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Kundenrezensionen

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am 8. Juni 2008
"Du hörst von mir" ist ein warmherziger, schwuler Roman mit sehr detailliert beschriebenen erotischen Darstellungen, also nichts für Leser, die damit nichts anfangen können.
Zu Beginn hatte ich kurz Probleme, mich in den Schreibstil einzufinden, vielleicht lag es aber auch an der Übersetzung. Doch schon nach wenigen Seiten ließ mich die gefühlsintensive Geschichte nicht mehr los und ich habe das Buch regelrecht verschlungen.
Am Schluss blieb bei mir die Frage offen, was Jose nun wirklich für Javier empfunden hat: wahre Liebe oder Freundschaft? Ich konnte seine Reaktion nach der Bergtour nicht ganz nachvollziehen.
Aber insgesamt ist Algorris Roman eine angenehme, unterhaltsame Lektüre
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am 28. Januar 2009
Vorneweg: keine Weltliteratur, kein herausragendes Kunstwerk, dennoch
bewegend und lesenswert, vier Sterne.
Das Negative: Sprachliche und bildliche Übertreibungen und Fehlgriffe, die
sich in der Nähe ungewollter Komik bewegen, nicht nur in Momenten der
höchsten Anspannung, des Glücks und in der Wiedergabe von Albträumen, z.B.
"Seine Haare, die ich benetzte mit den Fluten meines Glücksgefühls"
(S.77). Öfter versteigt sich der Autor zu misslungenen und überflüssigen
Dramatisierungen, z.B. "...während die Kälte des Todes meine Kehle über-
flutete" (S.106), ein völlig absurdes Bild. Das ständig sich wiederholende
Zittern, vor allem von Javier, macht die Unsicherheit Algorris in der
Benennung von inneren Befindlichkeiten und stattdessen seine Flucht in
Stereotypien deutlich.

Ein unentschuldbarer Patzer passiert ausgerechnet dem Nachhilfelehrer Javier in Latein: Er verwechselt Präpositionen mit Konjunktionen.
S.33: "Es gibt im Lateinischen Präpositionen, die mit Indikativ oder
Konjunktiv verbunden sind"; ähnlich S.40: "Präpositionen mit Konjunktiv".
Zur Klarstellung: Präpositionen stehen vor einem Substantiv, bestimmen
dessen Kasus und haben mit dem sog. Modus eines Satzes (Inikativ/Konjunk-
tiv) überhaupt nichts zu tun. Z.B. lat. magna c u m laude - dt. m i t
großem Lob = Dativ. Oder: w e g e n des Regens = Genitiv.
Spätestens dem Verlagslektor hätten solche Lapsus auffallen müssen.
Insgesamt: Die literarische und sprachliche Qualität und Sorgfalt lassen
öfter zu wünschen übrig (Übersetzungsmängel?).

Zum Positiven: Wechsel der Erzählperspektiven, frotzelnder Humor in man-
chen Dialogpassagen, sympathische, lebensnahe Charaktere, spannende Hand-
lung, besonders im Verhältnis der beiden Hauptfiguren, flotter Erzähl-
fortgang. Am Schluss überraschende Wende, deren Motive auf Seiten Joses
aber unklar sind. Überhaupt bleiben im Dritten Teil, so fesselnd er auch
sein mag, zu viele Fragen offen. Gute Landschaftsschilderungen, symbol-
haftes, dennoch eindeutiges Tun: "Ich warf das Päckchen mit der blauen
Badehose in einen Mülleimer" (S.195) - damit ist alles gesagt.
Keine Pornografie, weil die Details in den Sexszenen nicht um ihrer selbst
willen beschrieben werden, sondern sich aus der immanenten Notwendigkeit
heraus ergeben, dass ein "Lehrer" seinem "Schüler" eben diese Details zu
beider Befriedigung vermitteln will. Überraschend: Am Ende des Zweiten
Teils kehrt sich das Verhältnis von Meister und Schüler um: Der Rächer
Javier wird zum Opfer seiner eigenen Geilheit und das flaumweiche Küken
Jose wird zum Gockel.

Hier liegt das Zwiespältige und Problematische des Romans. Ist es egoistische, schamlose Ausnutzung der Hilfsbedürftigkeit Joses hinsichtlich seiner bevorstehenden Schulprüfungen, wenn Javier ihm nach-
stellt und ihn planvoll verführt? Ist es wirklich Liebe oder nicht doch
eine Variante von Päderastie, wenn den älteren Nachhilfelehrer in
obsessiver Weise die blaue Badehose und deren "Beule" und Arsch unablässig
umtreiben, er einen betrunkenen Jugendlichen "umlegt" und erst dann vom
"unberührten Knabenloch" (S.145) ablässt, als ihm der Zugang verwehrt
wird? "Ich will nicht", sagt Jose (S.149).

Die nachträglichen Rechtfertigungsversuche Javiers (S.143 ff) klingen echt
und entsprechen inhaltlich im Wesentlichen den Tatsachen. Ist das
Unschuldsengelchen Jose also in Wahrheit ein gerissenes Monster, der seine
die Sinne anderer vernebelnde Attraktivität bewusst einsetzt, um von ihm
"Abhängige" nach allen Regeln der Verlockungskunst und in jeder Hinsicht
fertig zu machen? Ein berechnender, gauklerischer Beglücker? Es scheint so. Die Sympathien des Lesers tendieren am Ende des Romans eher zu Javier.
Es ist bedrückend und beschämend, dass sich Jose nicht zu einer Aussprache
aufraffen kann, und es ist befriedigend, dass Javier mit Miguel einen
Neuanfang wagt. Jose? Ein unaufrichtiger "Freund" für die Mülltonne.
Aber: er ist ein unfertiger Suchender, dem die Lehrjahre und Wanderjahre
erst noch bevor stehen.
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am 6. Oktober 2009
Ich als, junger Mensch, grad ein mal 16 Jahre alt, war doch hin und her gerissen, was ich nun von dem Buch denken sollte. Ich bestellte es mir ruck-zuck auf den Campingplatz, als ich im Urlaub war. Als Strandlektüre ist es meiner Meinung nach eher ungeeignet, da man schon ein wenig Ruhe bracuht, um sich mit der Geschichte auseinander zu setzen, um moralisch Abwägen zu könne, ob Javier nun richig handelt oder nicht.

Trotz der Fehler die sich einschleichen, zum Beispiel die ''sache mit der Lateinishen Grammatik'', kann ich als junge Mensch, selber schwul, nur empfehlen.
Aber ich warne, vor zarten Gemütern. Die Szenen, die Luis Algorri beschreibt, welche sexuellen Inhalt haben, sind sehr detailliert beschrieben. Vielleicht sogar ein wenig zu sehr.
Allerdings ist es anderersiets ein Schmaus, diese Szenen zu lesen.

Grüße, Floh.
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am 25. November 2007
Ich habe mir dieses Buch eigentlich nur gekauft, weil ich einmal einen schwulen Roman lesen wollte. Vielleicht war es Neugier, vielleicht auch ein bisschen Voyerismus. Ich gebe zu, ich hatte einige Vorurteile, aber nur kleine, die typischen halt. Und ich weiß, dass ist nicht unbedingt schön. Aber ich wollte ja sehen, ob diese Vorurteile berechtigt sind. Sie sind es definitiv nicht. Die Geschichte ist so herzergreifend geschrieben, dass ich es in einem Zug durchgelesen habe. Die beschriebenen Sexszenen sind heiß geschrieben, dass es einem schon ein bisschen mulmig im Bauch wurde. Ich habe sie genossen und fand sie treffend und gut beschrieben. Das Ende war dann derart traurig, dass ich tatsächlich geheult habe ... und sowas passiert mir sonst nie. Noch nie hat mich ein Buch derart berührt wie dieses. Daher 5 Sterne. Ich hätte gern mehr vergeben. Das einzige, was ich zu bemängeln hätte, wäre der Titel, denn der irritiert mich im Nachhinein ein wenig...

Schaurig traurig mit dem richtigen Spritzer Erotik. Ein Genuss, nicht nur für Schwule...
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am 31. Dezember 2007
Ich habe dieses Buch um 01:00 Uhr morgens begonnen zu lesen. Jetzt ist es fast 06:00 früh. Ich habe es kein einziges Mal aus der Hand gelegt und nun da ich fertig bin, kann ich nur sagen, dass ich zutiefst berührt bin.
Dieses Buch ist einfach ehrlich und ergreifend. Realitätsnah.

Das einzige was es zu bemängeln gäbe ist die Kürze des Buches. Ich hätte gerne noch ein paar Hundert Seiten weiter gelesen. ^^ (Und bei mir ist das eine Seltenheit, ich bin oft froh, wenn ein Buch endlich fertig ist, weil ich nach einiger Zeit gelangweilt bin, wenn nichts weitergeht.)
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am 19. Juni 2008
Ich habe dieses Buch in zwei Tagen durch gelesen und war zu keiner Zeit gelangweilt. Die Sprache ist gehoben und die Gefühle werden gut geschildert. Und auch wenn man bis zum Schluss noch Hoffnung hat, dass alles gut wird, wird man am Ende mit einer überraschenden Wendung belohnt, die alles unerwartet aber gut abschließt. Insgesamt ein Sprachlich hohes Niveau und sehr gute glaubwürdige Charakter. Und auch die erotischen Stellen rutschen nicht in Porno ab, sondern tragen zum Gesamtbild mit bei. Eine absolute Empfehlung!
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am 31. Dezember 2006
Ein schöner, fesselnder und sehr einfühlsam geschriebener Roman, den man schnell ausgelesen hat, weil man einfach nicht von dem Buch loskommt.

Aber ich will "Meckerrezensionen", wie man sie oft liest, gleich vorbeugen: Für Moralapostel ist dieses Buch wohl nicht geeignet, dafür ist es zu locker und offen.

Und die warmen, harmonischen Gefühle, die Liebe die Javier und José empfinden, rechtfertigen meines Erachtens nach auch die detailierten erotischen Szenen. Aber das kann nur ein ECHTER Gay (was ich selbst -mit Stolz- bin) nachvollziehen und kein Hobbykritiker.
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am 30. März 2008
Ich habe lange überlegt, ob ich das Buch kaufen soll. Jetzt weiß ich: es war das richtige Buch. Mit jeder Seite wächst die Spannung und die Gefühle kochen über. Leider ist das Ende so hart, wie das Buch kurz ist. Ich habe mitgefiebert und mit gelitten. Ein Buch, ganz einfach und in sexueller Hinsicht sehr offen geschrieben, das es einem am Ende die Tränen in die Augen treibt. Leider kann ich nur 5 Sterne verteilen. Ich hätte auch 50 gegeben.
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am 27. Februar 2006
Ja, zugegeben, es ist manchmal etwas fett und überschäumend erzählt, was Javier hier erlebt, um seine grosse Liebe zu erobern, ein von vornherein schon aussichtsloses Unterfangen. Auch das Auftauchen von einigen Cliches lässt sich nicht leugnen. Es ist eben auf eine recht spanische Art erzählt (auch wieder ein Cliche, ich weiss!) Dennoch, die Erzählart von Luis Algorri kristallisiert die Ereignisse derart lebensecht und klar heraus, dass man glaubt, dabei zu sein. Wie schafft es Algorri nur, so datailiert und gekonnt z.B. die Kunst des Küssens zu beschreiben?? (und damit hat es sich durchaus noch nicht!!) Man bekommt Lust, es gleich selber auszuprobieren.
Die sexuellen Schilderungen sind bis ins Detail beschrieben, hier lässt sich Algorri viel Zeit, man hat tatsächlich das Gefühl, dabei zu sein. Wer homoerotischen Sex unappetitlich findet, sollte dies Buch unbedingt auslassen! Die Grenze zur Pornographie wird deutlich überschritten.
Dennoch, es gibt auch noch eine Geschichte und die lohnt, erzählt zu werden. Sie scheint mir einleuchtend und wer etwas wach und mit offenen Augen durch seine Wirklichkeit geht, wird durchaus solche Episoden kennen, die aufzeigen, was eine unglücklich Liebe anrichten kann… Cliche hin oder her.
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am 3. Januar 2012
Komplexer schöner, wenn auch seichter Roman

Das Buch ist recht schnell zugänglich, auch wenn mir die beiden Hauptdarsteller bis zum Schluss fremd blieben. Man fühlt sich recht schnell in Spanien, auf dem Land, kann die schwere heiße Luft spüren und sehnt sich nach einem Sprung ins kühle Freibackwasser. In dieser Stimmung werden einem als Leser schnell die Hände feucht und man versteht die Atmosphäre und Gefühlszustände der Charaktere gut. Ein Kompliment also an die simple wenn auch effektive Erzählsprache (und Übersetzung).

Das ist auch schon das größte Kompliment dass ich dem Buch machen kann. Auch wenn die Geschichte interessant und nicht vorhersehbar ist, bleibt sie dennoch oberflächig und wird oft nur auf sexuelle bzw. physische Liebe reduziert. Das Zustandekommen der Liebe bliebt bis zum Schluss nicht erklärt. Es kommt der Verdacht auf dieser ganze süße Flirt ist nur auf zu engen Badehosen, Sommerbräune und durch Tennis gestählte Körper begründet. In sofern hat man auch mit dem Hauptdarsteller am Schluss kein Mitleid wenn diese Erkenntnis auch ihm aufsucht.

Das Buch ist also eine nette, durchaus schön geschriebene Sommerromanze die man am besten nicht zu ernst nimmt. Würde es durchaus als Strandlektüre oder dergleichen empfehlen.
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