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am 29. Oktober 2007
Die Hinterlassenschaft des Harry Potter:

Ein Kloss im Hals!
Joanne K. Rowling hat versprochen, dass dies das letzte Ihrer Bücher um den Zauberlehrling wird. Ich habe dass Buch gelesen und weiss nun, dass sie sich dran halten wird. Es wird Kritiker geben, die dieses und jenes an dem Buch finden werden. Es kann wohl nicht anders sein. Auch mir liegen noch ein paar Fragen auf der Zunge, genauer im Hals. Ich hätte nicht erwartet, dass die Geschichte so endet.
Keine Angst, hier wird , als Tribut an diejenigen, die sich, wie ich, bisher der ungewollten Informationen erwehren konnten, nichts weiter verraten.
Dennoch will ich das beschreiben, was es hinterlassen hat.
Die Gerüchte waren vielseitig: Es werden mindestens 2 Hauptdarsteller sterben, Dumbledore wird wiederkehren, mächtiger als je zuvor, Dumbledores Bruder wird den Kampf gegen den dunklen Lord führen...
An diesem Punkt wird es schwer weiterzuschreiben. Was darf ich sagen ohne etwas zu verraten?
Harry verliert vieles in den "Heiligtümern des Todes"
Er verliert nach und nach viele Freunde und Verbündete, einige durch den Kampf, einige durch Verrat.
Einige kommen zurück, manche werden niemals wiederkehren.
Aber bei jedem der geht, zieht sich uns der Hals etwas weiter zusammen.
Gegen Ende beginnt man die Figur des Harry Potter "wirklich" zu verstehen.
Mit all dem Leid, das er ertragen musste, bringt er die Bereitschaft auf, am Ende dieses Kampfes zu verlieren, damit andere vielleicht noch gewinnen können.
Ob er auch verlieren wird?
Philosophen werden hier schreiben, dass Harry in diesem Buch erwachsener wird,
begreift wofür es sich zu kämpfen lohnt.
Doch es geht in diesem Buch nicht nur um Harry, andere Figuren entwickeln sich ebenfalls.
Einige geben die Liebe auf, um für das einzustehen, woran sie glauben.
Einige die Furcht, um denen beizustehen, die sie lieben.
Die Protagonisten werden grösser, die Antagonisten merken dass sie kleiner sind als sie gedacht haben.
Wer sagt, dass die Geschichte erwachsener wird, hat gar nicht mal so unrecht.
Jetzt und hier endet sie und der Epilog verrät uns, wofür die Helden einstanden.
Und hinterlässt das sichere Wissen, dass es vorbei ist.
Hier kommen die zu Wort, die das alles als Unsinn abtun.
"Ein Märchen über Zauberei", "Ein Kinderbuch"...
Nun... wer von uns hat hat sich in den Geschichten nicht wieder erkannt oder sich in sie hinein gewünscht?
Wohl jeder der sie gelesen hat.
Ich selbst habe Harry Potter erst bemerkt als die Werbung für das vierte Buch startete. Da vielen mir die Leute auf, die im Zug und an den Bahnhaltestellen die älteren Ausgaben noch mal oder vielleicht zum ersten Mal lasen. Wie viele mögen es zu Hause gehabt haben?
Also ging ich in ein Buchgeschäft und besorgte mir den ersten Band.
Ich weiss nicht was es war, aber über die ersten 40 Seiten quälte ich mich nur so rüber. Es war eine Stunde die ich brauchte, um an der Geschichte gefallen zu finden. Vielleicht bin ich über den Beginn der mir wirklich nach Kinderbuch schmeckte, nicht so glücklich gewesen aber irgendwo traf Joanne K. Rowling die Entscheidung aus dem hervorzutreten, als was es begann, und entwickelte die Geschichte zu einem märchenhaften Abenteuer voller fantastischer Einfälle um einen Jungen, mit dem wir alle, ehrlich, gern getauscht hätten.
Wenn man diesen Umschwung bemerkt hat, dann ist er längst geschehen und man hat den ersten der Zauber dieser Bücher erfahren.
Das was sie ausmacht. Jeder kann Harry Potter lesen und das Phänomen erfahren, wenn sie / er bereit ist, zu lesen, zu erleben, dass diese Geschichten etwas tun, was man nicht erwartet. Nämlich uns auf einer Ebene zu erreichen, die wir vorher aus Büchern nicht gekannt haben.
Es ist wahr, dass Mrs. Rowling nicht zu den Literaturprofessoren dieser Welt gehört,
Sie schreibt nicht wie Kafka. Wozu auch, wenn man solches Talent hat?
Geschichten wachsen zu lassen ist eine Gabe, die nur wenigen von uns gegeben ist und hier haben wir es mit der vielleicht talentiertesten Person dieser Art zu tun.
Nun ist das Abenteuer vorbei. Was bleibt,ist das Wissen, das es nicht weitergeht, das eine Frau Wort gehalten hat, als sie begann, eines der grössten Werke der Literatur zu schaffen, wenn es auch nicht so geschrieben ist, dass nur die wenigsten ihm folgen können. Was bleibt ist, dass die Gefahren überstanden sind, obwohl man selbst die ganzen Jahre über im Sessel sass oder auf dem Sofa lag, während einem nichts passieren konnte und es irgendwie sogar bedauert.
Es bleibt der Kloss im Hals, dass Freunde gegangen sind, von denen man nur wieder hört, wenn man ins Bücherregal greift und von vorne zu lesen beginnt.
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am 18. Juli 2011
Bestanden mit den Noten A ' Annehmbar, E ' Erwartungen übertroffen, O ' Ohnegleichen.

Wäre ich ein Lehrer von Hogwarts so wäre die Benotung dieser Arbeit, die J.K. Rowling mit 'Die Heiligtümer des Todes' ablieferte keine besonders schwere Angelegenheit.
Auch wenn es zunächst so erschien. Ein E für dieses Buch zu vergeben erschien mir vor dem lesen noch geradezu utopisch, bei den hohen Erwartungen die auf diesem Finale lasteten. Höhere als ich jemals glaubte könnte ein Buch übertreffen, doch einmal wieder wurde ich eines besseren belehrt, wie schon so oft wenn ich glaubte die Handlungen und Geschehnisse der Harry Potter Romane einschätzen und verstehen zu können.

Ich muss zugeben Harry Potter lange Jahre verachtet zu haben, da ich immer nur die Bilder der, wie ich finde, misslungenen Verfilmungen kannte. Erst als ich mir aus reiner Neugier einmal die ersten Seiten des ersten Bandes zu Gemüte führte wurde mir klar was mir für mit diesen Büchern für ein Leckerbissen entging! Innerhalb von zwei Monaten wurde dann J.K. Rowlings Arbeit von zehn Jahren hungrig verschlungen. Mit jedem Buch nur so gieriger. Was hätte ich nur getan hätte es nicht eine Woche Schneefrei gegeben, in der ich Tag und Nacht lesen konnte. Es ist nun auch für mich wissenschaftlich bewiesen, Zeit ist relativ, doch nicht nur bei Lichtgeschwindigkeit, sondern auch beim Verzerr eines Harry Potter Romans. Es gibt tatsächlich keine Möglichkeit sich dem Charme dieser Bücher zu entsagen.

Man versinkt förmlich in der wundervollen Welt, die einem mit jedem Buch ein wenig weiter auftut. Die Welt die man kennenlernt ist wie ein Märchen, wie ein Kindheitstraum, den jeder einmal geträumt hatte, voller komischer und liebenswerter Gestalten und zauberhafter Dinge, voller Geborgenheit, Trost und selbstverständlich voller Gefahr und Abenteuer.
Die Harry Potter Bücher sind wie Krimis, was auch den Grund für ihren hohen Spannungsfaktor gibt. Während des Lesens verfolgt man aus Harrys Sicht einige Geschehnisse, zieht selbst mit den Charakteren Schlüsse, macht sich seine eigenen Gedanken, entwickelt Theorien und Verdachte. Doch jedes Mal wenn man glaubt die Zügel in der Hand zu halten lauert eine Überraschung auf dich sobald du die nächste Seite umschlägst, die dich geradezu vom Sattel wirft. Man wagt es einfach nicht aufzuhören zu lesen, bevor man endlich verstanden hat was all diese Vorgänge zu bedeuten haben und oft ist man sehr überrascht.

Was für mich aber die Bücher besonders auszeichnet, sind der unvergleichbare goldige Humor der immer wieder darin zu finden ist, selbst in der ernstesten Situation (Fred Weasley: 'Ja, wer Ohren hat der höre!'), die grenzenlose Fantasie, die sprüht wie ein Felix Felicius im Kessel und die überaus lebendige Schreibweise.
Selbst die Beschreibung eines überkochenden Teekessels wäre ein Hochgenuss, so lebendig und wahrhaftig die Bilder auftauchen sobald man Rowlings Worte ließt.
Man kann Mr Dursley mit seinem 'Rote-Beete-Gesicht' geradezu vor sich sehen und die schrille Stimme seiner Frau Petunia hören, wenn sie ihren verfetteten Sohn verhätschelt oder Harry anpflaumt.
Manche Charaktere lernt man förmlich zu lieben, wenn man ihre Entwicklung durch die sieben Jahre hindurch verfolgt. Der Weg an der Seite der Charaktere durch die sieben Jahre, gibt dir tatsächlich das Gefühl mit ihnen gegangen zu sein, mit ihnen gebangt und gelitten zu haben, ihre Entwicklung von Kindesbeinen an bis zu volljährigen Zauberern mitgemacht zu haben.
(Hier muss ich allerdings sagen, dass sie die Bücher auf keinen Fall einem Kind unter mindestens zwölf Jahren empfehlen würde, zu grausam und zu finster!)

Angefangen mit Harry, der von einem hilflosen, abgelehnten, vernachlässigten und misshandelten Jungen schließlich zu dem auserwählten Retter der Welt wird. Der dem Albtraum seines Zuhauses mit dem Eintritt in die magische Welt entflieht ' eine Welt, die so real wirkt, dass es mich beinahe gewundert hat in London keine Winkelgasse zu finden ' um dort abwechselnd Wunderbares und Schreckliches zu erleben und einige Male durch die Hölle zu gehen. Man lernt Harry mit seinen Gryffindor-typischen Charaktereigenschaften, Mut, Treue, Freundschaft 'allerdings besonders durch seine Fehler zu lieben. Seine manchmal auftretende Unfähigkeit auch nur irgendetwas richtig zu machen, Regeln einzuhalten, sein Jähzorn, seine Unvorsichtigkeit, seine Wutanfälle machen ihn zu einer Person mit der sich wohl jeder Leser irgendwie identifizieren kann. Man schwankt zwischen Bewunderung für seine Selbstlosigkeit und Gerechtigkeit, und Mitleid aufgrund seiner familiären Misere, als Waise bei den herzlosen Dursleys zu leben, und all der Dinge, die er zu erleiden hat, wenn sich manchmal alles Böse und Gemeine der Welt gegen ihn verschworen zu haben scheint.

Doch auch der muffelige Ron und die Unruhestifter Fred und George und der selbstsüchtige, engstirnige Professor Snape werden mit dem Lesen zu wahren Freunden.
Und selbst nach all der Zeit, die der Leser mit ihnen verbracht hat, muss er erkennen, dass er all diese Charaktere durchaus nicht so gut gekannt hat wie man es zunächst glaubte.

Im letzten Band der Harry Potter Reihe zeigt jeder Charakter noch einmal sein wahres Gesicht und wo er wirklich steht.
Hermines unerschütterliche Loyalität wird hier deutlich wie in keinem anderen der Romane, Harrys Willensstärke das Böse um jeden Preis zu vernichten, seine Opferbereitschaft und zugleich seine schreckliche Hilflosigkeit im Angesicht der großen Aufgabe, Rons innerer Konflikt, hin und her gerissen zu sein zwischen seinem Wunsch nach Anerkennung und seiner Loyalität gegenüber Harry. Und besonders die Tatsache, dass Dumbledores Schwächen und Verfehlen in diesem Buch ans Tageslicht gebracht werden, nachdem der große Zauberer in den anderen Romanen wie ein geradezu unfehlbarer, makelloser Mensch behandelt wurde.
Aber auch Nevilles mutige Auflehnung gegen die Todesser, die Hogwarts im Würgegriff halten, Lunas Mut und Treue, Xenophillis (nicht ganz unverständliche) Schwäche und sein Verrat, Ginnys Fähigkeit ihren Freund, auf den sie so lange und sehnlich gewartet hatte, loszulassen, Freds und Georges Gabe bis zum letzten noch so hoffnungslosen Moment ihren Humor zu bewahren, Dudleys überraschende Dankbarkeit gegenüber seinem Cousin, den er sein Leben lang tyrannisiert hatte, Dobbys unzerstörbare Treue gegenüber seinem Befreier'es scheint als sollte jede Person sich in dem letzten Buch seiner selbst würdig verabschieden.

Das Buch lässt keine Möglichkeit aus den Leser mitzureisen, Kampf, Krieg, Eile, Abwarten, Geduld, Verrat, Treue, Feindschaft, Freundschaft, Hass, Liebe, Streit, Vergebung, Triumpf, Verlust, Mut, Furcht, Beharrlichkeit, Zweifel, Wille, Unsicherheit, Leben, Tod, Beerdigung, Hochzeit, Geburt, Hoffen, Verzweifeln, Lachen, Weinen, Feiern, Trauern ' es scheint als hätte Joanne K. Rowling an alles gedacht um mit 'Die Heiligtümer des Todes' ihren Fans einen würdigen Abschied von der magischen Welt zu bescheren.

Es gibt große Verluste, doch es wird ebenfalls viel gewonnen, man kann über das Buch lachen und ebenso zittern und bangen. Man scheint die Spannungen körperlich zu spüren die teilweise zwischen den Personen liegt (so wie Ron und Harry nachdem sie das Medaillon mit dem Horcrux gefunden haben) oder den mörderischen Kampfwillen der Lehrer und Schüler die Hogwarts gegen die Todesser vierteiligen. Man fühlt sich hin und her geschmissen in einem turbulenten Feuerwerk von Eindrücken und Emotionen. Dabei wirkte die Geschichte die ganze Zeit über so real als geschehe sie tatsächlich vor deiner Nase, und nimmt dich gefangen, dass du nicht mehr aufhören kannst zu lesen.

Obwohl es in einer Fantasiewelt spielt zeichnet Rowling in Harry Potter ein absolut realistisches Bild der Gefühlswelt und der Probleme von Heranwachsenden. Viele der Charaktere können in jeder Schulklasse gefunden werden und viele Dinge, die man durch Harry Potter und die magische Welt lernt können auch auf die reale Welt angewendet werden!
Auch werden ernste Themen und Kritiken in die Geschichte mit eingebunden, Kritik an verlogener Politik und manipulativer Presse, insbesondere in Band fünf, oder auch der Rassismus, der von Band zu Band wächst, bis er in 'Die Heiligtümer des Todes' seinen Höhepunkt erreicht.

Das Prinzip der Reinigung der magischen Rasse von dem schmutzigen, schlechten Blut und dem Abschaum der Zauberer erinnert an vergangene dunkle Kapitel der menschlichen Geschichte, das Regime Voldemorts an jede menschenfeindliche Diktator und seine Einstellung gegenüber den Muggeln und 'Schlammblütern', wie man sie in Band zwei noch unter keinen Umständen nennen durfte und wie sie nun in der Öffentlichkeit bezeichnet werden, und die Verfolgung möglicher Gegner und das sinnlose Abschlachten von Menschen erinnern in jeder Hinsicht an bekannte Schreckensherrschaften, wobei der Orden des Phoenix mehr und mehr zur Widerstandsorganisation wird, die den Menschen in verzweifelten Lagen mit ihrem anonymen Radiosender Mut macht.
Wer kein reinblütiger Zauberer ist muss seinen Arbeitsplatz aufgeben, die Schule verlassen, sich bei der Registrierungskomission für Muggelstämmige melden'die Tyrannei Voldemorts und die Gräueltaten seiner Todesser erinnern stark an Verbrechen aus Zeiten des Holocausts, ebenso das krankhafte, gierige Machstreben des dunklen Lords, der vor nichts zurückschreckt um Unsterblichkeit zu erlangen und auf ewig zu herrschen, und der selbst eigentlich auch bloß ein Halbblut ist. Die Skulptur, die das Zaubereiministerium ziert, verkörpert all die Grauen des Terrorregimes unter Tom Riddle, ein Zauberer und eine Zauberin in kostbaren Kleidern auf einem Thron, der aus einer Masse winziger, nackter, ziemlich hässlich und dumm anzusehender Menschen. Magie ist Macht.

Mit jedem Buch nähert er, der dunkle Lord, sich der magischen Welt und ihren Bewohnern mehr und mehr, nachdem Band eins und zwei der Harry Potter Reihe noch märchenhafte Abenteuergeschichten waren, beginnen in 'Der Gefangene von Askaban' die Dinge schon finster und erdrückend zu werden, Harrys Leidensgeschichte hat ihren Anfang und Dumbledore soll Recht behalten wenn er sagt, dass kein Schüler an Hogwarts jemals so viel leiden musste wie Harry. Manchmal wünscht man sich das Buch gegen die Wand zu schleudern oder die Geschichte anzuschreien, sie sollte sich nicht länger gegen Harry verschwören, wenn er unter den Peinigungen Voldemorts leidet, der durch die Narbe zu ihm spricht und ihn quält, ihm jedoch niemand glaubt, man ihn ablehnt und als aufmerksamkeitsheischenden Aufschneider bezeichnet und beschuldigt, er wolle nur den Helden spielen. Man glaubt tatsächlich manchmal mit Harry den Verstand verlieren zu müssen. Irgendwann glaubt man es auch nicht mehr ertragen zu können oder es könne nicht mehr schlimmer kommen, das man irrt sich jedes Mal. Selbst wenn manche Dinge immer noch wieder in Ordnung kommen muss Harry weitere Rückschläge erleiden, so wie den Tod geliebter Menschen, die seine so schwer vermisste Familie ersetzten.

All diese Dinge, die die vorhergegangenen Bücher ausgezeichnet hatten erreichen in Band sieben ihren Gipfel.
Man wechselt zwischen Lachkrämpfen und Bangen, zwischen atemloser Spannung und tiefer, tiefer Traurigkeit.
Der letzte Teil der Harry Potter Serie ist der vielschichtigste Teil, denn darin werden alle Fragen und alle Ereignisse der vorhergegangenen sechs Teile noch einmal aufgegriffen, der unverständliche Salat von Abenteuern, Rätseln und Schicksalen findet zum ersten Mal seine Ordnung. Mit jedem Buch ist man tiefer in die Geschichte von Harry, Voldemort und der magischen Welt eingedrungen, um nun auf dem Grund anzugelangen.
Ein unglaublich mitreißendes Finale, das es schafft alle Vorgänger zu übertreffen, einen anderen Ton anzuschlagen als diese und sich dennoch treu zu bleiben. Es überzeugt sowohl mit seiner Geschichte, den Charakteren, den Emotionen, als auch auf seiner sprachlichen Seite. Die letzte Seite ist kein einfacher Abschied, selbst wenn man Harry Potter nur innerhalb von zwei Monaten kennengelernt hat, anstelle von zehn Jahren, wie manch ein anderer.
Definitiv eines der besten Bücher, die jemals geschrieben wurden.
O!
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am 26. Oktober 2007
Jetzt ist es also soweit: Mit "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" findet die Geschichte um den Zauberer Harry Potter über ein Jahrzent nach der Erstveröffentlichung von Teil 1 ihr Ende; eine Geschichte rund um Drachen und Werwölfe, fliegende Besen, Hauselfen und all die anderen Elemente einer fabelhaften Welt, die man über die Jahre kennen und lieben gelernt hat. Groß waren daher die Vorfreude und die Erwartungen an den siebten und abschließenden Teil der Harry-Potter-Saga.

Und J.K. Rowling schafft es tatsächlich, nochmal alle zu überraschen. Sie beantwortet all die Fragen, die noch offen waren und Fragen, die nie gestellt wurden. Sie fügt alles zu einem Ganzen. Jeder Band hat rückblickend eine Funktion, eine spezielle Bedeutung, für die Gesamtgeschichte. Der Stil der Aurorin hat sich über die Jahre natürlich verändert, ist aber auch im letzten Band noch immer gekennzeichnet von der gleichen Wärme, dem gleichen Humor und der selben schier grenzenlosen Fantasie wie noch vor 10 Jahren, als mit "Harry Potter und der Stein der Weisen" alles begann.
Wie kaum einem anderem bzw. einer anderen gelingt es J.K. Rowling dabei, eine fantastische Welt lebendig werden zu lassen, den Leser zu fesseln, ihn mit den jeweiligen Charakteren leiden und bangen, hoffen und enttäuschen, erheitern und erfreuen - kurz um, mit ihnen empfinden zu lassen, wodurch ein ausgeprägtes Identifikationspotential zwischen dem Leser und den einzelnen Figuren entsteht. Für mich ist "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" einer der besten Bände. Über die Geschichte an sich, will ich nicht zu viel verraten.
Mit "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" schließt sich der Kreis; ohne Zweifel ist es ein würdiges Ende der Harry-Potter-Saga.

Fast wird man wehmütig, wenn man nach all den Jahren nun also die letzte Seite zu Ende liest und das Buch schließlich zuklappt. Es ist - pathetisch ausgedrückt - die Wehmut der letzten Seite, die es wohl nur bei wirklich großen, bei wahrhaft epischen Werken gibt.
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am 19. September 2015
Ich habe alle Hörbücher von Harry Potter, sowohl die von Rufus Beck als auch diese Ausgaben von Felix von Manteuffel. Was mich bei Beck immer störte, macht Manteuffel wett. Ich bin ein großer Fan von diesen Aufnahmen, da zB die Sequenzen mit Dobby nicht so schrill und kreischend gelesen werden, Madame Pomfrey keinen französischen Dialekt oder Snape keinen russischen Akzent hat. Der einzige minimale Minuspunkt liegt vielleicht bei Mr. Weasley, der immer spricht, als hätte er Schnappatmung. ;) Ansonsten wunderbar ruhige und angenehm mit viel Spannung und Herzblut gelesen.
Hier natürlich der letzte Teil... endlich erfahren wie Harry gegen Voldemort abschneidet oder gibt es gar ein überraschendes Ende?
Ich empfehle natürlich jedem zu erst die Bücher. Man bekommt nur einmal die Chance diese Bücher über seine eigene Imagination zu erschließen und hätte mir dieses Gefühl für nichts in der Welt rauben lassen wollen.
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am 28. Oktober 2007
moin,

ich bin schlichtweg begeistert, noch nie zuvor hat mich ein Potter so sehr fasziniert, wie dieser siebte Teil, der einen wuerdigen Abschluss der Saga um Harry Potter bildet:

Besonders gelungen sind hier, wie in keinem band zuvor, die grenzen zwischen gut un böse, die hier nun voellig verschwimmen. Frueher als voellig gut angenommene personen wirken ploetzlich nicht mehr so unantastbar, einstige schurken werden zu nden groessten helden ueberhaupt.

Ich moechte nocht lange abschweifen, sondern nur kurz zusammen fassen, wieso gerade dieser Band mir so gut gefaellt:

+ viele Bekannte Personen aus den ersten 6 Teilen tauchen wieder auf
+ viele im Laufe der Saga aufgetauchte Fragen beantwortet
+ die Handlung ist absolut spannend, von Anfang bis Ende
+ die Suche nach den Horcruxes ist eine willkommene Abwechslung zum Hogwarts Alltag

Hinzu kommt ein voellig unerwartetes, zum Nachdenken anregendes, tolles Ende, gerade die letzten Kapitel haben mir sehr gut gefallen: Nach dem kleinen Durchhaenger in Band 6 eine absolute Leseempfehlung.

Tipp: Wer es nicht so kitschig mag, sollte sich den epilog einfach sparen.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. Februar 2016
Ein großartiges Buch, das meine Tochter genau wie alle anderen "Harry-Potter-Bücher" verschlingt. Wer hätte gedacht, dass die eigenen Kinder auch so sehr den Harry mögen, wie man selbst. Ein Kompliment an die Autorin für ihr Talent, Kinder zu fesseln und Buchgeschichte zu schreiben! Sehr empfehlenswert!
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am 1. November 2007
So! Jetzt ist das siebte Buch auch gelesen. Im ersten Momennt danach denkt man sich "wow, wahnsinn, klasse!"
Aber dann fallen einem glein ein paar Kritikpunkte auf:
1. Snape kommt meiner Meinung nach zu kurz. Dass er im Endeffekt ein "guter" war, hat überrascht und war auch richtig gut für das Buch. Jedoch wurde er in Buch 6 als richtig übermächtiger Zauberer dargestellt und im siebten Buch wurde er zu Schlangenfutter! Das ist wirklich ein bischen lasch, für einen Charakter, der 6 Bücher lang aufgebaut wurde. Ein finales Aufbeugen gegen seinen Herren, ein Endkampf wäre besser gewesen.
2. Hermine und Ron gehen mal "schnell" in die Kammer des Schreckens und holen sich ein paar Basilisken-Zähne. Als ob sie schnell bei Aldi einen Sixpack-Dosenbier kaufen. Das ist zwar jetzt nicht unbedingt an den Haaren herbeigezogen, allerdings etwas lieblos dargestellt.
3. Der Schluss ("19 Jahre später"). Mir kam es beim Lesen so vor, als ob der Verleger des Buches hinter Frau Rowling gestanden hat und meinte:" So, jetzt schreiben sie noch schnell was von den Kindern unserer Protagonisten und dann reichts, wir müssen mit dem Drucken anfangen!". Da wär mir ein völlig offenes Ende lieber gewesen!
So jetzt zu den positiven Punkten, bzw. zu Stellen, die mir am besten gefallen haben:
1. Snapes Geschichte. Hier war das typische Harry-Potter-Buch-Lese-"AHA"-Erlebnis wieder da. Klasse gemacht!
2. Dobbys Tod. Der wurde meiner Meinung nach am dramatischten dargestellt, da sich die Autorin auch richtig dafür Zeit genommen hat.
3. Bellatrix Lestrange hat in diesem Buch richtig geglänzt und war für mich fast mehr der Inbegriff des Bösen, als Voldemort selbst.
... mehr fällt mir im Moment nicht ein. Vieleicht auch, weil ich zu überwältigt von der ganzen Story bin und den Ereignisen, die damit verbunden sind!

Alles in allem: Wer die Vorgänger gelesen hat, wird sich auch dieses Buch kaufen, und kann, abgesehen von ein paar Punkten getrost zugreifen!
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am 11. Mai 2015
Eigentlich steht das letzte Schuljahr in Hogwarts an, doch kann Harry nicht nur Schule zurückkehren. Denn Albus Dumbledore hat Harry eine Aufgabe zugewiesen. Zusammen mit Hermine und Ron begibt er sich auf eine gefährliche Reise durch das Land, um sich vor Voldemort zu verstecken und um die Heiligtümer des Todes zu suchen. Doch Harry weiß, dass er sich letztendlich entscheiden muss, obwohl es egal ist, was er tut: Lord Voldemort wird ihn erwarten.

Das Ende einer zauberhaften Geschichte. Leider. Joanne K. Rowling hat es geschafft, eine Saga zu erschaffen, die den Namen "Bestseller" verdient. Und so ist man sehr traurig, die letzte Seite zu lesen und das Buch vielleicht mit einem kleinen Seufzer zuzuschlagen. So erging es mir. Ich wollte noch mehr lesen, mich wieder nach Hogwarts begeben, noch mehr Geschichten von Harry, Ron und Hermine lesen.

Aber trotzdem geht man auch mit einem lachenden Auge, hat man doch so vieles erlebt, mit Harry gelitten, sich gefreut, getrauert, gelacht, geweint und geliebt. Er hat viele Freunde gefunden, die ihm immer zur Seite stehen, ihm Ratschläge erteilen und ihn so nehmen, wie er ist.

Joanne K. Rowlings kleiner Zauberlehrling hat sich nun redlich verdient, nicht mehr im Mittelpunkt zu stehen, obwohl er es bestimmt nicht schaffen wird, sich ganz aus irgendwelchen Abenteuern herauszuhalten.

Die Autorin hat mit ihrem unnachahmlichen Schreibstil und der genialen Idee ein kleines Universum geschaffen, in welches man noch viel hineininterpretieren kann. Und ich denke, dass sie noch nicht fertig ist und noch einiges folgen wird. Sei es nun nicht von Harry Potter, sondern von vielen, vielen anderen.

Der finale Band wartet mit einigen Überraschungen auf. Die letzte Schlacht gegen Voldemort ist aufwühlend. Viele finden den Tod, viele von denen man es nicht erwartet hätte.

Doch in allem sieht man letztendlich eins: Freundschaft und Liebe sind zwei der wichtigsten Dinge auf Erden.

Fazit:
Das fulminante Finale einer unendlichen Saga!
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am 12. November 2007
"Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" - wie lange haben wir auf den letzten Band der Harry-Potter-Reihe gewartet - aber es hat sich gelohnt. Kaum hatte ich es, da konnte ich es nicht aus der Hand legen - nach etwa 20 Stunden war ich dann durch - völlig begeistert, fasziniert, aber auch geschockt.

Lord Voldemort hat sich erhoben und verbreitet mithilfe seiner Todesser Angst und Schrecken. Er übernimmt das Zaubereiministerium, Muggelstämmige werden verfolgt und Hogwartsschüler werden von Todessern unterrichtet. Harry muss sich nun zusammen mit Ron und Hermine auf die Jagd nach den Horkruxen machen. Um Voldemort entgültig vernichten zu können. Dabei wird auch die Freundschaft der drei auf eine harte Probe gestellt. und dann sind da auch noch die mysteriösen "Heiligtümer des Todes"...

Dieses Buch bildet einfach den perfekten Abschluss dieser einmaligen Saga. Hier kommt endlich die ganze Wahrheit ans Licht, alle Fäden laufen zusammen und man lernt einige Charaktere völlig neu kennen - was sowohl faszinierend als auch erschreckend ist. Dumbledores Vergangenheit (auch er war nicht perfekt) zum Beispiel oder aber die Wahrheit über Snape, und somit dem Grund, warum Dumbledore ihm trotz allem immer vertraut hat.
Das Buch steckt voller Emotionen und überraschender Wendungen. Rowling schafft es wieder einmal zu fesseln und dennoch wirkt das Geschehen nie an den Haaren herbeigezogen, sondern stets durchdacht und plausibel. Es ist einfach nur toll, wie JKR es geschafft hat, verschiedene rote Fäden durch sieben Bücher zu ziehen und dieses Fadengewirr dann dermaßen überzeugend aufzudröseln. Hut ab!

Dieser Band ist deutlich dunkler" als alle Bände vorher, schon sehr früh muss ein Charakter sterben. Doch diese dunkle Stimmung muss einfach sein, sonst würde es nicht glaubwürdig rüberkommen, es herrscht Krieg und da können nicht alle überleben. Dennoch war ich tief getroffen, wenn ich vom Ableben eines Charakters hören musste. Schließlich sind sie einem doch fast alle irgendwie ans Herz gewachsen.

Irgendwie klingt meine Rezension ein wenig schwammig, aber ich kann meine Begeisterung für dieses Buch auch nicht wirklich in Worte fassen. Es ist schlicht und einfach nur genial, und ich werde wohl nie Bücher lesen, die mich mehr faszinieren werden, als diese 7 Bände. Es wird mir immer wieder ein Vergnügen sein, sie erneut zu lesen, zu lachen und zu schniefen, wenn wieder ein geliebter Charakter sterben muss.

Rowling hat es geschafft, die Welt zu verzaubern und dafür können wir ihr nur dankbar sein.

Übrigens:
Die dt. Erwachsenenausgabe gefällt mir nicht so gut, selbst wenn das Papier hier deutlich hochwertiger ist, gefällt mir das Cover nicht besonders.
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am 3. November 2009
Ich möchte mich hier nicht über den Inhalt der Harry Potter Bände auslassen, diese haben mir alle sehr gut gefallen, obwohl ein deutlicher Unterschied im Schreibstil zwischen den ersten vier und den letzten drei Bänden zu spüren war.
Da mir die Umschlaggestaltung der "Normalausgabe" nicht gefällt, habe ich mich dafür entschieden, die "Erwachsenenausgabe" zu kaufen. Nicht nur wegen der ansprechenderen Umschläge, sondern auch weil ich glaubte, der höhere Preis würde auch einen qualitativ höheren Einband beinhalten.
Hier wurde ich leider enttäuscht. Hinter dem schönen Schutzumschlag findet sich ein einfacher Pappeinband ohne Titel oder Rückendruck, der sogar noch dünner ist als bei der Normalausgabe. Der Buchblock wird von einer billigen Klebebindung gehalten, wie man sie von Taschenbüchern kennt, das einzige Highlight ist das eingefügte Lesebändchen.
Der Kleberücken hatte zur Folge, daß, speziell bei den drei letzten dicken Bänden, die Bindung beim normalen Lesen gebrochen ist.
Wer also beim Kauf der Erwachsenenausgabe auf einen Leineneinband und gute Verarbeitung hofft, wird wohl sicher enttäuscht werden. Wenn man die Bücher nur ins Regal stellen möchte, machen sie dort einen sehr guten Eindruck, aber zum Lesen würde ich dann doch eher die Normalausgabe empfehlen, da diese deutlich stabiler ist.
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