Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Mehr dazu HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle SonosGewinnen BundesligaLive 20% Extra Rabatt auf ausgewählte Sportartikel

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
79
4,7 von 5 Sternen
Harmonielehre endlich verstehen!: Einstieg in die Musiktheorie (nicht nur) für Gitarristen.
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:24,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 15. November 2017
Ich kann das Buch nur empfehlen, super erklärt, toller Aufbau!
Nur: Ich würde mein Exemplar dem Autor durchaus gerne mit Korrekturbemerkungen zusenden, damit in der nächsten Auflage die Orthografie und Interpunktion auch noch an das hohe inhaltliche Niveau wenn nicht angeglichen, dann doch angenähert werden (die Arbeit wärs mir echt wert, weil ich total überzeugt und begeistert von der Arbeit dieses sehr guten Musiklehrers bin) ... (ein Lektorat scheint es nun wirklich nicht gegeben zu haben, was man bei dem Preis aber durchaus erwarten sollte) ... Trotzdem: Klasse Lehrwerk mit Zeug zum Klassiker!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 7. Juli 2014
Ein Buch, das für jemanden ohne Notenkenntnisse genau die richtigen Informationen liefert. Leicht und verständlich geschrieben. Kaufempfehlung. Am besten man kann es dann irgendwann :-) auswendig.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 22. Januar 2015
Diese Harmonielehre unterscheidet sich von anderen wie folgt:
1. Sie erklärt alles am Beispiel der Gitarre.
2. Sie beschränkt sich auf das Nötigste.
3. Sie bemüht sich, abgesehen von vielen unvermeidlichen Fachausdrücken eine verständliche Sprache zu wählen.
4. Sie fragt den Lernstoff regelmäßig mit Verständnisfragen ab.
Dass das Buch das Versprechen: "endlich verstehen" einhalten kann, wage ich zu bezweifeln.
Westliche Musiktheorie ist nicht einfach und wird auch durch dieses Buch nicht logischer und transparenter.
Aber zumindest gibt es unzählige studierte Musiker, die ihr Wissen noch weniger verständlich und praxisferner in dicke Bücher gepackt verkaufen. Dieser Autor hier ist Autodidakt.
Um den Leser nicht zu verwirren, muss er daher nicht so viel weglassen wie die Anderen. Das kann auch von Vorteil sein, wie man sieht. Aber bitte keine Wunder erwarten.

Noch ein Rat für diejenigen, denen auch solche Bücher nicht helfen:
Die Gitarre ist eher ungeeignet für Musiktheoriestunden. Man kann aber in zwei Schritten vorgehen:
Zunächst die Musiktheorie an einem Tasteninstrument verstehen lernen. Da liegen alle Töne direkt einsehbar nebeneinander. Man sieht die Zusammenhänge der Tonleitern und Akkorde. Man versteht, dass das Chaos dadurch entsteht, dass die schwarzen Tasten zwischen e und f sowie h und c fehlen. Und man erkennt, dass ein Akkordtyp auf der Tastatur immer das gleiche Griffmuster (Fingerabstände) hat. Die logischen Schnitzer bei Notenbild und Typenbezeichnungen, die unsere Vorfahren eingebaut haben, bleiben natürlich.
Als zweiten Schritt kann man dann ein Buch benutzen, mit dem man die Töne des Gitarrengriffbretts erarbeiten kann. Dann erkennt man auch dort Regelmäßigkeiten. Dass bis auf den Abstand zwischen G und H traditionell alle Saiten in gleichen Ton-Abständen gestimmt werden können. Dass die Töne auf beiden E-Saiten natürlich an der gleichen Stelle liegen. Und daher logischer Weise ein Akkordtyp, mit einem quer liegenden Barree-Finger, der alle Saiten abklemmt, verschiebbar ist. Dieser Griff also auf allen Bünden und damit für alle Grundtöne gleich ist.
Und natürlich gibt es für alle Tonleiterarten (Dur, Moll, Blues usw.) auch für alle Grundtöne die gleichen Fingerläufe (denn die Tonabstände der Tonleitertypen und Abstände der Saiten sind immer gleich). So was kann man als Pappkarten oder in Heftchen und DVDs meist aus den USA kaufen.
So lichtet sich dann das Chaos im Laufe der Jahre, was aber nicht ohne regelmäßiges Wiederholen, Hören und Spass am Ausprobieren funktioniert. Unser Gedächtnis ist da leider etwas träge.
Wenn man dann nach Jahren alles kapiert hat, kann man vieles wieder vergessen. Denn inzwischen reagieren die Finger auf das Gehör, ohne das Großhirn zu beteiligen. Ab 120 Beats pro Minute sind musikwissenschaftliche Betrachtungen der Akkorde während des Musizierens wenig hilfreich.
Übrigens ist es die traditionelle Stimmung der Gitarre, die sie im Vergleich zum Klavier so unübersichtlich macht. Weshalb der berühmte Virtuose Stanley Jordan sie einfach in EADGCF umstimmte, weil er dies nicht einsah. Dadurch reduzierte er die Anzahl der Fingersätze, die er sich merken musste, drastisch. Aber dann sind alle Gitarrenlehrbücher der Welt plötzlich ungültig. Weshalb sich seine einfache Sicht auf die Gitarrenmusik wohl kaum durchsetzen wird. Bluesmusiker können es auch dem Rollingstone Keith Richards nachmachen. Nur fünf Saiten aufziehen, die in G D G H D stimmen und bevorzugt Tonleitern aus 5 Tönen spielen (Pentatonik). Hat er bei alten Blues-Recken abgeguckt. Wer sich das von ihm selbst zeigen lassen will, suche auf youtube nach: Guitar Moves with Keith Richards: "There's Two Sides to Every Story". So simplify your life - but you can't always get what you want.
33 Kommentare| 87 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 12. November 2012
Dem einen oder anderen mag das Szenario bekannt vorkommen: Als Kind zur frühkindlichen Musikerziehung quasi „genötigt“ hatte man nur einen Wunsch: Möge der Klavier- oder Gitarrenunterricht nur ganz schnell vorüber gehen, mögen die Eltern nur endlich begreifen, dass man nicht willens ist ein Instrument zu lernen. Jedenfalls nicht jetzt.
Mir ging es mit 7 Jahren ähnlich, bereits nach der ersten Stunde verweigerte ich jegliche Form starren Unterrichts. Heute, knapp 35 Jahre später bereue ich das. Und mit mir – wie aus dem Bekanntenkreis zu hören ist – auch andere meiner Altersgruppe. Doch bekanntlich ist es nie zu spät, sich dem Musizieren zu widmen, noch dazu wo aktuelle Studien beweisen, dass die aktive Auseinandersetzung mit einem Instrument das Gehirn fit hält. „Mein“ Instrument war schnell gefunden, die Gitarre. Wie so viele andere zugeben – wenn auch unter vorgehaltener Hand — startete auch ich die späte Musikerkarriere mit Lehrwerken für Kinder. Für die Praxis mag das gut sein, was die Theorie betrifft, ist es schwierig sich durch den Dschungel guter Lehrwerke zu kämpfen. Gerade Musiktheorie, wie etwa Notation, darf wieder erlernt werden. So war zumindest mein Weg. Tabulaturen, wie sie viele Hobbymusiker schätzen, mochte ich bereits aus dem Gefühl heraus nicht. Wenn, dann sollte mein Weg der des Notenlernens sein. Unzählige Harmonielehre-Bücher verstaubten im Schrank, weil ich keinen Zugang finden konnte und in Teilen ernsthaft an meiner Intelligenz zweifelte. Musik liegt mir nicht im Blut und ich hatte weder Zeit noch Lust, noch einmal an die Uni zu gehen, um Versäumtes nachzuholen.

Durch Zufall stieß ich auf Wolfgang Mefferts Werk „Harmonielehre endlich verstehen“. Und was soll ich sagen? Eine Offenbarung, denn endlich hatte es ein Autor geschafft, bei Null anzufangen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und das Wichtigste: All das fundamentale theoretische Wissen im ersten Teil des Buches („Grundlagen der Harmonielehre“) in simple Worte zu verpacken. Ich gebe zu, dass ich bei einem ersten Blick in das Inhaltsverzeichnis erst einmal geschluckt habe, denn Worte wie „Tritonussubstitution“ lösten eher Unbehagen aus. Aber nach dem Lesen des Buches wurde mir klar: Es ist nicht nur eine Frage des eigenen Intellekts, sondern auch eine Frage der Methodik und der genauen Kenntnis um die Zielgruppe, die das Buch zu dem macht was es ist.
Ein Lehrwerk der Spitzenklasse!
Meffert versteht es, die elementaren, in Teilen komplexen Zusammenhänge, wie etwa den Quintenzirkel, so darzustellen, dass auch der blutigste Anfänger die Verbindung von Theorie und Praxis herstellen kann. Es braucht etwas Geduld, aber der methodisch didaktische Ansatz ist für mein Dafürhalten richtig gewählt.
Doch beginnen wir von vorn: Das Layout des Buches und auch das Format sind ansprechend. Das Inhaltsverzeichnis gibt einen klaren Überblick, selbst wenn man als Anfänger zunächst nur einen Bruchteil versteht. Beginnend mit einigen Ratschlägen, wie das Üben effizient praktiziert werden sollte, startet er mit dem wichtigsten an der Musik, dem Ton. Entstehung, Tonhöhe, Tondauer. Und fokussiert in diesem Kapitel nicht nur die spielbaren Sequenzen, sprich die Töne, sondern widmet sich detailliert auch dem was die Musik erst zur Musik macht: den Pausen. Am Ende des 2. Kapitels – wie auch bei den folgenden 19 – gibt es Übungsaufgaben. Und siehe da: Es geht! Ich hatte schnelle erste AHA-Effekte und erfreue mich immer noch am Lernen. So soll es sein. Weiter geht es mit dem diatonischen System, das auch den berühmt-berüchtigten Quintenzirkel aufzeigt. Mehr und mehr gewinne ich bei Lektüre dieses Buches den Eindruck, dass andere Autoren Lehrwerke schreiben, um zwar das eigene Wissen (und vielleicht auch sich selbst?) darzustellen, aber in keinster Art und Weise daran denken, dass viele Menschen eine einfachere Sprache bevorzugen Und vielleicht auch nur diese verstehen.

Meffert ist das gelungen, wohl auch aus der jahrelangen Erfahrung als Gitarrenlehrer unterschiedlichster Altersgruppen. Kapitel 4 befasst sich mit den Basics, den Akkorden. Viele Hobbygitarristen kennen sie alle. Haben Sie auswendig gelernt. Das fehlende Verständnis und Wissen um den Aufbau von Akkorden hemmt ab einem gewissen Entwicklungsstand jeden Gitarristen. Die unendlichen Möglichkeiten, die beispielsweise leitereigene Septakkorde oder auch Dominantseptakkorde bieten, bleiben dem unkundigen Gitarristen verborgen. Meffert schafft es über einfach Erklärungen unendlich viele „Knoten platzen zu lassen“. Und führt das auch im hinteren praktischen Teil weiter. Endlich verstehe auch ich, warum ein falsch gegriffener Ton auch falsch klingt. Das mag für den ersten Moment eine triviale Aussage sein, aber das Verständnis für die Entstehung eines Fehlers ermöglicht nicht nur eine Korrektur, sondern führt einen spielend Schritt für Schritt in die richtige Richtung. Weiter geht es mit der Harmonisierung der Tonleiter und endlich verstehe ich nach Lektüre nur einer Seite (!), was es mit Tönen auf unterschiedlichen „Stufen“ auf sich hat.

Ebenso erschließt sich mir erstmals das System paralleler Molltonarten. In keinem anderen Buch war das so anschaulich erklärt. Meffert schreibt tatsächlich nur „Wenn man zwei Oktaven der C-Dur Tonleiter aufschreibt, kann man aus ihnen die A-Moll-Tonleiter quasi `herausstanzen`.“ So einfach ist das also. Und wieder folgen Übungskapitel. Anfangs zähle ich noch die Noten an den Fingern ab, aber das Wichtigste: ich verstehe. Ähnliche AHA-Effekte erlebe ich auch im nächsten Kapitel, in dem leitereigene Akkorde behandelt werden. Bis zur Lektüre dieses Buches war mir nicht klar, dass es sich um das pure Aufeinanderschichten von Noten handelt. Natürlich steckt hinter all dem eine komplexe Logik, mit der es sich auseinander zu setzen gilt. Von nichts kommt bekanntlich auch nichts.
Aber ich darf wieder einmal feststellen, dass der Sprachduktus der Musikwissenschaftler eine Wissenschaft für sich ist. Und da ist es hilfreich, wenn man etwas Latein kann. Selbst Dinge, die ich nur sekundär bräuchte, lese ich aufmerksam. Weil das Lesen als solches Freude bereitet und ich mit jedem Kapitel vertrauter werde mit dem bis dato ungeliebten Thema Harmonielehre. Worte wie Cmaj7 sind nicht mehr Angst auslösend, sondern werden von Seite zu Seite verständlicher.
Sicher, hier und da – da will ich ehrlich sein – muss ich einiges ein zweites und drittes Mal lesen. Interessanterweise passiert das immer dann, wenn ich geglaubt habe, die Übungsseite am Ende eines Kapitels auch später noch bearbeiten zu können.
Ich bin keine 15 mehr und in diesem Alter lernt der Mensch einfach anders. Doch Meffert gelingt bei einem so komplexen Thema der Brückenschlag: Komplexe Zusammenhänge mit einfachen Worten darzustellen und sämtliche Berührungsängste abzubauen. So auch im zweiten Teil („Musiktheorie in der Praxis), der gekonnt den Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis schafft. Unzählige Beispiele ermutigen den Leser, endlich zum Instrument zu greifen und das Erlernte praktisch anzuwenden. Und das Beste daran: Ich finde endlich auch einmal Lieder, die ich noch nicht kenne. Viele Notenbücher für Kinder, an denen ich mich als blutiger Anfänger orientiert hatte, sind meines Erachtens musikalisch völlig veraltet. Meffert bringt traditionelle Songs wie etwa „Zogen einst fünf wilde Schwäne“ und das mir völlig neue „Kumbaya“, und so werde ich des Übens einfach nicht müde.

Fazit: Ein Buch, dass sein Geld wert ist und das ich immer wieder gern zu Rate ziehe, um Dinge nachzulesen. Das Musizieren bereitet mir Freude und die Lektüre dieses Buches stellt für mich eine ähnliche Bereicherung dar, wie das Üben an der Gitarre selbst. Empfehlenswert für alle, die neugierig sind und auch die eine oder andere Übungsaufgaben nicht scheuen. Vor allem empfehle ich das Buch Erwachsenen, die Schwierigkeiten haben einen Zugang zur Harmonielehre zu finden und so in ihrer Entwicklung stagnieren. Hier kann man auf schnelle und einfache Weise seinen Horizont erweitern, wenn man bereit ist, sich auf das Thema einzulassen.
33 Kommentare| 157 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 26. Oktober 2013
Über dieses Buch bin ich in einer Fachzeitschrift gestolpert und habe auf Grund der begeisterten Rezensur dort gedacht, kann ja nichts schaden, sich mal mit Harmonienlehre zu beschäftigen.
Das Buch kam, wie üblich bei Amazon sehr schnell an und ich habe gleich angefangen zu lesen. Selten habe ich ein Buch über musikalische Theorie gelesen, dass mich so in seinen Bann gezogen hat. Der Autor schreibt sehr ansprechend und die Erklärungen sind super nachvollziehbar. Auch die Hintergrundinformationen, warum wir Klänge als harmonisch empfinden sind genial.
Aber Vorsicht! Das Buch hat es in sich und es empfiehlt sich unbedingt, die praktischen Übungen mit der Gitarre, die der Autor vorschlägt auch zu machen. Dann wird man mit neuen Ideen und Klangerlebnissen belohnt oder versteht zumindest die Hintegründe zu vielem, was man in der Praxis schon angewendet hat. Auch ist es mit einmal lesen nicht getan, ich nehme es immer wieder zur Hand. Aus meiner Sicht eine absolute Empfehlung für jeden Gitarristen, der mehr über Harmonien wissen möchte.
0Kommentar| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. Januar 2017
Danke Wolfgang Meffert für dieses Buch. Viele Jahre schon habe ich so etwas gesucht.
Leicht verständlich und so spannend wie ein Roman. Ich konnte es gar nicht mehr weglegen.
Mir sind so in kurzer Zeit viele Dinge klar geworden, die lange Zeit unklar und mit Fragen behaftet waren.
Danke, danke, danke...das Buch ist eine wahre Offenbarung.
Und ich habe gerade mit großer Freude entdeckt, dass es einen zweiten Teil gibt, der genau die
Themen behandelt bei denen bei mir auch noch Erklärungsbedarf besteht. Ich freue mich schon drauf.
Übrigens: ich spiele Klavier. Das Buch bietet also keineswegs nur dem Gitarristen etwas,
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. Dezember 2014
Für mich (61, Autodidakt) passt dieses Buch zu 100%. Es wirkt motivierend. Habe es 2x gelesen :-) und werde es wohl noch ein paar Male machen.
Kurz und bündig, treffend.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 1. Juli 2015
Es gab bei mir 2 Ausgangspunkte: (1) Viele Jahre des Gitarrenspielens à la "Ich-weiß-nicht-was-ich-mache-aber-es-hört-sich-überwiegend-gut-an-(nur-wieso??)" und (2) die Überzeugung, den unendlich drögen bis unverständlichen Unterrichtsstunden unserer — mit Verlaub — manchmal etwas merkwürdigen Musiklehrer für immer entflohen zu sein. Nachdem sich alles wiederholt hatte, eröffnet sich mir an der Schwelle des Rentenalters nun eine Vision: Dieses komische Zeugs endlich einmal ganz neu angehen und verstehen lernen. Und Wolfgang Meffert hat etwas fertiggebracht, woran Generationen von Musiklehrern und hilfreichen Musikern gnadenlos gescheitert waren: Ich habe es auf ABC-Schützen-Niveau im Notenlesen gebracht, interessiere mich für harmonische Zusammenhänge, fange an mitzudenken, während ich auf dem Griffbrett rumfingere, und das Beste: Ich habe den zwingenden Eindruck, endlich etwas verstanden zu haben. Und dafür mache ich sogar umso lieber Musik!!
Jene Theoriemeister, die hier meinen, der Autor solle bei seinen Leisten bleiben, oder die Herren und Damen von der Tastenfraktion: Das ist mir alles dermaßen wurscht!!! Haut Euch den Kopf weiter voll mit elaborierten Werken, Besten Appetit und viel Freude beim Fachsimpeln. Aber nur eines zählt für schlichte Gemüter wie mich (vielleicht ja auch für manche andere). Nach 45 Jahren Dummheit hat sich jetzt — kaum noch glaublich — mein musikalischer Horizont erhellt!! Und selbst wenn das Buch nur für Gitarristen geeignet wäre (nebenbei irrelevanter Blödsinn…): Meine Musik ist dadurch weniger langweilig und ich kann die Werke Anderer weitaus besser erfassen, würdigen und bewundern.
Wolfgang Meffert, hiermit danke ich Ihnen virtuell auf Knieen und stammele ergriffen: "Sie haben es bei mir jedenfalls geschafft!"
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. Dezember 2016
Ich habe vor 30 Jahren Gitarre gespielt und im Musikunterricht Harmonielehre gehabt - und den Quintenzirkel damals mühsam gelernt. Heute bin ich ein Wiedereinsteiger. Nach 30 Jahren ist aber das damalige Wissen in den unendlichen Weiten des Synapsenuniversums verschwunden. Also habe ich mir dieses Buch zugelegt, in der Hoffnung mein Wissen auffrischen zu können. - Kurzum: das Buch hat meine Erwartungen weit übertroffen. Es ist fantastisch! Man merkt beim Lesen wie viel erfolgreiche Mühe sich der Autor gegeben hat, sich in den Wissensstand des Lesers zu versetzen und ihn mit einfachen Worten, einprägsamen Metaphern und verständlicher Sprache dort abzuholen, wo der Leser am Anfang eben noch steht. Das Buch erklärt komplexe Zusammenhänge sehr leicht verständlich und einprägsam. Nach einer Stunde lesen hat man den Quintenzirkel verstanden und verinnerlicht. Nach einer weiteren Stunde Akkorde, usw.

Ich gebe selten Rezensionen ab. Aber dieses Buch ist didaktisch so exzellent und erklärt ein komplexes Thema so, dass der Leser es nicht nur verstehen, sondern auch begreifen kann, so dass ich über meinen Schatten gesprungen bin und diese Rezension verfasst habe. Denn hier hat ein Autor überragende Arbeit geleistet - was sehr selten passiert. Ich hoffe, dass diese Rezension bei allen an der Harmonielehre interessierten Lesern jegliche Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Kaufes dieses Buches beseitigt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 27. August 2013
Was viele Musiklehrer in der Schule vergeblich versucht haben, hat dieser Autor nun doch geschafft!
Was sind Tonleitern, wie bildet man sie? Warum klingen zwei bestimmte Töne gut miteinander und andere nicht? Welche Akkorde passen zueinander und welche nicht? - Endlich Antworten auf diese Fragen!
Nicht nur für Gitarristen geeignet, aber sehr für diese zu empfehlen!
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden