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Kundenrezensionen

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am 2. März 2013
Wer Interesse an einer gesunden Ernährung hat und wer die Leichtigkeit der ital. Küche schätzt, der sollte sich kundig machen.

Das Buch liest sich kurzweilig. Herr Müller hat recherchiert! Es geht um die Geschichte des Öls, um die Hersteller, die Leidenschaft zu den Oliven und um den Betrug mit dem Label extra vergine. Dieser Betrug hat eine Gewinnmarge, vergleichbar mit Drogenhandel. Ca. 50% der extra vergine Öle sollen im Discounter nicht der Definition entsprechen.

Wie immer wenn es um wertvolle Lebensmittel geht, müssen wir lernen unseren Geschmack zu entwickeln aber es lohnt sich.

Bis ich das Buch las, war ich auch auf die Angaben auf dem Etikett angewiesen, doch wie sollte ich richtig gutes extra vergine Öl von Lampate unterschieden? jetzt gönne ich mir ab und zu einen Teelöffel und sinniere über gutes Öl.
Ich wurde angesteckt.
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TOP 500 REZENSENTam 23. März 2013
Die Rezension bezieht sich auf die englische Originalausgabe, aber ist hoffentlich auch für Leser der deutschen Übersetzung interessant.

Fassungslos - das ist der Leser nach der Lektüre von "Extra Virginity". Fassungslos, dass er über ein so populäres Grundnahrungsmittel so wenig gewusst hat. Fassungslos, dass in keinem Land der Welt (außer offenbar in Australien) die Behörden ein Interesse daran haben, dafür zu sorgen, dass in einer Flasche Extra Vergine auch Extra Vergine drin ist. Am traurigsten ist vielleicht, dass es der Kunde vermutlich gar nicht anders will, weil er längst an das neutrale, langweilige und von allen Aromen und gesundheitsrelevanten Wirkstoffen befreite Produkt gewöhnt ist, das er unter diesem Namen im Supermarkt bekommt. Gutes Olivenöl ist nicht nur fruchtig, sondern auch bitter und scharf und kann schon mal Hustenreiz auslösen, Eigenschaften, die Otto Olivenölnormalverbraucher eher mit Qualitätsmängeln verbindet.

So stört es ihn dann leider nicht, dass sein Öl chemisch und physikalisch nachbehandelt wurde, um üble Gerüche und Geschmäcke zu entfernen, wobei alle wertvollen Bestandteile aber ebenfalls auf der Strecke blieben. Dass sein italienisches Olivenöl per Tankschiff aus Spanien oder Tunesien kam und in Italien nur noch abgefüllt wurde. Dass sein Extra Vergine mit Oliventresterextrakt, Sonnenblumenöl, Haselnussöl oder Schlimmerem verschnitten und, falls nötig, grün gefärbt wurde. Alles Methoden, die mangels richtiger Kontrollen flächendeckend verbreitet sind. Das überrascht aber auch nicht, wenn man weiß, dass die Kontrollgremien aus Vertretern der Ölindustrie zusammengesetzt sind und durch mangelnde Effizienz zum wirtschaftlichen Erfolg derselben beitragen. Der Radsport lässt grüßen.

Im Unterschied zum Wein ist es beim Olivenöl viel schwieriger, vom Etikett auf die Qualität des Inhalts zu schließen: Da ist alles Extra Vergine, also von allerhöchster Qualität. Das treibt die ehrlichen Produzenten, die ihre Kosten nicht durch die vorgenannten Methoden senken, aber trotzdem mit den Preisen der fröhlich mixenden Ölmultis konkurrieren müssen, zwangsläufig in den Ruin. Und wer sich im Supermarkt über Schnäppchenpreise von 5 Euro für einen Liter Extra Vergine freut, ist Opfer und Mittäter zugleich.

Tom Muellers mutige Ausführungen werden immer wieder durch Ausflüge in die Vergangenheit unterbrochen, in denen die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung des Olivenöls von der Antike bis zur heutigen Zeit geschildert werden. Das hüpft bisweilen so munter hin und her, dass der Verdacht aufkommt, dass der Autor die Ausmerksamkeitsspanne seiner Leser vielleicht doch etwas unterschätzt hat.

Tom Muellers Ziel ist aber nicht nur, Missstände und kriminelle Aktivitäten rund um das Olivenöl aufzuzeigen, sondern es geht ihm auch darum, Begeisterung für diese kulinarische Kostbarkeit zu wecken. Deswegen ist ein nicht unwesentlicher Teil des Buches der Herstellung und dem Genuss des wahren Extra Vergine gewidmet, und dem Leser wird so richtig der Mund wässrig (bzw. ölig) gemacht. Hand aufs Herz: wer von uns hat schon mal einen Schluck Olivenöl genommen und wie Wein im Mund verteilt? Ich glaube gerne, dass man nur so der Wahrheit auf die Spur kommen kann, und kann es nicht abwarten, das möglichst bald selbst mit wirklich gutem Öl zu testen (die Versuche mit den heimischen Vorräten waren eher ernüchternd).

Hilfestellung hierfür findet man ganz am Ende. Als ich beim Glossar angekommen war (mit dem ein Buch ja üblicherweise schließt), hatte ich zunächst das Gefühl, mit dem Problem, in Deutschland gutes Olivenöl zu finden, allein gelassen worden zu sein. Dazu sind die konkreten Tipps im Hauptteil zu sehr auf Italien und Kalifornien bezogen. Doch dann kommt der Appendix "Choosing good oil", in dem es doch noch recht konkret wird, und hier findet man neben Tipps zur richtigen Auswahl auch etliche hilfreiche Links. Die Internetseite extravirginity.com (= truthinoliveoil.com) ist inzwischen teilweise deutschsprachig, und von dort kommt man schnell zu merum.info. Da habe ich dann gleich zwei Geschäfte in meiner Nachbarschaft gefunden (Zait in Grünstadt, Apero in Saarbrücken), wo man sich wegen der Ölqualität keine Sorgen machen muss. Da beide auch einen Onlinehandel betreiben, spielt die Geographie ohnehin keine große Rolle.
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am 5. Mai 2013
Ich habe mich mit dem Thema schon länger und ausführlich beschäftigt, daher fiel mir sehr negativ auf, das keine deutschen Internetseiten genannt werden. Einzig die Zeitschrift Merum wird zu Anfang mal erwähnt. Ein deutlicher Hinweis auf die Interseite fehlt leider ganz!. Für unwissende sicherlich ein respektables Buch, ansonsten eigentlich nur eine Zusammenfassung von bekannten Fakten. Für mich war einzig neu das es in Australien Olivenoel-Produzent gibt. Eigentlich ist dieses Buch nur eine Zusammenfassubg für Kenner der Marterie und nicht für "Otto Normalverbraucher" . L E I D E R!!
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am 16. Oktober 2012
Gerade gestern habe ich im Handelsblatt im Artikel "Wie im Kokainhandel" eine Rezension über Tom Muellers Buch "Extra-Vergine. Die erhabene und skandalöse Welt des Olivenöl" gelesen. Der Rezensent hebt darin vor allem darauf ab, dass Mueller beschreibt, wie kriminell es im Reich des grünen Goldes inzwischen zugeht: Es wird, gestreckt, verschnitten, manipuliert – alles, um den Gewinn zu maximieren. Wir kennen inzwischen die vielen positiven Eigenschaften des besonderen Extra-Vergine-Olivenöls, oder wie wir Deutsche es nennen des "Nativen Olivenöls extra". Das Öl wir direkt aus der Frucht und den Kernen gepresst (bzw. oft durch Mahlsteine zerkleinert und dann zentrifugiert). Und weil die Verbraucher bereit sind, viel Geld für Olivenöl auf den Ladentisch zu legen, haben tatsächlich auch dubiose Geschäftemacher das Öl längst für sich entdeckt. Deshalb wird oft billiges oder minderwertiges Öl gestreckt oder mit einigen Tropfen "gutem" Olivenöl angereichert, um es dann als "extra-Vergine" verkaufen zu können. In dem besagten Artikel wird sogar davon ausgegangen, dass 98 Prozent der Öle mit dem Prädikat "nativ extra" in Wirklichkeit "kein erstklassiges Produkt" sind. Kurz: Es wird also gestreckt, gepanscht, betrogen. Die Hauptbotschaft des Buchs wäre demnach: Industrielle Hersteller sind mit krimineller Energie am Werk und eigentlich ist es sehr schwer, überhaupt an Olivenöl guter Qualität zu kommen. Soweit, so schlimm!

Doch das Buch hat viel, viel mehr zu bieten als der Artikel im Handelsblatt sagt. Es zeigt auch, dass Olivenöl durchaus in sehr guter Qualität zu haben ist und dass es durchaus noch Menschen gibt, die Olivenöl aus Leidenschaft herstellen. Müller hat eben kein Skandalbuch geschrieben (auch wenn der Untertitel teilweise darauf hindeuten könnte), sondern eine Liebeserklärung an das grüne Gold, das ich nach der Lektüre dieses Buchs noch mehr zu schätzen weiß.

Was diesen Herrn Mueller besonders auszeichnet, ist die Fähigkeit, seine offensichtlich sehr gründlichen Recherchen mit vielen, individuellen kleinen und größeren Geschichten und Erlebnissen zu verbinden. Seine Erkundungsgänge durch die Olivenhaine in Apulien, der Toskana oder Kreta sind verbunden mit Begegnungen mit Menschen, deren Passion die Herstellung von Olivenöl höchster Qualität ist. Ganz besonders würdigen muss ich die auch schriftstellerische Leistung des Autors. Ihm ist es nicht nur gelungen, ein Buch mit viel Fachwissen zum Thema zu schreiben, sondern eine hochwertige Reportage zu einem hochinteressanten Thema vorzulegen. Die Beschreibung seiner Reisen durch die verschiedenen Produktionsländer des Olivenöls ist mehr als ein Erlebnisbericht. Es ist auch die Geschichte einer Begegnung mit vielen Menschen und deren Lebenswerken. Ich denke, damit ist ein lesenswertes, glaubwürdiges und zugleich sehr informatives Sachbuch entstanden .

Man merkt dem Autor die Begeisterung für das Olivenöl in jeder Zeile an. Er hat sich nicht nur intensiv mit dem Thema beschäftigt, er schwimmt geradezu in diesem Öl und genießt das Thema in vollen Zügen. Das hat sich auf mich als Leser auch voll übertragen. Die Balance bewegt sich sehr ausgewogen zwischen kritischen Abschnitten und dem klaren Bekenntnis zum 'grünen Blut'. Einerseits wird gezeigt, wie einzelne Zweige einer geradezu kriminellen Öl-Industrie minderwertige, verschnittene Ware für teuer Geld an die Kunden bringen will. Andererseits werden die Geschmackserlebnisse und die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Nativen Olivenöls Extra in allen Facetten geschildert; mit Begeisterung habe ich in den Mythen und Geschichten geschwelgt, die sich um die Olivenhaine, seine Ölbäume und deren Früchte ranken. Das alles wird so aufbereitet, dass man direkt Lust bekommt, selbst etwas vom Olivenöl aus der Küche in ein kleines Gläschen zu füllen, zu verkosten, zu schlürfen und den grasigen, fruchtigen, mal herber-scharfen und kräftigen mal milderen Geschmack über die Zunge rollen zu lassen – oder sich zumindest eine Schüssel Salat schmecken zu lassen, die mit erstklassigem Olivenöl des letzten Kreta- oder Toskana-Urlaubs angemacht wurde! Ein Glossar sowie die Angabe vieler hilfreicher Internet-Adressen (allerdings meist englischer Seiten) und Tipps, wie man hochwertiges Öl findet, runden das Buch perfekt ab.

Mein Gesamturteil: Dieses Buch über Olivenöl hat mir die Welt dieses besonderen Safts ganz neu erschlossen. Es ist eine sehr gut geschriebene Buch-Reportage. Zugleich ist es eine Liebesgeschichte über das grüne Gold. Dieser Lesegenuss hilft, Verbraucher mit naivem Halbwissen über natives Olivenöl zu kleinen Experten mit kritischem Blick zu machen!
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am 3. März 2013
Für alle, die sich für die Produktion von Olivenöl interessieren, wirklich informativ, aber natürlich auch sehr speziell und eher für eine Minderheit gedacht. Man hält es nicht für möglich, was für Probleme ein "einfaches" alltägliches Lebensmittel mit sich bringt.
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am 12. Januar 2013
Interessantes Thema. Das Buch liest sich teilweise wie ein Kriminalroman, teilweise wie eine Dokumentation.
Das mag vielleicht nicht jedermanns Sache sein, mir hat es aber gut gefallen.
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am 6. August 2014
Interessant und faszinierend, wie spannend ein Buch über ein so unauffälliges Lebensmittel ausfallen kann. Vielleicht hätten da und dort einige schöne Bilder zur Auflockerung beigetragen, es ist aber auch so super.
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am 28. Juli 2016
Tolles Buch. Sehr lesenswert. Es öffnet einem die Augen, sich auf das Wesentliche in unserem Leben zu konzentrieren. Zurück zur Natur!
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am 15. November 2013
Ein hoch interessantes Thema, toll recherchiert und dann dieses Übersetzung aus dem Englischen die, wie mir es scheint, durch Übersetzungssoftware erfolgte und das Ergebnis offensichtlich nur minimal verbessert wurde. Die Folge ist ein mühseliges Lesen und deshalb 2 Sterne. Schade!
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am 24. Dezember 2012
Das Buch ist interessant - allerdings erscheint es mir sehr subjektiv, und die Schwarz-Weiß-Malerei verwundert doch etwas und lässt dadurch Zweifel zu.
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