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am 23. Januar 2014
Ich freue mich über jeden Roman von Tamera Alexander, der ins Deutsche übersetzt wird. (auch wenn ich mich nicht jedes mal über die Titelwahl freue, aber das ist eine andere Geschichte. In diesem Fall ist der Titel "Geerbtes Glück" aber sehr gut gewählt, finde ich).

Das Buch ist (und ich hoffe ich irre mich nicht, wenn ich das schreibe) diesmal kein Teil einer Trilogie und erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die einen Neubeginn wagt. Die Autorin schafft einen sanften und spannenden Einstieg in ihre Geschichte, in der sie mit ihrer Ankunft in das abgeschiedene Städtchen Copper Creek beschreibt.

Kenny Ashford reist mit ihrem 14 Jahre alten Bruder durch die halben US-Staaten um bei ihrer Cousine, ihrem Mann und der kleinen Tochter Emma ein neues Leben zu beginnen. Der Traum vom Neubeginn zerplatzt aber schnell wie eine Seifenblase, denn die Dinge sind anders, als sie sie sich vorgestellt hatte und ihr Start in ihr neues Leben entwickelt sich mehr zum Albtraum als zum Frieden, den sie gesucht hat. Auch ihr Bruder, dem sie durch ihren Ortswechsel eine neue Chance geben möchte, kann diese nicht wahrnehmen und gerät erneut auf Abwege.

Wie gut, dass da der gutaussehende Marshal Caradon ist, den Kenny anfangs ablehnt und förmlich wegstößt, weil sie Angst hat, er könne von ihrer Vergangenheit erfahren. Aber irgendwie lässt Gott ihre Wege immer wieder kreuzen, sodass sie sich zwangsweise immer besser kennen und schätzen lernen.

Tamera Alexander beschreibt die Geschichte einer Frau, die lernen muss, nicht alles in der Hand zu haben, sondern loszulassen, eines Mannes, der seine Prinzipien wegen einer Frau neu überdenkt, einer Freundschaft zwischen zwei Kulturen. Sie schreibt über Verlust und Trauer, Angst, Verzweiflung und Hoffnung. Das Buch lässt sich mit müheloser Leichtigkeit von vorne bis hinten durchlesen und miterleben, wie jeder einzelne Charakter Formen annimmt und sich weiterentwickelt.

Das Buch hat das Potential, mein neues Lieblingsbuch zu werden!
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am 9. Februar 2014
In ihrem neuen Roman „Geerbtes Glück“ erzählt Tamera Alexander die Geschichte von Kenny Ashford, die für sich und ihren Bruder ein neues Zuhause sucht, weit weg von ihrer alten Heimat. Zuviel Schlimmes hat sie dort erleiden müssen. Jetzt sehnt sie sich nach einem Neuanfang für ihren jüngeren Bruder und sich selbst. Doch als sie endlich am Ziel angekommen scheint, überstürzen sich die Ereignisse. Kenny wird verletzt, ihre Cousine, bei der sie unterkommen sollten, stirbt und hinterlässt ihr nicht nur ihre Tochter sondern auch die hoch verschuldete Ranch. Statt besser wird es immer nur schlimmer, besonders als auch noch Robert wieder auf die die schiefe Bahn gerät.

Zwischendurch erschien es mir fast ein bisschen zu viel an Leid zu sein, dass Kenny tragen und ertragen muss. Immer wieder werden ihre Hoffnungen zerstört und enttäuscht. Dennoch bricht sie nicht zusammen, sondern kämpft mutig weiter. Sie kämpft aber nicht nur ums Überleben, sondern auch gegen ihre Gefühle für den Marshall Wyatt Caradon. Der lässt sich allerdings nicht so schnell abweisen und kommt Kenny immer wieder zur notwendigen Hilfe.

Nachdem alles zerbrochen scheint wenden sich die Dinge doch zum Guten. Es hat mich daran erinnert, dass man manchmal auf das Glück etwas länger warten muss und Durststrecken durchzustehen hat, aber am Ende des Tunnels dennoch das Licht scheint. Dafür ist Kenny ein gutes Beispiel.
Ein lesenswerter Roman!
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am 7. Februar 2014
Meine Erwartungen des Buches wurden bei Weitem übertroffen. Selten habe ich ein Buch in einem Zug durchgelesen. Dieses konnte ich einfach nicht aus der Hand legen.

Als McKenna mit ihrem Bruder Robert nach Copper Creek kommt um ihre Cousine Janie zu besuchen, ahnt sie noch nicht was in der nächsten Zeit alles auf sie zukommen wird.
Zunächst muss sie ihre Cousine zu Grabe tragen, denn die Cholera hat sie, ihren Mann und das neugeborene Baby dahingerafft. Einzig Emma, das 5 jährige Mädchen der Familie hat überlebt. Am Sterbebett noch hat McKenna ihrer Cousine versprochen sich um das kleine Mädchen zu kümmern.
McKenna übernimmt die Farm u. Robert sucht sich Arbeit, doch alles läuft nicht optimal, denn die Arbeit ist einfach zuviel, und der 14 jährige Robert gerät auf die falsche Bahn. Die Sorgen drohen McKenna zu überrollen.
Zum Glück hat sie noch ihre Freundin Mei und Marshall Caradon, der immer dann auftaucht, wenn Not am Mann ist und der Gefühle in McKenna weckt, die sie längst vergraben hatte.
Die Lage spitzt sich immer mehr zu und droht zu eskalieren. Doch am Ende wartet ein Happy End, das zu schön ist um wahr zu sein.
Ein wundervoller Roman, der 5 Sterne verdient hat!
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am 1. Februar 2014
Tamera Alexander ist inzwischen auch in Deutschland kein Geheimtipp mehr. Dieses neu erschienene Buch reiht sich nahtlos in die Reihe der anderen ein – wer tiefgehende historische Romane mag, die nicht vor Schmalz triefen, sondern etwas mehr an der Realität angesiedelt sind, der wird den Kauf dieses Buches sicher nicht bereuen.

Schon beim Lesen des Klappentextes kann man erahnen, dass die beiden Hauptprotagonisten, die eigenständige McKenna und der US-Marshall Wyatt, am Ende zusammen kommen werden. Das ist allerdings nicht schlimm, denn die Geschichte bietet sehr viel mehr als nur die Liebesgeschichte zwischen den beiden. McKenna hat einen großen Wunsch: neu anzufangen. Vor allem für ihren 14-jährigen rebellischen Bruder, dem sie nach dem Tod von Mutter und Vater versucht, die Ersatzmutter zu sein. Das neue Glück erhofft sie sich bei ihrer Kusine und deren Mann – doch der ist schon tot als McKenna und Robert eintreffen, und auch die Kusine stirbt kurz darauf, nicht ohne McKenna das Versprechen abzunehmen, sich um ihre kleine Tochter Emma zu kümmern.

Die geerbte Ranch ist verschuldet und die junge Frau weiß kaum, wie sie die Lage bewältigen soll. Nicht nur, dass die kleine Emma ihr feindselig entgegen steht und einfach kein Zutrauen zu McKenna entwickelt, auch Robert gerät wieder auf die schiefe Bahn und verspielt das verdiente Geld. Kein Wunder, dass der US-Marshall Wyatt bei Roberts Vergangenheit kein gern gesehener Gast ist. Dieser allerdings hat genug von der Einsamkeit die sein Beruf mit sich bringt und findet immer mehr Gefallen an der jungen Frau, auch wenn diese ihn immer wieder zurückstößt und versucht, die Dinge selbst zu regeln.
Alles spitzt sich zu, als ein anderer Mann Anspruch auf das Erbe erhebt und McKenna nicht nur die Ranch an ihn zu verlieren droht, sondern plötzlich auch die Gefahr besteht, dass sie die ihr inzwischen lieb gewordene Emma verliert.

Wie immer lässt Tamera Alexander Glaubensfragen auf unauffällige, aber doch zum Nachdenken anregende Weise aufkommen. Neben der Frage die sich McKenna immer wieder stellt, nämlich weshalb Gott nicht eingreift und sie immer weiter Leid erleben muss und sich scheinbar nichts ändert, ist die Frage nach gelebter Liebe immer wieder gegenwärtig. Und da sind sich McKenna und Wyatt in Bezug auf Robert überhaupt nicht einig…

Wie schon gesagt, halte ich für eine der Stärken von Tamera Alexander, dass ihre Romane dem wahren Leben entspringen könnten. An einer Stelle im Buch stockte mir in dieser Hinsicht dann doch kurz der Atem, bevor Alexander es gleich darauf mit einer einfühlsamen Passage wieder wettmacht. Sich in die Charaktere einzufühlen fällt jedenfalls nicht schwer – eine weitere Stärke von Alexander, die mir immer wieder auffällt.

An einigen Stellen hätten weitere Ausführungen zu angerissenen Themen aus der Vergangenheit der Protagonisten, oder z.B. kulturellen Gepflogenheiten, die durch McKennas Freundschaft zu einer Chinesin Thema werden, sicher nicht geschadet. Trotzdem bietet das Buch Tiefgang und gute Unterhaltung. Tamera Alexander jedenfalls steht auch weiterhin auf meiner Liste der absolut lesenswerten Autorinnen.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Juli 2014
Mc Kenna Ashford hat ihre Heimat in Missouri verlassen. Zusammen mit ihrem 14jährigen Bruder Robert will sie sich im Westen in der Bergstadt Cooper Creek ein neues Leben aufbauen. Anfangs möchte sie auf der Ranch ihrer Cousine Janie wohnen. Im Mietstall Trenton hofft sie auf Arbeit für Robert und sich. Der Tod der Eltern und falsche Freunde von Robert hatten sie zu dieser Reise gezwungen. Sie glaubte, dass es nun aufwärts gehen würde.
Kurz nach ihrer Ankunft trifft sie im Ort Marshal Wytt Caradon. Da es schon dunkel wird, begleitet er sie zu ihrer Cousine. Doch Janie liegt im Sterben. Nach dem Tod ihres vor wenigen Stunden geborenen Kindes wird auch sie nun diese Erde verlassen. Unter Zeugen vererbt sie Mc Kenna ihre Ranch und bittet sie, für die fünfjährige Emma eine Mutter zu sein. In dem Moment ahnt Mc Kenna nicht, dass sie noch lange nicht an der Talsohle ihres Lebens angekommen ist.
Die Autorin hat ihre Protagonisten gut charakterisiert. Mc Kenna, die seit 14 Jahren Mutterrolle an Robert vertritt, liebt ihren Bruder über alles. Der aber will seine Freiheit. Er fühlt sich von der Liebe eingeengt.
Marshal Wytt Caradon kennt ebenfalls die dunklen Seiten des Lebens. Er zeichnet sich durch seinen festen Glauben aus. Er weiß, dass er sich bedingungslos der Führung Gottes anvertrauen darf.
Die Geschichte spielt im Jahre 1877. Deutlich wird herausgearbeitet, wie eine junge Frau trotz aller Schwierigkeiten um ihren Platz im Leben kämpft. Aber die Vergangenheit scheint sie wieder einzuholen. Zu den Glanzpunkten des Romans gehören die Gespräche zwischen Mc Kenna und Wytt. Warum, möge der zukünftige Leser selbst herausfinden.
Das Buch ließ sich flott lesen. Die Autorin hat zwei Lebensgeschichten mit einer spannenden Krimihandlung verknüpft, wobei letztere den geringen Part einnimmt. Die eigentliche Spannung entsteht durch die vielschichtigen gewollten und ungewollten Beziehungen der Protagonisten..
Die Sprache des Buches entspricht dem Inhalt. Christliche Gedanken werden geschickt in die Handlung integriert.
Das Cover finde ich etwas unauffällig.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu beigetragen haben nicht nur die sympathischen Protagonisten, sondern auch die angesprochenen Themen. Die Geschichte lehrt, dass Liebe und Konsequenz sich nicht ausschließen und dass es manchmal wichtig ist, hinter die Fassade zu schauen, ehe man ein Urteil fällt.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. März 2014
Wer einen wirklich tollen Roman lesen möchte, sollte zu diesem Buch greifen. Ich mag Tamera Alexanders Romane zur Zeit des Wilden Westen besonders gerne und dieses Buch von ihr ist mein Highlight.

Kenny Ashford möchte bei ihrer Cousine mit ihrem jüngeren Bruder ein neues Leben aufbauen. Schwer getroffen durch den Tod des Vaters und ein Fehltritt des Bruders kommen sie in Cooper Creek an. Doch ihre Ankunft ist anders als erwartet. Kennys Cousine liegt im Sterben, ihr Mann und das Baby sind schon tot und Kenny soll sich um die 5 jährige Emma und die Farm kümmern. Kenny sagt zu, dabei hat sie Unterstützung von dem attraktiven Marshal Wyatt Caradon. Kenny ist Männern gegenüber nach einer Entäuschung sehr vorsichtig, deshalb hält sie Wyatt Caradon auf Abstand. Doch ziehen sich dunkle Wolken über der Ranch zusammen und Kenny wird auch wegen ihrem Bruder einen Freund brauchen.

Die Autorin hat einen ausgezeichneten Schreibstil, so dass man dieses Buch geradezu verschlingt. Dabei kann man sich alles bestens vorstellen. Der Roman hat alles, was eine tolle Geschichte braucht, Liebe, Spannung, Abenteuer. Christliche Aspekte sind vorhanden, aber sehr dezent.
Im Vordergrund steht Kenny, die an mehreren Fronten kämpfen muss. Dafür, dass Emma sie als Mutterersatz annimmt, für die Ranch und für ihren Bruder Robert, der leider leichtfertig sich in falsche Gesellschaft begibt und mehr als einmal in Gefahr schwebt. Kennys Familiengeschichte ist natürlich tragisch und man versteht, warum Robert sich so verhält. Auch Wyatt Caradon hat schon einiges mitgemacht und seine Arbeit ist alles andere als leicht. Diese beiden außergewöhnlichen Menschen treffen aufeinander und es fliegen die Fetzen und sprühen die Funken. Es macht unheimlich Spass dieses Buch zu lesen und es ist ein schönes Beispiel, dass christliche Romane nicht trocken und langweilig sind.
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am 12. März 2014
Heute stelle ich euch den historisch christlichen Roman „Geerbtes Glück“ von Alexander Tamera vor. In dem Roman geht es um McKenna und ihren Bruder Robert. McKennas Vater ist vor kurzem gestorben und so wollen die Beiden zu ihrer Cousine nach Colorado ziehen. Als sie ankommen liegt Janie im Sterben und hinterlässt McKenna ihre 5-jährige Tochter Emma und eine verschuldete Farm. Robert fühlt sich nicht wohl in Colorado und bald wachsen McKenna die Probleme über den Kopf. Gut dass es Marshal Caradon Wyatt und ihre chinesische Freundin Mei gibt. Die einzigen Menschen denen sie vertrauen kann.

Meine Meinung:

Schon nach den ersten Seiten war ich von dem Buch komplett gefesselt. Frau Alexander hat einen flüssigen und mitreißenden Schreibstil. Wenn man mal zum Lesen anfängt kann man nicht mehr aufhören.
Die Protagonisten mochte ich sehr gerne, besonders McKenna ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie ist eine starke Frau, die ihre Familie liebt und für sie alles tun würde. Ich würde sagen, dass sie zur damaligen Zeit als emanzipierte Frau galt. Robert ihren Bruder mochte ich nicht so gerne, denn er macht nur Ärger und weiß gar nicht was er an McKenna hat. Eine wichtige Person für McKenna war Marshal Wyatt Caradon. Er war einer der ersten Personen, die McKenna in ihrer neuen Heimat kennengelernt hat. Er entwickelt sofort Gefühle für sie und versucht sie zu unterstützen wo er nur kann. Der Roman ist turbulent, romantisch, aufregend und sehr spannend. McKennas neues Leben bringt täglich neue Aufregungen mit sich, ob gute oder schlechte Dinge. Sie lebt in einem richtigen Gefühlsstrudel. Auch als Leser findet man sich mitten in dem Gefühlsstrudel wieder und kommt kaum heraus. Ich finde dass sich die Atmosphäre und das Leben dieser Westernstadt auf mich übertragen hat, so dass ich mich gefühlt habe als wäre ich mitten drinnen. Ich konnte mir alles in meinem Kopfkino vorstellen und hatte oft das Gefühl gerade McKenna zu sein.
Das Buch hat mich einfach mitgerissen, anders kann ich es nicht beschreiben. Mir gefielen die Beschreibungen des Lebens wie es früher war und mir hat gefallen, dass die Menschen noch viel mehr an Gott geglaubt haben als heute.
Ich habe mit McKenna mitgefiebert, mitgelitten und mitgelacht und konnte mir auch die eine oder andere Träne nicht verdrücken. Ein wunderbarer, emotionaler Roman den ich nur weiterempfehlen kann.
Ich vergebe dafür 5 Sterne
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"Gott, warum lässt du mich das alles noch einmal durchmachen?" (S. 239)

McKenna Ashford ist mit ihrem 9 Jahre jüngeren Bruder nach Copper Creek, Colorado, gereist, um bei ihrer Cousine Janie ein neues Leben anzufangen. Doch gerade angekommen muss sie leider feststellen, dass Janie im Sterben liegt und deren Mann nur wenige Tage zuvor an der Cholera gestorben ist. Auf dem Sterbebett verspricht McKenna sich um Janies 5jährige Tochter Emma zu kümmern. Nun ist McKenna nicht nur Ziehmutter ihres 14jährigen Bruders, sondern auch ihrer kleinen Nichte. Beide machen es ihr nicht leicht. Emma fällt es verständlicherweise schwer den Tod ihrer Mutter zu verkraften und Robert rebelliert gegen alles und jeden. Und dann ist da auch noch die Ranch, die sie ebenfalls geerbt hat und ihr Sorgen bereitet. Der US-Marshal Wyatt Caradon ist ihr dabei eher ein Dorn im Auge, auch wenn er ihr seine Hilfe anbietet. Denn Roberts Vergangenheit war alles andere als blütenweiss, und McKenna befürchtet, dass Wyatt hinter ihre geheimnisvolle Vergangenheit kommen könnte. Dass der US-Marshal eine ähnliche Vergangenheit hat und ihr die beste Hilfe wäre, sieht McKenna vor lauter Sorgen nicht...

"Geerbtes Glück" - Der Titel ist sehr passend gewählt! Auch wenn McKenna anfangs sicher anders denkt. Wird sie doch von einem Schicksalsschlag nach dem anderen eingeholt. Als Leserin dachte ich manchmal: Ach du meine Güte, die arme McKenna! Schlimmer geht's doch kaum noch! Und trotzdem gab's immer noch eins drauf! Wirklich bewundernswert, wie stark und tapfer sie in jeder Situation bleibt. Dank des rebellischen Bruders hat sie schon einiges durch machen müssen. Trotzdem hadert sie auch mit ihrem Schicksal und sucht Trost und Hilfe im Gebet. Das hat mir McKenna sehr sympathisch gemacht.
Die Liebesgeschichte zwischen McKenna und Wyatt, die sich sehr langsam und zart entwickelt, hat mir sehr gut gefallen! Niemals wurde es kitschig oder unrealistisch, die Romantik blieb dabei aber keinesfalls auf der Strecke. In der Chinesin Mei findet McKenna eine liebe Freundin, die ebenfalls ein kleines Geheimnis verbirgt. Die Beziehung zur kleinen Emma wurde ebenfalls sehr realistisch dargestellt.
Dieses Buch war erst mein zweiter Roman von Tamera Alexander und ich kann nur sagen, dass diese Autorin wahnsinnig gut schreiben kann! Das ganze Buch liest sich von der ersten bis zur letzten Seite total flüssig, es bleibt immer spannend und es hat genau die richtige Portion Tiefgang. Auch wenn ein Happy End absehbar war, wartete die Autorin immer wieder mit Wendungen auf, die ich gar nicht auf dem Schirm hatte.

Mein Fazit: Man muss diesen Schmöker einfach lieben! Er gehört auf jeden Fall zu meinen Lesehighlights 2014. Wer etwas ähnlich schönes lesen will, dem kann ich nur die Kanada-Serie von Ruth Glover empfehlen ("Und die Herzen zieht's nach Westen").
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am 6. März 2014
Klappentext
Kenny Ashford sucht die Abgeschiedenheit bei ihrer Cousine, um für sich und ihren Bruder ein neues Leben aufzubauen - fern vom wachsamen Auge des Gesetzes, mit dem Robert schon öfter in Konflikt geraten ist. Doch Kenny kommt vom Regen in die Traufe: Ihre Cousine stirbt und hinterlässt ihr nicht nur eine verschuldete Ranch, sondern auch ihre fünfjährige Tochter Emma. Und Robert gerät wieder in Schwierigkeiten. Als der attraktive Marshal Wyatt Caradon auf der Bildfläche erscheint und helfen will, stößt Kenny ihn zurück. Einziger Lichtblick ist ihre Freundschaft zu einer jungen chinesischen Frau. Doch was soll aus Robert werden? Wird Kenny die Farm behalten und Emma versorgen können? Und wird Wyatt Caradon für Kenny eines Tages mehr als nur ein Feindbild sein?

Meine Meinung

Mit diesem Buch hat mich die Autorin, Tamera Alexander, wieder völlig aus den Socken gehauen. Das Buch ist wunderschön geschrieben und so gefühlvoll geschrieben, dass ich mehr wie einmal das ein oder andere Tränchen vergießen musste.
Die Story
Ist wunderschön, tief berührend und geht unter die Haut. Sowohl Liebesroman als auch Abenteuerroman sind hier eng miteinander verknüpft.Die Autorin hat die Landschaft und das Panorama so toll beschrieben, dass sie mir bildlich vor Augen erschien.
Die Protagonisten
Sind wie immer sehr schön herausgearbeitet und richtig tiefgründig. Mc Kenna, die Protagonistin ist eine sehr starke und mutige junge Frau, die sich schon seit Kindertagen um ihren kleinen Bruder Robert kümmern muss, da die Mutter bei dessen Geburt verstorben ist. Der Vater gab immer dem Bruder die Schuld für den frühzeitigen Tod. Deswegen ist es seit ihrem neunten Lebensjahr, ihre Aufgabe, sich um Robert zu kümmern. Und das obwohl sie selber noch ein Kind war.Vom Vater kam da nie ein große Unterstützung. Nach dessen Tod, hat Mc Kenna alles verloren.Und Robert scheint zusehends auf die schiefe Bahn zu geraten. Deswegen versucht sie einen kompletten Neuanfang. Was sich alles andere als einfach erweisen soll.Auch der Protagonist Wyatt hat mir sehr gut gefallen. Er ist US Marschall und immer auf der Jagd nach entflohenen Verbrechern. Durch Zufall trifft er auf Mc Kenna und ihre Wege kreuzen sich des öfteren. Auch wenn Mc Kenna sich eingestehen will, dass sie siech zu ihm hingezogen fühlt.Auch Wyatt hat einen schlimmen Verlust erlitten und verliebt sich natürlich in die junge Frau.
Der Schreibstil
Ist wie immer bei der Autorin sehr schön und flüssig zu lesen. Sie schafft es mit Worten, eine ganz tolle Atmosphäre zu erschaffen. Die mir mehr wie einmal Gänsehaut verschafft hat.Wie toll und gefühlvoll sie ihre Charaktere erschaffen hat, ist wirklich phänomenal. Auch der christliche Aspekt, darf in einem Tamera Alexander Roman natürlich nicht fehlen. So mit sind natürlich auch wieder viele Gefühle damit verbunden, wie Liebe, Hoffnung, Glauben und Zuversicht.

Mein Fazit

Ein wirklich tolles Buch. Mit tollen und gefühlvollen Charakteren. Dieses Buch hat mir viele schöne Lesestunden beschert. Ich danke dem Francke Verlag sehr, dass ich dieses Buch lesen durfte. Von mir eine klare Leseempfehlung und
natürlich volle fünf von fünf Sternen.
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am 2. März 2014
Eine tüchtige und willensstarke junge Dame namens McKenna Ashford verlässt nach dem tragischen Verlust ihres Elternhauses und einem dunklen Schatten in der Vergangenheit ihres 14jährigen Bruders Robert gemeinsam mit ihm ihre Heimat. Nach dem Tod ihrer Eltern plant sie, sich in Copper Creek, Colorado, in der Nähe ihrer Cousine Janie niederzulassen. Die sanfte, liebenswürdige Verwandte war ihr im Laufe der Zeit zu einer Schwester im Herzen geworden, die den innigen Briefkontakt stets aufrecht erhalten hatte, als sie mit ihrem Ehemann Vince in Colorado eine Ranch gründete. McKenna, auch Kenny genannt, freut sich sehr auf das Wiedersehen mit Janie, muss jedoch zutiefst bestürzt feststellen, dass nicht nur der Ehemann und der neugeborene Sohn von Janie mittlerweile verstorben sind, sondern auch Janie selber im Sterben liegt. Den nahenden Tod vor Augen nimmt Janie ihrer Freundin und Verwandten das Versprechen ab, sich um die Farm, und ganz besonders jedoch um ihre kleine Tochter Emma zu kümmern. Das fünf Jahre alte Mädchen ist optisch das Ebenbild seiner hübschen Mutter, das mit dem blonden Haar und den blauen Augen unschuldigen Liebreiz ausstrahlt. Charakterlich ähnelt die Kleine jedoch eher der neu angekommenen Verwandten Kenny, die sich in bestimmten Verhaltensweisen des Kindes wiederzuerkennen vermeint.

Die Aufgaben, die Kenny damit aufgebürdet werden, sind schwer und manchmal kaum zu bewältigen. Auch ihr jüngerer Bruder Robert begehrt auf und macht der jungen Frau Schwierigkeiten. In ihrer tiefsten Verzweiflung taucht jedoch der US-Marshal Wyatt Caradon auf, der zwar selber eine schwere Last zu tragen hat, sich jedoch zugleich auch zu Kenny hingezogen fühlt. Doch Kenny versucht mit aller Macht, ihn zurückzuweisen. Zum Glück erweist sich die zufällige Begegnung mit der jungen Chinesin Mei als Beginn einer wundervollen Freundschaft, die Kenny in schweren Zeiten Stütze und Halt gibt…

Die Romane von Tamera Alexander wurden mir bereits oft ans Herz gelegt. Nun, nach Lektüre meines ersten Buches dieser Autorin, verstehe ich auch, weshalb. Der wundervolle, Herz erwärmende Schreibstil und die besonders intensiv ausgeprägten handelnden Personen ihrer Geschichte nahmen mich als Leserin sofort vollständig für sich ein. Ihr stark vom christlichen Glauben geprägter Roman weist neben einer liebevoll konstruierten Geschichte auch starken Tiefgang auf. Faktoren, die die Lektüre dieses Werkes zu einer reinen Freude machten. Ich möchte nicht noch mehr über den Inhalt dieses Buches verraten, weise aber darauf hin, dass die dramatischen Ereignisse, mit denen die Protagonistin konfrontiert wird, letztendlich zu einem guten Ende führen.

Zuletzt möchte ich noch kurz auf die Aufmachung des Buches eingehen, dessen verspielt-romantisches Coverfoto zuerst meine Aufmerksamkeit geweckt hatte. Eine geheimnisvoll-zufrieden lächelnde Frau mit wehendem langen Haar und geschlossenen Augen im Vordergrund, und ein geheimnisvoller Reiter auf einem Pferd, dessen Gesicht zum Teil vom Hut verdeckt wird, sind Indizien, dass der Schauplatz dieses Romans eine Ranch ist. Nach der Lektüre möchte ich jedoch anmerken, dass ich mir die tüchtige, überall mit anpackende Protagonistin anders vorgestellt hätte… vielleicht weniger verspielt-mädchenhaft als auf dem Bucheinband abgebildet. Doch vielleicht sollte hier auch das Geheimnisvolle, das Weibliche betont werden, das die andere Facette von McKennas Wesen ausmacht?! Auf alle Fälle wird das Buch durch ein Bibelzitat in kursiver Schrift auf der ersten Seite, und überall im Buch eingebrachte, ebenfalls in kursiver Schrift verfasste, Gebete und christliche Gedanken bereichert, die insgesamt 45 kurzen Kapitel sorgen für übersichtlichen Lesefluss.

Ich habe dieses Buch über alle Maßen genossen und bedanke mich herzlich, sowohl beim Francke-Verlag, als auch bei Lovelybooks und den Organisatoren der Leserunde zu diesem Roman. Es war wirklich schön, und für meine Person äußerst bereichernd, dass ich dabei sein und eine neue Autorin kennen lernen durfte, von der ich unbedingt auch weitere Werke lesen möchte.

Ich vergebe für diesen wunderschönen historischen Roman eine uneingeschränkte Leseempfehlung und unbedingte fünf Bewertungssterne!
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