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am 30. August 2015
Die Ausgabe des Splitterverlages entspricht den gewohnten Qualitätsstandards. Das Papier ist für meinen Geschmack zu stumpf, das unterstützt aber die düstere Farbgebung der Geschichte.

Der Comic ist, da aus Frankreich, natürlich im franko-belgischen Stil gehalten. Dieser unterscheidet sich komplett vom amerikanischen Stil und ist inzwischen über die Jahrzehnte (von Asterix, Luky Luke über Valerian und Veronique oder Blueberry) komplett eigenständig geworden, gewiss nicht schlechter.
Als Vielleser muss man durchaus umstellen.

Die Panels wechseln von großartigen ein- oder gar doppelseitigen Szenarien und ineinander ruhenden oder verschmelzenden Bildfolgen bis zu kleinen Panels, fast im Passbildformat. Manchmal fragte ich mich, ob das wirklich sein musste.
Natürlich setzt so ein Stil auch Reize, aber ich fand es auch anstrengend, weil ja auch die Sprechblasen angepasst wurden.

Zum Inhalt ( Achtung Mini-Spoiler) :

Der Band enthält ein Vorwort vom Meister selbst, Michael Moorcock, über diese Interpretation von Julien Blondel und den Zeichnern und Colorateuren.
Es ist überschwänglich und zeigt sich ausserordentlich begeistert. Er lobt diese Fassung als die kompletteste, die er sich in seinem inneren Bild von Elric erträumt habe. Es folgt ein kleiner Exkurs über die politischen Gegebenheiten im damaligen GB und wie das später von Alan Moore und seinen Zeitgenossen reformiert wurde. Es es sind einige sehr persönliche Ansichten dabei. Ohne jetzt allzu böse sein zu wollen, aber der liebe MM ist Jahrgang 1939 und selbst in der eigenen Familie sieht man, dass da einiges verschwimmt.

Anscheinend sind auch einige meiner Mit-Rezensenten von der Überschwänglichkeit mitgenommen worden:
.
Der erste Elric- Zyklus entstand zwischen 1961 und ich glaube 1977 und erschien von 1980-1982 bei Heyne. Ich habe die Bücher verschlungen und da Elric in den großen Rahmen von Moorcocks Ewigen Helden ( Terra Fantasy und Bastei) und dem Kampf zwischen Chaos und Ordnung eingebunden war, zählte er zu meinen Lieblingsfiguren, weil er sooo anders war. Es folgten von Mitte der Achtziger bis 2005 noch weitere Geschichten um Elric, die nicht komplett in deutsch vorliegen und die qualitativ niemals Anschluß fanden.

Elric war ein sehr ambivalenter und nicht dem (damals) gängigen Heldentypus entsprechender Charakter.
Er ist der Thronerbe von Melniboné und für ein dermassen altes und dekadentes Volk erstaunlich gut (oder regulär) bei Verstand. Er ist ob der Verderbheit und Grausamkeit seines Volkes von diesem angewidert. Andererseits möchte er natürlich unbedingt dazu gehören.
Sein Cousin Yrkoon trachtet nach Elrics Tod und dessen Schwester Cymoril ist Elrics Geliebte und Yrkoons Schwester. Allein aus diesem Shakespearesken Drama bestehen ganze Romane , aber nein, hier liegt noch der Masterplan des Kampfes von Ordnung und Chaos über diesem Szenario.
Zusätzlich kommt noch der Twist von Elrics Albinismus ins Spiel und das er sein schwächliches Leben nur mir Hilfe von aufputschenden Drogen und später mit der Besessenheit seines seelenfressenden Schwertes Sturmbringer bewältigen kann.
Letztendlich wird er die Nemesis für das dekadente Melniboné sein, aber er vernichtet auch alles, was er liebt und was ihm teuer ist.

Das Comic setzt nun die Vorstellung von Dekadenz in sehr modernen, von Horror- oder gar Slasher-Film getragenen Vorstellungen um. Melniboné ist an Grausamkeit gegen die jungen Völker ohne Grenze. Die sexuellen Ausschweifungen fangen bei Sado-Maso erst an und beziehen explizite Folter und Kannibalismus mit ein. Ob das nun so drastisch sein muss, steht dahin, aber offenbar hat es MM sehr gefallen.

Der oben beschriebene Elric unterscheidet sich eigentlich nur durch seine körperliche Schwäche von seiner Umwelt. Ansonsten wohnt die gleiche Grausamkeit und Arroganz in ihm.
Damit wird die Grundaussage der Romane konterkariert. Der moderne Heldentypus des egoistischen "bösen" Helden ohne Gewissen ist zwar gerade in, aber hier hebt er den Kontext auf. Warum sollte man diesem schwächlichen, selbstmitleidigen Albino Sympathie entgegen bringen, ihn auf seinem tragischen Weg begleiten, wo er sich doch nicht mehr von seinen Untertanen unterscheidet.

Wie soll er als Strafe für sein unglaubliches dekatentes Volk wirken, wenn er sich nicht unterscheidet ?? Wie soll man den Verlust von Cymoril mit ihm betrauern, wenn einem der Sack egal ist ??

Ich vermag dieser ambitionierten Neufassung daher nicht so begeistert folgen, wie es vielleicht angebracht wäre. Ich werde mich jetzt mit dem zweiten Band " Sturmbringer" befassen und auf eine Entwicklungs Elrics setzen. Hoffentlich !!
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am 28. Dezember 2013
Zu erst war ich skeptisch ist doch Moorcocks Klassiker oft in Comic-Adaption versucht worden. Damals nur in sehr kurzlebigen Magazinen, nicht auf deutsch und heute nur für Sammler mit viel Geld zu erwerben.

Diese Ausgabe bringt nun endlich für Liebhaber der Elric Saga geballtes Bildmaterial.
Klar kann nicht jede Szene aus dem Buch gezeichnet werden. Aber in dem Buch werden die wichtigsten Szenen wirklich gut dargestellt und vermitteln wirklich gut den Eindruck, der düsteren und kranken Welt, in der die Elric Saga beginnt.

Man darf auf die Fortsetung gespannt sein
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Yyrkoon schäumt vor Wut. Statt Tod und Verderben, Hass und Gewalt verbreitet der Herrscher von Melniboné Langeweile und Sichtum. Sein Cousin Elric, mächtigster Herrscher der Welt, Gebieter über die Dämonen der Unterwelt, Spross einer seit vielen Jahrtausenden unangreifbaren Rasse blutdürstiger, menschenverachtender Tyrannen, ist in seinen Augen schwach und des Thrones unwürdig. Yyrkoon hasst den Albino. Verachtet den schwächlich wirkenden "Weißen Wolf" und sehtn sich nach einstiger Stärke und der gottgleichen Macht des Rubinthrons.
Doch seine Schwester Cymoril, Gefährtin Elrics und machtvolle Hexerin gelingt es immer wieder das schwache Blut des Herrschers zu erneuern, im Kraft zu spenden und die Schwäche des kranken Körpers aufzuheben. Gelangweilt, des eigenen Körpers müde, dem Volk von Melniboné entrückt und die eigene Macht verachtend, lässt Elric Yyrkoon gewähren und weisst den Ursupator nicht in seine Schranken.
Da erschüttert eine Nachricht das so unangreifbare, mächtige Reich Melniboné. Barbarenhorden wagen es, die unangreifbare Insel der Drachen, den Hort der Götter und Dämonen, den unpassierbaren Irrgarten inmitten der kochenden See mit ihrer nichtswürdigen Flotte zu besudeln. Elric, von Yyrkoon bis aufs Blut provoziert, sieht sich gezwungen, den Angreifern persönlich gegenüber zu treten und einen Splitter seiner gewaltigen Macht zu präsentieren. Er ahnt nicht, dass er damit Yyrkoon die lange herbeigesehnte Chance gibt, ihn zu stürzen.

In fahrigen, hastig gemalt wirkenden Bildern lassen Didier Poli, Robin Recht und Jean Bastide eine Welt entstehen, die abscheulicher nicht sein kann. Vergewaltigung, Folter, das Ausbluten zahlloser junger Frauen, die Zerstückelung von makellosen Körpern allein um der Langeweile zu entgehen sind die Kulisse für die Protagonisten Yyrkoon und Elric, die sich belauern, umkreisen und doch auch einander brauchen. Da ist der hasserfüllte Yyrkoon, der sich einen grausamen Herrscher wünscht und nur aus seiner Enttäuschung über den kraftlosen Elric selbst die Macht zu ergreifen versucht. Ihm gegenüber der Albino, dessen schwacher Körper und gelangweilter Geist den Sinn seines Daseins an der Spitze einer Jahrtausende alten, unangreifbaren Dynastie nicht mehr erkennen kann. Was bringt ihm diese Macht, die endlose Aneinanderreihung von Grausamkeiten und Niedertracht? Was hat das Schicksal mit ihm vor, dem Dahinsiechenden, dem Kranken und Schwachen?

Julien Blondel erweckt ein Szenario zum Leben, das seit Jahrzehnten Vorbild zahlloser Bücher, Spiele und Filme wurde. Dem Szenario des düsteren, schwachen Helden, der sich seiner Welt entfremdet hat und auf Sinnsuche gehen muss. Ich habe diesen genialen Weltenentwurf - quasi das absolute Gegenstück zu Tolkiens "Herr der Ringe" - vor dreißig (!) Jahren gelesen (den damals sechs Bücher umfassenden Sammelband) und nie mehr vergessen. Entsprechend groß waren meine Erwartungen, Befürchtungen und eine fast allergische Abwehr-Reaktion auf die mögliche Umsetzung als typischen Hochglanz-Splitter-Comic. Wie könnte man auch nur ansatzweise diesem melancholischen, grausamen, traurigen, heldenhaften und undurchschaubaren Epos in wenigen Seiten mit bunten Illustrationen, versehen mit wenigen Textpassagen gerecht werden?

Man kann! Von der ersten Seite an fühlt man sich in die Welt Melnibonés versetzt. Spürt man die Abneigung von Elric, den scheinbar vorherbestimmten Bahnen seines Schicksals zu folgen, ahnt man, welch üble Taten Yyrkoon zu vollbringen in der Lage ist.
Und auch wenn man voller Abscheu die Hintergrundillustrationen betrachtet, die menschenverachtend Details enthüllen, die man nicht sehen möchte und doch gezwungen ist, in sich aufzunehmen, will man diesen Epos verstehen.

Der Auftaktband spart nicht mit ekligen Details und ist doch ein genialer Entwurf einer fast schon vergessenen Welt - der Welt von Michael Moorcock, dem Schöpfer einer der unsterblichen, tragischen Helden der Fantasy-Literatur. Dieser Elric ist für Fans ein Muss, für Neueinsteiger eine große Herausforderung und befriedigende Erfahrung: [b]So muss Fantasy! [/b]
Ebenfalls grandios sind die acht Sonderseiten mit Studien zur Entwicklung der Hauptcharaktere dieses Auftaktbandes.

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Stefan Erlemann
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am 4. Juli 2014
Eine sehr schöne und gruselig stimmige bildliche Darstellungen des Elric Stoffes. Mit leichten Abweichungen von der Buchandlung geht diese Erzahlung einher. Aber nach dem schriftlichen Beitrag Michael Moorcocks, der in diesem Band enthalten ist, gingen sie mit seiner Absprache einher und währen in dieser Form auch im Buch zu finden, wenn sie ihm nur eingefallen währen.

Dieser Comic enthält explite Darstellungen von Gewalt, Sex, Folter etc. die Kinder und empfindliche Gemüter vielleicht nicht so gut verarbeiten können. Eine Freundin, die bei mir daheim durch den Comic blätterte, war davon sichtlich irritiert. Es ist kein Comic für kleine Kinder! Die Bilder halten eine Welt fest die wie in denn Büchern beschrieben, gewaltätig und verdorben ist. Dies sollte man sich beim lesen dieses Werkes durch und durch bewusst sein.

Die düstere Heimatwelt von Elric wird in einem eleganten, und zugleich rohen Stil gezeigt. Die Art und weise wie das Wesen dieses Volkes, der Melnibonea, dargestellt wird, gefällt mir ausgesprochen gut. es transportiert sehr gut die Stimmung und Atmosphäre mit der der Antiheld Elric aufwuchs.
Für Fans der Bücher ist dieser Comic meines erachtens ein Pflichtstück.
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am 27. August 2014
Der erste Band hält sich extrem genau an die Buchvorlage. Mal schauen, ob die Restlichen Bände das halten was dieser verspricht.
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