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Kundenrezensionen

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am 17. Juni 2015
Ich wollte keinen Band über künstlerisch stilisierte Fotografie,
sondern über die schöne, karge Natur in Amerikas Südwesten!

Und dafür sind diese Aufnahmen einfach zu unnatürlich,
verfremdet und zu wenig repräsentativ.... mal völlig abgesehen von den
viel zu vielen "weißen Flecken" in diesem Bildband!!

Dies sollte ein Geschenk für einen USA - Fan werden,
und ich könnte heulen vor Enttäuschung.

Keinem Naturfreund zu empfehlen.

Den einen Stern (der sich ja bekanntlich nicht abziehen lässt)
lasse ich nur gelten, weil ich den Text noch nicht zuende gelesen habe.
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am 16. Juli 2014
Ein sehr schönes Buch zum Schwelgen in Erinnerungen oder aber zur Vorbereitung einer tollen Reise.
Ich habe viele Orte schon besucht, aber die Bilder sind echt super und die Infos nicht zu allgemein.
Das macht fernweh :-)
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Warum so viele Menschen die Welt inzwischen vor allem durch die Linsen irgendwelche elektronischer Geräte wahrnehmen, bleibt mir ein Rätsel. Und während meiner Italienjahre fragte ich mich oft, weshalb im Petersdom und in der Sixtinischen Kapelle überhaupt fotografiert werden darf, wenn es doch so schöne Bilder professioneller Fotografen gibt. Auch wenn bei Landschaften die wilde Knipserei der Touristen weniger stört, würde ich empfehlen, die Wunder der Natur mit den eigenen Augen zu betrachten und sich später einen Bildband wie diesen zu leisten. Denn was der Fotograf Holger Lorenz auf 38 Reisen festhielt, lässt sich nicht einfach kopieren.

Unter dem Südwesten der USA versteht Holger Lorenz die Staaten Nevada, Utah, Colorado, New Mexiko, Arizona und Kalifornien. Dieses immense Gebiet erstreckt sich von Los Angeles bis zu den Rocky Mountains, in dem auch viele der bekanntesten Naturwunder der Vereinigten Staaten liegen. Und obwohl sich deshalb einige Motive im kollektiven Gedächtnis festgesetzt haben, sorgen die Blickwinkel des Fotografen dafür, dass der Betrachter auf jeder Seite neue Entdeckungen macht. Zudem reise Holger Lorenz auch zu Jahreszeiten, in denen die Touristen lieber schneefreie Gegenden aufsuchen.

Der Bilderreigen beginnt mit einer Detailaufnahme des Antelope Canyon, auf der das fantastische Formen- und Farbenspiel zu sehen ist, das die Natur in Jahrtausenden formte. Unter der Überschrift „Go West“ erfahren wir, mit welcher Haltung der Fotograf ans Werk ging, was ihm die Landschaft bedeutet und warum Sehen auch immer mit Selbsterkenntnis zu tun hat.

Obwohl ich als Kind eine Zeit lang in Amerika lebte und meine Verwandten auch später noch besuchte, schaffte ich es nie bis in den Südwesten. Ich war also gespannt, wie mir Holger Lorenz diese Gegen näher bringt und ob er dem Mythos dieser Landschaften gerecht wird. Da mich Blumen- und Tierbilder wenig begeistern, war ich froh, dass diese nicht im Zentrum stehen. Bereits ab Seite 45 kam ich dann voll auf meine Rechnung, weil die Bilder der Ruinen von Mesa Verde Erinnerungen an meine kindlichen Vorstellungen des Indianerlebens weckten.

Die skurrilen Formen von Steingebilden in New Mexiko hielt Holger Lorenz ebenso fest wie die Kakteenlandschaften und steinernen Wälder Arizonas. Und jedes Bild wird mit knappen, aber aussagekräftigen Legenden kommentiert. Wie spezielle Wetterverhältnisse bekannten Landschaftsansichten einen neuen Rahmen geben, zeigt beispielhaft die Fotografie eines Canyons, der in der Wüste von Nebelschwaden aufgefüllt wird. Und Kalifornien nennt der Fotograf „Das Land der Verheißung“, weil dieser Staat wie kein zweiter die Neue Welt der Neuen Welt widerspiegelt.

Mein Fazit: In diesem wunderschönen Bildband fehlt nur der Mensch, dem Holger Lorenz die Rolle des unsichtbaren Betrachters zuteilte. Im letzten Kapitel „Making-of“ wird dann klar, was es alles brauchte, um so fantastischen Aufnahmen einmaliger Landschaften zu machen. Wer sich seine eigenen Eindrücke nochmals in Erinnerung rufen will, macht dies am besten mit diesem Bildband. Und wer noch eine letzte Motivation braucht, um in den Südwesten der USA zu reisen, wird sie bei Betrachten der vielen Farbaufnahmen von Holger Lorenz bestimmt finden.
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am 12. Mai 2013
Mit seinem Bildband „Genesis“ hat Holger Lorenz zu Zeiten den „Deutschen Fotobuchpreis“ gewonnen. Und legt nun, wie üblich weitestgehend mit der Großbildkamera fotografiert, seine „zweite Heimat“, den Südwesten der USA in großformatigen, hervorragend fotografierten und in den Motiven zutiefst beeindruckenden Bildern vor.
Ergänzt durch die Texte Stefan Schomanns, die knapp, aber bildkräftig und präzise den Leser mit hinein nehmen in diese einzigartige, unverwechselbare, in Teilen urtümliche Landschaft.

Allein schon das Farbenspiel aus „Sand und Stein“ des Antilope Canyons“ auf dem Weg „Go West“ lässt den Betrachter stauend vor diesem „Meisterwerk der Natur“ innehalten. Geformter Sand in einem Farbenspiel, das es schlichtweg kaum an anderen Orten der Welt zu finden gäbe.

Die vielfältigen Rotschattierungen des Südwestens sind eines der Grundthemen des Buches, so auch in Form der Vermilllion Cliffs mit einem zweiseitigen, beeindruckenden Panorama von „The Wave“ mit seinem umfassenden Muster aus rot (und ein ganz klein wenig blau) schattierten Felsen.

„Wie auf dem Mars“, könnte man fast sagen, so befremdlich wirkt die Landschaft zum Teil und so perspektivisch hervorragend hat Lorenz diese Kleinode der Natur ins Bild gerückt.

Und als Kontrast gesetzt finden sich gestochen scharfe Aufnahmen der überbordenden Natur und Bewachsung des großen Salzsees, eine Erholung für das Auge nach soviel rot und eisenartig wirkenden Fels - und Sandformationen.

Bevor dann in Nevada sich in das Rot der Felsen sich mehr und mehr Grautöne einschleichen, Site für Seite dokumentiert und breite, verwahrlost wirkende Steppenabschnitte hinzutreten. Wüste, Gletscher, Sumpf, Wasser, prächtige Vegetation, die gesamte Vielfalt des Südwestens tritt zum Ende des Buches bei der Betrachtung Kaliforniens noch einmal eindrucksvoll vor Augen. Von Mars- über Mondlandschaften bis zum gefühlten Garten Eden reichen die Eindrücke, die Holzmann in seiner „Geschichte aus Bildern“ erzählt und den Betrachter gleich mit staunen lässt. So, wie der „Indian Summer“ den Leser in Colorado zu Beginn des Buches mit einstimmte auf eine lebendige und wunderbare Natur, endet das Buch.

Beeindruckende Natur und Jahrmillionen der geologischen Bewegungen haben nicht nur den Grand Canyon hervorgebracht (auch dieser wird natürlich im Buch ins Licht gerückt, spielt aber als Gesamtes keine herausragende Rolle im Buch), sondern einzigartige, befremdliche Formationen aus Fels und Stein neben üppiger Natur und Flora.

Ein beeindruckendes Fotobuch mit präzise erläuternden Texten und einzigartigen, berührenden und faszinierenden Einblicken in eine einzigartige Natur.
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am 4. Januar 2014
Für die Eiligen: Kaufen!

Für alle anderen: Es handelt sich bei dem vorliegendem Band nicht um einen klassischen Bildband indem an Text lediglich Bildbeschreibungen zu finden sind. Es gibt hier viel mehr zu entdecken. Strukturiert ist der Bildband nach den sechs Bundesstaaten, die den Südwesten der USA umfassen; Colorado, Nevada, Utah, Arizona, New Mexico und California. Dabei wird in einem ausführlichen Vorwort zu jedem Bundesstaat ein bezugsgenauer Exkurs zur Geschichte und zu geologischen und geographischen Eigenheiten gegeben. Hier wird bereits Bezug auf die Folgenden Bilder genommen. Dem Leser wird dadurch auf sehr einfache Art und Weise der Zugang zu einer im positiven Sinne unwirtlichen Welt offenbart. Da sich der Bildband größtenteils mit Stein- und Sandformationen beschäftigt, wie der Untertitel ja schon vermuten lässt, wurden spezielle fotografische Techniken eingesetzt, durch die einzigartige Bilder entstanden sind. Abschließend wird in einem Exkurs die Aufnahme- und Kameratechnik genauer erörtert, sodass auch Natur- und Landschaftsfotografen und solche die es werden wollen hiervon profitieren.

Die Kritikpunkte beziehen sich lediglich auf das Layout. Es fällt doch stark auf, dass sehr viele Seiten größtenteils Weiß geblieben sind. Dies hat zwar den großen Vorteil, dass ein sehr ansehnliches und irgendwie rundes Endprodukt entsteht, allerdings auch unglaublich viel Raum für noch mehr tolle Bilder verwehrt bleibt. Der zweite und auch schon letzte Kritikpunkt hat mit der allgemeinen Beschaffenheit des Bildbandes zu tun. Durch seinen sehr robusten Einband gelingt es meist nicht die Bilder, welche über zwei Seiten abgebildet wurden vollends zu bestaunen. Trotzdem gebe ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung, da es derzeit wenige aktuelle und gute Bildbänder über die USA, geschweige denn über deren Südwesten gibt.
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