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am 22. Mai 2016
Ich bin den Jakobsweg 2016 gut 800km weit, beginnend von Puente la Reina über Muxia nach Fisterra mit diesem Reiseführer gegangen und ich kann ihn sehr empfehlen!

Sehr praktisch ist die Auflistung aller Ortschaften entlang des Weges auf den ersten Seiten mit der dahinter angegebenen Distanz in km nach Santiago. So kann man sich schnell die Entfernung zwischen zwei Städten berechnen.
Ein in meinen Augen klarer Vorteil zum Konkurrenten, dem Rother-Reiseführer, ist, dass man keine vorgegebenen Etappen hat.
Jede Entfernung zwischen zwei Städten ist in km angegeben (nicht in Geh-Dauer) und über sämtliche Herbergen sind Informationen enthalten (Internet, Waschmaschine, Trockner vorhanden? Falls ja inkl. Preisangabe , Anzahl der Schlalplätze, Bettenanzahl pro Schlafsaal, Bewertung und Preis des Essens, Flair und Konzept der Unterkunft, etc., etc). So kann man seine Tagesdistanzen individuell planen.
Auch die Wegbeschreibungen sind sehr gut!
Ausnahmslos waren die Herbergen wie beschrieben und ich wurde von anderen Pilgern unterwegs oft angesprochen, ob ich für sie im Buch nachschauen kann, welche Herberge in der nächsten Ortschaft die beste sei.

Es ist empfehlenswert, die Abschnitte über die Ortschaften, die man durchquert, komplett durchzulesen. Denn oft findet sich eine Information wie:
"Achtung, von hier bis Stadt xy gibt es keine Geldautomaten mehr", usw.
Für größere Städte ist jeweils eine Karte enthalten sowie Informationen über die Sehenswürdigkeiten (Öffnungszeiten, Geschichte, Eintrittspreise)

Auch die Strecke von Santiago nach Fisterra ist gewohnt gut beschrieben, so dass man hierfür keine Extra-Lektüre braucht. Falls man allerdings über Muxia nach Fisterra geht, wie ich es gemacht habe, findet sich hierzu im Buch nichts. Es wird allerdings ein Download dazu angeboten (den kann ich nicht bewerten, da ich mir die Infos anderweitig geholt habe).

Lediglich weitere Informationen über Supermärkte habe ich vermisst.
Nicht gefallen hat mir der Abschnitt am Anfang über die Compostella, also die "Urkunde", die sich der Pilger am Schluss abholen kann.
Hier schreibt der Autor meiner Meinung nach unverhätnismäßig schlecht über die Vergabe und Geschichte der Compostella.
Dieser Abschnitt mag dazu geeignet sein, dem einen oder anderen die Freude an seiner Urkunde zu nehmen.

Diese beiden negativen Punkte trüben das Gesamtbild zwar etwas, aber:
-der Abschnitt über die Compostella ändert nichts an den zahlreichen guten Hinweisen des Buches
-Auch ohne Informationen über Supermärkte bin ich nicht verhungert. Es wäre zwar hilfreich, aber es wäre unverhältnismäßig, hierfür einen ganzen Stern abzuziehen. Daher

5 Sterne und Kaufempfehlung
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 9. Juni 2016
Dieser Reiseführer ist fast schon das Erkennungszeichen der deutschsprachigen Pilger untereinander auf dem Camino Francés, neben den Deuter-Rucksäcken und den Falke-Socken. Kaum jemand auf dem Jakobsweg hatte einen anderen deutschsprachigen Reiseführer.

Der Detailgrad ist sehr hoch, man kann sich die Etappen sehr variabel zusammenstellen, und das Buch ist sehr handlich und robust, hatte es den ganzen Weg in der Hosentasche. Sehr praktisch sind auch die beiden Griffmarken, damit man immer schnell nachschauen kann, woher man heute kommt und wohin man heute geht.

Als einzigen Nachteil empfinde ich, dass der Autor teilweise voreingenommen und überkritisch ist, ohne Rücksicht darauf, dass das möglicherweise die Existenzen der betroffenen Herbergs-Betreiber gefährden könnte. Auch mit den Albergues, von denen in diesem Buch abgeraten wurde, war ich immer zufrieden. Auch die "schöneren" Weg-Alternativen zum offiziellen Camino werden dem Leser für meinen Geschmack etwas zu nachdrücklich ans Herz gelegt.

Trotzdem ist dieser Reiseführer *das* deutschsprachige Standardwerk für den Camino Francés schlechthin. Ein besseres gibt es wahrscheinlich nicht, weshalb ich dieses Buch definitiv empfehlen würde.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. Februar 2015
der Klassiker unter den Jakobswegreiseführern. Hat uns ganz gute Dienste geleistet, Km-Angaben stimmer weitgehend, kurze Hintergrundinformationen werden gegeben und es sind viele Herbergen aufgeführt.

Ohne ihn schlecht reden zu wollen, hier die Schwächen, die uns bei unserer Pilgerreise aufgefallen sind:

- Herbergsbeschreibungen könnten bei dieser neuen Auflage etwas aktueller sein. (Preise, Ausstattung)
- Etwas schade fanden wir, dass im Buch viele Ortsnamen nicht auftauchen, so dass man sich bei der Orientierung teilweise etwas schwer tut. (Wir hätten keine ausführlich Beschreibung erwartet, aber ein kurze Nennung aller Orte mit Ortsschildern, die man passiert, hätte einen besseren Überblick gegeben.)

- Wir waren mit Kind und Jogger unterwegs. Daher wäre für uns eine etwas aussagekräftigere Wegbeschreibung/Charakterisierung evtl. nützlich gewesen. Aussagen über Zustand des Weges und vor allem Steigungen sind manchmal missverständlich (teilweise sogar falsch) beschrieben. Dies sollten Leute mit Kinderwagen oder Radfahrer bedenken, die trotz "Fahrzeug" viel auf dem Fußweg bleiben wollen.

- Kurz vor Sarria gibt es zwei Wegalternativen. Eine Interessante führt über Samos. Hier ist die Wegbeschreibung leider unbrauchbar/falsch.

Wir würden ihn trotz Schwächen (und Mängel an besseren Alternativen) wieder kaufen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 5. Februar 2017
Neueste Auflage Nr. 20: Auf Seite 62 stimmen die Kilometerangaben nicht: erste Klammer muss 0,6 & zweite Klammer 3,4 & dritte Klammer 3,9 km sein. Ansonsten wie gewohnt: Gute Karten, Wegbeschreibung ohne feste Etappen, ausreichendes Höhenprofil. Ich habe zur Gewichtsreduktion unnütze Seiten rausgerissen bzw mit weißem Papier überklebt. So hab ich ein paar Notizseiten geschaffen.
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am 30. Mai 2018
Wirklich bewerten kann ich das Buch erst, wenn ich diesen Herbst den Camino gehe. Aber die Qualität des Buches erscheint mir sehr robust und es ist auch sehr übersichtlich und gut zu lesen. Bin sehr froh, daß es sowas gibt, und ich denke, daß mir der Weg dadurch leichter fällt und es mir die Unsicherheit, was auf mich zukommt, nehmen wird.
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am 4. Juli 2014
Auf meiner diesjährigen Reise auf dem Camino Francés hat sich der Reiseführer von Raimund Joos als treuer Helfer erwiesen. Der Weg ist sehr gut beschrieben, auch die sich ergebenden Wegalternativen sind verständlich dargestellt. Dadurch, dass man auf dem Weg auch Pilger getroffen hat, die den Reiseführer von Rother dabei hatten, kann man nachvollziehen, wenn es Stimmen gibt, die behaupten, dass die Kartendarstellung dort besser dargestellt wird. Dennoch empfand ich die Informationen, die im Outdoor hinterlegt sind als ausreichend.

Hervorragend sind die Herbergen beschrieben und letztlich kommt es auf dem Jakobsweg genau darauf an. Der Weg dort ist im Grunde so gut ausgeschildert, dass man auch ohne Reiseführer immer den Weg findet, aber in puncto Herbergsbeschreibung ist der Outdoorreiseführer unverzichtbar. Die Beschreibungen passten immer zu 100%, so konnte man sich immer schon am Beginn der Etappenplanung auf die Ankunft in der Herberge freuen.

Kulturelle und geschichtle Hintergrundinformationen kommen ebenfalls nicht zu kurz und für die grösseren Städte entlang des Weges gibt es immer noch extra Stadtpläne, die einem die Orientierung im Ort erleichtern.

Ich würde den Outdoor-Reiseführer nochmals mitnehmen.
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am 3. Januar 2018
sehr gutes Buch was täglich in meinen Händen war. Es ist sehr übersichtlich gestaltet und auch die Herbergen waren ziemlich aktuell und durch das Buch gut beschrieben und auch dadurch gut zu finden .
Die Entfernungen waren zu den einzelnen Etappen km angeführt, so dass ich immer einschätzen konnte ob ich das Stück Weg noch gehe oder nicht. Das Buch war auch nicht zu schwer und jedes Gramm Wert es mit sich zu tragen.
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am 21. Februar 2017
Unbedingt empfehlenswert für die Reise.
Mal am Jakobsweg angekommen, merkt man auch, dass so gut wie alle deutschsprachigen Pilger sich auf dieses Buch verlassen. Und zwar begründet! Super Beschreibungen, Tagesetappen super damit planbar. Nette Erfahrungen und Tipps!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 16. Dezember 2016
Aufgrund einiger Bewertungen habe ich mich für diesen Reiseführer für meinen Camino entschieden. Mir gefällt die Aufmachung sehr gut, da sie freundlich gestaltet, bilderreich (man freut sich immer, wenn man das Foto in der Realität wiedererkennt :) ), informativ und vor allem übersichtlich ist. Positiv ist auch, dass man sich die neuesten Updates im Internet herunterladen kann, falls sich bis zum Startpunkt der Reise noch etwas geändert hat. Ab und zu fand ich die Kilometerangaben leicht verwirrend (die differenzieren sich auch von Reiseführer zu Reiseführer) und in seltenen Fällen wurde der Weg im Buch nicht beschrieben, aber auch auf dem Camino gab es keine Wegweiser: Aber dafür setzt man dann ja seinen gesunden Menschenverstand ein und da es so viele Leute gibt, die dort unterwegs sind, kann man sich fast nicht verirren. Und wenn, dann gibt es sicher freundliche Spanier, die dich in ein Taxi setzen und zurückfahren lassen. Der Umschlag hat auch einiges ausgehalten: Regen und tägliches Benutzen über sechs Wochen hinweg. Ich bin also sehr zufrieden gewesen und empfehle den Outdoor gerne weiter.
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am 17. September 2014
Hatte diesen Reiseführer -wie sollte es anders sein- auf dem Jakobsweg dabei. Mir haben vor allem die Bewertungen der Herbergen enorm geholfen. Ich bin hier nie enttäuscht worden, da die Herbergen eigentlich immer exakt so wie beschrieben waren. Das war eine sehr Große Hilfe. Hatte das Buch eigentlich täglich im Einsatz.

Was könnte man besser machen? Ich hätte mir ein paar mehr Empfehlungen für Restaurants u.ä. gewünscht, damit man als Pilger weis wo man abends gut essen kann (nur in den größeren Städten wie z.B. Leon sind mehrere Restaurants gelistet - hätte mir aber auch in den kleineren Städten ein, zwei Empfehlungen mehr gewünscht). Weiterhin wären ein paar mehr Karten nützlich gewesen. Oft gibt es nur Wegbeschreibungen a la biege an x rechts ab, gehe 100 meter und dann wieder 50 m rechts. Das hat oft dazu geführt das ich das gewünschte Ziel sehr lange gesucht habe.

Es gibt leider auch nur wenig Angaben über Geländebeschaffenheit und geschätzeter Dauer einer Etappe. Ich habe das in einigen anderen Reiseführern gesehen und fand das extrem nützlich.

Was auch noch -gerade für Neu-Pilger- nützlich gewesen wäre (meiner Ansicht nach) wäre ein Kapitel, wie man so einen Pilger Tag plant, also wann aufstehen, wäsche waschen, Pausen machen, Füße entlasten, Blasenbehandlung, Etappenplanung usw. Also das Wissen das man sich sonst "on the road" aneignet.

Ansonsten kann ich den Reiseführer für alle Piler empfehlen da die Herbergenempfehlungen wirklich sehr gut sind und man für eine vernünftige Tagesplanung unbedingt ein Buch mit Kilometerangaben braucht.
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