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am 17. Oktober 2010
Wenn man sich für Japan interessiert, stößt man früher oder später, auch auf das Thema Yakuza. Obwohl man natürlich weiß, dass es sich dabei um eine Verbrecher Organisation handelt, fängt man vielleicht an, ihre Existenz zu verklären. Yakuza, das sind mutige Kämpfer, Männer die noch wissen was Loyalität, Ehre und Pflichtbewusstsein ist. Man spielt Yakuza auf der Playstation oder guckt Filme wie Crows Zero. Und vielleicht stellt man für sich fest, Yakuza, das sind eigentlich ziemlich coole Typen. Okay ... und dann habe ich Tokio Vice gelesen.
Jake Adelstein, arbeitet bei einer Japanischen Zeitung, als Polizeireporter. Dabei findet er etwas heraus, dass der Boss einer Yakuza Gruppe, unter allem Umständen, geheim halten will. Von dem Zeitpunkt an ist Jack Adelstein, seine Familie und Freunde, in Lebensgefahr.
Tokio Vice ist kein Krimi, das Buch ist ein Tatsachenbericht, und schildert um die 16 Jahre aus dem Leben und der Arbeit von Herr Adelstein. Dabei rechnet er nicht nur mit der Yakuza ab, sondern auch mit der Japanischen Regierung. Und, was unglaublich mutig von ihm ist, und was ich sehr traurig fand, am Ende sogar mit sich selbst. Vor allem aber erfährt man, was Yakuza wirklich bedeutet ...
Während man also im ersten drittel des Buches, noch dass ein oder andere mal schmunzeln muss, bekommt man ab der Hälfte, einen Schlag nach dem anderen in die Magengrube.
Ich fand das Buch sehr gut geschrieben, Jake Adelstein ist vielleicht kein zweiter Ôe oder Yoshikawa, aber für mich kam es darauf auch nicht an. Ich fand das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Todtraurig und schockierend. Und sehr informativ.
Für wen ist das Buch interessant? Ich denke, hauptsächlich für Menschen, die sich für die Japanische Kultur interessieren, und denen die Wahrheit wichtiger ist, als ein heiles und naives Weltbild.
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am 6. November 2010
Was für Italien die Mafia, ist für Japan die Yakuza. Auch in Japan hat sie einen langen Arm - und so sind diejenigen gefährdet, die ihre Geheimnisse enthüllen. Der Amerikaner Jake Adelstein, der über 10 Jahre als Reporter für eine der größten japanischen Tageszeitungen gearbeitet hat, hat nun einen Enthüllungsbericht geschrieben.

Für Adelstein beginnt die Reporterkarriere 1993, als er sich bei der yomiuri shinbun bewirbt. Dies ist auch der Anfangspunkt seiner Erzählung: Adelstein zeichnet seinen kompletten Weg nach, der als einfacher Polizeireporter beginnt und schließlich in Tokyos Rotlichtvierteln endet.

Zu Beginn geht es zunächst also weniger um die Yakuza, sondern vielmehr um Adelsteins Arbeit als Journalist an sich: Wie kommt man an Informanten und wie schützt man sie? Wie arbeiten japanische Reporter mit der Polizei zusammen? Wie ist die Arbeitssituation innerhalb der Redaktion? Man erfährt also unheimlich viel über die Arbeit eines (japanischen) Journalisten und auch über das Rechtssystem im Zusammenhang mit den Kriminalfällen, über die Adelstein berichtet.

Auf Adelstein liegt eine unheimlich große Belastung: Nicht nur, weil er ständig unter dem Druck arbeitet, Sensationen schneller als seine Kollegen von anderen Zeitungen aufzudecken, sondern weil er die Machtlosigkeit gegen die organisierte Kriminalität erlebt: die Yakuza kann sich der Gerichtsbarkeit immer wieder entziehen, Menschenhandel wird nicht weiter verfolgt, der Mord an ausländischen Prostituierten schon gar nicht.

Doch Adelstein verfolgt eine heiße Spur, mit der er der Yakuza endlich krumme Geschäfte nachweisen kann: Ein Yakuza, der eigentlich gar nicht ausreisen dürfte, hat sich in den USA anscheinend eine Niere transplantieren lassen. Als die Yakuza mitbekommt, dass Adelstein in dem Fall recherchiert, erhält er Morddrohungen und wird vor die Entscheidung gestellt, seinen Reporterberuf aufzugeben oder seine Familie zu gefährden.

Adelsteins weg ist hart und entbehrungsreich. Tokio Vice ist ein Bericht, der aber spannend wie ein Roman geschrieben ist. Spannend, aber zugleich auch beängstigend, wenn man sich vor Augen führt, dass die Geschehnisse eben keine Fiktion sind.
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am 17. Oktober 2010
Regelmäßig lese ich Bücher über die italienische und russische Mafia und alle Arten der Organisierten Kriminalität, leider bin ich bis zum heutigen Tage noch über keinen interessanten Lesestoff über die japanische Variante dieses Phänomen gestolpert, die Yakuzza. Dies hat sich mit Tokio Vice nun beeindruckend geändert. In dem Buch folgt man den Polizeireporter Jake Adelstein in die Abgründe des Tokioter Rotlichtviertels. Man wird Zeuge von Verbrechen, schwer nachvollziehbaren Vorstellungen von Ehre und sexuellen Eigenartigkeiten. Zusätlich bietet das Buch tiefe Einblicke in die japanische Gesellschaft, von der richtigen Entgegennahme einer Visitenkarte, über dass es unhöflich ist beim Selbstmord Schuhe und Socken anzulassen und einer Vielzahl von unterschiedlichsten Massagesalons. Ein tolles, lesenswertes Buch.
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Inhaltlich würde ich dem Buch fünf Sterne geben, da mich der Inhalt schon auf seine Art und Weise fasziniert hat. Dazu haben andere Rezensenten schon Passendes geschrieben, das zu wiederholen ich keine Lust habe. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle eine Warnung aussprechen:
Ich nenne das eBook "meins", und zwar die epub-Version, die nicht hier bei Amazon verkauft wird. Da sich aber der Verlag für die jeweilige eBook-Version verantwortlich zeigt und nicht Amazon, unterstelle ich mal, dass die Kindle-Versin ebenso schlimm ist.
Das eBook wimmelt nur so von manuell eingefügten Absätzen: Mitten im Text geht
es ohne erkennbaren Grund in der nächsetn Zeile weiter. Dann wird munter zwischen linksbündiger Schreibweise und
dem Blocksatz gewechselt, was ich schon ein wenig irritierend fand. Zudem sind auch einige Fußnoten vorhanden, die aber mal vorsichtshalber nicht verlinkt sind, d.h. man muss händisch über das Inhaltsverzeichnis zur Fußnote hin und über den Verlauf dann wieder zurückfinden. Komfort geht anders. Für die Umsetzung als eBook fällt mir nur ein einziges wort ein: lieblos (und zwar vollkommen!).

Von mir eine klare Empfehlung für das (Papier-)Buch (wegen dem Inhalt!). Finger weg vom ebook.
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am 23. Juni 2013
Das Buch ist auf jedenfall lesenswert für alle die sich für das Thema Yakuza und auch Japan, die Menschen Sitten und Gebräuche die es dort gibt etwas interesieren. Da ich auf dem Gebiet so gut wie überhaupt kein Wissen hatte und es meiner Meinung nach auch wenig Stoff dazu gibt der gut verständlich und nicht staubtrocken ist, war ich froh darüber auf dieses Buch gestoßen zu sein.

Vom Buch an sich war ich etwas überascht. Es geht hier wie ich finde erstmal vorangig nicht nur um die Yakuza. Viel mehr schildert es Adelsteins Werdegang in Japan als Journalist mit den Schwerpunkten Kriminalität und seinem Leben und Entbehrungen den der harte Alltag eines Polizeireporters dort so mit sich bringt. Da in Japan so einiges ganz anders läuft als hier zu Lande, war es für mich schon sehr interesant zu lesen was es in diesem Land alles für Eigenarten, Weisheiten Sitten und Gebräuche gibt. Auch lässt einem der Autor oft teilhaben an seinem Innenleben und seinen Gedanken in den verschiedensten Situationen was mich oftmals auch zum schmunzeln brachte. Dabei ist das Buch aber auch oft schockiernd und beschönigt in keinster Weise den Alltag Adelsteins bzw.der Menschen auf die er trifft und das was er auf der dunklen Seite alles erlebt z.B in Japans Rotlichtvierteln in denen er im späteren Verlauf des Buches schwerpunktmäsig ermittelt um an Informationen für seine Storys zu gelangen. Er spart auch nicht an Kritik an den dortigen Behörden allen voran der Polizei die oft tatenlos wegsieht und auch mit Kritik an sich selbst ist er keinesfalls sparsam. Zwischendurch werden auch immer wieder teils kuriose Begebenheiten und Fälle erläutert, Querverbindungen zu bestimmten Personen erklärt die in Verbindung mit der Yakuza stehen und Zwischenmenschliche Beziehungen geschildert die sich im laufe über eines Jahrzents aufgebaut haben zwischen Adelstein und den verschiedensten Protagonisten die er im laufe seiner Zeit in Japan trifft. Es passiert auf jedenfall einiges im laufe des Buches was auch kein Wunder ist über eine so lange Zeitspanne hinweg.

Dem Leser wird in diesem Buch ziemlich genau erklärt was der Beruf eines Journalisten der über solche Themen schreibt so mit sich bringt, dass Informationen das Höchste und wichtigste Gut sind und Informanten wichtiger sind als z.B die eigene Frau oder das eigene Kind. Vorausgesetzt man will es natürlich zu etwas bringen auf seinem Gebiet bzw. seiner Zeitung. Das Buch finde ich ist dabei sehr gut und sprachlich gewandt geschrieben. Klar ist ja auch schließlich der Beruf des Autors. Adelstein war mir jedenfalls von Anfang an symphatisch und ist es mir bis zum Schluß hin auch geblieben.

Ich kann Tokio Vice jedenalls sehr empfehlen wenn man mit mit den Punkten die ich in meiner Rezension geschildert habe etwas anfangen kann. Das Buch ist sehr unterhaltsam und Fern Ost Laien wie ich lernen das ein oder andere aus dieser so völlig anderen Welt kennen was teilweise faszinierend und abstosend zugleich ist. Tolles Buch !
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am 15. Dezember 2012
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Für jemanden, der sich wie ich eingehender mit der japanischen Geschichte und Gesellschaft beschäftigt hat, ist das Buch, trotz gewisser persönlicher Schwächen des Autors ein sehr wertvoller Einblick in die Strukturen der organisierten Kriminalität und der Polizeiarbeit in Japan. Ein seltenes Mosaik-Steinchen für ein umfassenderes Gesamtbild der Gesellschaft Japans, in welcher die Winkelzüge dunkler Machtkartelle zwar allgegenwärtig ist, aber man über dessen Folgen all zu gerne das Deckmäntelchen einer vermeintlich sehr effizienten Polizei ausbreitet, damit niemand zusehr beunruhigt wird.
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am 13. Februar 2011
Es wird sehr ausführlich über die Yakuza und die Polizeiarbeit berichtet. Das Buch ist vielleicht etwas zu nüchtern geschrieben -von einem Journalisten-. Es kommt keine Spannung auf. Trotzdem oder deswegen sehr Informativ über die Gangsterwelt in Tokyo.
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am 27. Februar 2015
Kann es jedem Freund von japan empfehlen. Preislich sehr gut, inhaltlich für mich sehr kurzweilig und unterhaltsam regt aber zur selben Zeit zum Nachdenken an.
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am 16. November 2015
Jake Adelstein gibt hier einen kleinen Einblick in die Japanischen Verhältnisse zwischen Presse, Polizei und Yakuza. Manchmal etwas schleppend zu lesen.
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am 17. November 2015
Das Buch ist sehr witzig, spannend und informativ! Für Japanfreunde, -reisende und -kenner ein absolutes Muss. Adelstein schreib bitte weitere Bücher!
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