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Kundenrezensionen

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am 2. Februar 2013
Interessant für Leser, die schon etwas von Theologie verstehen und
die interdisziplinären wissenschaftlichen Methoden schätzen.
Der Verfassen macht auf ehrliche Weise den Versuch, Jesu Motivation auf modernes Wissen
zu stellen. Die Menschlichkeit Jesu tritt in Vordergrund. Die Schuldigen am Tod Jesu sind nicht
mehr die Juden, Pilatus kann seine Hände nicht in Unschuld waschen.
Ein Kapitel gefällt mir ganz besonders, da muss ich nochmal nachsehen und dies mitteilen.
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am 27. August 2015
Diese, in schönem Deutsch geschriebene, Wiedererzählung der Passionsgeschichte aus der psychoanalytisch auseinandergesetzten Perspektive der Schlüsselbeteiligten, gestattete mir in wesentlich größerem Ausmaß als vorher zu verstehen, aus welcher Situation der jeweiligen inneren Not heraus diese Menschen gehandelt haben, und warum. Darüber hinaus sogar in gewissem Umfang, warum dieses Verstehen vorher so nicht da war - dies letztere ist natürlich auch deswegen besonders interessant, weil neben der problematischen Papierlage (Neues Testament) auch mir meine eigenen inneren Begrenzungen an Verständnisfähigkeit vorgeführt wurden. Es stellt auch plausibel dar, warum dies Geschehen solche Auswirkungen in der Menschheitsgeschichte nach sich gezogen hat; der Autor konstatiert etwa die unveränderte (und vielleicht uneinlösbare) "Grundschuld" der Menschheit, an die es rührt.
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am 29. Oktober 2015
Der Autor rekonstruiert aus dem Neuen Testament zwei Traumata: das Trauma der Jünger, die erleben müssen, wie ihr Herr gekreuzigt wird und das Trauma, das zuvor Jesus bei Johannes dem Täufer widerfährt. Spuren beider Traumata werden mit psychoanalytischem Scharfsinn aufgespürt und lassen die Tragödie des Menschen Jesus erahnen. Wird die später erfolgte Überhöhung der Person Jesu rückgängig gemacht, so spricht Jesus in Gleichnissen, die verständlicher werden und er spricht auch über sich selbst. Vielleicht wird das kleine Büchlein zu einem Eckstein in der Debatte um die eigentlichen Inhalte des Neuen Testaments. 'Mir selbst habe ich das geschrieben' (mihi ipsi scripsi) steht ganz am Anfang des Buches. Man kann sicher sein, dass das Buch die Frucht des Nachempfindens vieler Jahre ist.
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am 15. Januar 2010
Der Verf. hat sich auf 150 S. die Psychoanalyse des Neuen Testaments zur Aufgabe gemacht - ein hohes Ziel, an der er als Philosophieprofessor wohl nur hatte scheitern können. Seine Thesen: die Jünger und Jüngerinnen Jesu haben dessen Auferstehung halluziniert, weil sie durch den Kreuzestod Jesu traumatisiert waren und sich wegen ihrer Feigheit schuldig fühlten. Die gleiche Begründung findet der Verf. auch für das Wirken Jesu: dieser sei zunächst Lieblingsjünger des Johannes des Täufers gewesen, dann aber von ihm in die Wüste verstoßen worden (warum bleibt offen). Derart traumatisiert habe Jesus das Kommen des Reiches Gottes ersehnt und es in seinem Auftreten zu beschwören versucht, um dadurch entsühnt zu werden. Seine Kindlichkeit sei "eine durch keine äußere Realität zu löschende Glut" gewesen (144).
So originell diese Thesen klingen mögen, so wenig plausibel kann der Verf. sie begründen. Denn sein psychoanalytisches Wissen erstreckt sich auf die Kenntnis latenter Trauminhalte und auf den Mechanismus der Umkehrung, den er ausschließ-lich anwendet. Entsprechend werden die von ihm entdeckten "versprengten und verdrehten Versatzstücke" in den Evangelien dadurch plausibel, dass er sie "nur umgekehrt" liest (149). Wenn er sich auf Freud beruft (zitiert nur nach der Studienausgabe), dann mit Herablassung: Freud habe die Reichweite seiner "tiefsten Einsicht" (in den Primärvorgang) "gründlich unterschätzt" (23 f.). Leider zeichnet sich das Buch auch sonst durch überhebliche Äußerungen und abwertende Unterstellungen aus, so z. B. über Paulus: "Genau das war für den Zeloten Paulus die krumme Tour: ein Privileg nehmen, ohne das Äquivalent dafür zu geben" (54, vgl. auch 65, 70, 86, 95, 115, 128, 136). Das theologische Wissen des Autors zeigt sich in seinen wenigen veralteten Zitaten, die von den Hinweisen auf eigene Werke zahlenmäßig übertroffen werden.
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am 20. September 2009
Zunächst fand ich den Titel attraktiv. Doch nach ein paar Seiten merkte ich, dass hier einer mit "Schablone brutal" operiert: Jesu Traum sei ein T r a u m a, das darin bestehe, das Jesus angeblich von Johannes in die Wüste geschickt worden sei(Sündenbock statt Lamm Gottes). Alles weitere, was Jesus sagte und tat, habe im Dienste der Verarbeitung dieses Traumas gestanden, die Gleichnisse insbesondere, aber auch das Vaterunser. Der Vater im "Gebet des Herrn" sei gar nicht Gott, sondern "Vater Johannes", dem Jesus seine Schuld (an ihm, weil er Jesus vertrieben habe, der ohnehin unehelicher Sohn der Maria gewesen sei) vergebe. Exegetisch auf dem Stand von Käsemann - (also vor fast 50 Jahren!)- muss diese Jesus-Deutung "voll in die Hose" gehen. Leider kann ich solch ein Buch für meines über Gott, an dem ich gerade arbeite, in keiner Weise brauchen, weil es einfach nur schlau verpackter "Stuss" ist. Holger W.H. Fischer
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am 3. Mai 2011
So groß wie der Buchtitel des renommierten Autors ist auch die Enttäuschung bereits nach wenigen Seiten. Das Objekt der Psychoanalyse ist weniger das Neue Testament selber denn seine imaginierten Protagonisten, über die der Autor alle paar Seiten selber schreibt, dass man eigentlich nichts über sie wisse. Da hat er recht, und wäre er doch dabei geblieben!
Offensichtlich ist dem Autor der Stand der historisch-kritischen Exegese nicht geläufig. Daraus erwächst der Grundmangel das Werks: Dem Genre nach ist die Bibel eben kein historisches Werk, genauso wenig wie ein biologisches oder geographisches, sondern ein theologisches. Versucht man, die erprobten und bewährten Werkzeuge der Psychoanalyse darauf anzuwenden, kommt ein so verzerrtes Ergebnis heraus als wolle ein Physiker anhand der Luftschwingungen eine Beethovensymphonie erklären.
Immerhin kann ein guter Physiker dabei unterhaltsame Kenntnisse in Akustik vermitteln. Türcke schafft dies mit einem grundlegenden Überblick über die Methode der Psychoanalyse im Allgemeinen und der Traumdeutung im Besonderen, die Lust auf mehr macht. Nur bitte zukünftig an einem anderen Werkstück!
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am 14. Dezember 2009
Christoph Türcke gelingt - wieder einmal - ein Meisterstück. Gut verständlich legt er den Finger in die Wunden liebgewordener, neutestamentlicher Traditionen und analysiert die Theologie des Neuen Testaments konsequent von den Ängsten und Traumata der Hauptakteure her: Jüngerkreis, Paulus und schließlich der "historische Jesus" selbst.
Die Grundfrage ist so einleuchtend wie dringlich: Wie konnte das Trauma des Karfreitages so umgedeutet werden, dass aus einer Katastrophe im Handumdrehen eine beispiellose Erfolgsstory erwuchs? Der Trick der christlichen Religion, die Katastrophe in eine Erlösungstat umzudeuten, wird dabei weder hämisch, noch im Gestus der geistigen Überlegenheit herausgearbeitet.
Denn dieser christliche Trick war die einzige Möglichkeit, den Schock der verhinderten Erlösung einigermaßen erträglich zu machen und den gleich-gültigen Gang der seitherigen Weltgeschichte noch irgend zu deuten.
Türcke verabschiedet nicht den Gedanken der Erlösung. Er nimmt ihn nur buchstäblich ernst. Wo die christliche Religion Erlösung bloß vorgaukelt, weist Türcke auf die Gestehungskosten hin. Denn zugleich ist das Christentum - verblüffenderweise - in seinem Glutkern Platzhalter der Erlösung in einer noch unerlösten Welt.
Zwischen anbiederndem Bekehrungseifer und modischem Atheismus bleibt Christoph Türcke konsequenter Dialektiker. In der Theologie ist er damit ein einsamer, aber unersetzlicher Rufer in der Wüste.
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am 22. Januar 2012
Dieses Buch ist der Versuch, die christliche Wahrheit zu enthaupten und in den Bereich der parapsychologischen "Wissenschaft" zu transportieren. Ein Suchender findet hier weder eine wirkliche Psychoanlyse von "Jesu Traum", sofern das überhaupt möglich ist, noch Führung, noch Auferbauung, sondern vielmehr Irreführung. Wer gläubiger Christ ist, sollte dieses Buch unbedingt meiden. Man fragt sich: welches Ziel verfolgt der Autor? Will er Gottes Sohn in den Trend der Zeit integrieren, eine der vielen Möglichkeiten der Selbstfindung?
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