekauft, zu lila und die abgebildeten zuckrigen Kekse schienen schon alles zu sagen. Dazu noch der Titel... Zum Glück habe ich mich überreden lassen. Die Liebeslotterie ist eine wunderbar charmant-leichte Liebesgeschichte. Die Atmosphäre einer Kleinstadt, in der jede Geste, jede Handlung Beachtung findet und zum Stadtgespräch zu werden droht, ist wirklich toll wiedergegeben. Aber auch die Idylle und die Sicherheit des Vertrauten wird für den Leser spürbar. In diesem Setting entfaltet sich die zarte Liebesgeschichte von Agathe und Krovic. In oft poetischer Sprache schildert Nichols die Gefühle der beiden. Der Autor ist ein Meister darin das passende, ungewöhnliche Detail zu finden. Dabei verliert es sich jedoch nicht im Kitsch und bietet keine einfachen ad-hoc-Lösungen an. Die beiden Liebenden leben in keiner einfachen Welt und auch die Liebe vermag das nicht zu ändern. Zum Ende hin verliert die Geschichte sich immer stärker im märchenhaft-surrealen und scheint sich fast aufzulösen.
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am 29. September 2014
Tibo Krovic ist Bürgermeister von Dot und seit geraumer Zeit in seine Sekretärin Agathe Stopak verliebt. Die wiederum ist verheiratet, doch eine Fehlgeburt setzte ihrem Ehemann so zu, dass er sich inzwischen in den Alkohol geflüchtet hat. Während sie sich anfangs noch krampfhaft bemüht, ihre Ehe zu retten, entspinnt sich bald eine zarte Liebelei zwischen ihr und Tibo. Zu zart für Agathe. Sie ist Opfer ihrer starken sexuellen Triebe, lässt den Bürgermeister fallen und wirft sich dem Erstbesten, der sie befriedigt an den Hals. Eine runzlige Wirtin, Mamma Cesare, muss mit ihren magischen Fähigkeiten einschreiten um zusammen zu führen, was zusammen gehört.

--Eindrücke--

Was direkt auf der ersten Seite auffällt, ist der ungewöhnliche Stil des Autors. Er ist distanziert und wirkt wenig persönlich, fast hölzern. Dazu verliert er sich in den immer gleichen Wiederholungen. So führt er immer wieder auf, wie sinnlich und kurvig Agathe ist, wie üppig ihr Dekoltée. Fast meint man, der Autor ergötzt sich an seiner eigenen Figur.
Tibo Krovic ist so, wie ihn alle nennen: Gut. Der "Gute" Tibo Krovic lässt leider weitere Charakterzüge vermissen. Außer einer gewissen Schüchternheit im Bezug auf Agathe bleibt er das ganze Buch über ziemlich farblos.
Agathe ist die Art Frau, die eigentlich das Gute will, sich aber aus Verwirrung dem Schlechten in die Arme wirft. Ihrer grenzenlosen Naivität (manche nennen es Hoffnung) geschuldet, lebt sie in einem selbstgeschaffenen Gefängnis, in dem der Mann regiert. Einen Bezug zu den beiden Protagonisten konnte ich zu keinem Zeitpunkt herstellen.

Der Großteil der Handlung findet in der ersten Hälfte des Buches statt - die ich auch noch voll gelesen habe. Ab der Mitte verliert das Buch endgültig auch noch das letzte Bißchen Energie. Ohne Wichtiges zu verpassen, kann man ganze Seiten überspringen und nur nach dem roten Faden lesen. Man wird dabei Zeuge, wie sich Tibo und Agathe immer wieder um sich selbst drehen, aber nicht aus ihrer Haut können. Irgendwann ist man wirklich genervt.

Zum Ende hin, wird es dannn ganz verrückt, denn Agathe verwandelt sich in einen Dalmatiner. Oder tut zumindest so als wäre sie einer. Als Hund, so meint sie, könne sie den Emotionen des Menschseins entfliehen. Fortan lässt sie sich von Tibo auch wie ein Hund behandeln, schläft im Körbchen etc. Statt einzuschreiten und seiner wahrscheinlich psychisch kranke Freundin zu helfen, spielt er das Spiel mit. Agathe hat sich erneut in ein krudes Abhängigkeitsmodell manövriert und erfährt auch noch Unterstützung.
Ach ja, das endgültige Ende ist...ganz im Ernst, ich fand es absurd. Aber meintwegen. Wenn der Autor meint, dass es nur so geht...

--Fazit--

Ein Buch, das sich als romantische Herzlektüre tarnt und sich als verwirrende Enttäuschung entpuppt.
Genossen habe ich das Die Liebeslotterie nur in sehr kleinen Teilen. Das Buch nimmt nie wirklich Fahrt auf, killt seinen Spannungsbogen, und beherbergt blasse bis seltsame Gestalten. Eine Geschichte so aussagefrei und langweilig, dass ich es nicht vollständig lesen konnte. Von mir keine Empfehlung und 2 Sterne.
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am 19. Mai 2013
In meinem ganzen Leben habe ich noch nie so einen Schwachsinn gelesen. Am Schluss des Buches habe ich mich gefragt ob der Verfasser des Buches noch ganz klar im Kopf ist oder ich. Was bitte soll das? Ein Märchen für Erwachsene, in der sich eine liebende Frau in einen Dalmatiner verwandelt. Auf dem Umschlag steht "Ein bezauberndes, romantisches Märchen". Für mich mehr als ein Fehlkauf. Schade um die verschwendete Zeit.
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am 8. Januar 2011
Dieses Buch ist einfach nur merkwürdig. Es liest sich sehr zäh und man will einfach nur einen Faden in der Geschichte finden. Dazu kann man getrost Absätze und Seiten überspringen, ohne dass etwas passiert.
Ich kann dem Urteil von The Financial Times: "Das ist ganz klar das Werk eines meisterhaften Erzählers" nicht folgen!
Mein Urteil: Ein Fehlkauf!
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