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am 25. September 2007
Dieses Buch ist ein "Muss" für all jene, die sich für die Native Americans interessieren und nicht die Möglichkeit haben, sich vor Ort von dem Elend und den größtenteils unmenschlichen Zuständen auf den Reservationen zu überzeugen,wo die einst stolzen Indianervölker Nordamerikas entmündigt und seitens des Staates ruhiggestellt vor sich hin vegetieren.
Das Buch macht deutlich, dass die Lakota das Trauma des Völkermordes, den die Weißen einst an ihrem und vielen anderen Indianervölkern begingen, bis heute nicht überwunden haben. Dem interessierten Besucher einer Lakota Reservation drängt sich angesichts der Lebens-und Gesundheitsbedingen unwillkürlich der Gedanke auf, dass der Genozid bis heute weiter geht.
Ich habe es mit eigenen Augen gesehen und kann bestätigen, dass die Autorin die ungeschminkte Wahrheit über die erbärmlichen Zustände auf den Lakota Reservationen schreibt, dass sie nichts dramatisiert und nichts beschönigt. Mit viel Liebe zu den Lakota, dem nötigen Sachverstand und einem Schuss Humor, schreibt sie über den täglichen Überlebenskampf eines Indianervolkes, von dem wir Europäer noch sehr viel lernen könnten, denn noch immer gibt es junge wie alte Lakota, die das Vermächtnis ihrer großen Führer wie Sitting Bull und Crazy Horse im Herzen tragen und die wie diese "edlen Krieger" in ihrem Denken und Handeln der weißen Zivilisation samt ihrem verlogenen Christentum weit voraus sind.
Es ist nicht nur das oft unbeschreibliche Elend, das sich für immer in unser Gedächtnis brennt, es ist auch, wie die Autorin richtig schreibt, die atemberaubende Weite der Prärie, die unberechenbare Natur und die tiefe Spiritualität der Indianer, die unsere europäische Seele so tief berührt,dass viele nach einer Reise ins Indianerland nicht mehr die selben sind wie zuvor.
Plötzlich erscheint einem das Leben in der westlich weißen Welt wie ein selbstzerstörerischer Kampf, in dem die edlen Werte der Menschheit der Gier nach materiellem Besitz geopfert werden und jene Spiritualität, die mit tiefer Demut vor der Natur einhergeht,längst von unserem Streben nach maximalem Profit besiegt worden ist.
Was bleibt sind Menschen mit leeren Seelen, die wie verirrte Kinder nach dem Sinn des Lebens suchen und sich dabei nur all zu oft auf unheilvolle Wege begeben.
Angesichts unserer allgemeinen Suche nach verlorenen Werten und dem eigentlichen Sinn des Lebens, sollte man dieses Buch jedem, vorallem unseren Jugendlichen empfehlen.
Darüberhinaus empfehle ich allen Eltern, ihre Kinder an die Indianerbücher von Lieselotte Welskopf-Henrich heranzuführen, weil die Romane dieser großen Erzählerin, allen voran die Pentologie "Die Söhne der Großen Bärin" für Kinder und Jugendliche nicht nur spannende Unterhaltung bieten sondern auch eine positive Vorbildwirkung vermitteln.
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am 16. Mai 2008
In diesem Buch wird die heutige Lebenssituation der Lakota (Sioux) Indianer in ihrem Reservat, in diesem Fall den Cheyenne River Reservation, dargestellt. Verschiedene Personen unterschiedlicher Altersgruppen, welche auf dem Reservat leben schildern eindrucksvoll ihre bisherigen Erfahrungen. So wird auch hier deutlich das die Lakota auch heute noch mit Armut, Alkoholismus, Drogen, Arbeitslosigkeit und Rassismus zu kämpfen haben. Allerdings möchte die Autorin nicht nur auf diese Zustände aufmerksam machen und aufrütteln. Sie beschreibt auch sehr intensiv mit welcher Warmherzigkeit die Menschen dort trotz allem "den Weißen" begegnen. Wie sie versuchen aus ihrer Situation das Beste zu machen und vor allem wie sie trotz alledem ihren Stolz nicht verloren haben. Ebenso ist ein Zeichen des Aufbruchs bzw der Hoffnung zu spüren. Man besinnt sich wieder auf die alten Traditionen und versucht diese auch an die nachfolgenden Generationen zu vermitteln. Was aber nicht bedeutet daß das Moderne völlig verurteilt wird. Der Autorin ist es hervorragend gelungen den Leser zu begeistern - man fühlt sich als wäre man selbst mitten im Geschehen. Kurzum ein wirklich gelungenes Buch, welches 1. sehr gefühlvoll die Lakota darstellt und 2. daß ach so "liberale" Amerika in einem etwas anderem Licht darstellt.
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am 11. Januar 2011
Ein großartiges Buch über ein leider doch recht trauriges Thema: die schlechte Situation der Native Americans in den Vereinigten Staaten. Die Autoren hat als Freiwillige mit Jugendlichen und Kindern in der Cheyenne River Reservation der Lakota in South Dakota gearbeitet. Unverblümt und realistisch beschreibt sie in ihrem Buch die Probleme dort: übermäßiger Alkoholkonsum, verwahrloste Kinder und immer wieder die Suche nach der Identität. Viele Lakota stehen zwischen den eigenen Traditionen und denen des "weißen" Nordamerikas. Neben negativen und traurigen Erfahrungen, schildert die Autorin aber auch die positiven Seiten. Die Freundlichkeit der Menschen, die Naturverbundenheit und ihre eigenen Erfahrungen mit indianischen Traditionen (z.B. Besuch einer Schwitzhütte). Außerdem gibt die Autorin mehrere Interviews wieder, die sie mit Bewohnern der Reservation geführt hat. Und so sieht man als Leser das Leben dort nicht nur durch die Augen der Autorin, die ja dort auch "nur" einen vergleichsweise kleinen Teil ihres Lebens verbracht hat, sondern direkt von den Menschen, die ihr Leben dort komplett verbringen. Absolut empfehlenswert. Ich habe selbst zwei Jahre im Nachbarstaat Wyoming gelebt und auch South Dakota viel bereist, aber bei der Lektüre von Lakota Stories konnte ich noch extrem viel über das indianische Leben lernen.
Unterwegs im großen Nichts: Die Prärie von North Dakota bis Texas
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am 28. Februar 2013
Ich habe schon einige Dinge über die Lebenssituation der Indianer in den USA gehört, aber als ich das Buch gelesen habe, fehlten mir fasst die Worte, wie die einstigen Ureinwohner Nordamerikas von ihrem Land verdrängt wurden und nun in den Reservationen um das tägliche Überleben kämpfen. Ein trauriges, aber sehr interssantes Buch.
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am 29. September 2013
Lakota Stories ist eine tolle Geschichte einer Weißen die einen den Lesern einen Einblick in das Leben der Lakota verschafft. Wenn man überlegt ist es echt traurig, dass die Indianer ihre Bräuche und ihre Lebensweise aufgeben mussten.
Mir gefällt dieses Buch sehr und ich würde es jedem empfehlen der sich für die Indianer interessiert.
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am 4. April 2016
War schon ein paar mal in den hier beschriebenen Reservationen unterwegs.
Man glaubt es kaum, es existiert eine 3 te Welt inmitten von Amerika und
keinem interresiert es, am wenigsten den Amerikanern selber !
Buch ist flott und mit einer Prise Humor versehen was mir persönlich sehr
gut gefällt !
Alltagssituationen die nur Menschen mit bekommen die auch den Mut haben
sich diese Herausforderung persönlich zu stellen ! Hut ab, wie gesagt hätte ich
auch gerne gemacht. Buch ist absolut zu entfehlen für Realisten, Träumer,
Möchtegernindianern, Esoteriker und Karl May Liebhaber - Finger weg !!!!!
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am 11. November 2015
Realität pur.Ob es ein Happyend gibt bleibt offen.
Nicht für Träumer geeignet, die das Klischee der tapferen Indianer" suchen. Round about. Sehr gut platziert. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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am 30. Juni 2016
Habe das Buch verschenkt und es ist sehr gut angekommen. Mal eine andere Sichtweise hat der Leserin sehr gefallen! Empfehlenswert!
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