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Kundenrezensionen

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In Rekordzeit, zehn Tage nach Loriots Tod, lag bereits die erste Biographie in den Auslagen der Buchhandlungen. Dass ich also skeptisch an die Lektüre ging, ist hoffentlich verständlich. Und dass diese nicht kleiner wurde, weil der Autor anonym bleiben will weckt Skepsis punkto Qualität, hoffentlich auch. Wenn ich mich trotzdem einigermaßen neutral dem Text näherte, liegt dies an der Aussage des unbekannten Journalisten, er habe dieses Buch monatelang recherchiert, das ihm zudem eine Herzensangelegenheit sei. Doch nach der Lektüre steht fest, dass ich offenbar eine völlig andere Meinung über Herzensangelegenheiten habe. Denn diese Biographie halte ich für eine ziemlich lieblose Zusammenstellung von Zahlen, Namen und Zitaten, die der Autor mit seinen eigenen Sprachbeitragen zu verbinden versucht. Die besten Passagen sind von Loriot selber, was weiter nicht erstaunt.

Wenig überraschend beginnt dieser biographische Schnellschuss mit dem Kapitel "Kindheit und frühe Jugend". Allerdings teilt der Biograph seinen Lesern mit, dass über diesen Zeitabschnitt wenig bekannt sei. Das stimmt, was Loriots eigene Beiträge betrifft, klingt aber aus dem Munde eines Autors komisch, der nach eigenen Angaben monatelang recherchiert haben will.

Rechnet man Werkverzeichnis, Anmerkungen und den üblichen Vorspann ab, bleiben noch knapp 180 zu füllen. Das gelingt dem eifrigen Journalisten vor allem mit Zitaten, die er bereits erschienenen Interviews und Artikeln verschiedenster Medien entnahm. Und wie gesagt, lesbar wird diese "Biographie" immer dann, wenn Loriot selber zu Wort kommt. Wortbruch begeht ein Klappentexter, der schreibt, dass dieses Buch dem Phänomen Loriot auf den Grund gehe und ein unverzichtbares Werk für alle Fans und Anhänger des intelligenten Humors sei.

Mein Fazit: Ein Stern für das Minimum und einer für das Füllen einer Lücke. Ob der Autor dieser Biographie anonym bleiben will, weil ihm sein Machwerk selber nicht ganz geheuer ist, weiß ich nicht. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Buch sofort in Vergessenheit geraten wird, sobald eine bessere, liebevollere und seriöser recherchierte Biographie vorliegt. Schade, dass "Möpse und Menschen", Loriots originelle Variante einer Biographie, seit Jahren vergriffen ist, auch wenn sie schon 1983 erschien.
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am 14. September 2011
Dieses Buch ist wahrlich nicht lesenswert. Kaum ein eigener Gedanke, kaum eine eigene Formulierung, lediglich eine (im Gegensatz zu Guttenberg wenigstens dokumentierte) Sammlung von Zitaten. Dass jemand sich traut, ein Buch ausschließlich aus Sekundärquellen zusammenzuschustern und es dann auch noch "Biographie" zu nennen, ist eigentlich eine Unverschämtheit. Zudem wimmelt es von faktischen Fehlern. Das Bremer Sofa war grün und nicht rot und sah vor allem ganz anders aus, als das auf dem schrecklichen Titelbild gezeigte. Fazit: Bitte nicht kaufen! (leider gibt es keine null Punkte...)
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am 15. September 2011
Dieses Buch ist das klägliche Ergebnis des Versuchs, nach dem Tod des Meisters des intelligenten Humors schnell Kasse zu machen. Ich habe im Laufe der Jahre einiges über Loriot gelesen und so gut wie keine Doku über ihn ausgelassen. So kamen mir denn auch die Inhalte des Buches sehr bekannt vor... In der Tat hat der Autor sich der "Methode Guttenberg" bedient und ein Patchwork-Buch aus diversen altbekannten Informations- und Interview-Flicken zusammengefügt, und das nicht einmal besonders gut. Seite um Seite wird geschunden, um das Buch zu füllen - wen interessieren schon aufgewärmte Geschichten von Leuten, die auch "von Bülow" hießen? Der Autor hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, auf Loriots letzte Lebensjahre, sein Ableben und die enorme Wertschätzung, die sich nach Loriots Tod zeigte, einzugehen. Zudem ist das Buch alles andere als liebevoll geschrieben. Der Autor gehört zu den Schreibern, von denen man sagen kann, sie schreiben weder gut noch schlecht, sie schreiben irgendwie. Alles ohne Humor, ohne Stil, ohne Esprit... Ähnlich wie Herr Melzer in Loriots Sketch "Liebe im Büro" mag sich der Autor gesagt haben: "Aber es muss gehen... Andere machen es doch auch..." - scheitert aber ebenso kläglich wie Herr Melzer bei seinem Versuch, seine Sekretärin zu verführen.
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am 7. Oktober 2011
Der Riva Verlag fällt langsam dadurch auf, dass er schnell zusammengehauene Bücher von Autoren, die niemand kennt, auf den Markt stellt, um die schnelle Mark zu machen. Das fiel schon bei "Hape" auf, einer schlechten Biografie über Hape Kerkeling, in der nur Dinge stehen, die man in allen Zeitschriften nachlesen kann. Jetzt macht der Verlag auch vor Loriot nicht Halt.
Man kann eigentlich nur raten: Vorsicht vor Büchern des Riva Verlags. Es ist rausgeschmissenes Geld!
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am 25. Juli 2014
Der Hintergrund zu einem berühmten Mann, von ihm selbst erzählt, wunderbar zu lesen! Warum er seine Eltern schon als Baby Millionen gekostet hat und später ein kleines Männchen zeichnen musste, das seine Familie ernährt. Lesen und schmunzeln, manchmal hellauf herauslachen!
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am 17. Februar 2013
Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Biographie zu schreiben. Nachdem die Loriot-Biographie laut Gerichtsbeschluss in der vorliegenden Form nicht mehr verkauft werden darf, interessierte mich doch der Inhalt des Buches. Es ist eine durchschnittliche Story, die mehr oder weniger flott dahinplätschert. Von den Vorfahren Loriots erfuhr man fein gefiltert Einiges über politische Gesinnung und Stellung in der Gesellschaft. Noch etwas mehr von Loriots Leben hätte mir schon gefallen...
Ein wirklich großer Wurf, einem Victor von Bülow angemessen, ist diese Biographie leider nicht...
Dennoch ohne Anstrengung zu lesen! Fazit: Es fehlte tatsächlich etwas Lametta...
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TOP 500 REZENSENTam 6. September 2011
Im Allgemeinen, so möchte ich vorab bemerken, begegne ich Büchern aus der Feder von Fans, die ihrem Idol ein Denkmal setzen möchten, mit größter (wie wohl auch gebotener) Skepsis. Allzu oft entstehen verklärende, gar huldigende Werke, die das Positive der Person ins Unermessliche verklären, um das Negative tunlichst zu verschweigen. Kein schlechter Lichtstrahl soll dem Adorierten begegnen; nichts Negatives sein Andenken in der Öffentlichkeit schmälern.

Mit ebendieser Skepsis also nahm ich diesen von Dieter Lobenbrett verfassten Band zur Hand. Ich hatte gelesen, dass der Autor als der wohl größe Bewunderer Loriots gelte und über ein überaus reichhaltiges Detailwissen aus Leben und Werk des wohl größten deutschen Humoristen verfüge - zumindest dies, so meine Annahme, könnte ich mit Sicherheit als gewinnbringend bei der Lektüre verbuchen.

Ungewöhnlich ist das Faktenwissen des Verfassers in der Tat. Alle Lebensabschnitte des großen von Bülow finden hier eingehende Berücksichtigung, wobei er sich keineswegs einzig auf den beruflichen Werdegang beschränkt.
Der überraschte Leser erhält ein reichhaltiges Kaleidoskop, das mit dem Geburtstsjahr 1923 beginnt, keine relevante Station (sei sie nun privaten oder aber beruflichen Naturells)verschweigt, wozu auch die weniger erfolgreichen Lebensmomente zählen. Man erhält Einblick in Loriots frühe Kindheit und deren Lebensumstände, Einsicht in die durchaus privilegiert zu nennenden Familienverhältnisse nebst den aus ihr hervorgegangenen weiteren Berühmtheiten - sehr wohl aber auch in den jahrelang die Medien beherrschenden Kriminalfall Sunny und Claus von Bülow, der das Publikum ob der tragischen Umstände ungewöhnlich lange in seinen Bann zog.
Ebenso umfangreich fällt die Beleuchtung des beruflichen Werdegangs aus. Von den ersten Schreibversuchen, des vorübergehenden Engagements beim STERN, den ersten TV-Erfolgen bis hin zu seinen letzten Arbeiten wie auch der grandiosen Evelyn Hamann, der ein kleines, aber feines Kapitel gerecht zu werden versucht, ist ein Standardwerk zu Loriot entstanden, das jeden Freund des feinsinnigen, subtilen Humoristen entzücken wird. Das Detailwissen des Autors kann ich nur als phänomenal bezeichnen und die vielen Versatzstücke, die man bisher über den Großen kannte, erfahren hier ihre Rundung, ihren letzten Schliff - ohne übersteigerte Idealisierung, die ich zu Beginn der Lektüre eigentlich erwartete. Fazit: Gratwanderung geglückt!

Ich verneige mich vor Loriot, der zeitlebens demonstrierte, dass Humor eben nichts mit den Krawallorgien heute populärer "Comedians" zu tun haben muss, sondern auf leisen und feinfühlig-menschenspiegelnden Pfaden eine weitaus größere wie auch nachhaltigere Wirkung entfalten kann. Ebenfalls danke ich dem Autor für dieses ungemein aufschlussreiche Buch, dessen Lektüre ich als ebenso bereichernd wie gewinnbringend empfand.
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am 5. Mai 2013
Wo Loriot draufsteht ist auch Loriot drin. Für Fans ein muss. Für Biographie Sammler auch! Für den rest die nur glauben es haben zu müssen, ?????
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am 24. Januar 2012
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und konnte es nicht fassen als ich die ersten Seiten gelesen habe. Das hat Loriot einfach nicht verdient. Eine Anhäufung von Fakten aus seinem Leben, geschrieben wie ein Schulaufsatz. Unmöglich!
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am 19. November 2012
Eine wirklich umfassende Biographie. Vom Geburtsgewicht bis zum Tod der Mutter mit 5 Jahren werden weder Jugenderlebnisse noch spätere Erfolge/Erlebnisse ausgelassen. Auch die Nazizeit wird beleuchtet sowie die Familiengeschichte der von Bülow.
Intensiv wird sich natürlich auch mit der TV Karriere und den Filmen beschäftigt.
Immer wieder ist man überrascht über die Einzelheiten die der Autor ausgegraben hat.
Teilweise ist die Aneinanderreihung etwas mühsam (daher auch den einen Stern Abzug). Gesamthaft aber für den Loriot-Interessierten zum empfehlen.
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