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Kundenrezensionen

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am 26. Juni 2009
Wer befürchtet man müsse wirtschaftswissenschaftliche Fachkenntnis mitbringen um die Werdensgeschichte des Euro zu verstehen wird durch David Marshs Buch auf unterhaltsame Weise eines besseren belehrt. Es waren politische Gründe die zur gemeinsamen Währung führten. Das Buch liest sich trotz oder gerade wegen seiner detailierten Wiedergabe der Ereignisse und Hintergründe beinahe wie ein politischer Thriller.

Marsh setzt mit dem Goldstandard in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg ein, geht dann gerafft und aufs wesentliche konzentriert weiter in das System von Bretton Woods, das Anfang der siebziger Jahre zusammenbrach. Danach folgen chronologisch die bis in die neunziger Jahre reichenden Versuche (Europ. Währungsschlange, EWS) Kursschwankungen innerhalb der wichtigsten europäischen Währungen einzudämmen, die aber regelmäßig zu krisenhaften Abwertungen der schwachen Währungen (insbes. Franc, Pfund & Lira) gegenüber der immer stärker werdenden DM führten.

Marsh zitiert Mitterand, der die DM als eine Art Ersatz der Deutschen für die fehlende Nuklermacht bezeichnet und den franz. Außenminister Attali der von der DM als der ''deutschen Atombombe'' spricht. Die DM wird, zeigt Marsh, zum Anker des Europäischen Währungssystems (EWS) was eine Dominanz desselben durch die Bundesbank zur Folge hat. Diese Dominanz führt zu scharfer Kritik aus den Ländern mit schwacher Währung.

Nach dem Fall der Mauer wächst vor allem in Frankreich die Furcht vor einem wieder erstarkten vereinigten Deutschland. Marsh erläutert wie das Eingehen der Regierung Kohl auf die in Deutschland unpopuläre Währungsunion der politische Preis für die Unterstützung der Wiedervereinigung seitens der übrigen EU-Länder insbesondere Frankreichs ist.

Marsh bleibt wohlwollend neutral und hütet sich ein eigenes Urteil über Sinn und Zukunft des Euro zu äußern. Er gibt aber schon kritische Einschätzungen zum Beispiel von Allan Greenspan oder Milton Friedman wieder. Mit genüßlicher Ironie zeigt Marsh, dass sich die mit der Währungsunion verfolgten politischen Ziele im Nachhinein als irrelevant darstellten. Die Wiedervereinigung hat keineswegs zu einer deutschen Dominanz geführt, die durch den Euro einzudämmen gewesen wäre, sondern hat Deutschland eindeutig wirtschaftlich geschwächt. Der zum Euro hoch festgezurrte Wechselkurs der DM verstärkte anfangs die deutsche Wachstumsschwäche zusätzlich. Länder mit vormals schwacher Währung wurden dagegen wegen der auf das niedrige deutsche Niveau gefallenen Zinsen gepuscht.

Im letzten fünftel des Buches zeichnet Marsh ein verhalten optimistisches Bild zur Zukunft des Euro. Die Euro-Länder sind wirtschaftlich nicht zusammengewachsen. Der deutsche Überschuss im Handel mit denjenigen Euro-Ländern, deren frühere Währung regelmäßig schwächelte, wuchs auf ein Vielfaches. Defizit Länder haben jetzt jedoch nicht mehr die Möglichkeit durch eine Abwertung ihre Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen. Andererseits hätte ein Verlassen des Eurogebiets gerade für schwache Länder unvorhersehbare und ganz sicher fatale Folgen.

Wer technische Details zur Logistik und Organisation der Währungsunion oder der Arbeitsweise der EZB sucht wird in Marshs Buch weniger fündig. Der größte Teil beschreibt die byzantinischen politischen Winkelzüge ohne die es nie zum Euro gekommen wäre. Marsh tut dies humorvoll in bester britischer Historiker-Tradition.
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am 12. April 2009
In wenigen Tagen gelesen und gerade beendet, es ist einfach spannend - kaum zu glauben bei dem Titel. Marsh schreibt sehr gut und flüssig, wie ein Roman. Dennoch scheint alles sehr gut recheriert, er ist ein ausgesprochener Deutschland Kenner.

Es wird die europäische Währungspolitik seit dem 2. WK ausführlich beschrieben, unglaublich interessant und mit für mich vielen neuen Informationen. Dann naürlich die Euro-Einführung, viele Hintergründe und politische Ziele. Tenor, der Euro ist der Preis für die deutsche Einheit und sollte Deutschland tendentiell schwächen - das Gegenteil ist eingetreten.

Danach eine recht kurze Analyse der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftkrise und deren Auswirkung auf den Euro und die Euro-Länder. Das kommt etwas zu kurz. Aber das Buch ist im Okt 08 erschienen, Redaktionsschluss sicher irgendwann im Sommer 08, dafür ist das Kapitel recht weitsichtig.

Mein Fazit: eines der interessantesten Wirtschaftsbücher, die ich je gelesen haben. Für Unternehmen und Manager auch mit praktischem Hintergrund, man muss sich damit auseinandersetzten, dass der Euro scheitert. Auch wenn das ganz und gar nicht der Tenor des Buches ist.
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am 7. Dezember 2013
In wenigen Tagen gelesen und gerade beendet, es ist einfach spannend - kaum zu glauben bei dem Titel. Marsh schreibt sehr gut und flüssig, wie ein Roman. Dennoch scheint alles sehr gut recheriert, er ist ein ausgesprochener Deutschland Kenner.

Es wird die europäische Währungspolitik seit dem 2. WK ausführlich beschrieben, unglaublich interessant und mit für mich vielen neuen Informationen. Dann naürlich die Euro-Einführung, viele Hintergründe und politische Ziele. Tenor, der Euro ist der Preis für die deutsche Einheit und sollte Deutschland tendentiell schwächen - das Gegenteil ist eingetreten.

Danach eine recht kurze Analyse der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftkrise und deren Auswirkung auf den Euro und die Euro-Länder. Das kommt etwas zu kurz. Aber das Buch ist im Okt 08 erschienen, Redaktionsschluss sicher irgendwann im Sommer 08, dafür ist das Kapitel recht weitsichtig.

Mein Fazit: eines der interessantesten Wirtschaftsbücher, die ich je gelesen haben. Für Unternehmen und Manager auch mit praktischem Hintergrund, man muss sich damit auseinandersetzten, dass der Euro scheitert. Auch wenn das ganz und gar nicht der Tenor des Buches ist.
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am 2. Januar 2013
In der Tat steckt dieses Buch voller Details, und es ist sehr informativ, wenn Mensch -aufgrund seiner Vorbildung- in der Lage ist zwischen den Zeilen zu lesen... Wer etwas mehr über die FED und die EZB weiss, und wem u. a. der Autor Ron Paul und die Geschichte der Kennedys gut geläufig sind, dem erschließt sich so einiges aus diesem Buch...

Leider kann der Autor nicht die volle Wahrheit über die FED und die EZB beim Namen nennen, denn wenn er dies getan hätte, dann gäbe es diesen Menschen in seiner heutigen Funktion und das von ihm geschriebene Buch ja nicht. Es wäre bei mehr Benennung der Wahrheit schlicht nicht durch die Zensur des Systemes gekommen, denn die Wahrheit ist zu diesen Zeiten ein wenig gefragtes Gut. Die Wahrheit nennen will der Autor aber auch garnicht, denn ganz offenbar -dies zeigt die Aufarbeitung der Inhalte- gehört David Marsh genau dem Establishment an, welches schlicht kein Interesse an der Offenbarung unbequemer Wahrheiten über das System hat. Man ist demzufolge auf sich selbst und seine eigenen Vorkenntnisse angewiesen, um das Buch -zwischen den Zeilen- voll und ganz zu verstehen und daraus resultierende Erlkenntnissse auszukosten. Wer jedoch die entsprechenden Vorkenntnisse über die Instanz hat, welche zur Zeit aus dem Hintergrund die Welt beherrscht, dem ist dieses Buch ein Hochgenuss. Es bestätigt -zwischen den Zeilen- nahezu alles, was unter der Bezeichnung "Verschwörungstheorie" ganz systematisch öffentlich verrissen und von der offiziellen Presse mit Absicht bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt und lächerlich gemacht wird.

Man könnte meinen, es handele sich um ein Rezeptbuch aus der Küche des Teufels mit spiegelverkehrtem Inhalt.
Der Inhalt ist vermutlich spiegelverkehrt dargestellt, weil man einfach nicht will, dass es von allen voll verstanden wird...
Wer es dennoch versteht, der kann es mit viel Informationsgewinn über das System und seine Schauspieler lesen ;-)
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am 4. Juni 2009
Sehr informatives Buch, für den modernen Europäer nur zu empfehlen. Hier wird die Geschichte des EuroŽs erzählt, aus mehreren Blickwinkeln. Gleichzeitig erfährt man, mit welcher Angst bzw. Zurückhaltung Deutschland gesehen wird, bei der Geschichte ja nicht verwunderlich. Meine persönl. Meinung ist, den Euro kann man nicht nur mit wirtschaftlichen Aspekten bewerten, sondern muss ohne jeden Zweifel, das Ziel des Friedens in Europa in den Mittelpunkt der Bewertung stellen.

Ein wenig vermisse ich den Ausblick, vorallem die Entwicklung von Großbritannien + der Schweiz, was Währungsfragen angeht. Hierzu suche ich auch noch ein entsprechendes Buch, wer einen Vorschlag hat, bitte mir mitteilen, habe noch nichts entsprechendes gefunden.

Viel Spass beim lesen dieses spannenden Buches, das auch den etwas hohen Preis rechtfertigt. Grüße
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am 17. Dezember 2012
Ist zwar von einem Engländer, aber sauber recheriert. Aus dem Buch geht eins klar hervor: Wir werden von Ganoven allererster Colleur regiert und betrogen. Sollte als Pflicht-Lektüre in Realschulen und Gymnasien ausliegen.
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am 29. Dezember 2011
Dieses Buch kann man nur empfehlen. Es ist spannend wie ein Krimi, ist aber ein Sachbuch, geschrieben von dem Wirtschaftsjournalisten David Mash, der bekannt ist für seine genauen Recherchen.

Das Buch erzählt die historischen Abläufe hinter der Euro-Einführung und beginnt lange vor der Zeit, die wir heute mit dem Euro verbinden. Denn die Idee der Gemeinschaftswährung ist schon fast so alt wie die der europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Dabei ist der Autor sehr neutral und beschreibt die Abläufe und kritisiert sie nicht.

Neben den vielen reißerischen Büchern zum Euro ist dies eine willkommene Abwechslung und eine klare Kaufempfehlung.
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am 7. Mai 2014
nichts wirklich neues, über die motive, aber keine sensationen und interessanten thesen oder geheimnisse, was der titel vielleicht suggeriert, na ja...
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am 13. Oktober 2014
Ich habe das Buch förmlich verschlungen. Der Leser gewinnt einen guten Einblick in die neuere Wirtschaftsgeschichte Europas und den Weg hin zum Euro.
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am 27. Februar 2013
überrascht von dem Preis, super Leistung, sehr zufrieden, Inhalt ausführlich, anschaulich, auch für den Laien anschaulich erklärt, sehr zu empfehlen
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