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am 7. Juli 2011
19 Millionen Jahre zurück reicht der Anfangspunkt, den Douglas Palmer im Buch für den Beginn der Evolution des Menschen setzt, der im letzten Kapitel des Buches mit einem Blick auf den aktuellen Klimawandel im Zyklus des Klimawandels seit fast 650.000 Jahren ausklingt. Obwohl es den Homo Sapiens selbst erst seit ca. 200.000 Jahren gibt.

Zwischen diesen beiden Polen der Zeit legt Palmer Seite für Seite in Text und interessantem Bildmaterial den Gang der Evolution im Blick auf den Homo Sapiens dar, wobei er zunächst in der Einleitung auf den 'Familienkreis' des modernen Menschen eingeht. Durch die Entschlüsselung des Genoms ist es in heutiger Zeit möglich, die Artverwandtschaften genauer festzustellen und auch evolutionär vollzogene Abspaltungen zu erfassen und zu datieren. So kann Palmer relativ genau einkreisen, wann sich Menschen von Schimpansen, Schimpansen von Gorillas und Gorillas von Orang-Utans abspalteten. Dieser erste 'Stammbaum' bildet den Auftakt zu einer Fülle von sachlichen Informationen, textlich und bildlich leicht verständlich aufbereitet und flüssig erzählt.

Zur Darstellung unterteilt Palmer sein Buch in zwei Teile. Teil I beschäftigt sich mit der Ahnengalerie des Menschen und beginnt mit Proconsul Africanus, und damit dem Übergang im Rahmen der Aufspaltung von Affen und Menschenaffen. Von dort an folgt Palmer minutiös den weiteren evolutionären Etappen der Affenwelt bis hin zum Paranthropus robustus und beschreibt sodann die weitere Aufspaltung zwischen Affenwelt und menschlichen Anfängen mit dem Homo habilis. Hierbei legt er alle wichtigen und wegweisenden fossilen Funde im Buch vor, beschreibt ihre Bedeutung und kommt so über den Homo floresiensis und den Homo neanderthalensis zum Homo sapiens.

Vielfache Abbildungen von fossilen Elementen, grafische Darstellung von Landkarten und Wanderwegen illustrieren die Texte hierbei ebenso, wie Landschaftsaufnahmen gerade von Gegenden, in denen sich im Verlauf hundertausender von Jahren wenig verändert hat. Mittels des Bildmaterials gelingt Palmer so ein anschaulicher Eindruck der inneren und äußeren Umstände der Evolution des Menschen.

Im zweiten Teil, überschrieben mit 'die Odyssee' des Menschen, legt Palmer den Schwerpunkt seiner Darstellung auf die Wanderbewegungen des Menschen, beginnend mit dem 'Überschreiten der Grenze Afrikas' und der weltweiten Ausbreitung bis in die heutigen Tage hinein. Eine Ausbreitung, die nicht nur räumlich stattfindet, sondern sich auch in der Entwicklung von Kulturen und sozialen Regelwerken niederschlägt, im Gebrauch von Werkzeug ebenso wie in der Urbanisierung der Natur. Sämtlich Elemente, die wiederum auf die Entwicklung und Anpassung des Menschen an veränderte Umwelt- und Lebenssituationen rückwirken (man bedenke nur die sich stetig steigernde Lebenserwartung, aber auch die klimatischen Bedingungen, die immer wieder eine erneute Anpassung nötig machten). Interessante Informationen finden sich vielfach, so u.a., dass Menschen schon zu Frühzeiten die Tendenz zur Ausbreitung in sich trugen. Schon vor mehr als einer Million Jahren lassen sich Spuren von Populationen in Spanien feststellen.

Alles in allem eine fundierte, populärwissenschaftliche Darstellung, die in Text und Bild einen informativen und guten Überblick über die 'Lebenslinie' des Menschen von Beginn an aufzeigt.
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TOP 500 REZENSENTam 11. Juni 2013
Der englischen Originalausgabe "Origins: Human Evolution Revealed" gäbe ich vier Sterne, der deutschen aber vor allem wegen des irreführenden Titels nur drei. Wohin die Menschheit geht, wird überhaupt nicht thematisiert. Dazu hätte man technische, kulturelle und klimatische Zukunftsprognosen heranziehen müssen.

Trotz der populärwissenschaftlichen Ausrichtung des Bandes, verwendet der Autor Douglas Palmer die in der Archäologie gebräuchlichen Einheiten "Ma" (megaannum) für Jahrmillion und BP="before present"="vor heute", wobei "heute" dort ja als der 1.1.1950 definiert ist. Da der Autor das nicht erklärt, tappen auch die Übersetzer im Dunkeln und haben auf den zahlreichen Landkarten mit den Fundstätten eine Legende plaziert, die immer wieder "BP=vor unserer Zeit (engl. before present)" erklärt. Damit suggerieren sie, daß der Autor die Bezeichnung AD="anno domini" oder BC="before Christ" vermeiden wollte. Auch auf eine Bibliographie hat der Autor leider verzichtet.

Beeindruckend sind die fotorealistischen Gesichtsrekonstruktionen der menschlichen Vorfahren von Australopithecus Africanus über homo ergaster bis zum homo heidelbergensis und neanderthalensis. Ausgerechnet der homo sapiens sieht aber aus wie eine Wachsfigur. Die Fotos von Fossilien und Werkzeugen sind ansonsten erstklassig, die Tierzeichnungen dagegen wirken durchwegs etwas unbeholfen. Übrigens schreibt der Autor die Evolutionstheorie korrekterweise Charles Darwin und Alfred Russell Wallace zu und führt auch an, daß schon im 17. Jahrhundert der Londoner Arzt Edward Tyson anhand eines in Gefangenschaft gestorbenen Schimpansen nachwies, daß 48 anatomische Merkmale mit denen beim Menschen übereinstimmten. Die Vorstellung der menschlichen Vorfahren ist übrigens viel besser gelungen als die von Richard Dawkins in dem entsprechenden Abschnitt seines illustrierten Naturkundebuches Der Zauber der Wirklichkeit: Die faszinierende Wahrheit hinter den Rätseln der Natur.

Gegen Ende des Buches hat man den Eindruck, daß dem Autor etwas die Luft und das Bildmaterial ausgeht. Im Kapitel über Australien beschreibt er auf S. 206 ein vollständig erhaltenes Skelett, aber statt ein Foto zu zeigen, macht er den Leser nur noch neugieriger, indem er im Fettdruck über das Gebiß ausführt, daß die hohe gesellschaftliche Stellung an einigen gezogenen Zähnen erkennbar wäre. Und ganz am Schluß wird das Thema des Klimawandels wie eine Pflichtübung gerade einmal auf zwei Seiten abgehandelt.
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am 31. Mai 2016
Ich finde dieses Buch sehr praktisch, weil es die menschliche Evolution gut wiedergibt und erklärt. Auch für mein Biologie-Referat konnte ich nützliche Informationen hieraus ziehen. Das Buch ist seinen Preis auf jeden Fall wert!
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am 19. Juli 2015
Nein, wir stammen nicht vom Affen ab und die Evolution ist ein modernes Märchen, welches sich Atheisten als Gutenacht-Geschichte erzählen, um sich gegenseitig zu besänftigen und um sich Gottes Existenz nicht stellen zu müssen. Wo wurde im Labor jemals etwas anderes als ein Bakterium gezüchtet? Wo wurde jemals beobachtet, wie aus einem Molekül komplexe Makroorganismen enstanden sind? Nirgendwo. Alle angeblichen Beweise sind lediglich Spiegelfechterei, um Nichtwissende hinters Licht zu führen. DNA ist der Beweis für einen Programmierer sprich Schöpfer. Nur Evolutionisten können ein Geschöpf wie den Menschen sehen und ihn als Zufallsprodukt abtun.
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