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am 13. Februar 2009
Bereits die Einleitung dieses Buches läßt aufhorchen - denn an Stelle trockenen Faktenwissens und Auflistens irgend welcher Erfolge oder Mißerfolge begleitet der Leser den Spion Otto von Hentig bei seinem Aufbruch vom Konstantinopler Bahnhof Haydarpascha auf einer Strecke der Bagdadbahn - und wird so hineingezogen in die lebendige Vergangenheit.

Diesem kompositorischen Schreibgriff bleibt Wolfgang Korn in seinem Buch über die Bagdadbahn treu - läßt den Leser dabei in unterschiedliche Sichtweisen der im näheren und weiteren Sinne mit der Bahn Verbundenen schlüpfen (ohne dabei in Ich-Erzählungen zu verfallen).
So beispielsweise aus der Sicht der englischen Schriftstellerin Gertrude Bell, des deutschen Kaisers Wilhelm II., der türkischen Sultane, des deutschen Finanziers Siemens und anderer.
Auf Grundlage der überlieferten Lebenszeugnisse entsteht so ein facettenreiches Bild, das sowohl die politischen Entscheidungshintergründe und allgemeinen Zustände sowie deren Wandlungen im Deutschen und Osmanischen Reich beleuchtet als auch den tatsächlichen Hergang des Bahnbaus.

Dabei gelingt es W.Korn, durch sorgfältige Recherchearbeit und das Zusammenführen bisher nur als Einzelaspekte wahrgenommener Fakten, hartnäckige Mythen und Legenden aufzudecken, die sich bis heute um die bereits vor Baubeginn als "Großtat" gefeierte Bahn ranken.
Eine aufschlußreiche, erzählerisch und faktisch gelungene sehr empfehlenswerte Lektüre.
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am 26. August 2012
Locker und gut verständlich lesbar, enthält das Buch eine Menge interessanter Informationen über den Bau eines technischen Großprojektes, welches um die vorletzte Jahrhundertwende Weltgeschichte schrieb.
Leider hält es inhaltlich nicht immer das was sich der geneigte Leser verspricht.
Manche verwendete Quelle ist von zweifelhaftem Wert. Louis de Bernieres mag sehr wohl ein phantasiebegabter Autor historischer Romane sein, aber mit Sicherheit ist er nicht der Chronist dieser Epoche. Dass zur Darstellung von Kaiser Wilhelm II. bevorzugt der Biograph Röhl zitiert wird zeigt außerdem, dass hinsichtlich der Person des Kaisers auf das Gebot einer halbwegs objektiven Darstellung verzichtet wurde. So sind dann auch die zahlreichen Schmähungen gegen Kaiser Wilhelm II. weder originell, noch leisten Histörchen ala Der Kaiser buddelt auf Korfu" irgendeinen Erkenntnisbeitrag zum Thema. Kleinere Missgriffe, wie Kaisers Geburtstag vom 27. Januar auf den 15. zu verlegen sind da noch verzeihlich.
Dort wo der Autor seinen zentralen Untersuchungsgegenstand verlässt, wirkt sein Urteil manchmal oberflächlich und von kläglichem Halbwissen geprägt. Die meisten der Kriegsopfer des Dardanellenfeldzuges wurden nicht durch Minenfelder verursacht, sondern durch 2 großangelegte amphibische Operationen und mehrere Materialschlachten zu Land mit verlustreichen Großkampftagen.
Immerhin benennt der Autor unmissverständlich die Verantwortung der Sieger, insbesondere der Engländer, welche durch anmaßende und eigennützige Interessenpolitik das osmanische Reich in ihrem Sinne aufgeteilt und damit die Pandorabüchse der heutigen Probleme im Nahen Osten geöffnet haben.
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am 9. Dezember 2013
Zunächst einmal muss hier festgestellt werden, dass es sich um ein Sachbuch handelt. Doch auch dieses Genre kann spannend sein. Das schafft der Auto leider nur an wenigen Stellen. Oftmal habe ich seine Beschreibungen als langwierig, oder noch schlimmer als ungenau empfunden. Und das im Untertitel empfundene "Abenteuer" habe ich beim Lesen dieses eher nüchtern verfassten Berichtes nicht empfunden. Schade.
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am 13. August 2013
Fast eine Räuberpistole, aber doch eher ein druckvolles Werken deutscher Ingenieurkunst. Darauf kann ich stolz sein, gerade wenn so Manches dieser Werke heute noch benutzt und von Insidern gelobt wird
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am 16. Mai 2014
Buch war im Buchhandel vergriffen. Hier habe ich es schnell bekommen. Buch ist sehr interessant und hat gute Qualität. Sehr zufrieden.
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am 25. April 2013
Interessanter Inhalt, manchmal springt der Autor allerdings etwas. Dadurch wird das Lesen etwas mühsam. Zusammenhänge erschließen sich nicht immer. Schade!
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