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am 15. April 2013
Der französische Autor Jules Verne (1828-1905) schrieb zahlreiche Romane, Erzählungen, Sachbücher, Gedichte und Theaterstücke. Zu seinen bekanntesten Werken zählt ferner der Roman "Die Kinder des Kapitän Grant", dessen erster Teil nun als beispiellose Comicadaption vorliegt. Verantwortlich dafür zeigt sich Alexis Nesme, von dem sowohl Text als auch die wunderschönen Illustrationen stammen.

Schon allein die Bilder und ihre Farbgebung rechtfertigen den Kauf dieser fantastischen Ausgabe. Es werden traumhaft in Szene gesetzte Sonnenuntergänge, einzigartige Wolkenhimmel und großartige Szenerien präsentiert. Originell sind auch die Panels, die zusammen ein großes Gesamtbild ergeben. Voller Liebe zum Detail stecken außerdem die miteinbezogenen Landkarten und Alexis Nesmes Charaktere, die im Gegensatz zur Originalvorlage hier als Tiere auftreten. So werden beispielsweise Lord und Lady Glenarvan als Tiger verkörpert, Major Mac Nabbs als (Brumm-)Bär und der Gelehrte Jacques Paganel als Frosch. Auf diese Weise lässt der Autor und Illustrator seinen eigenen Stil in Jules Vernes Klassiker einfließen. Und nicht zuletzt laden mehrere großflächige Panels zum genaueren Betrachten ein. Im Großen und Ganzen gleichen die Illustrationen damit kleinen Kunstwerken.

Dabei sind viele von ihnen so ausdrucksstark, dass sie die Geschichte auch ohne Text fortführen können. Das gilt besonders für Gefahren, wie Naturgewalten oder Tierangriffe, denen die Gefährten immer wieder trotzen müssen. Schon Band 1 der dreiteiligen Serie steckt voller Abenteuer, brenzligen Situationen und Wendungen, welche die Handlung nie langweilig werden lassen. Für den Humor sorgt der zerstreute Paganel, denn seine Missgeschicke lassen den Leser oft schmunzeln - Paganels Begleiter lauthals lachen.
So mitreißend die Geschichte, so wunderschön die Malereien, ist das Abenteuer leider viel zu schnell vorbei - da kann man ruhig noch einmal von vorne beginnen ...

Fazit: Diese wundervolle Ausgabe sei jedem Jules-Verne-Liebhaber ans Herz gelegt und sollte in keinem Bücherregal fehlen. Aber auch Freunde von Abenteuergeschichten und hochwertigen Comics kommen hier auf ihre Kosten.
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TOP 500 REZENSENTam 26. November 2013
Das 1867 erstmal erschienene Buch “Die Kinder des Kapitän Grant“ ist eins der bekanntesten Werke von Jules Verne. Ein Walt Disney Film aus dem Jahre 1962 mit Maurice Chevalier und Hayley Mills war bisher die bekannteste Adaption der literarischen Vorlage, doch das könnte sich mit dem Erscheinen von Alexis Nesmes wunderbarer Comic-Version der klassischen Abenteuergeschichte ändern.

Jules Vernes Buch erzählt von Mary und Robert, den Kindern des nach einem Schiffsbruch verschollenen Kapitän Grant, die wieder Hoffnung schöpfen, nachdem die Besatzung des schottischen Raddampfers Duncan im Bauche eines Hammerhais eine Flaschenpost gefunden hat. Enthalten sind in Deutsch, Englisch und Französisch verfasste Nachrichten, die teilweise vom Salzwasser zerfressen wurden. Den Texten ist zu entnehmen, dass sich Kapitän Grant irgendwo auf dem 37ten Breitengrad befindet. Da kein Längengrad bekannt ist, brechen die Kinder gemeinsam mit der Besatzung der Duncan zu einer Reise rund um die Welt auf...

Alexis Nesme, der auch schon kindgerechte Briefmarken für die französische Post gestaltet hat, adaptierte Jules Vernes Geschichte in zwei Comic-Büchern werkgetreu. Statt menschlicher Figuren hat er jedoch Tiere eingesetzt. So ist der Schiffsbesitzer Lord Glenarvan jetzt ein Tiger, die Kinder des Kapitän Grants sind Kätzchen und der kauzige französische Gelehrte Jacques Paganel ist – wie passend! – ein Frosch. Nesmes detailreiche Bilder wirken so als wenn Walt Disney 1962 keinen Real- sondern einen Zeichentrickfilm gedreht hätte und erinnern auch durch ihre strahlenden Farben an Juanjo Guarnidos “Blacksad“.

Einziges Manko ist, dass Alexis Nesmes oftmals aus vielen kleinen gut gefüllten Panels bestehenden Comic-Seiten etwas überladen wirken, obwohl Splitter schon ein größeres Format spendiert hat!
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