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am 10. April 2013
Das Buch regt zum Nachdenken an - keine Frage. Es hebt sich ziemlich von der klassischen Existenzgründer- und Business-Planungsliteratur ab, denn der Autor empfiehlt einen etwas anderen Ansatz. Frei nach dem Ansatz "erstens kommt es anders und zweitens als man denkt" regt er an, zunächst mit kleinen, einfachen Produkten den Markteintritt zu suchen und dann - konsequent - die realen Kundenerfahrungen zu messen. So kann nach Ansicht des Autors die Gefahr, ein 100% ausgefeiltes Produkt mangels Kundeninteresse in den Sand zu setzen vermieden werden. Die Beispiele kommen schwerpunktmäßig aus der Internet- und IT-Welt. Der Transfer ins Dienstleistungs- oder Produktgeschäft ist aber möglich. Und hier kommt der Punkt, der vielen Lesern vermutlich übel aufstoßen wird: Wer in dem Buch einfache Checklisten oder Best-Practices erwartet, die nur kopiert werden müssen, wird vergeblich suchen. Ich habe mich oft bei Gedanken ertappt wie: "Hmm, wie kann ich das jetzt praktisch umsetzen?". Die teils wirre Struktur ist auch nicht hilfreich. Für Freidenken ein echt starkes Buch; "Copy-Cats" werden enttäuscht sein.
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Ich denke, dass es wirklich kein Geheimnis ist, dass die Erfolgschancen für ein Startup-Unternehmen (wie bei allen anderen Dingen des Lebens auch) vom Wissen derjenigen abhängt, die das Projekt angehen. Auch wenn der Untertitel des Buchs zu suggerieren scheint, es sei nach der Lektüre möglich, ein Unternehmen risikolos und mit Garantie erfolgreich zu gründen, muss natürlich jedem klar sein: Wer wagt, kann auch verlieren. Allerdings, und auch das ist unbestreitbar richtig, kann die passende Portion Wissen über die richtige Prozessgestaltung die Wahrscheinlichkeit für den Eintritt böser Überraschungen minimieren. Und mindestens diese Portion Wissen bietet 'Lean Startup' von Eric Ries für mich.

Dass der Autor, wie er im Vorwort schreibt, selbst einen steinigen Weg zurücklegen musste (und dabei auch böse scheiterte), macht sein Buch einerseits besonders glaubwürdig. Andererseits zeigt es, dass es ein komplizierter Umweg/ein Fehlschlag, sein kann, der dazu führt, etwas zu entdecken, was man an andere weitergeben kann. Nämlich? Nämlich das Wissen darüber, wie ein ganzer Prozess aussehen muss, der aus einer Idee, dem richtigen Team letztlich ein Produkt/eine Dienstleistung machen kann, das/die Kunden überzeugt. Und etwas, das neue, erfolgsversprechende Unternehmensaktivitäten generiert.

Von besonderem Vorteil finde ich die Ausrichtung und Herangehensweise des Buchs: Sie zielt nicht nur darauf ab Unternehmensgründer zu unterstützen, die ein neues Produkt auf den Markt bringen, sondern auch solche, die neue Formen von Dienstleistungen anbieten. Die dargelegten Handlungs- und Denkmethoden sind durchdacht und kreativ. Zugleich habe ich statt wilder 'Theorieschwurbeleien' anwendungsorientiertes Praxiswissen vorgefunden.

Ich denke, man kann mit Fug und Recht behaupten 'Lean Startup' funktioniert wie eine kleine Unternehmensberatung für Existenzgründer. Die ausgefeilten Kapitel zu den Themen gehen allen erdenklichen Themen sehr differenziert auf den Grund. Sie machen klar, dass Elan sicher eine wichtige Antriebskraft für "Entrepreneurs" ist, die das Potenzial ihrer innovativen Produkte oder Dienstleistungen entfalten und erfolgreich vermarkten wollen. Sie zeigen aber auch sehr eindrücklich, was alles zu bedenken ist, wenn man einer neuen Geschäftsidee Leben geben und es ausbauen will. Kreative Ideen und Visionen, volles Engagement und perfektes Timing sind nur die eine Seite der Erfolgsmedaille. Die andere ist die richtige Durchführung eines erlernbaren Prozesses, der alle Puzzleteile so zusammenbaut, dass aus einem Konzept ein tragfähiges Erfolgsmodell wird. Manche Gedanken (schon im Vorwort) klingen möglicherweise zunächst fragwürdig. Schnell jedoch wurde mir klar, dass es nicht nur Denkansätze sind, die einem hier begegnen. Die Lean-Startup-Strategie, die sich aus den ausformulierten Denkansätzen ergibt, ist letztlich eine ungewöhnliche Management-Methode. Ihre Darstellung halte ich für überzeugend. Unter den Stichworten "Vision", "Steuerung" und "Beschleunigung", habe ich insgesamt unheimlich viel gefunden, was beim Aufbau, der Weiterentwicklung und dem Wachstum eines damit nachhaltigen Geschäftsmodells dem Erfolg nur zuträglich sein kann.

Mein Gesamturteil: Mit LEAN STARTUP liegt ein Buch vor, das exakt auf die Wissens-Bedürfnisse von Existenzgründern abgestimmt ist. Präzise werden ein hochsubstanzieller Informationsgehalt und fundiertes Expertenwissen auf den Punkt gebracht. Für mich ein unglaublich gutes Fachbuch für Gründer, die wissen möchten, was sie bedenken sollten, wenn sie ihr Startup-Unternehmen auf Erfolgskurs schicken und halten möchten.
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am 1. April 2016
Eric Ries hat Lean Startup populär gemacht und auf Grundlage von Steve Blanks Startup Owner's Manual (Das Handbuch für Startups) dieses Praxisbuch auf Basis seiner Startup-(Miss-)Erfolge geschrieben. Die vielen neuen Fachbegriffe der amerikanischen Gründerwelt sind teilweise nur schwierig ins Deutsche zu übersetzen - das merkt man in dieser Ausgabe. Ohne professionelle Begleitung entstehen dann fatale Fehlinterpretationen, der beim Titel anfängt: Aus "How Today's Entrepreneurs use Continuous Innovation to Create Radically Successful Businesses" wird "Schnell, risikolos und erfolgreich Unternehmen gründen". Das ist natürlich Schwachsinn, denn Lean Startup verspricht weder Erfolg noch risikoloses Gründen. Daher empfehle ich in meinen Workshops & Trainings die englische Ausgabe oder das ursprüngliche Buch.
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am 5. Januar 2014
Das Buch von Eric Ries ist auf jeden Fall eines der wichtigen im Bücherregal! Die Prinzipien von LEAN STARTUPs sind äußerst mächtig und sollten von jedem, der an eine eigene Unternehmung denkt, beherzigt werden.

Leider ist die deutsche Übersetzung sehr lieblos und uminspirierend ausgefallen. Es macht den Eindruck, als ob es einfach nur schnell fertig werden sollte... Also kauft lieber die Originalausgabe!
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am 28. November 2015
Eines vorweg: Ich habe vor diesem Buch bereits Bücher-Klassiker wie "Die 4 Stunden Woche" und "Kopf schlägt Kapital" gelesen.
Diese Bücher stellen natürlich einen hohen Anspruch, da sie neben praktischen Tipps auch sehr spannend sind.

Das Buch Lean Startup ist fachlich durchaus interessant und bringt einige gute Tipps mit sich. Was mir aber überhaupt nicht gefällt, und der Grund dafür ist, dass ich es nicht ganz zu Ende gelesen habe, ist, dass es sehr langatmig und künstlich in die Länge gezogen ist.

Immer und immer wieder wird das selbe mit anderen Worten gesagt. Es scheint, als wolle der Autor möglichst viele Seitenzahlen vollkriegen.
Zudem stinkt das Buch vor lauter Eigenlob. Immer wieder wird betont wie toll die Lean Startup Methode ist und wie sie die Startup Welt verändert.

Das gefällt mir überhaupt nicht, weshalb ich es auch nicht empfehlen kann.
Die Inhalte könnte man in eine 20-seitige Zusammenfassung stecken und man wäre genau so schlau.
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am 29. Juli 2013
Wenn einem in den letzten Jahren der Eindruck entstanden ist, dass die klassischen Geschäftsmodell-Entwicklungs-Werkzeuge nicht mehr umfassende Gültigkeit haben, dann öffnet dieses Buch einem die Augen. Nicht nur, aber vorallem auch für die älteren Jahrgänge geeignet, welche sich mit dem Thema befassen, wie das Internet unsere Wirtschaft verändert.

Einziger Makel: Die Deutsche Uebersetzung hat Schwächen, lieber gleich zum Englischen Original greifen.
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am 22. April 2015
Ich habe im Vorfeld über dieses Buch viel gehört - vor allem von selbsternannten Evangelisten.
Ich muss eingestehen: ich war voreingenommen. Mir erschienen die Parolen des Lean Startup praxisfern und undifferenziert.
Allewelt gibt "Lean Startup" wieder als ein Muster für: erst machen - dann daraus lernen - dann besser machen. (Und das zyklisch.)

Das fand ich schon immer unbefriedigend, da man in der Praxis ein unüberlegtes Handeln später i.d.R. fast immer teuer bezahlt. Dieses kopflose Vorpreschen erschien mir nicht prinzipiell sinnvoll.

Umso überraschter war ich, als ich dieses Buch las und all dies so NICHT darin stand!

Eric Ries kennt die Probleme der Praxis scheinbar sehr gut - und versucht eher mit alten angestaubten Denkweisen aufzuräumen. Es geht dabei nicht halb so weit, wie seine Evangelisten. Im Gegenteil: ein organisatorischer Overhead, planvolle Vorgehensweise und validierte Prüfung der eigenen Schritte sind ein Korsett, das scheinbar für viele seiner Evangelisten "Waste" angesehen wird.

Eric Ries zeichnet hier eine vernünftige und zum größten Teil bereits adaptierte Leitlinie. Vor allem das validierte Lernen vermisse ich viel zu oft, wenn ich über sein Buch und die Idee des Lean Startup lese.

Wer also viel "über" dieses Buch gelesen hat und sich für das Thema "Lean Startup" generell aber interessiert, der sollte sich dieses Buch auf jeden Fall besser selbst durchlesen!
Ich bin Fan des Kerngedanken geworden: Der Lernprozess im Startup ist das Kernelement, dass strukturiert vonstattengehen muss, weil sonst lernt man nicht wirklich. (Man redet sich höchstens ein, die verlorene Zeit habe man "draus gelernt". Den Beweis kann man aber nicht erbringen.)
Es geht nicht um persönliche Weiterbildung. Es geht darum, systematisch zum erfolgreichen Business zu kommen.

Da dieses Buch eher als Grundlagen-Buch zur Methode zu verstehen ist, möchte ich hier auch gerne ein geeignetes Buch zum Aufbau empfehlen: "Lean Analytics: Use Data to Build a Better Startup Faster" (Lean (O'Reilly))
Es schließt die Lücke zwischen der Methode des "Lean Startup" und den vielen Fragezeichen, die man im eignen Projekt naturgemäß am Anfang immer hat. Ich finde es gut, wie es dabei den Gedanken des "Lean Startup" konsequent und systematisch fortsetzt und ganz konkret hilft passende Metriken und Orientierung/Einordung für das eigene Projekt zu finden.
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am 5. Dezember 2015
Die Kernaussage vom Lean Startup Konzept ist nicht schlecht, aber das Buch dazu ist:

- langatmig, leider nicht wirklich "LEAN"
- unstrukturiert
- unnötig für das Verständnis der Lean Startup Methodik

Für mich hätte es wesentlich mehr Wert gehabt, wenn man alles viel komprimierter dargestellt hätte und die Praxisbeispiele nicht so langatmig wären. Die Denkanstöße, dass Lean Startup nicht nur bei Software-Produkten funktioniert sind wirklich gut, aber unnötig in die Länge gezogen.
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am 25. Februar 2013
Eric Ries schreibt aus der Praxis und unterlegt mit wissenschaftlichen Modellen.
Die Inhalte sind weitgehend neu für mich und haben mir neue Perspektiven ermöglicht. Und ist daher sehr hilfreich.
Ich habe für mein Startup konkrete Anleitungen z.B. in Form von Checklisten vermisst. Die einzelnen beschriebenen Teilaspekte sind zwar praxisbezogen erklärt, was ich mir gewünscht hätte wäre ein Ablaufplan in der Art:
Zum Start braucht man diese Informationen und diese Entscheidungen sind zu treffen. Dann sind die neu gewonnenen Informationen in dieser Art und Weise anzusehen und bilden die Grundlage für die Entscheidung von weiteren Aktivitäten. Wenn folgende Punkte eingetroffen sind, ist das Ziel z.B. aus dem Startup ein etabliertes Unternehmen zu machen, erreicht.
Für mich habe ich das anhand des Buches selbst ausgearbeitet und das hat mich Wochen meiner Arbeitszeit gekostet.
Eine Ausarbeitung im Buch, so stelle ich mir das vor, hätte nur auf mich adaptiert werden müssen und wäre somit weniger zeitintensiv. Wenn ich das nötige Geld zur Verfügung hätte, würde ich an der Stelle einen Berater angagieren, der diese Arbeit qualifiziert leisten kann.
Das Buch ist sehr empfehlenswert, da es State of Art ist.
Ein Stern Abzug wegen der für mich schwierigen Umsetzung in meine eigene Praxis.
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am 30. Dezember 2012
Was tun Gründer eigentlich, wenn sie sich auf Jahre hin in die Garage verabschieden, um an Prototypen zu tüfteln? Meistens einfach am Markt vorbei arbeiten, meint Eric Ries. In jedem Fall aber Zeit verschwenden. Der Entrepreneur und Blogger hat es sich zum Ziel gesetzt, die Black Box Unternehmensgründung zu entzaubern. Die von ihm initiierte „Lean Startup“-Bewegung will diesen wenig erforschten Prozess professionalisieren. Message an die Gründer: Geht möglichst früh raus auf den Markt, mit einem minimal funktionsfähigen Produkt; seht, was die ersten Nutzer machen, entwickelt weiter und startet die nächste Feedbackschleife.

Statt statischer Businessplanung bietet „Lean Startup“ einen neu arrangierten Werkzeugkasten mit Elementen aus dem „Lean Manufacturing“, aber auch von überall sonst, wo die Managementliteratur in den Augen des Autors mehr produziert hat als heiße Luft. In der amerikanischen Tech-Gründerszene verwurzelt, bietet das Buch das ein oder andere erstaunliche Beispiele aus ganz anderen Branchen.

So gern man das ausblendet, Glück und Zufall spielen bei jedem Gründungsprojekt eine entscheidende Rolle. Ries animiert die Leser dazu, sich eben diese Faktoren zunutze zu machen, um effizienter, beweglicher, schlanker zu arbeiten. Er gibt keine Garantie fürs Gelingen (den marktschreierischen Untertitel der deutschen Übersetzung bitte überlesen). Aber er zeigt Ansätze, mit denen man die eigenen Chancen erhöhen kann: auf den großen Erfolg oder wenigstens darauf, rechtzeitig zu erkennen, wann man sich von einer Idee besser verabschiedet. Ein, zwei weitere Entwicklungsschritte in der Gliederung des Buches hätten der Übersichtlichkeit allerdings nicht geschadet.
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