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am 8. März 2012
Ich kann mich den rezensionen meiner Vorkritiker in keinster weise anschließen.

Oberflächlich mag es innovativ erscheinen, Dantes Göttliche Komödie in einem modernen Gewand zu präsentieren. Aber nur oberflächlich. Denn der Zeichner dieses Comics hat keinen Versuch gemacht, das Gedicht zeitgemäß zu interpretieren.

Den Reisende als "Detektiv", Virgil als "Briten mit Bowler" darzustellen. Doch ist diese Darstellung im Werk in keinster Weise motiviert. Was soll der Reisende als Detektiv erkennen? Dantes Werk war eine Kritik an der zeitgenössischen Finanz- und Kirchenpolitik. Er nannte sogar Namen der Personen, die er kritisieren wollte. In dieser Adaption wirken die selben namen wie leere Worthülsen. Hätte der Autor sich nur getraut, sie durch kritikwürdige Persönlichkeiten aus Politik und Religion zu ersetzen! So bleibt der hier präsentierte Text nur eine "cool" gemeinte Übertragung in unsere Sprache.

Desweiteren erkennt man nicht, welche Ideologie der Autor propagieren möchte. Zeitweise lassen sich kreationistische Züge im Text erkennen. Wissenschaftliche Fakten, da sie der Bibel widersprechen, werden als Unsinn dargestellt, ohne das es deutliche Hinweise darauf gibt, ob das ironisch gemeint ist. Auch in dieser Hinsicht ist der Text zu wage und ungenau.

Dies spiegelt sich ebenfalls in den Zeichnungen wieder. Einerseits übertragen sie den Text in eine moderne Bilderwelt mit Detektiven, Panzern, Mafiosi usw. In dieser Hinsicht ist die Darstellung aber wieder zu ungenau, die Bilder wirken zu laienhaft, als dass zeitgemäße Bezüge hätten hergestellt werden können. Andererseits stellen die Bilder einfach den gelesenen Text dar. Es entsteht keine Spannung, keine Diskrepanz zwischen Wort und Bild, zwischen dem Text von Dante und dem möglichen Bezug zur Moderne, um irgendeine Lehre aus der Lektüre zu ziehen. Christliche und heidnische Symbole werden einfach sinnlos dargestellt, ohne einen Bezug zu Ihrer Geschichte oder zu den Gegebenheiten in der heutigen Zeit.

Insofern ist diese "Interpretation" (welche keine ist) leider nur langweilig und vor allem ärgerlich. Wer eine interessante Adaption sehen möchte, ist auf das Spiel "Dantes Inferno" verwiesen oder auf den darauf basierenden Animefilm. Oder auf Dantes Werk selbst.
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am 18. Juni 2015
Ganz sicher ist die "Göttliche Komödie" ein harter Brocken. Vom Aufbau und vom Umfang her für heutige Verhältnisse "sperrig". Die Terzine (aba bcb cdc ded) für den Übersetzer eine Herausforderung. Zum Verständnis sind nicht nur oberflächliche Kenntnisse zeitgenössischer Weltanschauung und religiöser Paradigmen notwendig. Schwere Kost also.
Wäre es da nicht eine tolle Idee, sozusagen eine "Divina Commedia Light" als Appetizer zu verfassen?
Ja, kann eine gute Idee sein.
Nach meinem Gusto macht es sich Chwast aber zu einfach. Die Zeichnungen wirken, als ob er sie allesamt an einem Wochenende mit lockerer Hand aufs Papier geworfen hätte. Die Sprachgewalt des Ur-Textes kann man nicht einmal erahnen. Man muss schon sehr amüsierwillig sein, um den kleinen Gimmicks, kurze Bezüge zur Gegenwart in das Buch zu integrieren, Vergnügen abzugewinnen.
Dass die Handlung hingegen sehr reduziert, entflochten und vereinfacht ist, kann man dem Autor kaum vorwerfen - das war gewiss seine Absicht. Trotzdem fehlt der "Kick", der Hinweis "Nimm das Original in die Hand, das ist noch besser als dies hier und umfangreicher auch, es wird Dir Spaß bringen!"
Sicher ist es ein schwieriges Unterfangen, bestehende Vorlagen in Graphic Novels umzuformen. Wenn man aber so weit daneben liegt, dann sollte man es lieber nachlassen.
Mag sein, dass Chwast Spaß gehabt hat, an dem Projekt zu arbeiten - auf mich als Leser überträgt sich davon kaum etwas.
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am 30. Mai 2011
Vor einem guten halben Jahr habe ich bei Amazon eine Rezension zu einer Buchversion von Dante Alighieris "Göttlicher Komödie" veröffentlicht, in welcher ich mich darüber beklagt habe, dass es keinen populären Zugang zum gesamten Werk gebe. Comic-Versionen, Filmdokumentationen und ähnliches beschränkten sich nämlich bisher ausschließlich auf das "Inferno" - und damit lediglich auf das erste Drittel des gesamten Werks. Das hat sich mit diesem Comic endlich geändert.

Dantes "Göttliche Komödie" ist DAS zentrale literarische Werk des Hochmittelalters und bietet einen hervorragenden Zugang zum damaligen Weltbild sowie zu den Hoffnungen und Ängsten der damals lebenden Menschen. In Form eines Reiseberichts schildert Dante hierin Hölle, Himmel und Fegefeuer und trifft dabei historische Figuren sowie gerade verstorbene Zeitgenossen. In der Ursprungsversion handelt es sich allerdings ein recht sperriges Werk, nämlich um ein sehr langes Gedicht, das aus 100 Gesängen mit jeweils ca. 150 Verszeilen besteht. Ein solch umfassendes Werk kann man natürlich kaum wirklich in einem Comic wiedergeben. Auch nicht, wenn dieser 128 Seiten umfasst. Und schon gar nicht, wenn wie in diesem Fall die Seiten nicht in kleinere Panels ("Kästchen") unterteilt sind, sondern ein Bild fast immer eine ganze Seite ausfüllt. Das hat zur Folge, dass sehr häufig ein Gesang (mitsamt seiner oft detailreichen Handlung) in nur einem einzigen großen Bild wiedergegeben werden kann. Das wiederum führt zwingend zu einer starken Vereinfachung der Handlung.

Etwas verstörend ist auch die Differenz zwischen den Zeichnungen, in denen Flüsse mit Motorbooten anstelle von Stechkänen überquert werden, Mafiosi mit Maschinengewehren herumballern und die Menschen neuzeitliche Kleidung tragen einerseits und der Beibehaltung der mittelalterlichen Handlung andererseits. Mittelalterliche Motive bei den Zeichnungen wären eindeutig besser gewesen. Der Zeichenstil selbst besteht in erster Linie aus schlichten und klaren Tuschestrichen. Es gibt keine Colorierung und noch nicht einmal Grautöne, allenfalls tauchen des öfteren mal pechschwarz ausgemalte Flächen auf (bevorzugt bei Kleidungsstücken sowie zur Kenzeichnung von tiefen Löchern, Abgründen und ähnlichem).

Alles in allem ist der Comic aber gut für einen Erstkontakt mit Dantes Werk oder zur Auffrischung der Erinnerungen an das Original (bzw. einer seiner vielen Übersetzungen ins Deutsche) geeignet. Wer tiefer einsteigen will, dem sei an dieser Stelle Die göttliche Komödie: 2 Bde. in der Version von Ferdinand Barth und Walter Naumann empfohlen.
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Der Klassiker Dantes Göttliche Komödie als Graphic Novel oder um es noch weniger vornehm klingen zu lassen: als Comic. Und dann auch noch modernisiert. Mafiosi mit Maschinengewehren in Florenz und Schnellboote auf dem Styx, obwohl dieses Gedicht doch wohl eindeutig aus dem Mittelater stammt.
Mich kann das alles nicht schocken, zumal ich erst durch David Finchers Film Sieben Sieben [Blu-ray] auf Dantes Werk aufmerksam wurde. Aus diesem schweren Stoff eine Bildergeschichte machen? Warum nicht, es gibt inzwischen gar ein Videospiel, das davon inspiriert wurde: Dante's Inferno (uncut)
Ein Bilderbuch für Kinder ist diese Graphic Novel eher nicht, dafür ist sie zu trocken und zu ernst. Mein fehlendes Vorwissen braucht allerdings noch mehr als nur das Vorwort dieses Buchs. Gerne hätte ich noch mehr Hintergrundinformationen über Autor und Werk erfahren, gerne auch Beispiele für den Originaltext gelesen. Manche Fragen blieben nach der Lektüre offen. Wenn nach all den Todsünden mal von den Kardinalstugenden die Rede ist, warum werden diese dann nicht aufgelistet? Weil sie in Dantes Original nicht vorkommen oder weil es Seymour Chwast nicht für passend hielt? Wer das Original kennt dürfte mit der Graphic Novel leichter zurechtkommen. Mich aber hat Chwasts Werk neugierig auf den Text von Dante gemacht. Wieder ein Beweis dafür wozu das Medium, wozu die Kunstform Comic gut ist!
Die Zeichnungen von Seymour Chwast sehen ausgesprochen "alternative" und "independent" aus, sprich: wie bei Marvel, DC oder Carl Barks sieht's hier nicht gerade aus! Bei manchem Bild drängt sich der Gedanke auf: solche Zeichnungen hätte ich auch selbst zustande gebracht. Zweckmässig sind die Illustrationen aber, auch wenn sie oft eher wie ein Entwurf als nach einer fertigen Arbeit aussehen. Amüsant wäre gewesen, wenn Spawn-Schöpfer McFarlane an diesem Werk mitgearbeitet hätte.

Dante Alighieri (1265-1321) beschreibt in der Göttlichen Komödie die Reise des Dichters durch die Kreise der Hölle bis ins Paradies. Fegefeuer und Sieben Todsünden werden ebenso thematisiert wie Kritik an dem was Dante in Italien zur damaligen Zeit störte und bewegte. Es gibt ein Leben nach dem Tod, in dem Menschen für ihre Sünden bestraft und für ihre guten Taten belohnt werden, also soll der Mensch ein moralisches Leben führen, das ist die Moral von der Geschichte, in meinen sehr vereinfachenden Worten.

Sie mögen Graphic Novel und sind neugierig auf einen Klassiker der Weltliteratur, würden sich aber trotzdem nur sehr ungern an Dantes Werk heranwagen? Sie haben Dantes Verse gelesen und tun Comics als Kinderkram ab oder als Lektüre für arme Wichte? Rümpfen sie nicht die Nase, geben Sie diesem Buch eine Chance!

3,5 Sterne

128 Seiten, Hardcover, s/w, Übersetzung: Reinhard Pietsch, Knesebeck 2011
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am 1. Februar 2012
Zur Empfehlung zugleich auch eine Warnung: Das Buch ist keine "Graphic Novel", sondern ein philosophisch-theologisch-künstlerisches Meisterstück, die in kein Genre passt. Viele werden es weglegen.

Worum geht es: Im Mittelalter hat man das Jenseits vorgestellt als ein räumliches, also dreidimensional darstellbares Reich, bevölkert von Engeln und guten Mächten einerseits und Monstern und Teufeln andererseits. Der Dichter Dante Alighieri hat in einem monumentalen epischen Gedicht, "Die göttliche Komödie", dieses Jenseitsreich und seine Reise hindurch wiedergegeben. Kenner rühmen die Brillianz dieses "Opus magnum". Aber - so sehr die literarischen Qualitäten Dantes auch gerühmt werden, für einen durchschnittlichen Menschen von heute (und ich rechne mich hier dazu) ist das eben so wenig genießbar wie die Lektüre des Telefonbuchs.

Der amerikanische Grafikdesigner Seymour Chwast stellt nun in seiner Comic-Darstellung dieses schwer zugängliche Werk aus dem Mittelalter dar. Dabei aktualisiert er Dante in vielfacher Weise - man fährt z.B. mit einem Motorboot über den Todesfluss Acheron, und der Fährmann Charon wird dargestellt als ein moderner Kapitän mit Rauschebart. Aber all diese Aktualisierung verändern nicht die Struktur von Dantes epischem Gedicht.

Das Schwarz-Weiß des Zeichners steht symbolisch für das Weltbild. Es wird deutlich, dass eine feste religiöse Weltvorstellung die Konsequenz hat, neben dem "Licht" (Gutes) auf Dunkelheit (Böses) angewiesen zu sein. Oder anders gesagt: Wenn man die religiös-philosophische Voraussetzung einer geschlossenen Welt teilt, muss alles, was von der Religion abgelehnt wird, verteufelt werden. Dann kommt man mit logischer Notwendigkeit nicht aus einer Art Dualismus heraus.

Die vermutliche Absicht hinter dieser Adaption von Dantes göttlicher Komödie ist erstens religionskritisch und zweitens künstlerisch. Chwast stellt die religiöse Phantasie bloß, wie sie noch heute von Fundamentalisten z.B. in den Chick-Traktaten verbreitet wird (im Internet zugänglich unter [...]), würdigt dabei die ungeheure Kreativität, die in dieser religiösen Phantasie steckt.

Ich frage mich nur, welchem Leser außer mir das Buch gefallen wird. Eine "Graphic Novel", als die es sich bezeichnet, ist es nicht - es fehlt schlichtweg die Handlung. Wer sich sowieso mit der "Göttlichen Komödie" beschäftigen will oder muss, wird das Buch interessant finden - aber Dantes Sprache, die immer so gelobt wird, kommt hier nicht zum Zug. Bleiben nur noch die verrückten, sowohl an Kunst wie auch an Religions- und Geistesgeschichte Interessierten, zu denen sich der Rezensent zählt. Die kommen hier allerdings voll auf ihre Kosten.

Bleibt noch zweierlei zu sagen: Support the artist! Und vielen Dank an den Knesebeck-Verlag, der das Risiko mit der Veröffentlichung dieses Werkes eingegangen ist.
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am 21. März 2016
Es gibt solche Werke, die man gerne gelesen haben würde, weil sie einer der Grundpfeiler unserer heutigen Literatur darstellen: Homers Illias und Odyssee, Der abenteuerliche Simplicissimus von Grimmelshausen, Das Niebelungenlied, Il Decamerone von Giovanni Boccaccio, Die Lusiaden von Camões oder Don Quijote. Dazu kommen unzählige weitere Klassiker von Antike über das Mittelalter bis in die Neuzeit, die jeder kennt, aber nur wenige wirklich gelesen haben. Zu dieser Kategorie gehört auch Dante Alighieris Göttliche Komödie.

Weil nun aber viele dieser Werke tatsächlich sperrig sind, traut man sich nicht heran, statt die Schönheit im Detail zu finden, sucht man sie lieber in einfacher zugängiger (Unterhaltungs-)Literatur. Grundsätzlich eine verständliche Entscheidung, denn nach einem harten Arbeitstag liegen diese Bücher schwer auf dem Kopfkissen. Statt einer Kurzfassung oder eines Hörbuchs griff ich nun zur Graphic Novel Adaption von Seymour Chwast, um die Dante-Lücke zu schließen und vielleicht derart auf den Geschmack zu kommen, mir doch das Original mal vorzunehmen.

Das Grundgerüst ist - Klassiker - in Grundzügen wohl fast jedem bekannt: Dantes Alter Ego reist zusammen mit Vergil durch die drei Reiche des Jenseits, von der Hölle und ihren Kreisen ins Fegefeuer und über den Läuterungsberg ins Paradies. Vergil wird im Laufe der Reise durch die eigentlich verstorbene Geliebte Beatrice ausgetauscht. Auf ihrem Weg trifft das jeweilige Paar unzählige Fabelgestalten aus der Mythologie, Personen der damaligen Zeitgeschichte, Philosophen der Antike und Bibelfiguren. Das Urwerk ist wohl nur mit einem großen Kommentar bei der Erstlektüre zu verstehen.

Nun aber die stark gekürzte, bebilderte Fassung von Seymour Chwast. Ganz in schwarz-weiß kämpft sich Dante als Pfeife rauchender britischer Detektiv durch die Unterwelt. Begleitet und geführt von Vergil als treuem Butler mit Gehstock. Landkarten und Querschnitte zeigen dem Leser wo sich das Duo gerade befindet. Durch die einfache Beschriftung der anderen Personen und Orte, wird viel Raum für die eigentliche Geschichte gespart ohne sich in zu vielen Erläuterungen zu verlieren.

Doch wo ist die Geschichte? Die Sprache ist derart verknappt und meist nicht viel mehr als dann doch nur die Beschreibung des Bildes. "Und dann betrachteten wir die Sterne." "Eine Frau namens Lucia trägt mich zum Eingang des Purgatoriums." Im Verlauf erweckt dies den Eindruck lediglich ein beschriftetes Bilderbuch zu lesen. Die Göttliche Komödie erzeugt so aber keine Spannung, nicht mal Neugier. Es wird zu wenig Text transportiert, dann sind die Bilder im Einzelnen aber zu schwach, um den Mangel an Story aufzufangen.

Die Adaption enttäuscht mich. Vielleicht ist es nicht möglich Dante in Häppchen zu verpacken, eine Kurzform zu schaffen, die nicht die eigentliche Geschichte verliert. Aus der Lektüre aber nehme ich nicht viel mehr mit als ich bereits vorher wusste. Die Göttliche Komödie bleibt auch nach Seymour Chwast für mich eine schemenhafte Vorstellung. Also doch irgendwann das Original?!
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am 12. März 2012
Dantes Göttliche Komödie, Hölle, Fegefeuer, Paradies (Knesebeck)

Dante Alighieris Divine Comedy wurde in den letzten Jahren des Öfteren neu interpretiert. Egal ob als Actiongame (Dantes Inferno) oder Film (Sieben) oder auch mal als Comic. Jetzt liegt mir die Graphic Novel von Seymour Chwast aus dem Knesebeck Verlag vor.

Auf 128 Seiten und ohne Farben präsentiert der New Yorker seine modernisierte Version des klassischen Stoffes. So findet man in der Hölle auch mal den einen oder anderen bewaffneten Mafiosi oder schnell Boote auf dem Styx.
Der Zeichenstil ist sehr eigenwillig und nicht unbedingt hübsch, skizzenhaft und sehr simpel gehalten. Durch diese simple Darstellung der tiefgründigen Geschichte und die vereinfachte und zeitgenössische Sprache wird der Stoff nicht nur für jüngere Menschen interessant sondern auch besonders für Leute die das Original gelesen haben sehr lustig.

Wer mit dem sehr eigenwilligen Stil zurecht kommt oder eh schon immer mal die göttliche Komödie lesen wollte sollte mal reinschauen.

6 von 10 Ringe der Hölle
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am 16. Mai 2014
Tolles Buch, sehr lustig und liebevoll illustriert. Gut um einen ersten Einblick in die Göttliche Komödie zu erhalten.
Ein muss für Dante Liebhaber und Sammler.
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am 11. Mai 2014
Zeichnungen: Lieblos
Text in Sprechblasen: wenig vorhanden, sehr unpersönlich
Summe: Es ist Schade das so ein grossen Werk so schlecht aufbereitet wurde.
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