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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 12. September 2014
Ich erhielt den Tipp von einem Zoologen, eigentlich wollte ich etwas über Tintenfische lesen. Ich bin absolut begeistert von diesem Buch. Es geht wissenschaftlich sehr in die Tiefe, es geht auch weit zurück in die Geschichte und ist komplett durcherzählt – unterbrochen durch Grafiken und Infokästen, durchgehend sw oder farbig illustiriert. Was beim ersten Hinsehen nicht so überzeugt – die Illustrationen sind durchgehend sw oder kolorierte Zeichnungen der Lebewesen – erweist sich nach Abschluss der Lektüre aber doch als richtig. Fotos dieser Lebewesen in 10000m Tiefe sind rar und wenn es Bilder gibt, sind sie heterogen und nicht immer repräsentativ. So ist nun ein "schönes", leises Buch entstanden, das das Leben in der Tiefsee nicht als eine Ansammlung sagenumwobener Monster an ungewöhnlichen Schauplätzen darstellt, sondern wissenschaftlich untersuchend, neugierig nachfragend und leidenschaftlich resümierend erzählt, was derzeit State of the Art in Sachen Tiefsee ist. Ich kann es durchweg empfehlen auch denen, die sich überhaupt nicht für die Tiefsee interessieren. Es ist unmöglich sich nicht von Dagmar Röhrigs Stil der Wissensvermittlung fesseln zu lassen.
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am 2. Mai 2010
Das Beste an Dagmar Röhrlichs "Tiefsee" ist ihr Schreibstil. Röhrlich erzählt spannend und informativ die Geschichte dieses Lebensraumes. Ihr roter Faden ist die Schilderung der "Challanger"-Expedition, die zwischen 1872 und 1876 die erste weltumfassende Tiefsee-Forschungsreise unternahm. Ihr Ergebnis kurz zusammen gefasst: die Tiefsee ist nicht der unbewohnte Lebensraum wie man immer dachte.
Anknüpfend an die Abenteuer und wissenschaftliche Kenntnisse dieser Reise gibt Röhrlich Auskunft wie der heutige Stand der Wissenschaft ist. Das Ganze liest sich locker leicht, wie aus einem Guss.
Unglaubliche Formen von Pflanzen und Tieren haben sich hier ausgebildet. Neben den "üblichen Verdächtigen", wie Architeuthis, Anglerfisch etc. werden auch viele Exoten gezeigt, beispielsweise Chaetopterus, ein Wurm, der "wie das Hinterteil eines Schweins aussieht" (S. 179).
Ich fand den Schwarzen Drachenfisch sehr interessant; dieser besitzt neben Rotlicht auch ein "Fernlicht"; um das Rotlicht wahrzunehmen benötigt er zusätzliche Sehpigmente, die eine Variante des grünen Chlorophylls darstellen - bin gespannt wie man das in Zukunft klärt.
Natürlich erzählt Röhrlich auch über die Gefahren der Zerstörung dieses Lebensraumes. Waren es zu "Challenger"-Zeiten die Walfänger, sind es heute die Fischer, die mit Technik und z. T. über 130 km langen Schleppnetzen jedes Leben am Boden den Garaus machen. Aber auch Umweltverschmutzung und Klimawandel üben negativen Einfluss auf den Biotop.
Über das ganze Buch verteilt sind Illustrationen von Jan Feindt. Positiv ist der dadurch entstehende einheitliche Gesamt-Eindruck des Buches. Ich persönlich finde allerdings Photos in diesem Zusammenhang (= Sachbuch) besser. Beim Vergleich mit Claire Nouvians "Leben in der Tiefsee" von 2006, strahlen die dort gezeigten Photos pathetisch ausgedrückt mehr Erhabenheit aus.
Sehr überrascht war ich, dass einige Tiere in Röhrlichs Buch - ohne Angaben - von Photos aus Nouvians Buch (wahrscheinlich) fast 1:1 abgemalt wurden, die einzelnen Tierindividuen sind deutlich zu erkennen. Z.B. Periphyllopsis (Nouvian Seite 113, Röhrlich Seite 115), Vampyroteuthis (129/19), Haplophryne (132/162), Strahlentierchen (155/139) Seefeder (158/181), Kugelschwamm (179/70), Baumschwamm (187/119), Krausenhai hier 2 verschieden Photos (190 + 191/152 + 221),Yeti-Krabbe (221/223), Pompejiwurm (222/243).
Das finde ich nicht gut. Nouvian hat ein faszinierendes Buch herausgegeben und man sollte die Arbeit respektieren, die hinter solch einem Engagement steckt.
Dagmar Röhrlich hat eine gute, spannend zu lesende Einführung in die Ozeanographie geschrieben, bei einer neuen Auflage des Buches sollten die Vorlagen einiger Illustrationen auch genannt werden.
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am 16. August 2010
Dagmar Röhrlich ist eine renommierte Wissenschaftsjournalistin,
die zuletzt mit ihrem an Jugendliche und Erwachsene gerichteten Buch "Die Spur des Menschen" eine umfassende Übersicht mit vielen Zahlen und wissenschaftlichen Informationen über die großen globalen Zusammenhänge, Bedingungen und Wechselwirkungen geliefert hat. Es war ein Buch, bei dem am Ende der staunende Eindruck zurückblieb, wie wunderbar doch dieser Planet funktioniert und die Erkenntnis, dass noch viel getan werden muss, um ihn auch zu erhalten.

In ihrem neuen Buch, als erster Band einer neuen Reihe bei mare mit dem Titel marewissen, erschienen ( vier weitere Bände sind in Planung), erzählt sie von der Tiefsee, einem fremden Planeten auf unserer Erde.

Da geht es um "Schwarze Raucher und blinkende Fische", eine unendliche Vielfalt wunderbaren Lebens wird gezeigt und beschrieben. Gleichzeitig ist das Buch eine Wissenschaftsgeschichte der Erforschung der Tiefsee.

Das Buch ist großzügig in Halbleinen gebunden, hat aber leider, weil es offenbar noch nicht viele entsprechende Bilder gibt, kaum Farbbilder von den beschriebenen Wesen und Lebenswelt der Tiefsee. Es ist jeden Euro seines Kaufpreises wert und eignet sich gut als Geschenk für Menschen, die sich für naturwissenschaftliche Themen interessieren.

Dass die Tiefsee, jener fremde Planet auf unserer Erde höchst gefährdet ist, weil nach den Forschern sofort diejenigen kommen, die den Reichtum der Tiefe ausbeuten wollen, beschreibt Sarah Zierul in ihrem eben bei Hoffmann und Campe erschienenen Buch "Der Kampf um die Tiefsee".
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Es war einst Jules Verne der vorgeträumt hat und viele Ingenieurteams und Tiefseetaucher wie beispielsweise Jaques Picard folgten ihm und wollten beweisen, das in der Tiefsee ein Universum mit einer ganzen Welt voll merkwürdiger Kreaturen beheimatet ist. Ein unwirklicher Lebensraum, eigentlich der am wenigsten bekannte der Erde, denn über ihn weiß man bisher weniger als über das Weltall.
Bis weit ins 19. Jahrhundert glaubte man in der Tiefsee sei nichts als Wasser. Ein fataler Irrtum, denn sie ist in Wirklichkeit der größte Lebensraum unseres Planeten, neunzig Prozent der Weltmeere sind Tiefseeregionen.

Seit 150 Jahren wird die Tiefsee intensiv mit U-Booten und Robotern erforscht, wobei die Dunkelheit und der enorm hohe Wasserdruck die größten Probleme darstellen.

Die Autorin geht chronologisch vor, nimmt den Leser mit auf einer Fahrt über die Weltmeere und lässt ihn nicht nur an den bemerkenswerten Entdeckungen, sondern auch an den auftretenden Problemen teilhaben. Dem naturwissenschaftlichen Teil stellt sie dabei mit der, mit spannenden Erlebnis- und Reiseberichten ausgeschmückten Entdeckungsgeschichte der Ozeanologie, ein erzählerisches Element zur Seite. So berichtet Dagmar Röhrich von der spannenden Geschichte der Tiefseeforschung und ihren Pionieren Ferdinand Magellan, Sir John Ross, Jacques Picard und Charles Thomson der mit dem britischen Dampfschiff HMS Challenger mehrjährige Forschungsfahrten unternahm. Die Melange von Wissenschaftsgeschichte und Entdeckungsgeschichte vermittelt einen fundierten Überblick über den Lebensraum Tiefsee.

Es ist das Reich der Kraken, "der Furcht und Schrecken erregenden Riesenmäuler". Eine ebenso unheimliche, wie faszinierende Welt im tiefsten Keller der Erde". Dort herrscht eine unheimliche Stille und Dunkelheit in einer bizarren Welt mit heißen Thermalquellen und Unterwasser Geysiren, die von unbekannten Lebewesen und Milliarden von Mikroorganismen bevölkert ist. Extreme Umweltbedingungen sind neben den hydrothermalen Quellen am Grund der Tiefsee anzutreffen. . Bei den 1977 entdeckten Black Smokern herrscht Vulkanismus mit extrem hohen Temperaturen und Mineralkonzentrationen. Kein Lichtstrahl dringt in dieses Tiefen und damit wird das Dogma widerlegt das alles Leben auf Erden von der Sonne abhängt. Evolutionsbiologen weisen heute der Umgebung von "Schwarzen Rauchern" den Ursprung irdischen Lebens zu.

Im Mare Verlag ist jetzt dieses Buch der freien, mehrfach ausgezeichneten Wissenschaftsjournalistin Dagmar Röhrlich erschienen das alles Wissen und damit auch den aktuellen Stand der Forschung dokumentiert.

Großartig sind die Illustrationen von Jan Feindt, die zeigen was dort unten kraucht und fleucht. Die zahlreichen Infokästen, Abbildungen und Zeichnungen, sowie eine umfangreiche Literaturliste sind leider nur sehr klein gedruckt, ermöglichen es jedoch dem interessierten Leser sein Wissen über diesen geheimnisvollen schwarzen Planeten zu vertiefen.

Etwas zu kurz kommen leider die Bedrohungen durch Plastikmüll, Übersäuerung, Überfischung, Rohstoffabbau und Klimawandel, Bedrohungen durch den Menschen die mittlerweile auch die tiefsten Tiefen der Weltmeere erreicht haben.

Diese "Tiefsee" begeistert, es ist ein sehr empfehlenswertes, ausbalanciertes Wissen vermittelndes Sachbuch, das Interesse für die nächsten angekündigten Ausgaben dieser fünfbändigen Lehrbuch Reihe aufkommen lässt.
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am 1. Juni 2016
Ich habe das Buch bestellt, da ich von der Thematik sehr angetan bin.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und es freut mich, wie hier Wissen weitergegeben wird.

Was mich gestört hat, war dass es an einigen Stellen an Informationen gemangelt hat.
Als es um die Schwarzen Raucher ging hätte ich gerne mehr dazu erfahren, wie diese bewohnt sind und was es für Unterschiede in den verschiedenen Tiefen gibt.

Ansonsten eine klare Kaufempfehlung von mir.
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am 24. November 2015
Ich wollte es eigentlich nur querlesen, bevor ich es einer Nichte schenke, die Meeresbiologin werden möchte. Aber dann bin ich beim Lesen des Buches zum absoluten Tiefsee - Fan geworden! Was für eine vergnügliche Lektüre! Auf jeder Seite gibt es etwas zum Staunen, kaum zu glauben, was für Anpassungsleistungen Lebewesen vollbringen. Ich behalte das Buch definitiv selbst und bestelle gleich noch zwei bis drei Exemplare zum Verschenken!
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Dies ist Band 1 aus der neuen Serie von MARE WISSEN und mit dem Titel TIEFSEE von Dagmar Röhrlich geht es dann auch gleich sehr interessant in die Tiefen des Ozeans. Das Buch bietet einen Fundus an Wissen wie es schon die Serie im Titel führt, wobei alles verständlich und interessant bleibt. Seltsame Kreaturen, unbekannte Tiefen und fantastische Orte, die Tiefsee ist der noch am wenigsten erforschte Ort auf unserem Planeten und dort unten ist nicht nur Wasser. Es gibt viel zu erleben und zu entdecken an diesen lichtlosen Gestaden, das Buch TIEFSEE von Dagmar Röhrlich gibt uns dazu die Möglichkeit.

Schon alleine die interessanten Zeichnungen und Skizzen machen das Buch interessant. Es ist eine Reise auf einen fremden Planeten, einen Ort den wir nicht kennen und doch ist da unten in der Tiefe ein Licht. Ob es der Peitschenangler - Fisch ist, wer weiß das schon so genau, doch das Buch TIEFSEE von Dagmar Röhrlich möchte uns diesen besonderen Ort nahe bringen und zeigt auf der er schützenswert ist, denn bevor wir ihn noch kennen lernen dürfen, droht schon seine Zerstörung.

Das Buch befasst sich ebenso mit der historischen Seite der Erkundung der Tiefsee, wie auch mit aktuellen Forschungsprojekten und dem Stand der Dinge heute.

Das Thema TIEFSEE wurde von der Wissenschaftsjournalistin Dagmar Röhrlich umfassend, informativ und interessant dargestellt, ich persönlich empfinde den band 1 aus der Serie MARE WISSEN als sehr gelungen.

Ob es der Nordatlantische Strom ist, die Black Smokers, Vulkanaktivitäten unter Wasser und die dazu gehörende Flora und Fauna, alles ist so dargestellt das man es gut versteht und fasziniert vom Thema ist.

Riesen Kalmare, blinde Fische und auch die Grenadiere und Staatsquallen, selten empfand ich die Tiefe unter einem Schiff so voller Leben und so interessant, das Buch hat mich beeindruckt und inspiriert. Schade, dass man selbst nicht in solche Tiefen hinabtauchen kann, doch das Buch entschädigt dafür und bietet jede Menge Fakten und Informationen.

TIEFSEE von Dagmar Röhrlich liefert jede Menge Details und Wissenswertes zum Thema des Buches, ein sehr gelungener Auftakt der Serie MARE WISSEN - ein Buch das bei Freunden des Meeres und der Ozeane nicht fehlen darf, denn die Welt fängt erst unter der Wasseroberfläche so richtig an.

Sehr empfehlenswert!
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am 15. Juli 2013
Ich habe dieses Buch nicht selbst gelesen, sondern meinem Mann zum Geburtstag geschenkt. Er war sehr begeistert und war stundenlang ganz vertieft in das Buch. Er ist sehr naturwissenschaftlich orientiert und fand es gut, dass das Buch auch sehr verständlich geschrieben ist.
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am 27. August 2011
"Tiefsee. Von Schwarzen Rauchern und blinkenden Fischen" ist der erste Band der Reihe "mare wissen" aus dem Hause mareverlag. Und bei der bloßen Betrachtung der Aufmachung kommt schon die Lust auf das Lesen in diesem populärwissenschaftlichen Werk. Mit einem großzügigen Leinenrücken, mattem Hardcover-Einband und Lesebändchen weckt es nicht nur bei bibliophilen Wissbegierigen bereits den Appetit; nach Aufschlagen des Bandes beginnt es mit seinen fein gezeichneten Illustrationen, die sich fast auf jeder Seite finden, zu faszinieren, und ist ein erster Satz gelesen, so hat das Buch einen mit all seinen Schönheiten sehr schnell in seinen Bann gezogen. Alle Texte sind gut verständlich und bieten trotzdem einen detailreichen und tiefen Einblick in die Faszinationen der Tiefsee. Jan Feindts Illustrationen begeistern durch einen feinen Strich und können vieles Beschriebene visuell unterfüttern. Besonders sympathisch sind auch die vielen Portraits von nennenswerten Persönlichkeiten in diesem Forschungsbereich. Grafiken, Karten und kurze erläuternde Texte geben weitere sachliche Informationen und bieten Anschauungsmaterial. Dabei sind alle Zusatzmaterialien nie sinnlos eingestreut, sondern immer gut angeordnet, und die gezeigten Details finden sich auch immer im Text wieder. Direkte Bezüge, beispielsweise anhand von Abbildungsnummerierungen, gibt es nicht - werden aber ob der guten Platzierung im Kapitelverlauf nie vermisst.

Jedes der dreizehn Kapitel bietet den Lesern und Leserinnen einen neuen Themenbereich, es kommt zu keinen willkürlichen Wiederholungen. Außerdem ist die gute Recherche der Autorin hervorzuheben; wer noch tiefer in das Thema einsteigen möchte, findet im hinteren Teil eine Literatur- und Quellenliste. Alle Texte sind flüssig und spannend zu lesen, niemals langweilt die Autorin ihre Leser - vielmehr mag man das Buch, wie einen spannenden Roman, nicht wieder aus der Hand legen.

Insgesamt macht der über 250 Seiten starke Sachbuchband einen hervorragenden Eindruck in jeglicher Hinsicht. Da freut sich das Herz des Wissbegierigen, dass die Reihe "marewissen" gerade erst begonnen wurde und weitere Ausgaben zu erwarten sind.

Auf der Website des mareverlags gibt es eine Leseprobe zum Buch: Zur Leseprobe.
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Mare hätte seine neue Reihe MareWissen kaum besser starten können, als mit diesem Buch! Dagmar Röhrlichs "Tiefsee" ist sehr gut lesbar geschrieben, ungemein interessant und wunderschön gestaltet, im qualitativ hochwertigen Druckwerk - Wirklich Topp!

Als roter Faden der Tiefseegeschichte dient zuerst die Erkundung des Mariannengrabens mit der Trieste und dann -über fast das ganze Buch - die Expedition der HMS Chamelnger im 19, Jahrhundert, die erste "echte" Ozeanische Meeresexpedition. Dabei beschreibt die Autorin nicht nur den Verlauf der Expedition, sondern nutzt deren Erkenntnisse als Einleitung für die verschiedenen Kapitel, die sich mit allen Aspekten der Tiefsee befassen: Mit den blanken Meeresböden, dem Zwischenwasser, den Strämungen, den Black Smokers usw. Dabei ist das Buch zum einen sehr aktuell (Stand: 2010!), zum anderen werden hier auch komplexe Sachverhalte lesbar dragstellt. Ich habe selten so viel beim Lesen eines Buches gelernt, bei dem ich sagte: "Wow! Das wusste ich wirklich noch nicht!".

Mehr kann man von einem Wissensbuch kaum erwarten!
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