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am 13. Mai 2013
Also, wie schon von mehreren Rezensenten beschrieben, handelt es sich bei dem Buch eher um die Autobiografie von
Howard E. Wasdin, der unter anderem im US Navy Seals Team 6 gedient hat.

Der Originaltitel lautet übrigens korrekterweise:
Seal Team Six. Memories of an Elite Navy Seal Sniper.

Der Titel des Buches in der deutschen Version wurde offenbar unmittelbar nach der Tötung Osama bin Ladens geändert um die Verkaufszahlen anzukurbeln.

Als Autobiografie gelesen ist es durchaus eine interessante Lektüre. Der Weg des Autors durch eine schwierige Jugend, sein Werdegang als Rettungsschwimmer der US Navy, bis hin zu den SEALS und den verschiedenen Einsätzen, ist durchaus interessant.

Was mich besonders interessierte war der neue Blickwinkel auf den „Blackhawk-Down“ Einsatz in Somalia.

Nun zur Kritik:

1. Übersetzung

Das Buch wartet mit einigen, teilweise skurrilen, Übersetzungsfehlern auf. Geradezu klassisch ist die Fehlübersetzung des AC-130 Gunship als „Angriffshelikopter“ (wahrscheinlich mit Google-Übersetzer).

Dann die SIG Sauer P226 mit ihren „Kontrast Fernrohren“ (gemeint sind wahrscheinlich die „contrast singht's“ also mit Leuchtfarbe markierte Kimme und Korn).

Und ob beim Eignungstest des Such- und Rettungsdienstes der US Navy tatsächlich eine 2,5km Strecke in 12,5 Sekunden zu laufen ist, wage ich zu bezweifeln.

Der Übersetzer hatte offensichtlich weder Ahnung von militärischen Fachbegriffen noch die Zeit für eine einfache Google/Wikipedia Suche.

2. Hintergrund

Der nächste Kritikpunkt wäre die sehr undifferenzierte Geschichtsbetrachtung unseres Protagonisten.

Angefangen mit dem Gründungsmythos der SEALS in Vietnam, als bei einer vollkommen sinnlosen Operationen Hunderte von amerikanischen (also wertvollen) und wahrscheinlich tausender vietnamesischer (definitionsgemäß also weniger wertvollen) Leben dem Motto geopfert wurden „niemand wird zurückgelassen“.

Die Darstellung der Landung in Granada 1983: „..nachdem mit Kuba und der Sowjetunion verbündete Kommunisten die Regierung von Granada in einem blutigen Staatsstreich gestürzt hatten, wollten die USA die Regierung von Granada mit der Operation Urgent Fury wieder einsetzen…“ ist in seiner "einfachheit" geradezu zynisch.

Am aufschlussreichsten ist da noch die Darstellung einer Trainingsoperation, bei der die Besten-der-Besten-der-Besten, also unter anderem SEALS und Delta-Force, die gestellte und unkomplizierte Aufgabe nicht erfüllen können.
(Die besten Scharfschützen der Welt stellt übrigens das US-Energieministerium, wegen des Schutzes von Atom-Kraftwerken.)

Auch die Informationen zur Ausbildung, Ausrüstung und Operationen der SEALS sind eher dürftig und Randerscheinungen im Hintergrund der Autobiografie.

Übrigens: Zum Thema Osama bin Laden verliert das Buch kein Wort.

Auch auf die Korruptionsvorwürfe im Team 6 und die darauf erfolgende Auflösung und Neugruppierung wird nur in einem Nebensatz eingegangen.

Alles in allem verdient das Buch drei Sterne für eine schlichte aber thematisch interessante Autobiografie.
(Man sollte von einem einfachen Soldaten keine tiefschürfenden Erkenntnisse erwarten.)

Wer mehr über Spezialeinheiten erfahren will: dafür gibt es erheblich bessere Bücher.
Für Informationen zur Jagd nach Osama bin Laden empfehle ich „Killing Osama“ von Mark Bowden.
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am 8. Januar 2012
Zwei Merkmale prägen meiner Meinung nach dieses Buch:

1.) Das Buch ist kein Fachbuch, sondern eine Biografie, die den Werdegang eines Ex-Soldaten im Dienste der Navy-Seals erzählt. Dabei bedienen sich die Autoren eines Schreibstils, der einem Tagebuch gleicht - einen Tagebuch, welches von einem Anfänger - man verzeihe mir bitte den Ausdruck - geschrieben wurde: Denn die Erzählweise entspricht nicht dem eines porfessionellen Schreibers.

2.) Die Autoren geben - ganz im Gegensatz zum Titel - keine Geheimnisse preis. Wer sich also das Buch, so wie ich, kauft, um Details über Ausbildung, Einsätze, Ausrüstung u. a., zu erfahren, wird mit diesem Buch nicht zufrieden sein. (Eigentlich könnten sich Interessierte einschlägige Spielfilme, wie "Akte Jane", "Black Hawk Down", "Tränen der Sonne" o. a., ansehen und die gleichen Erkenntisse aus ihnen erlangen.)

Mein Fazit:
Irgendwie kann ich nicht richtig entscheiden - auf der einen Seite war das Buch schön zu lesen und hatte den ein oder anderen Höhepunkt, weshalb ich es nicht dann auch gelesen habe - trotz des ungewohnten, oben beschriebenen Schreibstils - und nicht gleich wieder ins Bücherregal gestellt habe.

Auf der anderen Seite hatte ich mir aufgrund des Titels ein Fachbuch vorgestellt, welches mir neue Erkenntnisse über die Arbeit von Elite-Einheiten, insbesondere der Navy-Seals, liefern würde. Doch leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. obwohl mir von vornherein klar war, dass nähere Einzelheiten über Einsätze nicht zu erwarten waren. Doch leider fehlen in diesem Buch auch weiterführende Informationen zu dieser Elite-Einheit - das Buch ist halt keine Fachliteratur, sondern soll einzig und allein unterhalten. Wer aber diese sucht, ist hier gut bedient.

Aus den oben aufgeführten Gründen gibt es deshalb von mir dem Mittelweg, also drei Sterne.
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am 16. November 2011
Der Titel trägt ein wenig zu dick auf. Alles streng geheim bis jemand ein Buch schreibt? Interessant finde ich die Persönlichkeiten die sich hinter
solchen Elitekämpfern verbergen. Selbst wenn es nicht direkt um die Einheit geht die Bin Laden erwischt haben soll, finde ich das Buch unterhaltsam.
Der Autor scheint seine Marketing Hausaufgaben zum richtigen Zeitpunkt gemacht zu haben ;).
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am 13. September 2011
Das Buch hält was es verspricht. Spannender Einblick in das Leben eines Elitekriegers. Kurzweilig und gut. Abzüge gibt es bei der (gefühlten) Unordnung der Kapitel. Mal wird aus der Vergangenheit erzählt, dann aktuelles, was aber nichts mit dem Hauptprotagonisten zu tun hat etc. Der Leser weiß nie, was als nächstes erzählt wird. Zudem gleicht der Sprachstil einer Erzählung. Ein munteres "herunterleiern" (klingt negativer als es ist) von Gedanken, die der Hauptfigur anscheinend so einfallen.
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am 4. Februar 2013
Auch wenn meine (nicht vorhandene) Rezension wenig hilfreich sein wird, so möchte ich auf den Titel aufmerksam machen, der einem Hollywood-Streifen gleicht. Bis dato ist nicht ansatzweise bewiesen, dass Osama bei jenem Kampf wirklich gefasst wurde, ob er bis zu diesem Tag überhaupt noch lebte und und und ... Wenn ich allein schon die amerikanische Flagge sehe.

Und jetzt bewertet und kritisiert meinen Kommentar runter. Ein Hoch auf die Blindheit unseres Volkes.
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am 14. Februar 2012
Im wesentlichen ist das Buch eine Autobiografie. Von der Ausbildung der Seals und von ihren Einsatztaktiken oder Training ist da drin nichts zu lesen. Es geht nur darum, wie der Autor aufgewachsen ist, kurz beim Militär war und dann verwundet wurde und den Beruf des Physiotherapeuten ergriffen hat. Von Seals keine Spur. Selbstverliebt und aus Sicht der gegebenen Information ein totaler Fehlgriff. Ich gebe zu, teilweise ist es ganz amüsant, zum Beispiel beschreibt Wasdin, was das Militär so macht wenn ihnen langweilig ist. Jedoch habe ich dieses Buch gekauft, um etwas über die SEALS zu erfahren... Tja..
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am 16. Mai 2012
Ein ganz schlimmes Buch, geschrieben von einem Macho der übelsten Sorte. Von vorne bis hinten zieht sich des Autoren roter Faden, der im Grunde nichts anderes beschreibt als dass Howard Wasdin ein ganz, ganz toller Hecht ist. In allem war immer nur er der Beste, Schnellste, Tollste. Selbst wenn das stimmt - was ja sein mag -, wäre es guter Stil, das nicht ständig herauszuheben. Doch daran lässt es der Autor fehlen, wie im Übrigen überhaupt an allem, was zu einem guten Buch gehört; teilweise besteht das Buch aus völlig zusammenhanglosen Geschichten, die sich aneinanderreihen, ohne Bezug zueinander zu nehmen - vom literarischen Stil her also ebenfalls ein einziger grosser Fehlgriff.
Der Inhalt selbst ist nicht wirklich der Rede wert, doch wenn Wasdin z.B. voller Stolz beschreibt, wie er Ratten tötet, dann spricht das Bände für seine generelle Einstellung. Nichts gegen amerikanische Patrioten, doch Howard Wasdin ist dafür ganz sicher der falsche Botschafter. Bleibt zu hoffen, dass er in jeder Hinsicht eine Ausnahme für die Seals - die sicher eine der professionellsten Truppen der Welt darstellt - ist und bleibt.
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am 3. November 2011
Das gesamte Buch ist auf dem Niveau eines "Der Landser" Heftchens geschrieben. Der Autor erzählt ohne Scham und mit wahnsinniger Selbstverliebtheit, daß er immer und überall der Beste, der Schnellste, der Außergewöhnlichste war. Wenn andere 4 Jahre für die Berufung in ein Team brauchten, er brauchte nur 2,5. Und warum? Weil der Wasdin ist, ein so zäher Hund, wie es keinen weiteren mehr gibt. Absolut langweilig.

Die Geschichten und Informationen bekommt man alle auf DMAX, Nationl Geographic und anderen populärwisschenschaftlichen Sendern.

Der Typ glaubt echt, er sei die Krone der militärischen Schöpfung. Zu den Niederlagen im Irak, Afghanistan verliert er kaum ein Wort. Als er und seine Leute in Somalia den Hintern versohlt bekommen haben, hat er und sie nur gesiegt. Naja, wenn man Überleben als Sieg interpretiert, dann hat er wirklich gesiegt.

Also ehrlich, das Buch lohnt nicht.
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am 4. Oktober 2011
Dieses Buch ist an Selbstverliebtheit und menschenverachtender Laberei des Autors nicht zu übertreffen. Mich hat es wütend gemacht und ist nach der Hälfte im Müll gelandet.
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