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TOP 500 REZENSENTam 12. Dezember 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
muss Jana Koch-Krawczak erleiden, in der Schläge und Strafen durch die Eltern - vor allem durch die Mutter, der Vater ist irgendwann nicht mehr präsent - sich abwechseln mit Nichtbeachtung und Ignoranz. Selbstverständlich hat dies fatale Folgen für ihr weiteres Leben, das sich in einem Milieu von Kriminalität und Prostitution abspielt, bis sie die Kraft hat, dort hinauszufindet.

Ohne Zweifel ein ausgesprochen erschütternder Lebensbericht, doch mit Sicherheit nicht einzigartig. Wer sich hier eindrucksvolle, sich jahrelang ins Gedächtnis einbrennende Schilderungen im Stil von "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" von Christiane F. oder "Tiger,Tiger" von Margaux Fragoso erwartet, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wie ich enttäuscht sein. Leider krankt dieser Tatsachenbericht sehr am Stil, der nicht lebendig genug rüberkommt, das Geschehene, Erlittene nicht eindringlich transportiert. Es mag zwar unpassend klingen, das bei einem Buch dieser Art anzuführen, doch ist auch hier die Qualität des Schreibstils wesentlich, sie trägt zur Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit der vermittelten Inhalte bei - im vorliegenden Buch ist sie - da nicht vorhanden - diesen in hohem Maße abträglich.

So bleibt dieses Schicksal eines von vielen: Jana wird von ihren Eltern schlecht behandelt und hat ein schweres, ja tragisches Leben und berappelt sich aus eigener Kraft wieder, was sehr bewunderswert ist. Aber es gibt wesentlich ergreifendere und eindringlicher geschilderte Lebensberichte in Buchform - dieser bleibt leider einer von vielen, den man rasch wieder vergisst. Das hat ein Buch mit solchen Botschaften nicht verdient, aber mir bleibt hier - leider, leider - der überhaupt nicht gehässig gemeinte Kommentar: selbst schuld!
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am 15. Januar 2014
die autorin beschreibt ihre kindheit, wie sie war, unverblümt und nachvollziehbar. und diese kindheit hat dann schließlich dazu geführt, dass sie in die fänge der prostitution geriet.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. November 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Hmmm gar nicht so einfach dieses Büchlein zu beschreiben, bzw. die Gedanken dazu.

Eigentlich ist es ja schon eine leider ganz alltägliche Geschichte, ein Leben dass egal ob Deutschland oder Polen, oder sonst wo auf der Welt keine Seltenheit ist. Und genauso schreibt die Autorin auch ihre Biographie - irgendwie alltäglich und auch emotionslos. Ich hatte beim Lesen des Buches zeitweise das Gefühl sie erzählt die Geschichte eines Mädchens dass sie gekannt hat und nicht ihre eigene Geschichte. Das fand ich nicht ganz so tolle, kann es aber auf der anderen Seite auch wieder nachvollziehen. Vielleicht ist es der Autorin so einfacher gefallen sich ihre Kindheit und Jugend von der Seele zu schreiben - trotzdem ich persönlich hätte mir mehr Emotionen gewünscht.

Ach ja Emotionen - bei mir kamen die Emotionen schon auf.
Fangen wir doch mal bei Jana an, mehr als einmal hätte ich das Mädel am liebsten an den Schultern gepackt und geschüttelt. Wenn man so liest was sie alles getan hat um ein wenig Liebe von einer Frau zu empfangen, die gar nicht in der Lage ist Liebe zu empfinden könnte man kirre werden. Mehr als einmal habe ich den Kopf geschüttelt, wenn sie wegen ihrer Sehnsucht nach Liebe wieder in den kaputten Haushalt zurück gegangen ist.
Doch plötzlich hat es in meinem Köpfchen klick gemacht - ich war ja genauso doof und habe bis vor vier Jahren alles daran gesetzt um ein Lob oder liebes Wort von meiner Stiefmutter zu bekommen, obwohl ich schon lange wusste dass es nie geschehen wird. Ich denke hier sind einige denen es ähnlich geht oder ging, man kämpft mit allen Mitteln um die Anerkennung und Liebe eines Elternteils und schafft es doch nicht. Und plötzlich war das Buch gar nicht mehr so emotionslos für mich, plötzlich hat es richtig nachdenklich gestimmt.

So nächste Person war die Mutter bzw. die Eltern allgemein. Bei der Mutter lässt sich nur sagen ein solches Miststück gehört einfach weggeschlossen und dürfte gar keine Kinder bekommen dürfen. Ok, zum Alkohol wurde sie von ihrem ersten Mann, also Jana's Vater gebracht, aber die Tablettensucht war ihr eigener Schuh und die Faulheit war auch nicht zufällig. Für mich ist und bleibt es unverständlich dass Frauen so sein können - Sucht hin oder her - dieses lieblose Verhalten hat ja nicht erst angefangen als sie bereits in der Sucht steckte. Und auch ihre Ideen um Jana ausnutzen zu können haben mir einen Schauer nach dem anderen über den Rücken gejagt. Wie kann eine Mutter ihr Kind missbrauchen um an Tabletten zu kommen, wie kann sie wortlos zusehen dass das Kind in die Kriminalität und Prostitution abrutscht und davon profitieren und wie kann sie daneben stehen wenn das Mädchen sich umbringen will und dann noch zuschlagen?!
Der Frau hätte ich, wenn ich sie denn persönlich gekannt hätte oder kennen würde wahrscheinlich schon an der Gurgel gehangen!

Der richtige Vater war Alkoholiker und ein brutaler Schläger - Jana hat wenn ich das richtig mitbekommen habe auch einmal Schläge bekommen, meist hat er sich ja mit seiner Frau oder anderen im Block geprügelt um deren Geld zu bekommen. Einen wirklichen Groll hegt Jana scheinbar nicht gegen ihn - außer dass er ihre geliebte Mutter geschlagen hat.
Gravierender scheint mir aber Janas Stiefvater ihr Leben bestimmt zu haben. Er ist er der Vater den Jana nie hatte, liebevoll und vorsorglich und dann als das eigene Kind geboren wird entwickelt er sich zum A...... der Nation. Durch ihn fällt Jana noch tiefer, wird von der Mutter noch mehr ins Abseits gedrückt und ja den Rest kennt ihr ja.

Was mir aber auch richtig aufgestoßen ist waren die Behörden, egal ob Jugendamt. Richter oder Polizei. Niemand war in der Lage und vor allem Willens Jana zu helfen und die Hilferufe waren mal ja überhaupt nicht zu übersehen! Die haben es sich ganz einfach gemacht - entweder wie die Polizei nur zugeschlagen und mit Gewalt geantwortet oder der Mama geglaubt. Ok, ich will es neidlos zugeben die Dame war nach Janas Erzählungen auch eine begnadete Schauspielerin - aber mal genauer hinsehen wäre besser gewesen.

Alles in allem muss ich zugeben das Buch fesselt. Nach den ersten Seite habe ich vor mich hingebrummelt dass ich hier wohl Hartz IV - TV vorgesetzt bekomme, alltägliches aus der Nachbarschaft und emotionsloser Mist. Doch von Seite zu Seite sind dann meine Gedanken dazugekommen, was ich erst als emotionslos geschrieben empfunden habe füllte sich mit Leben. Ich konnte mich langsam auf Jana einlassen und auch fühlen was Masse war, auch wenn ich jetzt sage soweit wäre ich bestimmt nicht gegangen oder das hätte ich nicht getan, die Hand dafür würde ich nicht ins Feuer legen. Ihre Situation war extrem und mehr als grenzwertig, getrieben vom Verlangen von ihrer Mutter geliebt zu werden macht sie Dinge auf die Mädchen in ihrem Alter normalerweise nie kommen, aber von Seite zu Seite kann man sie besser verstehen.
Und von Seite zu Seite macht das Buch auch trauriger - nicht nur wegen Jana, sondern weil der Gedanke auftaucht Wenn es schon fast eine alltägliche Geschichte ist, was sind wir dann für eine Gesellschaft?" Kinderprostitution - gibt es denn was Schlimmeres, es ist schon schlimm genug dass Frauen anschaffen gehen und das auch nicht immer freiwillig, aber was ist das für eine Gesellschaft in der Mütter ihre Töchter gerade dazu zwingen?! Und vor allem Behörden über seelischen und körperlichen Missbrauch von Kindern einfach wegsehen - und nicht nur die, sondern Lehrer, Nachbarn, sogar die eigene Familie?

Hmm, abschließende Meinung - eigene Erfahrungen und Fazit! Sehr einfach - das Buch hat eine Kaufempfehlung unbedingt verdient und Hut ab vor der Autorin. Ich denke mir es dürfte alles andere als einfach gewesen sein für sie ihre Kindheit und Jugend hier aufzuschreiben, bedeutet es doch alles noch einmal zu durchleben. Auch wenn es nun viele Jahre her ist, sie mittlerweile selbst Mutter ist und glücklich hier in Deutschland mit ihrer Familie lebt, Vergangenheit ist Vergangenheit und die kann ziemlich weh tun egal wie weit sie weg ist.
Außerdem ist es ja nicht so dass sie anonym bleibt wie manch anderer Autor der sich seine Vergangenheit von der Seele schreibt - sie ist in Wort und Bild präsent, was sie auch angreifbar von der Umwelt macht, sprich manch einer der sie privat kennt wird vielleicht nach dieser Lebensbeichte eine Abgrenzung vollziehen.
Ich jedenfalls ziehe eher den Hut vor ihr, vor ihrem Mut sich hinzustellen und zu reden und vor allem dass sie es mit einfachen und schlichten Worten schafft mal wieder aufzurütteln. Ich habe mich nach dem Buch erst einmal wieder wegen meiner ersten Gedanken dazu geschämt - das Wort alltäglich - ich hätte es nicht einmal denken dürfen, es darf nicht alltäglich sein dass ein Kind keine schöne Kindheit hat. Ich schäme mich in Grund und Boden wenn ich daran denke dass auch ich viele Sachen einfach hinnehmen oder übersehen, bewusst und unbewusst!
Ich kann das Buch nur empfehlen, es berührt, es regt zum Nachdenken an und vor allem es regt dazu an die Augen wieder zu öffnen!
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HALL OF FAMETOP 100 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 10. Januar 2014
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Schicksal der Autorin ist zwar einmalig, da jeder Einzelne einmalig ist, aber warum dies nun in Buchform erscheinen musste frage ich mich schon ...

Das Lektorat hat schlecht gearbeitet. Die Geschichte geht einfach nicht unter die Haut. Es gibt Bücher dieser Art in großer Zahl und da reiht sich dieses hier knapp noch im Mittelfeld ein.
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am 11. März 2014
Was diese Frau bzw. durch gemacht hat geht auf keine Kuhhaut ,diese Buch Faselt so ,man kann nicht Glauben das so was jemanden Passiert schon lange nicht von der eigen Mutter ,das Jana überhaupt die Kraft hatte das Buch zu schreiben Respekt wahrscheinlich war es auch gleich eine Verarbeitung .Das Buch ist klasse
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. Oktober 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Jana Koch-Krawczak
"Du verreckst schon nicht!"

Ein erschütternder Lebensbericht

Wie viel Leid kann ein Kind ertragen? Diese Frage habe ich mir ständig beim Lesen dieses Buches gestellt. Jana ritzt sich mit erst 12 Jahren die Pulsadern auf. Es ist der Hilfeschrei eines Mädchens. Sie tut dies in der Hoffnung, dass sich ihre Mutter dann endlich um sie kümmern wird. Doch das Gegenteil ist der Fall. Ihre Eltern sind Alkoholiker. Sie leben am untersten Limit. Jana wird geschlagen. Sie wird gedemütigt. Täglich. Immer wieder. Janas Eltern lassen sich scheiden. Der Vater stirbt mit nur 45 Jahren. Der Alkohol hat ihn los gelassen. Janas Mutter geht eine neue Beziehung ein. Das Kind fühlt sich zum ersten Mal geborgen. Der Stiefvater spielt mit ihr, etwas, das die Kleine bisher nicht kannte. Doch dann kommt sein erstes leibliches Kind auf die Welt und für Jana beginnt die Hölle auf Erden. Trotz eisiger Kälte muss Jana oft die ganze Nacht zusammen gerollt auf der Fussmatte vor der Wohnungstür ausharren. Sie wird ausgesperrt. Die eigene Mutter behandelt sie wie Dreck.
Jana schliesst sich einer Jugendgang an. Zum ersten Mal zollt man ihr Respekt, doch die Jungs sind kriminell. Ihren Anteil der Beutezüge, der Einbrüche, gibt Jana regelmässig bei ihrer Mutter ab. Trotz aller Erniedrigungen versucht sie immer wieder, sich auf diese Weise die Aufmerksamkeit ihrer Mutter zu erkämpfen. Die Mutter nimmt die Beute, nimmt ddas Geld, doch Liebe erfährt Jana keine.
Schliesslich wird Janas Vertrauen von einem Mann missbraucht. Sie landet in einem Bordell und muss anschaffen. Trotz aller Erniedrigungen und Ausbeutungen liefert sie weiterhin den Grossteil ihres Geldes an die Mutter ab, noch immer voller Hoffnung, doch noch irgendwann ein kleines bisschen anerkannt und geliebt zu werden.
Jana flüchtet aus Polen nach Deutschland und gerät auch hier an einen Zuhälter. Doch hier lernt sie einen Mann kennen und die Zuneigung besteht auf Gegenseitigkeit. Sie fühlt sich geborgen. Die beiden heiraten, doch die Ehe besteht gerade mal 3 Jahre. Heute ist Jana wieder verheiratet, mit einem Mann, der sie liebt und bei dem sie so sein darf, wie sie möchte. Er ist ihre grosse Liebe.

Ein Buch, ein Lebensbericht, so erschütternd, dass man kaum glauben mag, dass sich so ein Schicksal tatsächlich ereignet hat. Wie grausam kann eine Mutter sein, die ihr eigenes Kind so fürchterlich misshandelt? Das traumatisierte Kind Jana, das sich nichts sehnlicher gewünscht hat als ein kleines bisschen Zuneigung der eigenen Mutter.
"Du verreckst schon nicht!" ist ein aufwühlendes Buch, ein Buch über eine schreckliche Kindheit. Es ist aber auch das Buch über eine junge Frau, die es geschafft hat, aus diesem Sumpf aus Erniedrigung, Verrat und Misshandlung heraus zu kommen.
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am 13. Oktober 2014
das Buch hat die 5 Sterne Bewertung verdient, gefällt mir sehr gut, habe beim Lesen auch Tränen vergossen, ist mir sehr zu Herzen gegangen, man kann nicht verstehen was es für brutale Menschen es auf unsere Erde gibt, kann dieses Buch nur weiter empfehlen
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am 21. Januar 2014
Das Buch kann ich nur weiter empfehlen, war sehr spannend und mal etwas ganz anderes, sehr fesselnd, man freut sich immer schon aufs weiter lesen!
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am 19. März 2014
Die Story ist hart, was Kinder alles nur für ein wenig Liebe von den Eltern tun. Die Geschichte ist gut geschrieben und ließt sich ließend. Ich hatte das Buchn in 2 Tagen durch.
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am 16. Januar 2017
Ich darf sagen das die Autorin echt stolz auf sich sein kann! Ich bewundere ihre Stärke, trotz all der abgrundtiefen seelischer und Körperlicher Gewalt von ihrer Mutter!
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