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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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4,6 von 5 Sternen
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am 11. Dezember 2011
Dieses Buch des Berliner Krebsspezialisten Prof. Dr. Sehouli, Sohn marokkanischer Eltern, ist ein meiner Meinung nach einzigartiges Buch, welches sich die sagenhafte und nahezu jeden verzaubernden Stadt Marrakesch als Kittsubstanz verwendet, über Liebe, Sehnsucht und Leidenschaft zu philosophieren. Der Autor marokkanischer Eltern erzählt unglaubliche aber alle reale und wahre Geschichten von aussergewöhnlichen Menschen. Marrakesch wird beschrieben, aber die Geschichten spielen in Berlin, Vancouver, Prag, Höchster, und viele andere Städte in Marokko. Eine besondere Note ist auch die Beschreibung der verschiedenen Speisen, im Anhang wunderbare Gerichte zur Pastilla, einer köstlichen marokkanischen Festspeise. Die Rezepte stammen u.a. vom Starkoch Nouri vom Hamburger Restaurant Piment.
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am 11. Juni 2012
Herr Sehouli hat eine wunderbare, gefühlvolle Reisebeschreibung von Marrakesch, Berlin und anderswo verfasst. Bei "Marrakesch" handelt es sich um die Geschichte einer Suche nach dem Leben, nach dem Sinn, um Sehnsucht und des Nachdenkens über sich selbst. Die Kurzgeschichten von Menschen in der Geschichte, die ihm im alltäglichen Leben begegnen und die eine Art magische Beziehung zwischen den Städten herstellen, führen zu tieferen Gedanken und Einsichten. Die Geschichten haben mich fesselt und mir das Gefühl gegeben, dass ich mit auf dieser Reise war - ich habe das Buch in ein paar wenigen Stunden auf meiner Rückreise von Berlin nach Mannheim verschlungen. Nach der Lektüre wollte ich am liebsten gleich am Frankfurter Flughafen in einen Flieger nach Marrakesch begeben, so nahe brachte mir der Autor seinen Lebenstraum, um Marrakesch und den Geschmack der Pastilla mit allen Sinnen erleben zu können.

Vor allem die psychologischen Hintergründe, die Begegnungen zwischen Arzt und Patientinnen sind sehr einfühlsam, die Sprache klar und sehr inspirierend. Hoffentlich erscheint in Zukunft noch eine Fortsetzung. Das Buch "Marrakesch" gibt einzigartige Einblicke, nicht nur in ein anderes Land, in eine besondere Stadt sondern auch in andere Welt - der Welt der Spitzenmedizin und Menschlichkeit.
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am 30. August 2016
„Marrakesch“ aus der Sicht einer marokkanischen Germanistin
von Fatima Henini
Es scheint, dass einige Leser und Rezensenten Sehoulis Buch „Marrakesch“ in ein paar wenigen Stunden verschlingen. So schnell kann man es zwar lesen, aber nicht verstehen; die Augen lesen schneller als das Herz, aber das Herz versteht mehr als die Augen.
Das Buch besteht aus vielen Geschichten, die um Marrakesch kreisen und weist wichtige Merkmale eines Reiseberichts auf.
Das Bild von Marrakesch, das der Verfasser in seinem Werk entwirft, setzt sich aus verschiedenen Erfahrungen zusammen, die Wahrnehmungen und Urteile aus eigenen und überlieferten Betrachtungen zu dieser Stadt enthalten.
Sehouli präsentiert nicht nur die erlebte Ferne, sondern ebenso das reisende Ich. Er hat gegenüber anderen Reisenden großes Einfühlungsvermögen, das ihm erlaubt, Marrakesch anders zu erleben und neue Schätze zu entdecken. „Das Andere“ braucht er, um sich selbst kennenzulernen und „das Andere“ ist eben Marrakesch, das ihm als Spiegel dient.
Diese Begegnung mit dem Fremden erzeugt bei ihm keine Angst, die man normalerweise bei der Begegnung mit dem Fremden spürt.
Kein Wunder, Sehouli, der Krebsspezialist, verhält sich auch so mit der Krebserkrankung – nicht mit Angst, sondern mit Respekt und Mut: „Er sieht den Tumor als einen Teil des Lebens und begegnet auch ihm mit Respekt.“ (S. 130)
Der Text reflektiert die Suchbewegung nach dem Ursprung. Er vollzieht die Bewegung Berlin nach Marrakesch und umgekehrt. Der Autor taucht so in die Geschichte der beiden Städte ein, er pendelt hin und her und versucht die beiden in seinem Verstand und Herzen brodelnden Seelenquellen zu verbinden:
„... die Seele, die sich auf der Reise nach und in Marrakesch so wohl fühlt, und die Seele, die sich so sehr auf den Heimweg nach Berlin zu Hause fühlt.“ (S. 75)
Sehouli fährt immer wieder nach Marrakesch, zu sich selbst, zu seiner Seele, zu seinem Herzen. Selbstverständlich soll er enttäuscht sein, wenn eine Patientin nach Marrakesch wollte, aber wegen Hitze in Wien war:
„Sie merkte mir meine Enttäuschung an. „Ich verspreche Ihnen, ich fahre Ostern hin“, sagte sie zu mir.“ (S. 16)
Marrakesch kann für Sehouli, was die besten Ärzte der Welt nicht können, nämlich die Menschen von ihrer Qual befreien:
„Wer weiß, wie lange sie sich quälen müssen hätte, wenn sie nicht nach Marrakesch gefahren wäre. Marrakesch half ihr loszulassen, Marrakesch half ihr Abschied zu nehmen.“ (S. 17)
In keinem von mir bekannten Reisebericht über Marrakesch bleibt der Platz „Djammaa el Fna“ unerwähnt. Der Autor gibt uns hier einen kurzen historischen Rückblick, damit bezweckt er aber nicht, den Leser historisch zu bilden.
Djamaa el Fna ist die Hauptattraktion von ganz Marokko. Vor ein paar hundert Jahren war dieser Ort, ein Platz der Vernichtung und des Grauens:
„Djemaa El Fna, der Platz der Getöteten. Er heißt noch heute so, und noch heute starrt er von Köpfen, aber es sind die Köpfe der Lebenden: hier strömt das Volk zusammen, um sein Schauspiel zu haben.“ (Riedler 1986)
Heute ist Sehouli auf diesem Platz, hier spürt er jene Dichte und Wärme des Lebens, hier gelang es ihm, eine echte Befreiung zu genießen und er wusste durch seine Merguez-Bratwurst-Geschichte, dass Marrakesch einem helfen kann, Dinge wahrzunehmen und auch zu verändern.
Für seine Wohnung hätte er gerne etwas Orientalisches, ein Bild mit dem Blick auf den Markt Djemaa el Fna. Wieder ein Stück Kulturgut in seinem Zimmer, nichts Fremdes:
„Das Bild schien mir so vertraut, als ob ich diesen Blick auf den Markt schon seit Jahren in meinem Herzen getragen hätte.“ (S. 22)
Der Autor erzählt über Marrakesch, die Perle des Südens, über Djemaa el Fna, über die Henna-Malerinnen, die Koutoubia-Moschee, den Minzetee, die Riads, den Jardin Majorelle, den Geruch, die Gräusche ... Ihm geht es nicht hauptsächlich um die Sehenswürdigkeiten, nicht um den Schmuck, mit dem sich Marrakesch verzieren könnte, sondern um die Stadt Marrakesch selbst und um alles was sie einem einfühlsamen, humanen und mutigen Berliner mit marokkanischen Wurzeln anzubieten hat, um sich selbst kennenzulernen:
„Ich fühle, dass Marrakesch dieser Jemand für mich ist und es für mich wohl weniger darum geht, die Sehenswürdigkeiten von Marrakesch zu entdecken, als vielmehr die Sehenswürdigkeiten meines eigenen Ich zu entdecken.“ (S. 59)
Marrakesch, „die rote Stadt“, kommt hier in Berührung mit Berlin „der grünen Stadt“, wo der Autor geboren und aufgewachsen ist. Beide zusammen ergeben die schöne Farbenmischung „Braun“, eine Farbe, die beruhigend und ausgleichend wirkt, und einem erlaubt mit sich selbst allein zu sein, ohne sich doch einsam zu fühlen.
Auf den Leser wartet zum Schluss die kulinarische Vielfalt der Pastilla. Sehouli als Feinschmecker hat alle Varietäten der Pastilla genossen und wusste, dass Liebe durch den Magen geht.
Hans Georg Hoffmann, der Mann einer Patientin, ist davon überzeugt, dass jeder, der diese wunderbaren Geschichten gelesen hat, noch mehr über deren Verfasser erfahren möchte, und stellt ihm deshalb ein Porträt Sehoulis zur Verfügung.
Das rote Buch „Marrakesch“ hat kein Ende und soll es auch nicht haben. Sehouli hat Marrakesch versprochen, dass er es bis zum Ende seines Lebens besuchen wird und Marrakesch wird ihn nicht vergessen, wie seine Kinder, seine Eltern, seine Verwandten, seine Freunde, seine Patientinnen und alle, die „Marrakesch“ mit ihrem Herzen gelesen haben.
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am 22. Dezember 2011
Rezension von Evi Ackermann:
Ich lernte Prof. Sehouli kennen, nachdem er meine langjährige Patientin und Freundin operiert hatte.
Da wusste ich dann auch endlich, was das Wort Charisma wirklich bedeutet.

Er gab mir eines seiner Bücher zum Lesen, aus dem das in seinem Buch zitierte Gedicht über ,, Deine Kinder ``
stammte.
Ich begegnete einer mir fremden Kultur, die ich bisher wenig kannte.
Es beeindruckte mich stark.

Als er mir in der vergangenen Woche sein Buch über Marrakesch schenkte, hatte ich vorher nur einen Kurzfilm
gesehen, in dem er eine Lesung aus seinem Buch hielt. Daraufhin mußte ich mich erst mal hinsetzen.

Nachdem ich angefangen hatte, das Buch zu lesen, wollte er von mir wissen, wie ich es fände.

Ich sagte so sauber sei es ihm gelungen, unter meine Haut zu gelangen ' diesmal ganz ohne Skalpell.
Seitdem laufe ich früh mit meinem Jagdhund durch den Wald und denke daran, wie echt dieses
Buch geschrieben ist. Der tiefe Schmerz und die große Sehnsucht kommen so klar zum Ausdruck.
Dabei den Autor ein wenig kennen zu dürfen, wird mich lange fesseln ' besonders in der tiefen Stille
und Dunkelheit früh am Morgen in meinem geliebten Wald.
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am 29. Mai 2012
Wer nur einen Reiseführer sucht, wird vielleicht enttäuscht; wer aber mehr will als das, wird sicher belohnt. Es ist ein außergewöhnliches Buch eines außergewöhnlichen Menschen. Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Reise und läßt ihn teilhaben an der Reflexion von Menschen zu ihren Städten und umgekehrt. In einer "Hommage" an Freunde und Wegbegleiter wird Marrakesch gewissermaßen zum Zentrum der Begegnung. Sehr emotional und tiefgreifend werden Menschen ins Blickfeld gerückt, die dem Autor besonders nahestehen. Die Liebe zu seinen Kindern zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Schicksalhaftes wird schreibend verarbeitet; Marrakesch ist nicht nur Schmelztiegel sondern gibt auch immer wieder "Sonne" , Inspiration und neue Kraft. Am Ende des Buches können wir Marrakesch hören, schmecken und riechen und doch haben wir viel mehr gelesen als nur einen Reiseführer.
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am 29. August 2016
Es scheint einigen Lesern und Rezensenten Sehoulis Buch "Marrakesch" in ein paar wenigen Stunden zu verschlingen. So schnell kann man es zwar lesen,aber nicht verstehen; Die Augen lesen schneller als das Herz,aber das Herz versteht mehr als die Augen.
Das Buch besteht aus vielen Geschichten, die sich um Marrakesch kreisen und beweist wichtige Merkmale eines Reiseberichts.
Das Bild von Marrakesch,dass der Verfasser in seinem Werk entwirft, setzt sich aus verschiedenen Erfahrungen zusammen, die Wahrnehmungen und Urteile aus eigenen und überlieferten Betrachtungen zu dieser Stadt enthalten.
Sehouli präsentiert nicht nur die erlebte Ferne, sondern ebenso den reisenden Ich.Er hat gegenüber anderen Reisenden ein großes Einfühlungsvermögen, das ihm erlaubt Marrakesch anders zu erleben und seine neue Schätze zu entdecken. "Das Andere" braucht er um sich selbst kennenzulernen und "das Andere" ist eben Marrakesch, das ihm als Spiegel dient.
Diese Begegnung mit dem Fremden erzeugt bei ihm keine Angst, die man normalerweise bei der Begegnung mit dem Fremden spürt.
Kein Wunder, Sehouli, der Krebsspezialist, verhält sich auch so mit der Krebserkrankung, nicht mit Angst, sondern mit Respekt und Mut:
"Er sieht den Tumor als einen Teil des Lebens und begegnet auch ihm mit Respekt." (S; 130)
Der Text reflektiert die Suchbewegung nach dem Ursprung. Er vollzieht die Bewegung Berlin nach Marrakesch und umgekehrt. Der Autor taucht so in die Geschichte der beiden Städte ein, er pendelt hin und her und versucht die Beiden in seinem Verstand und Herzen brodelnden Seelenquellen zu verbinden:
"... die Seele, die sich auf der Reise nach und in Marrakesch so wohl fühlt, und die Seele, die sich so sehr auf den Heimweg nach Berlin zu Hause fühlt." (S. 75)
Sehouli fährt immer wieder nach Marrakesch, zu sich selbst, zu seiner Seele, zu seinem Herzen. Selbstverständlich soll er enttäuscht sein, wenn eine Patientin nach Marrakesch wollte, aber wegen Hitze in Wien war:
"Sie merkte mir meine Enttäuschung an."Ich verspreche Ihnen, ich fahre Ostern hin", sagte sie zu mir." (S. 16)
Marrakesch kann für Sehouli, was die bersten Ärzte der Welt nicht können, nämlich die Menschen von ihrer Qual befreien:
"Wer weiß , wie lange sie sich quälen müssen hätte, wenn sie nicht nach Marrakesch gefahren wäre. Marrakesch half ihr loszulassen, Marrakesch half ihr Abschied zu nehmen." (S. 17)
In keinem von mir bekannten Reisebericht über Marrakesch bleibt der Platz "Djammaa el Fna" unerwähnt. Der Autor gibt uns hier einen kurzen historischen Rückblick, damit bezweckt er aber nicht den Leser historisch zu bilden.
Djamaa el Fna ist die Hauptattraktion von ganz Marokko. Vor ein paar hundert Jahren war dieser Ort, ein Platz der Vernichtung und des Grauens;
Djemaa El Fna, der Platz der Getöteten. Er heißt noch heute so, und noch heute starrt er von Köpfen, aber es sind die Köpfe der Lebenden: hier strömmt das Volk zusammen, um sein Schauspiel zu haben." (Riedler 1986)
Heute ist Sehouli auf diesem Platz, hier spürt er jene Dichte und Wärme des Lebens, hier gelang es ihm eine echte Befreiung zu genießen und wusste durch seine Merguez-Bratwurst-Geschichte, dass Marrakesch einem helfen kann Dinge wahrzunehmen und auch zu verändern.
Für seine Wohnung hätte er gerne etwas Orientalisches, ein Bild mit dem Blick auf den Markt Djemaa el Fna. Wieder ein Stück Kulturgut in seinem Zimmer, nichts Bremdes:
"Das Bild schien mir so vertraut, als ob ich diesen Blick auf den Markt schon seit Jahren in meinem Herzen getragen hätte." (S. 22)
Der Autor erzählt über Marrakesch, die Perle des Südens, über Djemaa el Fna, über die Henna-Malerinnen, die Koutoubia-Moschee, den Minzetee, die Riads, den Jardin Majorelle,, den Geruch, die Gräusche,... .Ihm geht es nicht hauptsächlich um die Sehenswürdigkeiten, nicht um den Schmuck, mit dem sich Marrakesch verzieren könnte, sondern um die Stadt Marrakesch selbst und um alles was sie einem einfühlsamen, humanen und mutigen Berliner mit marokkanischen Wurzeln anzubieten hat, um sich selbst kennenzulernen:
"Ich fühle, dass Marrakesch dieser Jemand für mich ist und es für mich wohl weniger darum geht, die Sehenswürdigkeiten von Marrakesch zu entdecken, als vielmehr die Sehenswürdigkeiten meines eigenen Ich zu entdecken." (S.59)
Marrakesch "die rote Stadt" komt hier in Berührung mit Berlin "die grüne Stadt", wo der Autor geboren und aufgewachsen ist. Beide zusammen ergeben die schöne Farbenmischung "Braun", eine Farbe, die beruhigend und ausgleichend wirkt, und einem erlaubt mit sich selbst allein zu sein, ohne sich doch einsam zu fühlen.
Auf den Leser wartet zum Schluß die kulinarische Vielfalt der Pastilla. Sehouli als Feinschmecker hat alle Varietäten der Pastilla genossen und wusste,dass Liebe durch den Magen geht.
Hans Georg Hoffmann, der Mann einer Patientin, ist davon überzeugt, dass jeder, der diese wunderbaren Geschichten gelesen hat noch mehr über deren Verfasser erfahren möchte, und stellt ihm deshalb ein Porträt Sehoulis zur Verfügung.
Das rote Buch" Marrakesch " hat kein Ende und soll es auch nicht haben. Sehouli hat Marrakesch versprochen, dass er es bis zum Ende seines Lebens besuchen wird und Marrakesch wird ihn nicht vergessen, wie seine Kinder, seine Eltern, seine Verwandten, seine Freunde, seine Patientinnen und alle, die "Marrakesch" mit ihrem Herzen gelesen haben.

Fatima Henini
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am 19. Dezember 2011
Nah fühlt man sich dem Menschen, der da schreibt. Über eine Stadt, über diese Stadt Marrakesch, die jeder ein wenig im Herzen trägt, denn der Autor beschreibt die Suche nach dem Selbst. Ein Prozess der Reflektion, der Mut voraussetzt, denn eine Auseinandersetzungen kann immer auch schmerzhaft sein, kann beängstigen. Jalid Sehouli wirkt nicht beängstigt und so transportiert sich eine Geborgenheit aus seinen Geschichten. Dies erreicht er nicht zuletzt durch seinen Schreibstiel, durch die Wiederholung am Anfang jeder Geschichte fühlt der Leser sich 'behütet' und spürt die metaphorische Funktion die Marrakesch für den gebürtigen Berliner übernimmt. Die überzeugende Kraft des Autors liegt zweifelsohne in der Liebe zu seinen Kindern, dem Leben, den Menschen, denen er begegnet und deren Geschichten. Aber mehr als das schafft er in seinem Buch diese Kraft mit dem Leser zu teilen, indem er dazu einlädt ihn zu begleiten auf seine persönliche Reise nach seinen Wurzeln und einem einzigartigem Marrakesch. Ich wurde von dem Buch in ein Bann gezogen, welches noch lange mich fesselte und dem Alltag entriss.
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am 13. August 2012
Nur ganz selten habe ich eine so einfühlsame, poesievolle Beschreibung einer Traumstadt, eben Marrakesch, gelesen. Der Autor und Poet J. Sehouli besitzt die einzigartige Fähigkeit, den Leser nicht nur mitreisen und miterleben zu lassen, sondern auch in seinen Bann zu ziehen und gleichsam zu verzaubern. Man möchte noch viel mehr, durch seinen Geist und seine Feder, von dieser wundervollen Stadt erfahren. Hoffen wir auf eine Art Fortsetzung, verbunden mit herzlichem Dank für dieses phantastische, phantasievolle und märchenhaft schöne Büchlein.
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am 8. Juli 2016
Ein Reiseführer ist es nicht, dieses kleine, rote poetische Werk aus einer Welt, die uns Europäern trotz vieler Reisen und unendlicher Quellen, aus denen wir heute unser Know-how zapfen können, weitgehend unbekannt geblieben ist. Dieses Werk ist vielmehr die Seele der Stadt, die zu uns spricht, die in Prof. Jalid Sehouli einen sensiblen, wach- und achtsamen Mentor gefunden hat, um uns zu erzählen, was kein einziger handelsüblicher Reiseführer vermitteln kann: Über den Geruch von Marrakesch, der Sehnsucht nach diesem Ort und seinen Plätzen und Gärten, den Vergleich mit einer Liebesbeziehung oder das Erlebnis in einer orientalischen Apotheke Kräuter und Öle zu ergründen. Über diese und unzählige weitere Impressionen fühlen wir uns Seite um Seite tiefer hinein in diese Stadt mit ihrem berühmten Platz der Gehängten, dem Djemaa el-Fna, dem Jardin Majorelle, einem Riad und es sind die hochpoetischen Herzensbilder, die der Autor, ganz in sich versunken schreibend, uns nahe bringt. Frei nach Exupéry hat Prof. Sehouli nur mit seinem Herzen gesehen und von und über Marrakesch aus der Perspektive eines in Berlin geborenen und aufgewachsenen, von marokkanischen Eltern stammenden Wissbegierigen auf seine ganz persönliche Weise erzählt. Marrakesch wurde dabei gleichzeitig mit bodenständigen philosophischen Fragen verwebt, Patientenverbindungen zur Stadt zartfühlend eingeflochten und Familie und Freunde liebevoll als Protagonisten vorgestellt, so dass ein Wechsel der Ebenen wie das sanfte Wabern der weißen Nebel aus den Garküchen uns sofort nach Marrakesch reisen lassen wollen. Das Buch ist wie für eine Oper komponiert, im Grunde ist es das Libretto, an deren Ende uns der Autor an den kulinarischen Besonderheiten mit den Rezepten teilhaben lässt, die das Lebensgefühl der Marokkaner als auch des Autors deutscher Welt vermittelt.
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am 8. August 2012
Mit dem Buch Marrakesch hat Professor Sehouli ein fesselndes Buch mit Leidenschaft und Sehnsucht geschrieben. Er lässt tiefe Einblicke in sein Leben, seine Sorgen und Hoffnungen zu und schafft es den Leser mit auf eine Reise zu nehmen. Seine Geschichten geben Kraft, Mut und Zuversicht und geben Anlass zum nachdenken und weiter träumen. Man spürt Nähe, Düfte und Emotionen und bekommt Lust auf Menschen, Leben und andere Kulturen. Ich kenne Professor Sehouli persönlich und schätze Ihn als Spitzenmediziner und Mensch und bewundere seine unermüdliche Kraft, Leidenschaft und sein Charisma und wünsche Ihm alle Kraft, Geduld und Ausdauer für seine Ziele und Wünsche.
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