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Auch wenn Rosinski und van Hamme ihrem Titelhelden einen germanischen Hintergrund geben, erinnern er und seine Erlebnisse in "Die Rache der Zauberin" stark an den wohl bekanntesten Helden heroischer Fantasy-Comics: Die Abenteuer, die Thorgal erlebt, könnten auch Conan dem Barbaren - wohlgemerkt in der Comicversion, weniger der Version der Buchvorlage - zustoßen. Der muskulöse Körperbau und das nachtschwarze Haar verstärken die Ähnlichkeit zu dem amerikanischen Pulp-Helden sogar. Da ist es überraschend, dass Rosinski und van Hamme Thorgal zu einem Skalden - einem Wikinger-Barden machen - und nicht zu einem Krieger.
Im ersten Band der Saga ist von einer sanften, musischen Seite Thorgals allerdings noch nichts spürbar. Den Zeichnungen, die Ende der 70er bzw. Anfang der 80er Jahre entstanden sind, merkt man ihr Alter deutlich an. Sie sie sind um ein vielfaches schlichter, mitunter auch grobschlächtiger als die frankobelgischen Comics von heute. Hintergründe werden oft nur angedeutet, die Bilder wirken flach, was auch an der teils starken und kontrastreichen Farbgebung mit wenig Schattierungen, teils an den verwaschen wirkenden Farben liegt. Auch hierin gleicht "Thorgal: Die Rache der Zauberin" stark den Conan-Comics der 70er und frühen 80er Jahre. Dennoch geht von den Zeichnungen und der Geschichte ein gewisser rauer Charme aus. Noch ist es zu früh, um ein umfassendes Urteil in Bezug auf die ganze Serie zu fällen. Dass der Splitter Verlag, der für qualitativ hochwertige Comics bekannt ist, sich der Reihe angenommen hat, deutet darauf hin, dass "Thorgal" sich mit der Zeit durchaus weiterentwickelt. Der rund zwanzigseitige redaktionelle Teil, der dem ersten Album hinzugefügt wurde, unterstreicht diese Vermutung. Darin stellt Splitter nicht nur das Zeichner- und Autorenteam von Thorgal vor, bietet einen Überblick auf die kommenden 31 Bände der Reihe sowie ein Interview mit Rosinski und ein Skizzenbuch, sondern darüber hinaus noch zahlreiche Informationen über das historische Leben der Wikinger und die nordische Mythologie. Das ist ungewöhnlich und höchst willkommen - und rettet dem Band einen Stern in der Gesamtwertung.

Dennoch lässt "Die Rache der Zauberin" einen anspruchsvollen Comicfan nach erstmaliger Lektüre zwiegespalten zurück. Zwar ist der Band vorbildlich aufgemacht und gewährt einen Einblick in die ersten Gehversuche einer erfolgreichen europäischen Comicreihe. Andererseits können die beiden Comicepisoden weder inhaltlich noch zeichnerisch mit dem heutigen Standard mithalten. Insofern stellt dieser Band 1 nur bedingt einen idealen Einstieg in eine vielbändige Serie dar.
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am 27. November 2012
Ich hätte eine Story erwartet nicht quasi 2 Kurzgeschichten.. ansonsten tadellos, spannend und toll gezeichnet

Die Hintergrundinfos sind für Fans wohl interessant, für mich nicht.

Ich werde mir noch den Band 2 kaufen, sollte das wieder wie BAnd 1 aufgebaut sein..so werde ich die Reihe nicht weiterverfolgen.
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