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Australien, lange Zeit die Terra incognita, wurde vermutlich schon vor Jahrtausenden von den Melanesiern bereist. Stanislaus Fautré verleiht mit seinen Fotos dem Traum-Reiseziel vieler Reiselustigen ein Gesicht. Tupfenbilder und Felsmalereien der Aborigines stehen zu Beginn seines Australien-Bandes, gefolgt von Portraits der Kinder der Ureinwohner und Abbildungen traditioneller Aborigines-Zeremonien. Beeindruckend, wie frühe Felsmalereien bereits vor 4 000 Jahren das Körperinnere von Lebewesen abbildeten. Dass die Ureinwohner in ihrer Kunst Vergangenheit und Gegenwart verknüpfen, lassen ihre hier gezeigten Felszeichnungen erahnen. Indem die portraitierten Aborigines mit ihrem Namen benannt werden, erhalten Fautrés Fotos Authentizität.

Das Great Barrier Riff, Traumziel vieler Taucher und Naturliebhaber, wird aus unterschiedlichen Perspektiven gezeigt. Mangroven als pflanzliche Ufer-Befestigung an Flussmündungen und der australische Teebaum, der sich wechselnden Wasserständen in Sumpfgebieten anpassen kann, vertreten den Übergang von Land und Wasser. Schraubenbäume, Baumfarne und Baumriesen mit gewaltigen Brettwurzeln wirken wie von einem Fantasy-Autor für den Betrachter erdacht und stellen seine gewohnte Vorstellung von "Baum" infrage. Auf Bilder in satten Grüntönen folgen Fotos aus der Welt der Trucker und Farmer, aus dem Outback mit seinen Flying Doctors, Silhouetten multikultureller Metropolen und viktorianische Häuser im Zuckerbäckerstil. Fautré zeigt uns an Beispielen, welche spektakulären Landschaften (Murmeln des Teufels) und Tiere (Bartagame, Kragenechse, Wombat oder Quokka) den australischen Kontinent charakterisieren. Wassersportler am Bondi Beach vermitteln Lebensfreude und die Lust junger Australier, die eigenen Grenzen auszutesten. Australien zeigt in diesem Bildband zumeist sein frisches Sonntagsgesicht; dennoch reizen mich die abblätternden Farben des Titelbilds und die von Sand und Sturm abgeschliffenen Fundstücke (Seite 94/95) stärker als Fautrés Fotos von Traumstränden.

Stanislas Fautré bildet Australien in kräftigen Farben ab. Die Auswahl seiner meist formatfüllend abgedruckten Fotos zeigt ein vielfältiges, durchweg optimistisches Bild des Kontinents auf der Südhauptkugel, mögliche Probleme des Staates bleiben ausgespart.

Der Fotograf war zuvor Restaurator an der Bilbiothèque National in Paris und ist Quereinsteiger in seinen Beruf. Fautré hat mehrere Bildbände über Frankreich veröffentlicht und arbeitet u. a. für "Le Figaro" und "Geo".
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am 5. März 2012
Bei diesem, wieder einmal in Form und Inhalt hervorragend dargebrachten Bildband aus dem Hause National Geographics, sollte man sich als Leser gleich zu Beginn die Freude machen, die erste und die letzte der wunderbaren Fotografien von Stanislas Fautré als erstes zu betrachten. Die ungeheure Vielfalt der Natur Australiens kommt in diesen beiden Bildern bestens zur Geltung. Vom felsigen, wasserreichen Wald mitsamt eines 'Nachwüchslings' bis hin zur weltbekannten 'roten Erde', die, denkt man sich die Vegetation hinfort, marsähnlich sich vor den Augen des Betrachters öffnet reicht diese Vielfalt der Natur Australiens.

Und zwischen dieser Vielfalt öffnen die oft großformatig abgebildeten Fotografien den Weg in einen Kontinent hinein, der von paradiesischen Stränden über öde Wüsten, von modernster Architektur bis fast urtümlich wirkenden Ansiedlungen, von flachster Landschaft bis zu zerklüfteten Gebirgen und schroffen Klippen so gut wie alles zu bieten hat, was eine landschaftliche und Lebensvielfalt ausmacht.

Ergänzt durch knappe Texte, in denen auch auf die Geschichte des Kontinents eingegangen wird (als ehemalige britische Sträflingskolonie), bieten sich Horizonte, die einerseits wie direkt von der schottischen Küste übernommen wirken und andererseits, auch in Flora und Faune, einzigartige 'Fremdheiten' aufzeigen.

Ebenso versteht es Fautré, abwechslungsreich das pulsierende Leben in den Großstädten Australiens ebenso aufzunehmen wie die 'einsamen Ritter' des Outback mit ihren 'Road Trains'. Denen wiederum gegenübergestellt die gemütliche Safari auf Kamelen durch das Hinterland trottet. Moderne Cowboys zeigen sich im Helikopter, auf Motorrädern und durchaus noch zu Pferde. Und das in einem Lebensbereich der riesigen Entfernungen, der Ballungsräume und der unendlichen Weiten, die spürbar im Buch erkennbar werden. Felswüsten wie Mondlandschaften und Traumstädte. Eine Wüstenlandschaft 8tanamiswüste), welche nach einem Gewitterregen in aller Pracht (kurz) blüht.

Die Vielfalt, Weite, die Gegensätze, die Flora und Fauna des Landes und das Leben der Menschen darin, all dies hat Stanislaus Fautré in bester Weise, knapp, aber ausreichend erläutert, vor allem aber mit hochwertigen Fotografien zwischen die Deckel des Buches gefasst, dass es eine echte Entdeckungsreise darstellt.

Australien von allen Seiten und in hoher, fotografischer Qualität, besser geht es kaum, einen ganzen Kontinent mit all seinen reichhaltigen Facetten darzustellen. Sehr empfehlenswert, nicht nur für Leser mit ausgeprägtem Fernweh.
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am 15. Dezember 2014
Meine Tochter musste kürzlich in der 5. Klasse ein Referat über Ausstralien vorbereiten. Ich bin zufällig auf dieses Buch gestoßen und muss sagen, das war sein Geld wert. Meine Tochter nahm diesen Bildband mit in die Schule und die ganze Klasse blätterte nach dem Referat interessiert in diesem Buch. Sehr interessante und farbenfrohe Bilder. Es ist alles abgebildet, was man über Australien wissen sollte.
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am 6. Juli 2013
Ich habe es für den Kindergarten und die Australienwoche gekauft. Alle waren begeistert. Schönes Buch auch für die Kleinen. Bilder sind gut gewählt.
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