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am 21. November 2010
Über das mit vorliegende Werk kann ich nur positives berichten. Schon der erste Eindruck dieses dicken und stattlichen, in einer ausgezeichneten Druckqualität präsentierten Buches ist überwältigend. Instinktiv erwartet man für ein derartiges Werk einen wesentlich höheren Preis, was in der Tat nicht der Fall ist.
Was aber nützt ein günstiger Preis, wenn der Inhalt nicht mithalten kann? Bei diesem Werk stimmt beides. Es zeigt praktisch alle wichtigen Lebensbereiche des DDR-Alltags - Familie, Schule, Arbeit, Freizeit und die Ansichten von Landschaft und Städten flächendeckend von der Ostsee bis zum Erzgebirge - in ungeschönten und sehr bildwirksamen, vielfach in Form von Schnappschüssen entstandenen Schwarz-Weiss- aber auch von Farbfotografien eines engagierten, in der DDR lebenden Fotoamateurs, die denen eines Profis durchaus würdig sind. Die Aufnahmen dieser Dokumentation wirken völlig unverfälscht und daher ehrlich, spontan und aus dem Leben gegriffen - ganz im Gegensatz zu den meisten, überwiegend tiefganglosen, oberflächlichen Büchern zum Thema, mit denen der Buchmarkt im Zuge der sogenannten "Ostalgie-Welle" zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung geradezu überschwemmt wird. Dieses fachlich gut kommentierte Bildwerk hebt sich sehr wohltuend von allen anderen Büchern über die DDR ab, vor allem auch deshalb, weil sich der zeitliche Rahmen auf die frühen Jahre der DDR - von 1949 bis 1971 - beschränkt. Die hier gezeigten Fotodokumente lassen einzigartig und sehr eindrucksvoll die große Not der Nachkriegszeit und den allgegenwärtigen Mangel dieses durch Kriegsfolgen und sowjetische Demontagen ausgebluteten Landes erahnen. Eines Landes, welches bis auf die überreichlich vorhandene Braunkohle und die von den Sowjets ausgebeuteten Uranvorkommen praktisch keine Bodenschätze aufzuweisen hatte und dem keine Care-Pakete und andere westliche Aufbauhilfen (die aber größtenteils zurückgezahlt werden mussten) zu Gute kamen. Hier gab es kein vielgerühmtes Wirtschaftswunder, denn fast alles, was in der DDR geschaffen wurde, musste ohne fremde Hilfe von den Bewohnern, den damaligen "Werktätigen" unter großem persönlichem Engagement und beständiger Improvisation geleistet werden. Damit ist dieses Werk - ohne dabei das politische System zu werten - auch als eine Reminiszenz und objektive Würdigung der von den Menschen in der DDR geleisteten Aufbauarbeit zu verstehen, die vor allem in den westlichen Teilen der wiedervereinigten Republik überwiegend aus Unwissenheit so sehr geschmälert und infrage gestellt wird. Es waren Lebens- und Arbeitsbedingungen, von denen sich wohl kaum jemand in der heutigen Überfluss- und Wegwerfgesellschaft eine Vorstellung machen kann. Es sind Bilder eines einfachen und wenig anspruchsvollen, von maßlosem Anspruchsdenken und permanenten Reizüberflutungen freien Lebens. Die glücklich, weil ungestellt in die Kamera schauenden, zufrieden ein einfaches Vanilleeis essenden oder voller Stolz ihre gesammelten Pilze zeigenden, nicht mir Markenkleidung ausstaffierten Kinder sind Bilder, die Anlass zum Nachdenken darüber geben sollten, was den meisten Menschen durch den allgegenwärtigen Überfluss abhanden gekommen ist und vielerorts vermisst wird. Man war noch mit Kleinigkeiten zufrieden.
Andererseits artet dieses Werk keineswegs in eine einseitige Lobhudelei für das sozialistische System aus. Die permanenten politischen Beeinflussungen der Menschen dieses Landes durch Personenkults, Aufmärsche und Veranstaltungen werden ebenso vielfältig dokumentiert wie das Alltagsleben.
Einen bis zur Wiedervereinigung reichenden Fortsetzungsband würde ich sehr begrüßen.
Dieses Buch ist sowohl eine Erinnerung für diejenigen, die diese Zeit noch bewußt erlebt haben als auch für die jüngere Generation, um sich zu informieren. Ein Werk zum Schmökern aber auch zur intensiven Beschäftigung mit dem Thema, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt. Daher gebe ich die volle Punktzahl.
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TOP 500 REZENSENTam 13. Dezember 2010
Auch als Wessi kann man sich intensiv für die ehemalige DDR interessieren. Ich war vor 89 nie drüben, nur um mich anschließend umso mehr für das Leben im Osten zu begeistern. Dieser Bildband ist ein wirklicher Schatz, gehoben aus den hervorragenden Fotografien (über 60.000) des hauptberuflichen Lehrers und Fotografen Manfred Beier. Die Motive lagen zum großen Teil nur als Negative vor, wurden von Manfred Beier aber akribisch dokumentiert und beschrieben. Er konnte zudem wirklich fotografieren, d.h. mit Licht schreiben und sein Gefühl für den richtigen Moment, die Komposition ist in jedem Bild vorhanden. Kurzum, Qualität und Inhalte sind bestens und in diesem Buch verteilt auf diese Kategorien:

Familienleben
Schule
Unterwegs
Arbeit
Freizeit
Berlin

Das Familienleben ist gekennzeichnet durch bescheidenes Glück, weniger war viel mehr und die Zufriedenheit auf Seite 51 mit ganz Wenigem ist umso größer (die beiden Brüder erhalten Ersatzspielzeuge in Usedom nachdem das eigene mit der Post nicht ankam: "Weil die Familie kein Auto besitzt und mit der Bahn reist, wurden die Spielsachen per Post in den Urlaubsort vorgeschickt.").

Schule und Lernen sind Fahnenarbeiten und Paraden einerseits (Der Sozialismus - das ist die glückliche Zukunft der Menscheit) und umso engere Privatheit auf der anderen Seite. Das größte Vergnügen: "Wir bei einer Brause." Und doch: es gibt auch Bilder zur "Vormilitärischen Ausbildung" und gelenkte politische Demonstrationen der Lehrer: "Weg mit Adenauer." Beeindruckend das Mahnmal gegen den Krieg in Dresden: die Ruine der Frauenkirche war ein reales Denkmal, das erst ab 1994 wieder aufgebaut wurde.

Abseits aller gelernten Bilder der vermeintlichen, scheinbaren DDR-Erfolge (aus Westsicht Sport, Paraden und Aufmärsche) gewährt dieser Band Einblicke in Privates, in Träume, Hoffnungen und Entbehrungen. Mein Lieblingsbild auf Seite 226 zeigt eine Familie in der Urlaubsidylle am Ostseestrand. Auf einem Propagandaschild im Hintergrund steht: "Völker der Ostsee! Seid wachsam! Der westdeutsche Militarismus bedroht die Sicherheit unseres Landes." Tatsächlich hätte dort stehen können: ... Der westdeutsche Konsumismus bedroht den Seelenfrieden des Landes."
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am 26. Oktober 2011
Die Vielzahl der Veröffentlichungen zum Thema DDR anlässlich der letzten
Jahrestage von Mauerfall und Deutscher Einheit ließ vermuten, der 'Arbeiter-
und Bauernstaat' sei vollständig beschrieben und erläutert.
Dieser Bildband überzeugt vom Gegenteil. Und liefert damit auf höchst
anschauliche Weise Material für die aktuelle Diskussion zum Alltag im
Unrechtsstaat. Der neue Chef der Stasi-Unterlagenbehörde Roland Jahn sagte
zu seinem Amtsantritt: 'Es wurde viel zu wenig über das ganz normale Leben
in der DDR gesprochen und geforscht. Es geht um den Alltag in der Diktatur.'

Diesen Alltag dokumentiert das Buch auf authentische Weise, die Bilder
erzählen Geschichten. Die Fotos geben den Blick frei in eine Zeit, über die
wir politisch vieles wissen. Aber wenig verstehen, wie die Menschen mit den
Einschränkungen und Chancen dieser Zeit umgegangen sind. Wie die Menschen
gelebt haben in einer Diktatur. Die Bildüberlieferung zur DDR wird
absurderweise zu einem großen Teil von offiziellen ADN-Bildern bestimmt.
Insbesondere für die Aufbaujahre der DDR fehlt es bisher an Dokumenten, die
das Leben von ganz normalen Menschen zeigen. Hier liefert das Buch neue
Einsichten in den Alltag.

Dieser Bildband überzeugt durch den persönlichen Blick eines genauen
Beobachters. Der Fotograf nimmt den Betrachter mit in die Nachkriegszeit und
lässt ihn teilhaben am Aufbau der jungen Republik. Er zeigt den
gesellschaftlichen Wandel jener Jahre, die Politisierung des öffentlichen
Raumes und die kleine Freiräume der Menschen. Die zurückhaltende Art des
Fotografierens ist dabei ein großes Plus. Manfred Beier überlässt dem
Betrachter die Deutungshoheit über seine Bilder und wirft damit neue und
spannende Fragen auf.
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am 28. September 2010
Pro: Das Alltagsleben in der DDR (1949-1971) wird hier in rund 300 großformatigen Schwarz-Weiss und Farb-Aufnahmen plastisch erlebbar. Bilder aus allen Teilen des Landes - von der Ostsee bis zum Brocken. Und das ganz anders und wahrhaftiger als in allen mir bekannten Büchern und Dokumentationen. Die Not der Nachkriegszeit und die Einschränkungen der DDR werden nicht ausgeblendet, aber das Leuchten der Augen der Kinder auf vielen Fotografien, die oft erfrischend ungestellt wirkenden Motive von Heranwachsenden, Arbeitern, Familien - eben normalen Menschen - bei Schule, Sport, Arbeit, Urlaub und Freizeit, in Stadt und Land, ergeben in ihrer Summe ein wunderbares "Bilder-Feuerwerk" aus einer gegangenen Zeit.
Abgerundet werden diese Eindrücke durch eine hochwertige Verarbeitung und Druckqualität.
So wird Geschichte auf wunderbare Weise lebendig und erlebbar.

Kontra: Durch das große Format ragt der Bildband etwas über das Standard-Billy-Regal hinaus.

Fazit: Ein sehr interessanter und qualitativ hochwertiger Fotoband.
Klare Kaufempfehlung!
Der Preis ist für diese Qualität mehr als angemessen.
Auch als besonderes Geschenk.
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am 8. Juli 2015
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen, weil ein Teil meiner Familie in Thüringen (Stadt und Dorf!) zu Hause ist und demzufolge zwangsläufig in der DDR lebte. Es gab natürlich viele Urlaube in meiner Kindheit (und auch später) in der ehemaligen DDR und die hier im Buch abgebildeten Fotos finden sich so oder ähnlich auch in den alten Fotoalben meiner Familie wieder! Mir hat das Durchblättern und lesen der Kommentare richtig Spaß gemacht - es gab viele Stellen, wo ich für mich sagen konnte: JA! Genauso war es. Oder: Genauso sah das auch "bei uns" aus. Auch wenn die Fotos im Buch zumeist nur den Zeitraum bis Anfang der 70er Jahre abbilden, so hat sich doch auch später nicht wirklich viel geändert. Im Gegenteil, manches wurde schlimmer als früher....
Die Fotoqualität ist der Zeit und dem Material entsprechend und trotzdem sind die Bilder - meist in schwarzweiß - von relativ guter Qualität und Schärfe.
Wer seinen Kindern oder anderen Nachkommen die Zeit und Lebensweise in der DDR nahe bringen möchte, liegt mit diesem Buch garantiert nicht verkehrt!
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am 31. August 2011
Der Bildband ist qualitativ sehr hochwertig, die Papier- und Druckqualität ist sehr gut. Jedes Bild hat eine eigene Seite, so dass die Fotos Platz zum Wirken haben. Zu jedem Bild stehen einige Informationen bereit, insbesondere der Ort und die Zeit der Aufnahme werden genannt, meistens werden auch die abgebildeten Personen benannt. Dazu kommen oft noch kurze Hintergrundinformationen, die zwischen allseits Bekanntem und netten Anekdoten variieren, sich mitunter aber auch in eher langweiligen technischen Details verlieren.

Den Anfang des Bildbandes bildet eine siebenseitige Einleitung des Herausgebers Nils Beier, dem Sohn des Fotografen Manfred Beier. In dieser schildert er, wie er und sein Bruder nach dem Tod ihres Vaters das Fotoarchiv im Keller entdeckten und wie ihnen klar wurde, mit was für einem Schatz sie es zu tun hatten. Hierbei stilisiert der Herausgeber die Entdeckung zu einem Jahrhundertfund empor, welcher einmalige Einblicke in das reale Leben der untergegangen DDR ermögliche. Diese Einschätzung erscheint allerdings etwas überambitioniert, da die ehemalige DDR bereits sehr gut dokumentiert und in allen erdenklichen Formen und Bereichen erschlossen ist. Somit fügt sich der Bildband mit den Fotografien Manfred Beiers zwar gut in die Reihe der DDR-Bildbände ein, etwas wirklich Neues hinzufügen kann er aber eher nicht.

Bedauerlicherweise deckt der Großteil der Bilder nur die Zeit bis 1960 ab und nicht, wie der Titel erwarten lässt, bis 1971. Das bedeutet, dass das Buch hauptsächlich die Aufbaujahre der ehemaligen jungen DDR wiederspiegelt, in denen die Gemeinsamkeiten zur BRD noch relativ stark vorhanden waren. Die nachfolgenden Jahre werden bedauerlicherweise ziemlich vernachlässigt, und von der 'typischen' DDR, die sich nach dieser Zeit langsam herauskristallisierte, ist nur wenig zu sehen. Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen DDR, welche in der Nachkriegszeit geboren wurden und hoffen, in diesem Buch die Szenen ihrer Jugend wiederzufinden, werden daher von dem Bildband vermutlich eher enttäuscht werden.

Bei den ausgewählten Fotografien handelt es sich weniger um typische Straßenfotografie, die Menschen in ihren echten, alltäglichen Handlungen einfängt, ohne dass die Personen auf den Fotografen aufmerksam werden und sich auf ihn einstellen. Vielmehr entsprechen die Bilder den typischen Familien-, Freunden- und Bekanntenfotos, auf denen die Abgelichteten wissen, dass sie fotografiert werden und artig für den Fotografen posieren, demzufolge wirken viele der Bilder gestellt. Allerdings gibt es auch immer wieder ein paar überraschende Ausnahmen, bei denen es Manfred Baier geschafft hat, eine kleine 'echte' Szene einzufangen, in der die abgebildeten Personen ungeniert sie selbst sind und deren Aufnahme durch ihre Natürlichkeit besticht.

Insgesamt ist das Buch "Alltag in der DDR" ein netter Bildband mit technisch guten Fotos über das Privatleben in der ehemaligen DDR, welcher insbesondere die 50er Jahre abdeckt. Wer sich für die Nachkriegszeit in Ostdeutschland interessiert, wird sicher einige interessante Einblicke finden. Wer allerdings Bilder aus der späteren Zeit der DDR ab 1960 oder typische Straßenfotografie sucht, wird mit dem Buch wohl eher weniger anzufangen wissen.
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am 10. Februar 2011
Ich bin der der DDR aufgewachsen - allerdings erst 1980 geboren.
So etwas was auf diesen Bilder zu sehen ist, kenne ich zum größten Teil nur noch aus Erzählungen. Das Buch gefällt mir und ist spannend - jedes Bild erzählt eine Geschichte!

Lohnenswert!
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am 19. August 2012
Bücher und Dokumentationen zur DDR sind häufig einseitig. Entweder fokussieren sie den Unrechtsstaat mit Willkür und Verbrechen oder die Zeit wird ostalgisch überhöht mit Reduzierung auf Ampelmännchen, Kati Witt sowie FKK-Kult, Schlagersüsstafel und Rotkäppchensekt.

Dieser Bildband ist erfrischend anders. Er zeigt den Alltag in der DDR in unterschiedlichsten Facetten:

+ Familienleben (u. a. Auspacken eines „Westpakets“ zu Weihnachten, das Neubaugebiet mit Kaufhalle entsteht)
+ Schule (u. a. Stalinkult mit Eichenlaub, Jugendweihe, Fahnenappell, LPG „Neue Ordnung“, Klassenfahrt, Zelten, vormilitärische Ausbildung auch für Mädchen)
+ Unterwegs (u. a. Schlangestehen nach Kartoffeln an der Ostsee, Trümmerbahn in Neubrandenburg, Konsumverkaufsstelle bei Berlin, Fleischbänke in Zittau, Ruine der Frauenkirche in Dresden 1952, Milchbar Bennewitz)
+ Arbeit (u. a. Baustelle Stalinallee, Backstube Oberseifersdorf, Möbelladen in Potsdam, Kartoffelkäfersammeln im Fläming, Braunkohletagebau bei Bitterfeld)
+ Freizeit (u. a. Dreiecksbadehose auf Usedom, Strandpatrouille der Grenzpolizei und Tonnenfest in Prerow, Friedensfahrt, Sportfest im Walter-Ulbricht-Stadion)
+ Berlin (u. a. Brandenburger Tor mit roter Fahne statt Quadriga, Ruinen von KaDeWe und Stadtschloss, RIAS, Seilbahn an der Siegessäule, Mauer am Reichstag, alter Friedrichstadtpalast, Marzahn)

Dabei informieren interessante Bildunterschriften über Hintergründe zu jedem Motiv, die es dem Betrachter ermöglichen, die Fotografien einzuordnen und die oft überraschenden Geschichten dahinter zu erfahren.
Mit einem sehr hilfreichen Bilderschlüssel am Ende des Buches.

Trotz der vielen Entbehrungen der Nachkriegszeit strahlen viele Fotos eine enorme Kraft und Lebensfreude aus. Das Kinderlachen auf den Fotos wirkt echt - überhaupt vermitteln die Fotos ein glaubwürdiges Lebensgefühl.

Diese Sonderausgabe des im Fackelträgerverlag erschienenen größeren Bildbandes überzeugt durch sein kompakteres Format und ist dadurch perfekt zum Stöbern in den über 300 Fotografien geeignet. So wird Geschichte auf außergewöhnliche Weise lebendig und wieder oder neu erlebbar.
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am 6. Januar 2014
Alle diejenigen, die diese Zeit erlebt haben und alle diejenigen, die sich dafür interessieren wie die Eltern und Großeltern gelebt, gelernt, gefeiert und gearbeitet haben, ist dieses Buch ein faszinierendes Zeugnis des Lebens im einstigen zweiten Deutschen Staat... :-)
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am 7. März 2014
Das buch ist sehr schön beschrieben und mit vielen Bildern von früher. Es ist schön wenn man einmal in die vergangenheit Reisen kann. Ich kann das Buch für jeden weiter empfehlen....viel spass damit ;-D
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