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Kundenrezensionen

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am 10. Januar 2014
Ein sehr interessantes, lehrreiches und fesselndes Buch. Konnte mich nur schwer davon losreißen. Merles Leben ist wunderbar beschrieben und man hat das Gefühl als wäre man unmittelbar an seinem Leben beteiligt, ein Traum von einem Buch. Leider konnte ich die letzten Seiten nicht zu Ende lesen, da Merles Abschied zu traurig und ergreifend ist. Vielleicht schaffe ich es wenn ich ein wenig Abstand von Merle bekommen habe. Ich habe selbst drei Hunde und Merle ist für mich visuell der vierte Hund geworden.
Kann ich nur jeden Hundehalter bestens empfehlen.
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am 1. Juli 2013
ted schreibt sehr schön und flüssig. ich habe das buch schnell durch gehabt und war zum schluss sehr traurig als es zu ende war.
ich musste oft lächeln und auch weinen bei seinen sehr schönen schilderungen. ich war dort.
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am 18. Januar 2013
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Es ist faszinierend, wie es auch in der Tierwelt außergewöhnliche Charaktere gibt, die uns Menschen geradezu zum Lehrer gereichen können. Es bedarf hierzu natürlich eines Umfeldes, eines menschlichen Partners, der dem auch gerecht werden kann. In unserem "normalen" Leben können wir leider äußerst selten eine solche Freiheit, die man jedem Hund wünschen möchte, bieten.
Ted Karasote hat sich vollkommen auf Merle eingelassen und von der Jagd mal abgesehen, von der ich keine Freundin bin, hat er Merle so ein wunderbares, erfülltes Hundeleben ermöglicht. Wunderbar und auf jeden Fall empfehlens- und lesenswert.
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TOP 500 REZENSENTam 6. August 2011
Eine wahre Geschichte - die Geschichte von Ted Kerasote aus Jackson Hole, Wyoming, und seinem Hund Merle. Die Beiden 'fanden' sich als Ted mit Freunden auf einem Ausflug war. Der große goldfarbene Hund tauchte einfach so im Scheinwerferlicht auf. Bei der Wildwasser-Bootstour, beim Wandern war er fortan ihr Begleiter. Ein aufgeweckter, ungestümer Jungspund. Ted hingegen war bereits 41 Jahre alt und sowieso auf der Suche nach einem vierbeinigen Gefährten. Der Beginn einer außergewöhnlichen Partnerschaft.

Ted Kerasote erzählt auf sehr humorvolle Art und Weise aus dem gemeinsamen Leben. Insbesondere schildert er sehr amüsant die 'Unterhaltungen' zwischen Hund und Besitzer. Die beiden waren innerhalb kürzester Zeit ein Dreamteam, welches sich perfekt über Blicke und Gesten austauschen konnte. Natürlich hat Ted Kerasote dabei Wert auf eine gute Grundausbildung gelegt, schließlich sollte Merle gesellschaftsfähig sein. Herkömmliches Gehorsamkeitstraining war jedoch nicht seine Sache. Kerasotes Methode basiert auf der Annahme, dass Hunde allein durch Zuhören und Zusehen sehr schnell begreifen, was man von ihnen will. Merle jedenfalls hat dank seiner Auffassungsgabe ruckzuck die gewünschten Verhaltensformen übernommen.

Daneben fällt die überaus enge Bindung der beiden auf. Ted Kerasote benötigt keine Leine, damit Merle ihm folgt. Es ist eine ganz besondere Beziehung, die von gegenseitigem Respekt geprägt ist.

Merle spielt zwar nicht mit dem quietschenden Gummiknochen, dafür erlegt er Erdhörnchen (auch Uinta-Ziesel genannt), legt sich mit einem Bison an, geht mit seinem Herrn auf Waipiti-Jagd. Was will Hund mehr? Natürlich gibt es auch kritische Situationen. Nicht immer läuft alles rundum einfach.

Es ist auch ein Buch mit wissenschaftlichen Inhalten. Ted Kerasote nimmt Erlebnisse oder Beobachtungen aus dem Alltag zum Anlass, um tiefergehende Einblicke in wissenschaftliche Studien und Versuche zu geben. Ein Beispiel: ausgehend von einem nächtlichen 'Mülltauchen' (damit ist Merles begeisterte Suche nach möglichen Resten des leckeren Abendessens im Mülleimer gemeint) erläutert Ted Kerasote Theorien von Raymond Coppinger, einem Biologen vom Hampshire College, der in seinem Buch Dogs: A New Understanding of Canine Origin, Behavior and Evolution über die Domestizierung von Wölfen berichtet, und wie sich diese in zwei verschiedene Populationen trennten: solche, die sich von Müllhalden ernähren konnten, und solche denen dies nicht gelang. Weiter geht es mit den Zähmungsversuchen des Genetikers Dimitri Beljajew, den Forschungen von Peter Savoleinen, usw. Kurz: man kann hier sehr viel lernen. Und für all diejenigen, die noch mehr wissen wollen, gibt es im Anhang für jedes Kapitel ein Aufstellung der Quellen, also der Fachbücher, der Studien, der Artikel.

Man findet aber nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch sehr praktische Hilfen. Für den Alltag, und für besondere Situationen. In dem letzten Kapitel zitiert Ted Kerasote beispielsweise unter anderem Tipps aus dem Buch 'Active years for your aging dog' des Tierarztes Bernhard S. Hershhorn: Fragen, die man sich stellen sollte, wenn man die Einschläferung seines Tieres in Betracht zieht, sowie weitere Fragen, falls man zu dem Schluss kommt, dass ein natürlicher Tod die bessere Lösung ist. Eine sehr strukturierte Vorgehensweise. Hier musste ich unwillkürlich an den Tod meines letzten Hundes denken, und natürlich kamen die Tränen. Eine überaus berührende Schilderung, als erst ein guter Kumpel von Merle, eine Fellnase namens Brower, aufgrund von einem fortgeschrittenen Tumor eingeschläfert werden muss, und man danach Zeuge von Merles letzten Wochen und Monaten wird.

Mein Fazit:

Ted Kerasotes Buch über seinen Hund Merle ist ein bewegendes Beispiel wie eine Mensch-Hund-Beziehung aussehen kann, die von Respekt und Liebe geprägt ist. Locker, leicht und überaus lebendig erzählt er aus dem gemeinsamen Alltag, von den gemeinsam erlebten Abenteuern. Daneben erhält der Leser jede Menge Hintergrundinformationen in Sachen Hirnforschung, Genetik und aus anderen Bereichen. Mir persönlich hat diese Mischung sehr gut gefallen. Nicht nur ein Buch für Hundebesitzer. Ich bin überzeugt, dass auch Menschen ohne vierbeinige Gefährten von Merles Geschichte begeistert und gerührt sein werden. Einfach einmalig.

Höchstnote. Ganz klar.

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Anm.: Bilder von Merle finden sich auf Ted Kerasotes Homepage.
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Wer bei diesem Buch nicht auf mindestens jeder zweiten Seite verzückt, sehnsüchtig und verliebt aufstöhnt, der ist selber schuld. Lange haben wir auf die deutsche Übersetzung des amerikanischen Bestsellers gewartet. (Ein Kompliment an die großartige Übersetzung von Kerstin Winter.) Das Original erschien 2007. Das erklärt auch, warum einige der Thesen zur Evolution und Domestikation des Hundes inzwischen schon wieder durch neuere Forschungen überholt sind. Aber wichtiger für uns "Wolfsleute" ist, dass die "wölfischen" Fakten stimmen.
Bei diesem Buch stimmt alles. Es kombiniert eine herzerweichende Liebesgeschichte (Ted & Merle) mit interessanten Informationen über Hunde und Wölfe (ohne dabei ein Erziehungsratgeber sein zu wollen) und eine wunderbare literarische Sprache. Ted Kerasote wurde zu Recht schon als "Mozart der Sprache" bezeichnet.
Merles (überwiegend weibliche) Fangemeinde wird durch die deutsche Ausgabe wohl wieder rasant ansteigen. Lesen Sie dieses Buch - und legen Sie Taschentücher parat.
Neben Der tägliche Kojote: Mein Leben mit einem Prairiewolf. Eine wahre Geschichte über Liebe, Freiheit und Vertrauen gehört "Merles Tür" zu meinen absoluten Favoriten.
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am 5. Dezember 2011
Also'..ich hab schon soooo viele Hundebücher gelesen, aber Merles Tür ist einfach ein ganz anderes Hundebuch! Es ist ein wissenschaftliches Fachbuch und ein spannender Roman und ein ausführlicher Ratgeber und ein aufschlußreiches Dokumentationsbuch und vor allem auch einfach eine wunderbare Hundegeschichte. Es ist total faszinierend, ich mußte es in einem Rutsch durchlesen, und ich glaube, jeder, der Hunde liebt und sich für sie interessiert, wird - siehe oben - für sich etwas in diesem Buch finden. Es deckt soviele verschiedene Facetten von Hundewissen ab und beleuchtet soviele Sichtweisen auf Hunde, ihr Verhalten und das Leben mit ihnen wie eigentlich kaum ein anderes. Außerdem entdeckt man auch als alter 'Hundehase' noch ganz neue Aspekte, Gedankengänge und erlebt ungeahnte Überraschungen. Neue Erkenntnisse erschließen sich, und es liest sich, obwohl es recht umfangreich ist, bis zur letzten Seite ausgesprochen spannend. Einmal begonnen macht es total neugierig auf dieses Leben des Mannes mit seinem Hund Merle, der ihn sich ganz offensichtlich selbständig als 'Herrn' oder 'Freund'?? ausgesucht hat. Merles Tür ist ein absolutes Muß für alle Hundefreund, Kynologen und überhaupt Tierfreunde. Es liest sich faszinierend in seiner Andersartigkeit und bedeutet mit seinem Gehalt an wertvollem Wissen eine echte Bereicherung für eigentlich jeden Tier- und vor allem Hundeinteressierten. Man erfährt quasi nebenbei ganz viel Geschichtliches, Wissenschaftliches, bekommt ganz pragmatische Tipps für das eigene Leben mit seinem Vierbeiner und hat ein unterhaltsames Lesevergnügen wie selten bei dem einem noch dazu vollkommen das Herz aufgeht. Ich möchte das Buch deshalb allen wärmstens ans Herz legen.
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am 17. Juli 2012
Eigentlich kann ich den bereits vorhandenen 5-Sterne-Rezensionen gar nichts mehr hinzufügen. Es ist ein wunderschönes Buch, bei dem man auf fast jeder Seite hin und weg ist - sowohl von Merle, als auch von den Beschreibungen der Landschaft und von der Freiheit, die Merle genießen darf und die man seinen eigenen Hunden ebenfalls wünschen würde (was aber in der Stadt kaum möglich ist). So ein "Hundeleben" wünscht man jedem Hund! Ich bin schon sehr gespannt auf die Bücher über Pukka. Mit Sicherheit eines der besten Hundebücher, die es gibt!
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am 9. September 2013
Dieses Buch habe ich mir, zugegebener Maßen, auf Grund der positiven Rezensionen bestellt und wurde nicht enttäuscht. Beim Lesen taucht man tief in Ted und Merles Geschichte ein und erfährt "nebenbei" unendlich viel über eine Partnerschaft zwischen Mensch und Hund. Wobei hier idealerweise sowohl Ted als auch Merle instinktiv dazu bereit sind, aufeinander einzugehen und sich gegenseitig zu vertrauen und von einander zu lernen. Die Lebenssituation der beiden, so ursprünglich auf dem Land in den USA, hat nichts mit dem zu tun, wie wir hier in Deutschland mit unseren Hunden zusammen leben. Aber beim Lesen des Buches erahnt man deutlich, wie sie sein könnte, die größt mögliche, durch Respekt und Toleranz gelebte Partnerschaft zwischen einem Hund und seinem Menschen.
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am 20. März 2014
Dieses Buch ist außergewöhnlich. Zwar dachte ich erst, wieder eines von vielen Hundebüchern, na ja.
Aber es nimmt einen tatsächlich gefangen. Der Autor hat es irgendwie geschafft, dass der Leser das Gefühl hat, er wäre hautnah dabei. Zumindest mir ging es so. Man glaubt, Merle wirklich persönlich gekannt zu haben.
Versteht sich von selbst, dass beim Lesen natürlich auch viele Tränen geflossen sind.
Wer selbst einen Hund "besitzt", dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
Der Autor selbst scheint ein sehr interessanter Mensch zu sein. Einer, den man gerne mal kennenlernen würde...
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am 28. Dezember 2013
Bei einer Kanu-Tour in den Bergen schließt sich der Gruppe um Ted Kerasote ein Hund an, eine Art kräftiger, goldbrauner Labrador. Es ist, als seien Ted und Merle - so nennt er den Hund - füreinander bestimmt. Ted nimmt Merle mit in seinen Wohnort Kelly, ein Örtchen in den Bergen von Wyoming, geht mit ihm auf die Jagd, zum Ski-Laufen und Wandern. Merle wird sein ständiger Begleiter, gleichzeitig ermöglicht ihm Ted, seine Bedürfnisse als Hund auszuleben, u.a. indem er eine Hundetür in sein Haus einbaut, so dass Merle kommen und gehen kann wie er möchte. "Merles Tür" hat also eine reale Bedeutung und steht gleichzeitig als Symbol für die Freiheit, ein selbstbestimmtes, hundegerechtes Leben zu führen.

Das Buch schildert das gemeinsame Leben von Ted und Merle in den folgenden fast 14 Jahren bis zu Merles Tod. Immer wieder verwebt Kerasote seine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Vererbung, Psychologie, Wölfen, Hunden, und ihrem Zusammenleben mit dem Menschen. Trotz dieser keineswegs trivialen Einschübe liest sich das Buch überaus flüssig und fesselnd. Auch die "Übersetzungen" der Hundesprache, Merles Mimik, seiner Geräusche, wirken keineswegs konstruiert, sondern führen im Gegenteil dazu, dass man auch den eigenen Vierbeiner genauer beobachtet und manchmal mit ganz anderen Augen sieht.

Ein Buch, das jedem Hundefreund oder Hundeinteressierten ans Herz gelegt sei. Noch schöner wäre es gewesen, wenn ein gutes Korrektorat Rechtschreibfehler korrigiert und ausgelassene Worte ergänzt hätte.

Ach ja: Ein Päckchen Taschentücher am Schluss des Buches kann nicht schaden...
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