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am 13. Juli 2017
Ich mag das Exotische in den Büchern von Cotterill, der Hauptdarsteller ist echt sympathisch und es gefällt mir auch die Art, wie Jan Josef Liefers erzählt.
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am 27. Juli 2013
Wer die vorausgegangenen Dr. Siri-Krimis geliebt hat, wird diesen auch lieben. Dr. Siri ermittelt auf seine gewohnt schlitzohrig-charmante Weise. Gespenster kommen diesmal nicht so viele vor - dafür ein gar grauslicher Mörder, den Dr. Siri jagt, während er fröhlich Frauen mordend durchs Land zieht und sich sicher glaubt. Ich freue mich schon auf die Audiobook-Version, die (wie immer gesprochen vom genialen Jan-Josef Liefers) im September erscheinen soll. Für alle, die Dr. Siri noch nicht kennen, empfehle ich die Bücher oder Audiobooks von Anfang an zu lesen.
Hier die Reihenfolge für InteressentInnen:
http://www.amazon.de/dr-siri-reihenfolge-B%C3%BCcher/s?ie=UTF8&page=1&rh=n%3A186606%2Ck%3Adr.%20siri%20reihenfolge
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1978 in Laos. Einmal mehr muss der 73 -jährige Dr. Siri sich mit der Bürokratie abärgern. Er hat das Wohnungsamt auf dem Hals, weil er die Nächte viel lieber bei seiner frisch angetrauten Ehefrau verbringt, als in dem Haus, das ihm von der Regierung zugewiesen wurde. Denn in diesem Haus geht es nicht gerade ruhig zu, hat er doch eine ganze Reihe von gescheiterten Existenzen dort aufgenommen.
Damit nicht genug. Als die Leiche eines brutal ermordeten jungen Mädchens auf seinem Seziertisch landet, wird Dr. Siri klar, dass in Laos ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Natürlich setzt er alles daran, den Mörder dingfest zu machen, auch wenn er sich damit mal wieder selbst in Gefahr bringt.
Nebenbei sorgt er sich noch um einen Obdachlosen, der ungeahnte Fähigkeiten hat.
Dr. Siri ist ein ungewöhnlicher Charakter, der mit der Geisterwelt in Verbindung steht und von einem 1000jährigen Schamanen besessen ist. Mutig, rüstig, großzügig und mit scharfem Blick auf die herrschenden Zustände gefällt er mir besonders wegen seiner Warmherzigkeit und wegen seines Scharfsinns, aber auch wegen seines Humors. Seine satirischen Beobachtungen des kommunistischen Alltags sind einfach herrlich.
Auch die anderen Charaktere im Buch sind etwas Besonderes und alle ziemlich schräg, dabei aber liebenswert.
Daneben erfährt man noch Interessantes über das Land, zum Beispiel, warum die Häuser keine Keller haben. Kurz, bei diesem Krimi stimmt die Mischung aus einer spannenden Story, interessanten Charakteren und einem ungewöhnlichen Setting. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände dieser Reihe.
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Laos, 1978, offensichtlich treibt -provinzübergreifend- ein Serienmörder
sein Unwesen - als Vorteil dienten dem Killer bislang die chaotischen
Zustände innerhalb der laotischen Polizeibehörden, dem Land mangelt es an
einem Zentralregister, funktionierende Strukturen sind längst nicht in
Sichtweite.... - Dr. Siri stellt sich schnell die Frage, wie oft der Mörder
wohl bereits zugeschlagen haben mag, er entwickelt wieder einmal mehr
ungewöhnliche Ideen. Der ergraute Mediziner darf sich erneut mit
bürokratischen Dickköpfen, linientreuen Parteikadern und mangelnder
Ausrüstung herumschlagen.

Der Autor schildert in regelmäßigen Abständen Teile der Erzählung aus dem
direkten Blickwinkel des Mörders - wobei dessen Identität bis zum Ende
ungewiss bleibt - solide, glaubwürdig und spannend geschrieben!

Die "Nebenkriegsschauplätze" sind ebenfalls unterhaltsam und spannend
ausgewählt - so pflanzt der Autor dem Leser durchaus wachsende Sorgen um
eine altbekannte Figur der bisherigen Romane in den Kopf und lässt Siri auf
unterhaltsame Weise gegen die Windmühlen der kommunistischen Machthaber
ankämpfen.

Wird es Dr. Siri gelingen den Serienmörder zu fassen, welcher offenbar über
Provinzgrenzen hinweg aktiv war / ist?
Welchen Hinweis versucht der Geist des verstorbenen Hundes Saloop dem
Leichenbeschauer zu übermitteln?
Wird Dr. Siri sich das schnüffelnde Wohnungsamt vom Hals halten können?
Wo ist der verrückte Inder Rajid abgeblieben?

Fazit: Dr. Siri verschafft einem einen spannenden und unterhaltsamen
Sonntagnachmittag, während dem man mit den Figuren hofft, bangt und lacht -
bitte noch mehr davon!
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am 3. August 2013
Wie immer war es eine Freude mit Dr. Siri in seiner Welt unterwegs zu sein, spannend, lustig, kurzweilig aber auch mir Momenten zum nachdenken.
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am 22. Juli 2013
Mir haben schon die vorherigen Dr.-Siri-Bände sehr gut gefallen. Aber "Der fröhliche Frauenhasser" sprüht vor (Sprach-)Witz und das Erzähltempo wurde deutlich angezogen. Und schön auch, dass der Leichenbeschauer wider Willen auch noch im "hohen" Alter von 73 Jahren seine Liebe gefunden hat. Wer nun glaubt, dass der Krimi in eine verkitschte Gschichte abgleitet, der irrt. Die neue Frau an Siris Seite ist mindestens genauso humorvoll und abenteuerlustig wie er selbst. Ein kongeniales Gespann. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.
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Als auf dem Seziertisch von Dr. Siri Paiboun, einem in vielerlei Hinsicht eigenwilligen Pathologen im kommunistischen Laos der 70er Jahre, eine junge Frau landet, die gefoltert und ermordet wurde, nimmt er sich der Sache an und kommt einer Mordserie auf die Spur. Doch neben dem Mord gibt es auch noch andere Probleme, die sein überhaupt nicht vorhandenes diplomatisches Geschick im Kampf gegen die Bürokratie fordern.

Die Geschichte selber wird in mehreren Strängen erzählt: Neben der Sicht von Dr. Siri und den Seinen wird auch der aktuelle Handlungsfaden aus der Perspektive des Mörders beschrieben, der sich gerade sein neues Opfer auserwählt hat. Dazu kommt der Kampf gegen die Bürokratie, bei dem Siri mit seiner Schlitzohrigkeit ein wenig an den Soldaten Schwejk erinnert. Und ganz nebenbei gilt es noch ein weiteres Leben zu retten.

Sicher, die Mordgeschichte selber ist spannend erzählt, hat aber eher die betuliche Machart eines altmodischen Krimi à la Agatha Christie und wäre in diesen Zeiten allein aufgrund des geringen Blutverlustes der Beteiligten vermutlich nicht allzu erwähnenswert. Doch der Charakter des Pathologen ist so einzigartig, seine Scharmützel mit den Bürokraten so unterhaltsam, seine Beziehung zur Geisterwelt so schräg, dass der Leser einfach mitgerissen wird. Daneben beeindruckt die tiefe und in keiner Weise aufgesetzt wirkende Menschlichkeit der Protagonisten.

Colin Cotterills Krimi wird gelesen von Jan Josef Liefers, der mit sichtlicher Freude den handelnden Personen Leben einhaucht und ihnen ihre eigene Stimme verleiht.

Der fröhliche Frauenhasser ist ein Krimi, der neben einer spannenden und relativ unblutigen Handlung mit einem ziemlich schrägen, manchmal fast makabren Humor punktet. Ich kannte Dr. Siri nicht - aber da werde ich noch einiges nachholen.

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Kostenloses Rezensionsexemplar
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am 6. November 2013
Ehrlich, von mir aus könnte es hundert Bände über Dr. Siri geben, ich bräuchte keine anderen Krimis! Diese Geschichte über den einzigen laotischen Leichenbeschauer mit Kontakten zur Geisterwelt aber auch jeder Menge unglaublich toller Menschen ist einfach bezaubernd. Die Kriminalfälle sind alles andere als platt und vorhersehbar. Meistens sind sie verwoben mit der Lebenssituation der Laoten in den 70ern, mit politischen Verflechtungen und religiösen Eigenarten. Die Bücher sind rundweg lustig geschrieben, haben aber immer auch eine tragische, lebensernste Dimension.
Auch das aktuelle Buch "Der fröhliche Frauenhasser" nimmt den Leser wieder mit auf eine erfrischende, rasante und trotzdem tiefsinnige Reise. Wunderschön gezeichnet ist die bedingungslose Menschenliebe des Pathologen Dr. Siri. Er gewinnt durch die ständige Nähe zum Tod eine erleuchtete Gelassenhheit und ist dabei aber nie auf den Mund gefallen.
Eine Figur, wie sie lebendiger nicht sein kann.
Cotterills Sprache ist feinsinnig und derb, bildgewaltig und präzise. Dieses Buch lässt, ebenso wie die anderen, absolut nichts vermissen. Mehr mehr mehr davon!
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am 30. September 2013
Auch der sechste Fall, in dem der Autor Colin Cotterill seinen laotischen Chefpathologen Dr. Siri ermitteln lasst, sprüht wieder vor lauten guten Einfällen. Und wieder einmal agieren Dr. Siri und seine Freunde etwas unkonventionell und kommen so einem Serientäter auf die Spur. Nebenbei entwickelt der Autor aber auch die Geschichten seiner Figuren weiter: Krankenschwester Dtui und Kommissar Poussy bekommen ihr ersten Kind und Dr. Siris Freund, der pensionierter Parteifunktionär Civilai, betreibt neuerdings einen Bauchladen mit vorzüglichen Baguettes. Besonders treffend beschreibt Cotterill Dr. Siris Zusammenstoß mit der Bürokratie des Landes, denn das Wohnungsamt kommt ihm bei einem schweren Vergehen auf die Schliche: er übernachtet öfters gar nicht zu hause. Mit viel Sinn für Humor schafft der Autor so wieder eine ebenso spannende und wie unterhaltsame Dr. Siri-Geschichte mit zahlreichen Impressionen aus einem Land hinter dem eisernen Vorhang. Sehr treffend und humorvoll gelesen von dem Schauspieler Jan Josef Liefers.
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am 14. Juli 2013
Ein Serienmörder treibt sein Unwesen im Laos der 70er-Jahre. Eine Frauenleiche, die nach einem brutalen Mord in der Pathologie von Dr. Siri landet, veranlasst diesen wieder einmal, seinen kriminalistischen Spürsinn zu aktivieren. Zusammen mit seiner frisch angetrauten Frau Daeng und seinem doch etwas schrägem Team, macht er sich auf die Suche nach dem Mörder und gerät selbst in Gefahr.
Zu allem Überfluss macht ihm die Behörde auch noch Ärger, da er in seinem von der Regierung zur Verfügung gestellten Wohnhaus, merkwürdigen Gestalten Asyl gewährt.
Der neue Dr. Siri, lange darauf gewartet, und wieder einmal total begeistert. Cotterill hat die Gabe, Spannung und Witz so zu kombinieren, das seine Bücher kurzweilig und interessant sind. Nebenbei lernt man dann noch etwas über ein Land, über das man nicht besonders viel weiß. Die liebenswerten Charaktere dieser Buchreihe machen dazu einfach nur Spaß.

Hoffentlich kommt bald der nächste Siri raus. Ich kann nur empfehlen, alle Bücher dieser Reihe zu lesen.
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