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Kundenrezensionen

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„Storytelling statt Langeweile“ steht auf der Rückseite in fetten Lettern. Und weiter heißt es, dass der Kommunikationsguru Dan Roam spannende Geschichten und Illustrationen liefert, die für immer im Gedächtnis bleiben. Dass ihm dies nach gut 360 Seiten bei mir nicht glückte, mag an mir liegen. Aber offenbar haben die dauernden Wiederholungen und die gequält witzige Sprache eine Abwehrreaktion ausgelöst, die sich nicht mehr rückgängig machen ließ.

Was Dan Roam mit F-O-R-E-S-T meint, ist nicht so bahnbrechend neu, um dem Leser so viel Blablabla zuzumuten, das doch eigentlich verhindert werden soll. Denn mit seiner Formel meint der Autor schlicht und einfach, dass lebendige Ideen eine Gestalt haben, in einen Nussschale passen, einem bekannt vorkommen, sich weiterentwickeln, Gegensätze überbrücken und zielgerichtet sind.

Neu ist, dass diese Weisheiten mit unzähligen Illustrationen in allen Schattierungen veranschaulicht werden. Die Zeichnungen finde ich denn auch das beste an diesem „Storytelling“-Buch. Aber dass ich die Übersicht schon bald verlor, kann nicht nur an meinem Sehvermögen liegen. Denn dank eines Kunden von mir, bin ich glücklicher Besitzer eines Brillensortiments, das schon oft bewiesen hat, selbst schwierigste Aufgaben zu genügen. Daher war ich beruhigt, dass junge Testleser mit Adlerblick ebenfalls Mühe bekundeten, die in mikroskopisch kleiner Schrift festgehaltenen Ausführungen des Autors zu entziffern. Und einige Illustrationen erinnerten mich eher an die guten alten Spickzettel oder Aufzeichnungen von Geheimagenten als an begeisternde Präsentationstechnik.

Mein Fazit: Wer der Geschwätzigkeit den Kampf ansagt, sollte seine eigenen Worte ebenfalls auf die Goldwaage legen. Und da dies Dan Roam ganz offensichtlich nicht tat, muss er sich den Vorwurf der Geschwätzigkeit gefallen lassen. Wer die Kunst des gezielten Überlesens beherrscht und sich einfach die Rosinen herauspickt, wird dem Buch vielleicht mehr Sterne zubilligen als ich. Mir war einfach zu viel Blablabla.
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TOP 500 REZENSENTam 13. August 2012
Auch ich habe manchmal das Problem, etwas einigermaßen Kompliziertes in einem Meeting so darstellen zu müssen, dass andere es kapieren. Mir war schon immer klar, dass ich dazu andere für "mein" Thema einnehmen oder sogar begeistern muss. Aber wie anstellen? Einige Strategien habe ich mir im Laufe der Jahre angeeignet. Dazu gehört nicht nur, dass man eine klare Sprache entwickelt, sondern eben auch genau weiß, wovon man redet. Einfach und unkompliziert muss es sein. Aber nicht immer ist das so einfach – einfach, weil es manchmal so schwer ist!
Ich freue mich, mit diesem Buch viele neue Ideen bekommen zu haben, wie man Vorträge so "lebendig" gestalten kann, dass die Zuhörer auch bei kniffligen Themen gepackt werden.

Und mit dem Stichwort "lebendig" sind wir schon beim Thema. Eine der Hauptthesen des Buchs und seines Autors Dan Roam ist: Wenn das Blabla-Meter ausschlägt, dann fehlt dem Redner oft das "Lebendige Denken". Schon in der Vorbereitung des Themas krankt es dann, und dann ist es auch kein Wunder, wenn kein Schw… zuhört. Ein weiteres Zauberwort neben dem "lebendigen Denken" ist dann recht schlicht: Visualisieren! Dan Roam ist der Ansicht, dass es nicht (nur) auf Worte ankommt, sondern vor allem auch darum, diesen Worten ein Gesicht zu geben. Angereichert werden diese beiden Grundlagen mit der so genannten "lebendigen Grammatik". Sie zeigt, wie sich aus Worten Bilder machen lassen und: wie verbale Ausdrücke und Zusammenhänge zu einer Bildsprache verknüpft werden können. So wird aus verbalem Ausdruck (Verben, Nomen, Adjektive usw.) visualisiertes Anti-Blabla, das Gedanken lebendig macht. Nach und nach wird das Konzept des lebendigen Darstellens von Ideen und Gedanken mit immer mehr Grundlagen angereichert. Besonders beeindruckend fand ich dabei, dass Dan Roam das Konzept des lebendigen Denkens mit genau den Mitteln erklärt, über die er spricht. Mit diesem genialen Schachzug stellt er unmittelbar unter Beweis, dass sein Konzept in der Praxis funktioniert.

Das Buch geht also konsequenterweise so vor, wie es das von denen verlangt, die die Dinge anschaulich machen wollen und sollen: Es ist unkompliziert und bringt die Dinge auf den Punkt. Der Text wird ständig mit kleinen Bildchen und Zeichnungen angereichert und damit tatsächlich bildhaft und im wahrsten Wortsinne "anschaulich". Kleine Einführungen in den Zusammenhang von Denken, Sprechen und Sehen zusammen mit dem Konzept des lebendigen Denkens und der Aufforderung zu (an)ständigem Visualisieren lassen einen Ratgeber entstehen, mit dem ich meine Rede- und Darstellungsfähigkeit sehr gerne verbessert habe. Mir hat es sehr dabei geholfen, den Mut zu finden, neue Darstellungsmöglichkeiten auszuprobieren. Mit immer größerer Freude setze ich in Vorträgen jetzt kleine gezeichnete Porträts, Tabellen, Karten, Zeitstrahle, Schaubilder und Diagramme ein.

Fazit: In meinen Augen ist "Bla Bla Bla" mit seinem Konzept des lebendigen, visuellen Denkens ein kreatives Buch, das kurz und knackig erklärt, wie man spannend erzählt und Gedanken präsentiert. Wer belangloses Geschwätz vermeiden will und seine Zuhörer lieber begeistert als sie zu vergrätzen, wird meiner Meinung nach von diesem Buch profitieren. Das Buch ist so, wie es von Sprechern zu sein verlangt: Präzise, einfach und unterhaltsam. Ich bin sicher, dass damit jeder weiterkommt, der Menschen in Vorträgen, Präsentationen oder im Gespräch von seinen Botschaften überzeugen will und muss – privat wie beruflich.
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am 28. Juli 2016
hab ich mir mehr von erwartet, da muss man sich doch sehr durcharbeiten bis man etwas für sich daraus gewinnen kann...
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