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Kundenrezensionen

2,9 von 5 Sternen
37
2,9 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 20. Juni 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Dieses Buch bietet ca. 2Stunden Kurzweil.
Mit einem permanenten Augenzwinkern und dem obligatorischen erhobenen Zeigefinger wird hier die große Welt des Apfels beleuchtet. Wobwi man sagen muß, dass man viele Anspielungen nur versteht, wenn man sich ein wenig in der Apple-Welt auskennt. Das Buch bietet ein wenig informatives, mehr humorvolles und leider auch viel unsinniges.
Wobei man sich des Eindruckes nicht erwähren kann, dass dieses Buch mit soviel Sarkasmus und Zynismus geschrieben wurde, als ob sich jemand schnell mal seinen Frust über Apple von der Seele schreiben mußte.

Auch die Namen der Autoren wurden mit den deutschen Übersetzungen von Jobs und Cook wenig originell ausgesucht.

Egal.

Der Applefan, der über sich selber lachen kann, wird sich hier und da wiedererkennen, wer dies nicht über sich kann, wird dieses Buch nicht durchlesen. Wer mit Apple nur die runden Dinger bei Oma im Garten am Baum verbindet, wird mit diesem Buch nichts anfangen können.

Zumindest konnte ich etliche Male herzlich lachen.
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TOP 1000 REZENSENTam 4. Oktober 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Eines vorneweg, ich bin weder Apple-Jünger noch Apple-Hasser.
Da die Marke mir schlichtweg zu teuer ist und ich die entsprechenden Geräte auch nicht wirklich benötige, habe ich mich bislang nicht mal näher damit beschäftigt.
Aber ein spaßig-entlarvendes Buch über eine - sei es nun zu Recht oder auch nicht - gehypete Edelmarke, so etwas könnte durchaus mein Faible für schrägen, nicht immer ganz "politisch korrekten" Humor bedienen und so habe ich bei diesem kleinen Buch spontan mal zugegriffen.
Ein paar schräg-böse Witzchen, wie sie seinerzeit über Lacoste-Träger und Konsorten kursierten, ein paar satirische Seitenhiebe - so etwas in der Art hatte ich erwartet beziehungsweise erhofft.
Erhalten habe ich stattdessen ein Büchlein, dessen "Witz" sich mir leider nicht erschlossen hat.
Nun ja, selber Schuld, hätte mich doch schon der angebliche Autorenname "Steve Arbeits" (!) skeptisch machen können.
Dabei sind einige Ideen wie die etwas skurrilen "Gespräche" zwischen einem iPhone-Nutzer und der Apple-Software Siri durchaus originell, zünden aber irgendwie doch nicht so richtig (zumindest nicht so lange, wie diese Idee ausgewalzt wird) und wirken teilweise doch recht bemüht spaßig.
Die eingeschobenen fiktiven E-Mails an den inzwischen an Krebs verstorbenen Steve Jobs fand ich dann sogar mindestens grenzwertig, teilweise sogar geschmacklos.
Dazwischen gibt es ein paar offenbar durchaus sachlich gemeinte Informationen, ein paar seltsame Diagramme, deren "Witz" oder sonstiger Sinn sich mir nicht wirklich erschlossen hat, ein paar Hinweise auf Fehlschläge der Firma, einige allgemeine Anklagen über die Fertigungsmethoden, mit denen die Apple-Produkte hergestellt werden - alles irgendwie wirr durcheinander und ohne eine wirkliche Linie erkennen zu lassen.

Bin ich als Nicht-Apple-Besitzerin zu dumm, um dieses Werk würdigen zu können?
Für eine Satire finde ich es nicht witzig genug.
Für wirkliche Apple-Hasser nicht böse genug.
Für eine ernste kritische Auseinandersetzung mit Apple zu seicht.
Paradoxerweise ist es wohl am ehesten noch für (nicht allzu fanatische) Apple-FANS statt "Hasser" geeignet, denn diese werden die verschiedenen Anspielungen wohl nicht nur am besten verstehen können, sondern darin eventuell auch den einen oder anderen Witz oder sonstigen Gehalt erkennen, der sich mir leider nicht erschlossen hat.
Mich hat das Buch etwas ratlos zurückgelassen.
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am 20. Juni 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Haben Produkte grossen Erfolg, wird gerne versucht auf der Erfolgswelle bzw. auf der Welle der Antipathie mitzuschwinnen. Das Apple-Hasser-Buch versucht letzteres und ist dabei mässig erfolgreich.
In kurzen Brocken oder auch 3-4 Seiten langen Texten ziehen die Autoren Steve ARBEITS und Tim Koch (!) fleissig über die Apple-Produktpalette und Historie her.
Das ist teilweise recht witzig, wie die Siri-Zwiegespräche, die in ihrer Sinnlosigkeit sicher jeder iPhone-Nutzer selbst hat oder langweilig bis geschmacklos wie die Emails an den toten Firmengründer. Der Rest wie "Der Hasser hasst" oder Entscheidungsschemata, ob man sich ein Apple-Produkt kaufen sollt und wenn ja welches sind vom Niveau her dazwischen, ohne aber je zu begeistern.

Dazwischen eingestreut sind einige halbwegs ernsthafte Informationen z.B. zu grandiosen Produktfehlschlägen der Apfelfirma. Insgesamt zündet das Buch aber nie so richtig, es ist zu platt, in seiner Themensammlung irgendwie beliebig, und meist zutiefst unlustig.

Für die paar Schmunzler lohnt sich eine Anschaffung nicht.
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am 2. Januar 2014
In den 90ern gab es mal ein PC Hasser Buch. Ach, was hatte ich dort gern nachgeschlagen. Schließlich beinhaltete das Buch einen satirischen Abriß auf all die Unzulänglichkeiten des PCs, die einem den Alltag vermießten.

Irgendwie hatte ich das gleiche von diesem Buch erwartet. Stattdessen schreiben da zwei Trolle die überall im Netz befindlichen (Vor-) Urteile über Apple auf. Das macht das Buch nicht wirklich lesenswert und so brauchte ich einige Wochen, bis ich zur Hälfe durch war. Dort fand sich auch ein kurzweilig spannender Abschnitt, nämlich über Nervapps. Aber das war ein kurzes Feuerwerk dessen, was das Buch hätte werden können.

Für den Kindle ist das Buch bedingt empfehlenswert, da einige Ablaufdiagramme enthalten sind, die dort nicht lesbar sind.
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Satire und Kunstfreiheit in allen Ehren, aber leider kommt sie allzuoft in diesem Buch als platt daher:

Als Autorennamen nimmt man mal kurz die Namen der beiden Apple-Gründer und deutscht deren Nachnamen ein (Arbeits und Koch). Dann fügt man unterschiedliche Kapitel und Bilder, sowie diverse Graphiken ein und nennt es "Das Apple-Hasser-Buch".

2 Sterne konnte ich geben, mehr war nicht drin:

Einige Punkte, die sie erwähnen sind zwar kurzfristig lustig, bleiben jedoch nicht dauerhaft hängen (10 Applegebote, Organigramme (Appleprodukte ja/nein, Apps entwickeln ja/nein...), wie zieht man Kunden das Geld aus der Tasche für eingeschränkt nutzbare Produkte. ==> 1 Stern

1 weiteren Stern gibt es für die Erklärung des Steuermodells, das Apple in Europa nutzt.

Aber das war's auch schon.

Satire ist eine Kunstform, aber auch dabei sollten die Regeln eingehalten werden, jemand der Apple-produkte schätzt wird sie auch nach dem Lesen des Buches weiterkaufen. Jemand der sie nicht mag, wird sie dennoch nicht kaufen. Für knapp 190 Seiten jedoch zu wenig. auf jeden Fall würde ich empfehlen, dass man vor dem Kauf reinliest, bzw. es sich zuerst in der Bibliothek ausleiht. Sollte es einem nicht gefallen, hat man wenigstens kein Geld dafür ausgegeben.

Lest also einfach mal rein und bildet euch dann ein eigenes Urteil.
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TOP 500 REZENSENTam 2. Dezember 2013
Frei nach Shakespeare kann man das Zitat "Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage" eigentlich 1:1 auf Apple übertragen. Auch eine Assoziation mit Matrix liegt nahe. Die blaue Pille entführt den User in ein fehlerfreies Apple-Universum, nur die rote Pille gibt des Blick auf die Realität frei und die ist bekanntermaßen furchteinflößend & schrecklich.

Kurzum - ich bin kein Apple Fanboy und werde wohl auch nie einer werden. Insofern ist der Griff zum "Apple-Hasser-Buch" in meinen Augen nur die richtige Konsequenz, um die entsprechende Abneigung in ruhigen Minuten, ähnlich einem Fetisch, auch auszuleben. Ein lustiges Cover, ansprechender Klappentext und letztlich 170 Seiten zum Taschenbuchpreis - der Schaden bei einem völligen Fehlgriff hält sich so oder so in Grenzen.

Das, was den Apple-Lover/Apple-Hater auf den folgenden Seiten erwartet, ist leider nicht annähernd so innovativ und lustig, wie es der Ersteindruck vermuten lässt. Zwar werden spezifische & bekannte Apple-Probleme fröhlich durch den Kakao gezogen, viele Seitenhiebe und Kniffe würden sich aber auch problemlos auf jeden anderen, beliebigen Smartphone-Hersteller und Produzenten von Technikgeräten übertragen lassen. Zudem fehlt fast gänzlich die wirklich spitze und hintergründige Feder der Autoren, deren Klamauk in vielen Teilbereichen eher an einen Comedy-Wolpertinger aus Michael Mittermeier, Ingo App(l)elt und Cindy aus Marzahn erinnert.

Klar sorgt der Inhalt an einigen Stellen für kurze Lacher, fischt aber in vielen Teilbereichen (verbale Schlagabtäusche mit Siri, fiktive E-Mails an den verstorbenen Steve Jobs) doch auch ganz, ganz tief im Trüben.

Unter dem Strich wird klar, dass selbst eingefleischte Gegner nur schwer in der Lage sind, das Apple-Universum wirklich zu hassen. Es macht zweifelsfrei Spaß, auf Vorurteilen herumzureiten und es fasziniert mich nach wie vor nachhaltig, wie es das Unternehmen schafft, mit annähernd austauschbarer Technik zu völlig überzogenen Preisen, eine sektengleiche Anhängerschar bis auf den letzten ersparten Cent auszuziehen. Doch gleichzeitig gesellt sich dazu auch eine klitzekleine Portion Respekt und Anerkennung für gelungenes, unverwechselbares Produktdesign und eine weltmarktbeherrschende Corporate Identity.

In diesem Fahrwasser schwimmt auch das Buch der fiktiven Autoren Steve Arbeits (Jobs) & Tim Koch (Cook) und hat aus genau diesem Grund, zumindest ansatzweise, eine Berechtigung.
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TOP 500 REZENSENTam 5. September 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ein wenig befremdlich wirken sie auf einen: Die apple-Hasser. Sie lehnen alles ab, was von dieser Firma kommt und werfen mit Argumenten um sich, die fast immer die Worte "foxcon", "siri", "festverbauter Akku" oder "Warteschlange" enthalten. So auch in diesem Buch.
Irre Gespräche mit siri, die schlimmsten Todesarten von foxcon-Mitarbeitern, Merkmale, an denen man einen apple-Fanboy erkennt, alles alte Hüte, mäßig lustig und an den Haaren herbeigezogen. Sicher gibt es sog. apple-Jünger, die völlig unreflektiert alles in den Himmel heben, aber ebenso gibt es die apple-Hasser, die ebenso unreflektiert jede negative Nachricht als Begründung für ihren Hass heranziehen.
Mir sind beide suspekt: Die Jünger wie die Hasser. Den Jüngern wird dieses Buch egal sein, den apple gegenüber neutral Eingestellten ebenso. Aber die Hasser werden ihre wahre Freude haben.
Ich zähle mich zu den apple gegenüber neutral Eingestellten. Über manches musste ich ein wenig schmunzeln, einen wirklichen Lacher oder auch nur ein Kichern konnte das apple-Hasser-Buch mir nicht entlocken. Es kommt alles ein wenig verbittert und verbiestert rüber. Die iVolution: Cartoons für Apple-Fans gefallen mir da besser. Da werden die apple-Fans zwar auch auf die Schippe genommen, aber auf eine herrlich selbstironische Art und immer mit einem Augenzwinkern anstelle von verbiesterten Witzen.

MEIN FAZIT:
Untermauert den Hass von denen, die apple sowieso hassen. Sie werden sicher ihre Freude haben und den ein oder anderen Witz weitertragen können. Mich hat das Buch eher gelangweilt, weil es nichts Neues außer der bereits bekannten Themen und mehrfach gehörten Witzen enthält.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Oktober 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Apple-Hasser-Buch ... das schon auf den ersten Seiten in den Nutzungsbedingungen klar stellt, biologisch abbaubaren Sarkasmus ohne künstliche Lachbeschleuniger bzw. >Lac(h)tose< zu enthalten, enthält einen ganz besonderen HUMOR den man BEI KAUF TEILEN muss, denn sonst wird das Buch wie angedroht an der Wand oder eben als Fliegenklatsche enden.

Die Autoren, die sich ja selbst schon als Steve Arbeits und Tim Koch auf die Schippe nehmen, haben hier 169 Seiten Tiraden zu Apple verfasst. Die man mögen muss, sonst hält man nicht bis zum Ende durch. Ich muss zu geben ab 33 fing ich schon teils mit überfliegen an.

Aber gut ... das Buch soll sich an Menschen richten, die Apple-Nicht-Mögen und sich darüber informieren wollen oder an Apple-User die auf ihre blöde Art (lt. Autor) hingewiesen werden sollen. Im Text findet man jedoch oft "du machst, du bist ... " also doch direkt an den Apple-User als Abrechnung, dabei ist der/die Autor doch selbst Apple-Nutzer woher wüsste er denn sonst?!

Der Leser darf von dem Buch nicht viel Ernst erwarten, es wird hemmungslos überspitzt und wer nicht Vorahnung hat, kann kaum unterscheiden was nun stimmt und was übertrieben ist.
Einiges kann man sicherlich mittlerweile - und es handelt sich um eine Auflage aus dem Jahr 2013 - sicherlich auf andere Smartphone-Nutzer übertragen, wie auch auf so manches Microsoft und Co Produkt.
Laut dem Buch ist Apple mit den weissen Kopfhörern hip, wer weiss was morgen hip ist.

Warum habe ich zu dem Buch gegriffen ...
Ich mag nicht zu weit ausholen. Ich persönlich bin mit einem Ipod touch auf den Apple-Geschmack gekommen. Und wenn man einmal Musik und Co darauf hat und diese dann mal lauter hören mag, ist es nun mal einfacher eine Dockingstation für ein Appleprodukt zu bekommen, als für jeden anderen MP3 Player ... sogar im Discounter findet man kompatible Produkte.

Gut finde ich diese, schon fast gefühlte Abhängigkeit nicht, da hab ich gedacht, ich würde in dem Buch die Lösung für DAS andere Produkt finden, aber die gibt es nicht. Für mich persönlich ist es eine persönliche Abrechnung mit Apple. Nicht mein Lesegeschmack, aber das ist ja bekanntlich Subjektiv!
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich arbeite seit beinahe zwanzig Jahren mit Macs. Zur damaligen Zeit waren sie für das grafische Gewerbe das Non-plus-ultra - und weniger ein Design-Schmankerl oder ein Trend-Artikel im Vergleich mit heutigen i-Produkten. Bei mir ist der angebissene Apfel somit tendenziell positiv besetzt, zuhause stehen ein großer iMac - und ein altes 3er iPhone und ein auf einer Kofferauktion ersteigerter - ebenfalls schon betagter iPod - tun treu ihre Dienste. Nun war ich also neugierig, was die beiden Autoren Steve Arbeits und Tim Koch (was für einen Schenkelklopfer diese beiden Kunst-Namen doch darstellen) für "Das Apple-Hasser-Buch" zusammengetragen haben. Und nachdem ich das Buch nun durchgelesen habe, muss ich sagen: Insgesamt äußerst wenig Unterhaltsames/Interessantes.

Das Buch ist in unterschiedliche Themen aufgeteilt. So gibt es zahlreiche - wenig erquicklich verlaufende - "Gespräche" mit Siri, einer Software (die nicht mal von Apple stammt, sondern deren Herstellerfirma von Apple aufgekauft wurde), die eigentlich als Spracherkennung bahnbrechend sein sollte. Doch hier wurden recht sinnfrei verlaufende Gespräche zwischen dem iPhone-Nutzer und Siri stenografiert. Das ist beim ersten Mal noch amüsant unterhaltsam, beim 10. Siri-Gespräch aber schon ermüdend. Ähnlich verhält es sich mit den fiktiven Mails von Arbeits und Koch, die sie dem verstorbenen Steve Jobs in die Himmels-Cloud geschickt haben. Was daran lustig sein soll, erschließt sich mir nicht.

Die Autoren erkennen im Apple-Universum auch fünf von ihnen so genannte Hassobjekte, denen sie ebenfalls ein eigenes Kapitel gönnen. Als da wären "Der User", "Der Konzern", "Das Produkt", "Steve Jobs" und "Das Streben der anderen". Nun ja. Und sie bringen gebetsmühlenartig immer wieder die alten Vorwürfe vor, ohne sie jedoch durch Quellen zu belegen oder Zitate irgendwelchen Quellen zuzuordnen. Dabei gelingt es den Autoren schon, Steve Jobs als aroganten Möchtegernphilosophen zu entlarven (was aber mit Quellenangabe nachvollziehbarer und glaubwürdiger geworden wäre). Sie bemängeln, dass bei den Apple-Produkten kurz nach der Garantiezeit Defekte auftreten oder die Akkulaufzeit ein Witz sei (was ich aus eigenem Erleben nicht bestätigen kann), dass Apple-Produkte mehr Schein als Sein seien (was auch wieder im Auge des Betrachters liegt) und dass Apple seine Produkte nicht immer auf die arbeiterfreundlichste Weise fertigen lässt. Was leider bekanntlich stimmt - aber ebenso bedauerlich auch von anderen Herstellern praktiziert wird, somit kein negatives Alleinstellungsmerkmal der Marke Apple ist.

Das Buch wird ergänzt durch Fotos der Bildagentur Shutterstock, sprich, sie wurden aus einer Bilddatenbank eingekauft. Die Mühe, selbst passende Fotos zu erstellen, hielten augenscheinlich weder die Autoren noch der Verlag für dieses Buch für angebracht. Außerdem sind einige Diagramme enthalten, deren (witziger?) Inhalt sich mir auch nicht erschließt. So sei - laut einem Diagramm - die Schnittmenge einer Playlist, die Songs von Xavier Naidoo enthält, und einer Playlist, die Songs von Anthrax enthält, Apples (Analysesoftware) Genius.

Halt, doch, eine witzige Stelle habe ich dann wider Erwarten im Apple-Hasser-Buch gefunden. Ich zitiere: "Kundige Internetnutzer kennen den Vorgang von Shoppingwebseiten wie amazon und Co. "Sie haben "Brot" gekauft - andere Nutzer interessieren sich auch für "Butter", "Wurst", "Brotmesser mit Wurzelholzgriff"."

Von mir gerade noch zwei von fünf Sternen. Das Kapitel über Steve Jobs ging in Ordnung. Der Rest ist wiedergekäuter Kalauer. Übrigens wäre dem Buchtitel er eine oder andere Kuppel-Strich wohlbekommen. Von mir insgesamt keine Kaufempfehlung. Weder für Hasser noch für Fans der Marke Apple.

PS: Im Anhang befindet sich eine Quellenangabe, diese beschränkt sich jedoch beispielsweise auf Wikipedia und andere Internet-Seiten. Genaue Links haben sich die beiden Autoren der Einfachkeit halber erspart.
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am 14. August 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
An so einige Zwistigkeiten, bei denen die Sache, deren begeisterter Fan man ist, erbittert verteidigt wird, erinnere ich mich: BASIC und Pascal, Atari ST und Commodore Amiga, Sony Playstation und Microsoft Xbox und eben Apple gegen den Rest der Welt (MS Windows, Android, ...). Jede Diskussion wurde eifrig geführt, die Standpunkte unbeweglich. Nüchtern betrachtet hatte jede Seite Vor- und Nachteile. Im Sinne der Gegensätze steht die Erwartungshaltung an das Apple-Hasser-Buch.

Aber der Titel ist eher provokant gemeint, denn es ist für alle gedacht. Der Apple-Gegner findet sich ebenso wieder wie der Apple-Fan, der über so manche Dinge schmunzeln kann. Es werden alle Bereiche angesprochen, User, Produkte, Firma. Sogar Foxconn findet Erwähnung. Eingeleitet wird das Buch mit launig geschriebenen Nutzungsbedingungen, gefolgt von den Kapiteln zu jedem Bereich. Ein wahrer Kern ist dabei, aber allzu ernst sollte man den Inhalt nicht nehmen. Streckenweise kommt einem der Text etwas flach vor, etwas mehr Tiefgang wäre wünschenswert.

Empfehlen kann man das Buch allemal, nett ist es. Zu brillantem Humor fehlt doch ein ganzes Stück.
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