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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
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4,8 von 5 Sternen
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am 24. Mai 2009
Hajo Banzhaf hat in seinem Leben mehr als 20 Bücher geschrieben. Obwohl ich sie nicht alle gelesen habe, behaupte ich, dass dieses - sein letztes Buch - etwas Neues bietet, weil es ganz anders ist: Während es bei seinen Büchern sonst meist darum ging, den Umgang mit Tarot oder Astrologie zu lehren, geht es jetzt um Übergeordnetes. Dazu ein Beispiel:

In seinem Kapitel über Geld liest man zunächst etwas über dessen Entstehungsgeschichte. Die Phönizier haben es vor 5000 Jahren erfunden. "Es entstand aus dem Tauschhandel, weil es irgendwann einfach zu kompliziert wurde, Kamele in Schafe umzurechnen." Dann erklärt Hajo Banzhaf sprachliche Wurzeln einzelner Ausdrücke und verdeutlicht Kriterien, die ein Zahlungsmittel erfüllen mußte, nennt Namen für Münzen, erzählt, wie die Edelmetalle das Abwägen überflüssig machten und wie das Geld mit der Erfindung des Papiergeldes immer abstrakter wurde. Weiter gehts über die Geldmenge, die die Notenbank herausgibt, den "übermächtigen Wertmaßstab", zu dem Geld heutzutage geworden ist und die Erotik des Geldes. Dann ordnet er es in seiner unnachahmlichen Art den vier Elementen zu; und plötzlich begreift man etwas: Geld steht symbolisch eben nicht nur für das Element Erde und damit für Sicherheit, Substanz und solide Werte, sondern auch für das Element Luft, also für die Welt der Ideen, und zwar aufgrund der Abstraktion und des Geldumlaufs. Deswegen wird es "auch immer wieder von einer typischen Luftkrankheit befallen, von der Inflation, die ihm den Wert raubt" und es gibt "luftige Verwirrspiele" wie das Schneeballsystem. Schließlich stellt er fest, dass Geld als Symbol zwar ursprünglich für das Erdelement also für die Wirklichkeit stand und auch immer noch steht, aber eben auch für Feuer = Ideale, Luft = Ideen und Wasser = Gefühle. Jemand, der Probleme mit Geld hat - weil es ihm zwischen den Fingern zerrinnt, weil er sich immer wieder über den Tisch ziehen läßt, weil es ihm einfach chronisch fehlt - hat der Vier-Elementen-Lehre entsprechend also "Wirklichkeitprobleme": "Und die lassen sich nur im nüchternen Alltag beheben", und dann erklärt er wie.

Mir gefällt so etwas einfach. Auch wenn er dann noch über das Thema "Glücksritter" referiert, über Risiken bei der Markteinführung von neuen Produkten, über die Börse und schließlich zum Tarot kommt, indem er sagt, dass die ersten fünf Münzkarten der Kleinen Arkana zeigen, wie der Umgang mit Geld in die Krise führt, während die zweiten fünf Karten die Lektionen auf dem Weg zum Ziel zeigen.

Das ist Hajo Banzhaf wie ihn Tausende aus seinen Vorträgen kannten und liebten. Und in diesem Buch kann man all' das, was man einmal hektisch mitgeschrieben hat, noch einmal nachlesen - und noch viel mehr. Denn das Thema Geld ist ja nur ein Beispiel. Dieses 350 Seiten umfassende Buch vermittelt sehr viel Wissen, wobei mir Hajo Banzhafs profunde Kenntnisse der Geschichte, der Kulturgeschichte, der Bibel, der Mythen, Märchen und Sagen, der Psychologie C.G. Jungs, der Astrologie und es Tarot höchsten Respekt abnötigen.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, u.a. auch deswegen, weil Hajo Banzhaf nüchtern klarstellt, was Esotetik ist. Für Menschen die um jede Esoterik-Messe einen weiten Bogen machen, weil sie das dort Dargebotene, meist leicht Konsumierbare, teilweise geradezu Lächerliche, unerträglich finden, ist dieses Buch eine Wohltat. Auch deswegen, weil es immer wieder kleine Schmankerl bietet, beispielsweise wenn er über "Die Türme der anderen" schreibt und erzählt, dass der Turm von Babylon nicht einstürzte, sondern nie vollendet wurde. Die "Astralpriester" der Sumerer, Babylonier und Chaldäer sahen vor etwa 5000 Jahren im Aufbau des Himmels einen Tempel, den sie in ihren großen Städten nachbauen ließen: "Zikkurat nannte man diese Stufentürme, die aus mehreren Stockwerken bestanden und auf deren oberster Plattform sich der eigentliche Tempel befand. Die bedeutendste Zikkurat wurde als der Turm von Babel bekannt, der innerhalb des Marduk-Heiligtums mit einer Grundfläche von 8000 qm und einer Höhe von 77 m entstand. Zu Unrecht wurde er zum Symbol menschlichen Größenwahns. Den Priestern ging es nicht darum, einen Turm bis in den Himmel zu bauen, wie es die Bibel der feindlichen Nachbarn berichtet. Zu Ehren ihrer Götter wollten sie vielmehr auf Erden einen vollkommenen Tempel nach himmlischem Bauplan errichten, den sie 'Etemenanki' nannten, das heißt 'Haus des Himmelsfundaments auf der Erde'."
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Ich hatte das Vergnügen, bei Hajo Banzhaf das Astrologieseminar zu besuchen, während dessen ich bereits von seiner ruhigen Art des Vortrags und von seiner Fähigkeit, selbst trockenstes Wissen anschaulich darzustellen, fasziniert war. Und sein Buch "Zwischen Himmel und Erde. (...)" setzt dem ganzen noch eins drauf.

Hajo Banzhaf liefert einen wunderbaren und wohl strukturierten Rundum- und Überblick über den gesamten esoterischen Bereich. Dabei startet er beim Anbeginn der Menschheit und führt weiter in unsere Zukunft, ohne dabei zu enden. Er greift unterschiedliche Bereiche, Themen und Sichtweisen auf, vernetzt alles miteinander, stellt Bezüge zu bereits Gesagtem her und nimmt Bezüge zu zukünftigen Themen vorweg, ohne sich zu verzetteln. So schafft er es, Spannung her zu stellen.

Man könnte meinen, geschichtliche Aufarbeitung müsste langweilig sein - zumindest hatte ich das aus meiner Schulzeit heraus noch so in Erinnerung. Aber nie und nimmer, keineswegs!

Hajo Banzhaf gelingt es, viele Denkanstöße zu liefern, ohne belehrend zu wirken. Man muss nicht immer seiner Meinung sein, fühlt sich aber nicht gezwungen, sich zumindest vor sich selbst zu rechtfertigen, und kann diese Anregungen gut und auch gerne aufnehmen. Viele Gedankengänge, die er vollzieht, veranlassen einen, das Buch für einen Moment zur Seite zu legen, um nach zu denken. Oft findet man sich wieder und hat Aha-Erlebnisse. Man möchte das Buch am liebsten gar nicht mehr weg legen.

Wer sich schon seit einiger Zeit immer wieder fragt, ob er hier auf der Erde überhaupt richtig ist, welche Werte eigentlich noch zählen, welchen Planeten viele, die nur noch Geld, Status und Macht hinterher rennen und dabei trotzdem unglücklich sind, überhaupt ihr Zuhause nennen, oder sich einfach mal Gedankengut einverleiben möchte, das einen zur Ruhe und inneren Mitte führen kann, oder der sich unvoreingenommen mit esoterischen Sachverhalten beschäftigen will, ist mit diesem Buch bestens aufgehoben.

Ich finde, dieses Buch hat bisher in der esoterischen Literatur gefehlt, und es wird so schnell kein zweites zwischen "Himmel und Erde" geben, dass an dieses hier heran reicht. Ich kann nur sagen: "Ein tolles Vermächtnis, das Hajo Banzhaf uns damit geliefert hat."
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am 6. Januar 2012
Bevor ich "Zwischen Himmel und Erde" gelesen habe, kannte ich lediglich die einschlägigen Werke Hajo Banzhafs zum Tarot und bin deshalb recht vorbehaltlos an diese Lektüre herangegangen.

Besonders eingenommen hat mich zunächst die wunderschöne Aufmachung mit den herrlichen Bildern sowie weisen und verständlichen Texten - denen es gut ansteht, wenn man sie ein zweites oder gar drittes Mal rezipiert, um die Worte auf sich wirken zu lassen. Entschleunigung im Zeitalter der modernen Medien, in denen eine Nachricht normalerweise gar nicht kurz genug sein kann, andernfalls wird sie gar nicht erst gelesen.

Eines sollte man sich also nehmen bei der Rezeption dieses Buches: ausreichend Zeit. Es handelt sich nämlich nicht um die kurzweilige Lektüre zwischendurch - kurzweilig ist sie allemal, aber eben nicht für "zwischendurch". Eher die Art Buch, das man allein und mit Muße sowie einer großen Tasse Tee geneßt.

In drei großen Abschnitten werden die Themen Esoterik, Astrologie sowie Tarot beleuchtet, hinterfragt und gedeutet. Dabei scheint mit jedem Satz die große Lebenserfahrung eines Mannes hervor, der sich seiner spirituellen Reise bewusst gewesen ist, und an der er den Leser mit diesem Werk teilhaben lässt.

Dabei geht es nicht um "richtig" oder "falsch", sondern vielmehr um die Hintergründe elementarer Fragestellungen der Menschheit, und schon auf den ersten Seiten wird klar, wie viel Wissen und Recherche hinter diesem Werk stecken. Was man mit diesem großen "Reisebericht" eines echten Kenners des Tarot und esoterischer Fragestellungen anfängt, bleibt jedem selbst überlassen. Und das ist auch gut so und bildet für mich den essentiellen Kern dieses Werkes, das in dem gelegentlich dunklen Dickicht esoterischer und pseudo-esoterischer Strömungen ein wohltuendes Licht im Dunkeln ist, das durchaus behilflich dabei sein kann, zu eigenen Schlussfolgerungen zu kommen und die persönliche Reiseroute klarer zu umgrenzen.
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am 18. Mai 2009
Als er uns am 11. Februar 2009 so plötzlich verließ, da war es für viele, als sei ein guter Freund gestorben. Wie oft hatte er einem in den vergangenen Jahren geraten, wenn man am Scheideweg stand, wie oft hatte man seine Bücher aufgeschlagen, seine Website "tarot.de" angeklickt! Und wenn es schon spät war und man trotzdem noch den Rat der Karten suchte, dann wurde man freundlich-verschwörerisch gefragt: "Sind Sie Nachtschwärmer?"

Nein, man hat Hajo Banzhaf nicht im herkömmlichen Sinn gekannt, von Mensch zu Mensch. Das ist wohl auch kaum möglich bei jemandem, dessen Tarot-Interpretationen tagtäglich von rund 20.000 Besuchern abgefragt werden und dessen Bücher in bis zu 20 Sprachen übersetzt sind. Und doch war er in seiner ruhigen, wissenden, nie abgehobenen oder überheblichen Art stets präsent. Seine Sprache wurde verstanden. Und sie transportierte viel mehr als den dürren Sinn der Worte. Sie half uns, unsere drängenden Fragen und Probleme auf die Ebene des Tarot zu übertragen, um sie dort liebevoll und zugleich wertfrei zu betrachten.

Ja, und so entstand diese so ganz besondere persönlich-unpersönliche Beziehung zu Hajo Banzhaf. Für viele war er das lebendige Orakel, die Inkarnation des Tarot. So eng verband man ihn mit dem, der stets bereit war, freundschaftlichen Rat zu geben, dass in den Tagen nach seinem Tod nicht weniger als 1.800 fassungslose Freunde sich in das Online-Kondolenzbuch eintrugen. 1.800 fassungslose Freunde ...

Die famose Website "tarot.de" bleibt uns erhalten, ebenso wie Hajo Banzhafs Bücher. Und jetzt kommt noch ein neues dazu, mit dem schon programmatischen Titel "Zwischen Himmel und Erde". Ein Vermächtnis, ein "Best of" aus seinen Seminaren, Vorträgen, Aufsätzen - gemeinsam geplant mit dem Verleger und Tarot-Experten Johannes Fiebig. Zum 60. Geburtstag sollte es herauskommen, am 15. Mai 2009.

Jetzt erscheint es ohne ihn. Nur wenige Tage vor seinem plötzlichen Tod hatte Hajo Banzhaf das Manuskript vollendet - zu einer faszinierenden Melange astrologischer Themen und solcher, die die geliebten Karten umspielen. Das neue prachtvoll gestaltete Buch voller Illustrationen fasziniert mit Betrachtungen über die Engel im Tarot, aber auch über das Luziferische. Kann man, darf man die Karten online befragen? (Ja, man kann und darf.) Ausführlich widmet sich Banzhaf nochmals der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins und stellt - quer über die Zeiten und die Kontinente - verblüffende, gleichwohl überzeugende Verbindungen her.

Und da ist sie, die klare, eingängige Sprache des "lebendigen Orakels"! Da ist Hajo Banzhaf, wie man ihn kannte, brauchte und mochte! Es ist, als hätte der scheidende Freund uns zum Trost und zum Abschied dieses Buch hinterlassen. Ein großes, ein letztes Geschenk.
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am 20. Dezember 2010
Letztes Jahr ist Hajo Banzhaf verstorben. Es war im Februar. Ich weiß es noch, als wäre es erst gestern gewesen. Vieles ging mir dabei im Kopf rum. Auch der Gedanke, dass es dann nie wieder ein Buch von ihm geben wird. Ich wusste zum dortigen Zeitpunkt nicht, dass dieses hier vorliegende Buch verlegt wird. Für mich ist und bleibt Hajo Banzhaf der beste Tarotbuchautor den wir (bisher) je hatten (- neben Rachel Pollack). Warum das so ist, zeigt einem dieses Buch. In diesem Buch werden so viele Themen und Fragen abgedeckt, dass man ein riesiges Wissen mitgeteilt bekommt. Und das auf die für Hajo typische Schreibweise, die ich persönlich sehr gerne mag. Ich habe dann immer das Gefühl, dass mir ein Freund beseite steht. Wer sich allgemein etwas mit dem grossen Thema Esoterik befassen möchte, ist hier richtig. Durch die reichliche Bebilderung wird das Werk abgerundet. Ich blättere immer wieder gerne darin.

Besonders interessant fand ich für mich den Themenbereich Tarot. Ich habe mittlerweile schon einige Bücher zu dem Thema gelesen. Aber nur Hajo schafft es mich damit immer wieder zu überraschen und mir neue Denkanstöße zu geben. Der Tarot wird von diversen Seiten (mythologisch, geschichtlich etc.) beleuchtet.

Ich möchte hier gar nicht so viel vorweg nehmen. Ich bin überzeugt, dass sich die Anschaffung dieses Kompendiums wirklich für jeden interessierten und offenen Menschen lohnt. Vielleicht entdeckt der ein oder andere geneigte Leser ja dadurch sogar noch ein neues Hobby. Ich finde mit diesem Buch ist Hajo immer noch bei uns, irgendwo zwischen Himmel und Erde....
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am 16. Mai 2009
Pünktlich zu Hajo Banzhafs 60. Geburtstag erschien am 15. Mai 2009 sein letztes Buch, das man ohne Übertreibung sein Lebenswerk und sein Vermächtnis nennen darf.

Ich möchte meine Rezension mit einem Dankeschön beginnen - an Johannes Fiebig vom Königsfurt-Verlag, der Hajo Banzhaf zu diesem Buch ermuntert hat und ihm die Idee dazu gab. Ein großes Dankeschön geht auch an die engagierten Mitwirkenden, die dafür gesorgt haben, dass dieses gehaltvolle Gedankengut aus Hajos Feder gespickt mit prachtvollen Bildern und mit viel Liebe gestaltet den Weg auf den Markt gefunden hat. Alle Beteiligten sind in der Autorenbeschreibung von Johannes Fiebig ganz hinten im Buch erwähnt, und Sabine Lechleuthner, die treue langjährige Mitarbeiterin und gute Freundin von Hajo Banzhaf, die dieses Buch in vielen Nachtschichten lektorierte, hat auf den letzten Seiten ein berührendes Nachwort geschrieben, das diesem Buch einen sehr persönlichen Abschluss gibt.

Das Buch ist eine Quintessenz aus Hajo Banzhafs unzähligen Artikeln und Vorträgen, die er überarbeitet und ergänzt hat. Viele davon wurden erstmals zu Papier gebracht. Das 350 Seiten umfassende Werk beschäftigt sich mit den drei großen Themenkreisen Esoterik, Astrologie und Tarot. Die einzelnen Artikel sind unabhängig voneinander zu lesen, man kann dieses Buch auch kaum in einem Rutsch" lesen, dazu sind die Themen zu gehaltvoll. Der bekannte und erfolgreiche Autor für Tarot und Astrologie hat sehr viele Fachbücher in seinem Leben geschrieben, doch in diesem letzten wird eine Dimension besonders deutlich, die ihm zueigen war: Eine seelische Tiefe und das Zeugnis eines unendlichen Wissens und Verstehens der esoterischen, mythologischen, psychologischen und philosophischen Zusammenhänge. Er hat sich mit diesen komplexen Themen intensiv auseinandergesetzt und sie doch auf einfach lesbare Art und Weise zu Papier gebracht - wer schafft es schon, so verständlich und gleichzeitig unterhaltsam über Anima und Animus oder über die Alchemie zu erzählen, ohne an der Oberfläche zu bleiben?

Das letzte Geschenk von Hajo Banzhaf an die Welt ist eine faszinierende Mischung aus seinem Portfolio - reichhaltig, fesselnd, symbolträchtig und erkenntnisreich. Neben dem Wissenszuwachs sind dem Leser zahlreiche verblüffende Erkenntnisse und Aha-Erlebnisse sicher.

Jeder, der an der Goetheschen Frage interessiert ist, "was die Welt im Innersten zusammenhält", möge auf Entdeckungsreise mit diesem wunderbaren Buch gehen und über die Freiheit auf dem Schicksalsweg, die 7 Todsünden, die etwas andere Sicht des Geldes, die vier Elemente, den archetypischen Lebenslauf, über die Engel im Tarot und vieles mehr lesen.

Ein wunderbares Abschiedsgeschenk von einem wunderbaren Menschen.
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am 13. April 2012
Fast zeitnah mit Herrn Banzhafs plötzlichem Tod ist dieses abschließende Lebenswerk erschienen, das man getrosst als zusammengefasste Enzyklopädie über das Kartenlegen und die Astrologie verstehen kann. Eine Enzyklopädie, die nicht wie im herkömmlichen Sinne als Nachschlagewerk oder Lexikon verstanden werden will, sondern gelesen werden muss.

Was sind Orakel? Was ist die Alchemie? Was versteht man unter Symbolsprache? Wie "funktioniert" die Astrologie? Erhebt sie den Anspruch auf wissenschaftliche Beweisbarkeit? Was ist die Energie von Geld? Was ist Schicksal und was ist Zufall?
Diese Fragen und vieles mehr werden in diesem Buch ausführlichst beantwortet,. Fragen, auf die man die Antworten vielleicht schon kannte, aber man nicht in Worte fassen konnte.
Ein Standardwerkt und zusammengefasstes Weisheitsbuch für die moderne Welt.
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am 6. August 2009
Im Februar diesen Jahres erfuhr ich, dass Hajo Banzhaf unerwartet verstorben ist. Aber kurz vorher hatte er sein Buch mit dem Titel 'Zwischen Himmel und Erde - Die Quintessenz aus Esoterik, Astrologie und Tarot' vollendet, das nun vor mir liegt. Welch glückliche Fügung des Schicksals!

Tatsächlich fasst dieses Buch für mein Empfinden das Lebenswerk des Autors in Form eines reich bebilderten Kompendiums zusammen und ist dabei leicht verständlich, tiefgründig und humorvoll geschrieben...

Ja, es ist das Lebenswerk des Autors, der sich tief auf die Themen Esoterik, Astrologie und Tarot eingelassen hat: Er hat Literatur studiert und ist in ihre Botschaft eingetaucht, hat Theorien und Meinungen kritisch hinterfragt, seine eigenen Überzeugungen gefunden und auch diese hinterfragt und überprüft.

Dieses Buch bringt die vielen Mosaiksteinchen seines Wissens und seiner Erkenntnisse in eine wohlstrukturierte Ordnung. Gewissenhaft, ausführlich und aus vielen Blickwinkeln wird jedes Thema des Buches beleuchtet, wobei die Einzigartigkeit und Authentizität von Hajo Banzhafs Persönlichkeit während der Lektüre für mich immer präsent ist: Von der Gründlichkeit des Autors auf der Suche nach seiner Sicht der Zusammenhänge profitiert das Buch enorm, und man kann es völlig zu Recht als Kompendium bezeichnen.

Und dabei ist die Lektüre für mich wie für meinen Mann äußerst spannend, unterhaltsam und lebendig. Es ist kein geringes Quantum Humor, das zwischen den Zeilen hervorblinkt und die Tiefe der dargebotenen Einsichten lässt mich immer wieder bemerken: 'So habe ich das noch gar nicht gesehen - aber da ist wirklich was dran!'

Es ist nicht nur eine wirklich große Zahl interessanter Fakten über Geschichte, Literatur, Persönlichkeiten... zu den vielschichtigen Themen dieses Buches zu finden, sondern immer auch die Weisheit des Autors, die aus seiner lebenslangen praktischen Erfahrung im täglichen Umgang mit Esoterik, Astrologie und Tarot herrührt.

Das Buch verbindet das traditionelle Wissen unserer abendländischen Kultur mit dem lebendigen Interesse unserer heutigen Zeit.

Das gesammelte und geordnete Werk eines Menschenlebens. Das Vermächtnis Hajo Banzhafs.
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am 30. Mai 2009
Mit diesem Werk hat der so hoch geschätzte Tarot- und Astrologie Experte Hajo Banzhaf einen wunderbaren Klassiker über die Welt der Esoterik, Astrologie und Tarot geschaffen. Es ist ein Meisterstück seiner eigenen Art, denn hiermit wird die Quintessenz aus Esoterik, Astrologie und Tarot, vom Beginn der Geschichte bis zum heutigen Tag, geschickt wiedergegeben - veranschaulicht durch die verschiedensten und faszinierendsten Blickwinkel - wie z.B. das Geheimnis der Hohepriesterin, des Geldes, die faszinierenden Enthüllungen der 7 Todessünden, bis dazu wie die verschiedensten Ausdrucksformen der unterschiedlichen - teils widersprüchlichen - esoterischen Gebiete doch zusammenhängen.

Es ist keine einfache Aufgabe, bis jetzt gab es kein ähnliches Werk - aber dank Hajo Banzhafs vielen, langjährigen Erfahrungen und Studium hierüber, seinen vielen, sehr geschätzten Öffentlichkeitsarbeiten und Lehrtätigkeiten, hat er es geschafft, dies alles mit einer bezaubernden Leichtigkeit und Natürlichkeit, äusserst didaktischer Geschicklichkeit, verknüpft mit einer herzensvollsten Intelligenz, zusammenzufassen. Dazu wird das Werk noch mit vielen, schönen, beeindruckenden Bildern und Graphiken begleitet, sodass es stets ein Genuss für alle Sinne der Seele sein wird, durch das Werk zu blättern und in sich den stets wachsenden magischen Wunsch nach mehr Wissen und himmlischer Weisheit hierüber zu erfühlen, ohne den Kontakt zu unserer Realität - unserer Erde - zu verlieren. Es verbindet in einer wunderbaren Art Suchende von allen Zeitaltern mit unserer heutigen Zeit und schenkt uns eine ganz besondere Art der Dankbarkeit für alles im Leben und eröffnet auch die schönsten Hoffnungen für die Zukunft.

Hajo Banzhafs größter Verdienst in unserer heutigen Zeit ist es vielleicht, dass er so vorbildlich dazu beigetragen hat, die geheime Welt der Esoterik für ernste Suchende mehr zugänglich zu machen, sowie mehr "Zimmer-sauber" in einer materiellen Welt kalter, skeptischer Rationalität vergiftet durch die verschiedensten ungerechten Vorurteile gegen die Esoterik im Allgemein, wie auch durch manche, "verwirrende" Energien innerhalb der Esoterikwelt selbst. Er war ein maßgebender Pioneer die es der rationellen Welt gar ermöglichte, sich wieder der seriösen Welt der Esoterik zu eröffnen - sowie manchen, verwirrten Esoteriker wieder "zur Vernunft"/zur Erde zu bringen. Durch seine Genialität und herzliche Menschlichkeit, schaffte er es zu zeigen wie einfach und selbstverständlich man Irrationalität mit Rationalität - Himmel mit Erde - miteinander verknüpfen kann und wie alles in einer meist faszinierenden Art zusammenhängt - und wie wichtig und einzigartig jeder Mensch hierbei ist und hieran mitwirken kann.
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am 30. Januar 2013
"Zwischen Himmel und Erde" von Hajo Banzhaf habe ich mir nur gekauft, weil ich a) ein grundsätzliches esoterisches Interesse habe und b) über ein Mängelexemplar zum absoluten Sonderpreis gestolpert bin - das musste ich einfach mitnehmen.
Ich kannte von Hajo Banzhaf bisher nur "Schlüsselworte zur Astrologie", welches hilfreich ist um einen schnellen Überblick über die Bedeutung planetarer Konstellationen zu bekommen, bei mir aber kein Aha-Erlebnis ausgelöst hat. Deswegen hatte ich an "Zwischen Himmel und Erde" keine besondere Erwartung.
Und bin umso positiv überraschter!! Für dieses Sammelwerk, welches verschiedenste Artikel zu den Themen Esoterik, Astrologie und Tarot enthält, hätte ich rückblickend auf jeden Fall auch den regulären Preis bezahlt, denn den ist es nämlich einfach wert!!
Die Gedanken, die Hajo Banzhaf über Jahre zu Papier gebracht hat, lassen sich zusammenfassen als "seriöse Esoterik" - völlig ohne den oft tatsächlich störenden Licht-Liebe-Voodoo-Touch im Batikgewand, den die "Eso-Welle" ja nunmal leider mit sich gebracht hat.
Hajo Banzhaf verschafft einen profunden, mal philosophischen, mal psychologischen, mal menschheitsgeschichtlichen Einblick in die Esoterik und Symbolsprachen wie Astrologie und Tarot - mit jeder Menge Aha-Erlebnissen und Erkenntnissen! Und lässt auch Bezüge zur Wissenschaft, insbesondere der Physik, nicht aus.
Dieses Buch trägt meiner Meinung nach im Ansatz dazu bei, die bestehende Lücke zwischen Esoterik und Religion/Wissenschaft zu schließen, und beim Lesen bekommt man den Eindruck, dass auch gerade dies eins der Anliegen von Hajo Banzhaf war.
Im Klappentext steht, dass das Buch auch für diejenigen Leute etwas ist, die um jede Esoterik-Messe einen Bogen machen. Das kann ich nur bekräftigen, und Esoterik-Neugierige, die sich eben von besagtem "Licht & Liebe-Voodoo" eher abgeschreckt fühlen ermutigen, dieses Buch als Einstieg in die Materie zu nutzen.
Für mich bestimmt nicht das letzte Hajo Banzhaf-Buch, welches ich gelesen habe.
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