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Regenwald ist ein harmloses Wort. Vor Regen muss man sich nicht fürchten, und Wald klingt in deutschen Ohren nach Erholung, Pilze suchen und höchsten selten nach unübersichtlicher und allein gelassener Natur.

In tropischen Regenwäldern dagegen bekommt man es mit der Urgewalt ungehemmten natürlichen Wachstums zu tun. Es ist unerträglich heiß und feucht, man schwitzt bei jeder kleinsten Bewegung, Blutegel kriechen auf der Suche nach einem günstigen Einstieg an einem herum und man steckt öfter im Schlamm als einem lieb ist, denn schließlich regnet es hier häufig und heftig. "Für Menschen mit Platzangst, Phobien gegen Spinnen, Mücken und Schlangen ist das nichts. Für sie wäre der Urwald die Hölle." Das schreibt der Abenteurer Rüdiger Nehberg im Vorwort.

Das alles hat die beiden Autoren jedoch nicht davon abgehalten, seit 1987 immer wieder die Regenwälder Asiens und Süd- und Mittelamerikas zu besuchen. Für beide ist der Regenwald das Paradies schlechthin. Und so sieht auch ihr Buch aus. Sie verstehen es ebenso wie Nehberg als ein Mittel die Lobby für den Regenwald zu vergrößern und zu verbreitern.

Fast ausschließlich hervorragende Fotografien verbinden sich in diesem Band mit Geschichten von den Reisen der beiden Autoren. Wenn man das liest, versteht man, dass es wohl einer besonderen Leidenschaft bedarf, wenn man solche Reisen unternimmt, die fernab der üblichen Vollkasko-Mentalität liegen. Man muss sich einlassen können und mutig oder auch naiv sein. Etwa wenn man nachts durch den Regenwald wandert und dabei auf einen Jaguar trifft, auf dessen Speisekarte Menschen wohl allein deshalb nicht stehen, weil er sie nicht kennt.

Besonders beeindruckend sind die Nahaufnahmen der Tierwelt, die den beiden zu Gesicht kam. Immerhin, so lernt man es aus diesem Buch, sieht man die Bewohner des Regenwaldes höchst selten, weil man hier ohne Tarnung und Täuschung nicht überleben kann. Bunte Insekten und andere langsame Tiere findet man in diesem Band deshalb wohl besonders häufig.

Das Buch ist von seiner Anlage mehr eine Zusammenstellung verschiedener sehr gut beschriebener und dokumentierter Reiseberichte in die Regenwälder Borneos, Sumatras, Malaysias, Surinams, Boliviens und Guatemalas als eine systematische Darstellung des Lebens in den Regenwäldern.
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am 13. September 2012
Es gibt sie noch, die (fast) unberührten Orte wild wuchernder und urtümlicher Natur, gefährdet und bedroht durch den Hunger des Menschen nach Rohstoffen, Nahrung und Verbreitung. Es gibt ihn noch, den Dschungel.
Regenwälder in Südostasien und Südamerika. Gebiete noch großer, aber schmelzender Ausdehnung als Heimat für eine unglaublich vielfältige Flora und Fauna.

Lebensbereiche, die Schonlau und Hanke mit vielfältigen und hochwertigen Fotografien und knappen, aber ausreichenden (und durchaus auch persönlich gehaltenen) Texten in großer Breite aufnehmen und darstellen.

Orang-Utans auf Baumwipfeln, überraschende Nahaufnahmen von auch „kleinen Bewohnern der Regenwälder, Raupen, die kleine Äste in Besitz nehmen ebenso, wie Panoramafotografien ausgedehnter Wälder und Flüsse.

Der Bergnebelwald am frühen Morgen, die Ablichtung der vielen Nachtaktivitäten im Dschungel ebenso, wie die entspannt wirkende grüne Hundskopfboy in Bolivien.

In Szene gesetzt von zwei Autoren, die nach eigenen Aussagen bereits im „frühen Kindesalter“ vom „Regenwaldfieber“ gepackt wurden und seitdem vielfache Reisen in die Regionen unternahmen, mit durchaus einiger Mühe, neue Fotoreviere zu erschließen. Auch hier findet sich der ein oder andere fotografische Eindrucke von den mühen, die dies durchaus mit sich bringt.

Da kann man sich durchaus völlig in den Details verlieren, so vielfältig sind die konkreten Eindrücke und ist die Vielfalt an Lebensformen, auf welche die Autoren trafen. Gut, dass immer wieder auch das „ganze Große“, das Panorama in den Blick genommen wurde und sich breitformatige Eindrücke über Doppelseiten hinweg mit Portraitierungen immer wieder ablösen.

Der Betrachter erhält so einen differenzierten blick auf die Größe und eindrucksvolle Natur der Regenwälder, aber auch auf die Vielfalt der einzelnen „Bewohner“ des Dschungels.

Im Gesamten kann dieser Bildband als eine sehr gelungene Darstellung der letzten Refugien freier und unbezähmter Natur bezeichnet werden, die dem Betrachter einen umfassenden und hochwertigen Eindruck der großen Regenwälder des Planeten vermitteln.
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am 5. September 2013
Das Buch hat sich unsere Mutter gewünscht und als sie es aufmachte waren wir alle begeistert von den beeindruckenden Bildern und Geschichten!!

Das Buch hat eine sehr gute Papierqualität und ist sehr hochwertig, weshalb der Preis gerechtfertigt ist.

Würde am liebsten sofort in den Dschungel starten...

Sehr guter Bildband!!
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am 19. Januar 2015
Dies ist kein Bildband wie man es vielleicht schon kennt. Dieses Buch bringt einen direkt in die Regenwälder dieser Erde.
Nie hat mich ein Buch so gefesselt, fasziniert und den Dingen so nah gebracht. Dieter Schonlau und Sandra Hanke haben etwas ganz besonderes mit diesem Bildband geschaffen. Atemberaubend schöne Fotos kann man hier finden aber auch "Original Tagebuch" Seiten lassen uns ganz nah bei den beiden Autoren den Dschungel durchstreifen. Man hat nicht das Gefühl ein wissenschaftliches Buch zu lesen, sondern es ist ganz verständlich. Nie zuvor in dieser Art fotographierte Tiere,traumhaft schöne Landschaften mit
unglaublichen Geschichten machen dieses Buch zu etwa ganz besonderem. Ein wirklich schönes Geschenk.
Als kurzes Fazit bleibt : Unsere Erde ist so wunderschön !!! Es lohnt sich sie zu erhalten !
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am 8. Dezember 2012
Als ich einen Bericht über dieses Buch in einer Zeitschrift während des Wartens im Arztzimmer gelesen hatte, musste ich im Anschluss sofort dieses Buch erwerben. Den Kauf habe ich nicht bereut - ein Volltreffer. Die Tagebucheinträge von Sandra Hanke unterstreichen den fazinierenden Charakter dieses Buches. Der Leser scheint unmittelbar Zeuge der dokumentierten Reisen zu werden. Gefangen von den Bildern des Naturfotografen, Dieter Schonlau, versinkt man unweigerelich in die fazinerende Welt der Tropischen Regenwälder. Gefühlvoll und autenthisch transportieren die beiden Autoren ihre Anliegen. Fasziniert durch die Eindrücke aus diesem Buch zu einem einzigartigen aber stark gefährdeten Lebensraum wird sicherlich der ein oder andere Leser die Discount-Teak-Gartenmöbel in unserem aufgeräumten Deutschland mit anderen Augen sehen und meiden.
Ich blättere selbst nach mehrmaligen Lesen immer wieder gerne in diesem Buch, um mich aus dem eher nach Autoabgasen stinkenden November-Deutschland in den aufregenden Regenwald entführen zu lassen.
ACHTUNG - SUCHTGEFAHR!
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Dieter Schonlau und seine Frau Sandra Hanke sind 25 Jahre hindurch in die Regenwälder gereist. Dabei haben Sie sich in Borneo, Sumatra, Malaysia, Surinam und Bolivien aufgehalten.

Im vorliegenden Bildband von National Geographic lernt man eine Fülle traumhafter Fotos, die dieses Paar dort realisiert hat, kennen und kann im Rahmen kleiner Reiseberichte, Hintergründe über das, was man auf den Bilder sieht, in Erfahrung bringen. Der Schwerpunkt des Buches liegt jedoch eindeutig auf den Fotos, die alle eine kleine Geschichte erzählen, von dem was sich in den geheimnisvollen Traumwelten der Regenwälder ereignet.

Nach einem Vorwort von Rüdiger Nehberg, der hier über die Zerstörung dieses Paradieses durch Hunderte von Flugzeugen, unzähligen illegalen Landepisten, zigtausenden bewaffneten Goldsuchern schreibt, auch von Hochdruckwasserpumpen, die ganze Berge wegspülten und von 20 000 Yanomami, die keine Chance mehr hatten, dort zu leben und denen nur noch Flucht oder der Tod blieb, beginnt der farbintensive Bilderreigen.

Zunächst lernt man den Regenwald Borneos näher kennen. Diese Insel im indonesischen Archipel ist mit seinen rund 752 000 Quadratkilometern die drittgrößte Insel der Welt. Das Autorenteam reiste bislang siebenmal nach Borneo. Dabei baute jede Erfahrung auf die Erfahrungen der vorherigen auf. Sowohl die Landschaftsbilder als auch die Tierfotos sind einzigartig. Ein Zipfelkrötenfrosch, der doppelt so groß ist wie eine Handfläche, wirkt auf dem zweiseitigen Foto wie ein bedrohliches Riesenurtier im Wald. Man liest von Flugfröschen und kann ein solch niedliches Tier auf einer Ablichtung bewundern, Einblicke aber auch in das Wäldermeer nehmen und sich der Schönheit der Gottesanbeterin und des Laternenträgers erfreuen.

Dann lernt man die Primaten Borneos kennen. Orang-Utan bedeutet aus dem Malaiischen übertragen “Waldmensch“. Diese Tiere sind Nomaden. Auf sehr beeindruckenden Fotos blicken den Betrachter Orang Utans aber auch andere Primaten mehr oder weniger freundlich an..

Die Schönheit des Regenwaldes von Sumatra wird thematisiert und mit ihr die Schrecke, die mit ihren aufgeschreckten knallbunten Flügeln versucht, größer und bedrohlicher zu wirken als sie es tatsächlich ist.

Man wird über den Kampf um das Licht im Regenwald aufgeklärt. Hierbei halten sich nicht alle Pflanzen und Bäume an die Spielregeln. Lianen beispielsweise können mit wenig Energieeinsatz sehr erfolgreich sein. Spannend ist der Beitrag über Malaysia. Die letzten Waldbewohner, sind einige wenige Tausend Orang Aslis von einstmals 60 000 Menschen, die noch immer sehr rückständig leben. Die Bilder der Landschaft dort wirken sehr geheimnisvoll. Hier gibt es Grünaugengeckos und andere seltene Tiere. Hier auch ist die Heimat der Endemiten.

Surinam war auch ein Reiseziel der beiden und man ist erneut von den Bildern fasziniert. Schlangen und Vögel wie etwa der Guyana-Felsenhahn begeistern ebenso wie die Frösche bei der Siesta. Eine Schönheit der Nacht ist Waglers Baumotter. Diese Giftschlage soll blitzschnell zubeißen, wie man liest.

Zu Schluss hat man Gelegenheit sich mit den Regenwäldern in Bolivien zu befassen und dort die Fauna und die Flora zu bewundern, sowie sich einen Eindruck von dem Paradies in Guatemala zu verschaffen. Damit dieses Paradies auf Erden erhalten bleibt, müssen wir alle achtsam sein und dürfen der alles zerstörenden Gier nicht Vorschub leisten. Empfehlenswert.
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am 15. Oktober 2014
Wunderschönes, aufschlussreiches und animierendes Fotobuch. Als Hobbyfotograf und Natur-Tierliebhaber ein Stimulus für Reiseziele. Vor allem die persönlichen Erlebnisse und Eindrücke der Autoren frischen den Inhalt auf.
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am 21. Mai 2013
Für alle Fans des Regenwaldes! (Borneo, Sumatra, Vietnam, Kambodscha etc)

Die Bilder sind sehr schön illustriert und von sehr hoher Qualität. (Wie man sich das von National Geogr. gewohnt ist)
Dazu gibt es immer ein kleines Tagebuch der zwei ausflugslustigen Wanderer. Unterhaltsam geschrieben und macht "Lust auf mehr".
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am 7. November 2012
Im großen und ganzen schließe ich mich meinen Vorrednern an. Ein fanatisierendes Buch von den beiden Autoren. Man hat das Gefühl, dass man mit auf den Reisen ist und alles miterlebt. Ich beschreibe das Buch mit 4 Wörtern: Interessant - Spannend - Witzig - Traurig
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am 18. November 2012
Ein tolles Buch, super schöne Fotos, wir haben das Buch als Weihnachtsgeschenk gekauft und freuen uns über das Gesicht des glücklichen Empfängers.
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