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am 7. Mai 2017
Der Roman ist eine Art schottischer Roadmovie aus dem 18. Jahrhundert. Er fängt den Charakter des Landes so ein, dass auch reisende von heute einiges für sich wiederekennen. In der Geschenkbox eine ansprechende Aufmerksamkeit.
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am 8. Oktober 2015
Der Autor Robert Louis Stevenson ist bekannt durch seinen Roman "Die Schatzinsel". Sein eher unbekanntes Werk "Der Master von Ballantrae" steht dem berühmten Roman in nichts nach. Es fesselt den Leser ebenso mit spannenden Situationen und vielen Ueberraschungseffekten. Hinzugefügt wird die düstere Atmosphäre des schottischen Hochadels: der alte Familiensitz und der eisige Wind über den Highlands. Dadurch gewinnt der Roman seine eigene Note.
Doch dieser äußerst kurzweiligen Erzählung liegt eine psychologische Studie zugrunde. Die beiden ungleichen Brüder James und Henry Dury verfechten wegen Erbstreitigkeiten einen tragischen Bruderkampf, mit dem sie sich ihr Leben vergiften, und den sie bis aufs letzte Blut austragen. Der Gegensatz beginnt damit, dass der Vater stets den Aelteren bevorzugt hat, der von gewandterer Art ist. Doch diese Bevorzugung wird ihm schnell zum Strick. Besitz, Titel und Frau gehen an den Jüngeren über, der ehrlicher und bodenständiger ist. Doch der ältere Bruder gibt sich nicht geschlagen... Der Zwist endet in der Katastrophe für beide.
Die gesamte Erzählung ist eingebettet in den historischen Kontext, der Schottlands letzten Versuch zeigt, von England unabhängig zu werden.
Leider schien mir die Struktur des Werks wenig geglückt. Der Roman hat eine doppelte, teilweise sogar dreifache Rahmenerzählung, die dem Buch eine gewisse ungeschickte Künstlichkeit verleiht. Auch die Sprache ist oft holprig. Komplizierte Satzbildungen und Ausschweifungen in der woertlichen Rede stoeren den Lesefluss.
Dies beeinträchtigt jedoch nicht mein Gesamturteil: ein unbekanntes Werk, das unbedingt entdeckt werden muss!
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Zu den berühmtesten Werken von Louis Stevenson zählen "Die Schatzinsel" und "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll". Ein weiterer Klassiker ist sein letzter beendeter Roman "Der Master von Ballantrae", der schon zu seinen Lebzeiten als Meisterwerk galt, eine exzellente Robinsonade die lange im Schatten der Schatzinsel stand, weil es dieses Buch bisher nur in haarsträubenden "antiquarischen Deutsch" gegeben hat. Jetzt ist es dem mare Verlag zu verdanken, dass eine moderne deutsche Übersetzung von diesem wenig bekannten Klassiker vorliegt. Melanie Walz hat es in ihrer Doppelrolle als Herausgeberin und Übersetzerin hervorragend in einer zeitgenössischen Sprache übersetzt und mit einem Nachwort versehen. Das Buch ist ganz hervorragend im Schmuckschuber ausgestattet mit ausführlichen Anmerkungen in denen Henry James und G.K. Chesterton das Werk in den höchsten Tönen loben und so bietet es sich geradezu als Geschenktipp zu Weihnachten an.

Stevenson wurde 1850 in Edinburgh geboren, ging wegen eines Lungenleidens nach Samoa, wo er 1894 starb. In Anlehnung an den alttestamentarischen Mythos von Jacob und Esau schildert Der Master von Ballantrae" den erbitterten, urwüchsigen Kampf zweier ungleicher Brüder zur Zeit des zweiten Jakobitenaufstands im Schottland des 18. Jahrhunderts. Das ist der historische Hintergrund. Es ist ein Roman der aus der verschwenderischen Vielfältigkeit des Lebens gespeist wird. Diese fesselnde Geschichte der Brüder James und Henry, die in zwei völlig unterschiedliche Persönlichkeiten auseinanderfallen, ist auch heute noch literaturhistorisch beeindruckend. Die beiden Brüder, der eine, der ältere "Master", der böse, der kriegerisch bei dem die Verwandtschaft mit Miltons Satan unverkennbar ist; der andere, Mr. Henty, der Jüngere der brave, er ist der Krone treu ergeben und verkörpert so die heimeligen viktorianischen Tugenden. Er wird darin von seinem Verwalter unterstützt, der als Ich-Erzähler die Monstrosität der Handlung zu bezeugen hat. Als der Master auf dem Feld der Ehre verschollen ist, erbt Mr. Henry den Titel und die Braut des Bruders. Nachdem der tot geglaubte, lebendig begrabene James aus der Schlacht zurück ist bekämpfen sich die beiden Brüder mit einer Dramatik, die nicht zu übertreffen ist. Das entbehrungsreiche Leben als Freibeuter hat diesen James verbittert und er fordert von Henry, der zwischenzeitlich die für James bestimmte Frau geheiratet hat, nicht nur sein Erbe zurück. Zum Schluss kommt es zu einer Umkehrung der beiden Charaktere. Der Böse versteht es, wie so oft in der viktorianischen Literatur wenn sie ihrer Bestimmung zum Realismus müde wird, zum Nachteil des Guten an dessen Stelle in den Mittelpunkt des Interesses zu treten. Ein Roman der die facettenreiche faktische Tragödie des Lebens im Brennpunkt gnadenlos widerspiegelt.

Es ist nicht nur eine packende, atemberaubende und raffinierte Abenteuergeschichte im Kampf zwischen Gut und Böse, sondern Stevenson entwirft in dieser klassischen Geschichte des tragischen Bruderzwistes psychologisch feine Charakterbilder und erweist sich auf den unterschiedlichsten atmosphärisch dichten Reflexionsebenen als Meister der "Figurenpsychologie".

Ein eindrucksvolles Buch in einer wunderbar klaren poetischen Sprache von emotionaler Wucht. Ein Roman von solcher Sogkraft, dass man ihn, einmal begonnen, nicht wieder aus der Hand legen wird.
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Der „Master von Ballentrae“ darf wohl zurecht als DAS Nonplusultra der Abenteuerliteratur bezeichnet werden. Denn Stevenson erzählt in diesem Roman nicht allein eine packende Abenteuergeschichte, sondern erweist sich einmal mehr als Großmeister der Figurenpsychologie. So ist der „Master“ auch schon zu Lebzeiten des Autors von Kritik & Publikum gleichermaßen begeistert aufgenommen worden. Er gilt bis heute als stilprägend für das Adventure-Genre auf Weltliteraturniveau.
Jeder Lesehungrige kennt die Abenteuer des jungen Jim Hawkins an der Seite des ambivalentesten aller Helden der Weltliteratur: des Piratenkapitäns Long John Silver; oder auch die schauderhafte Verwandlung des ehrenwerten Dr. Jekyll in den dämonischen Mr. Hyde. Doch ein ganz anderes Werk Stevensons ist – nach übereinstimmender Kritik aller englischen Literatur-Experten - das eigentliche Opus magnum des schottischen Nationaldichters R.L. Stevenson: „Der Master von Ballentrae“. Selbst Walter Benjamin stellte ihn bereits in den 20er Jahren „an Bedeutung [...] über alle großen Romane“. Leider fand er, wie auch zahlreiche andere Werke Stevensons, in Deutschland wenig Beachtung. Dies lag v.a. an der veralteten Sprache der zahlreichen Übertragungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die dem Leser den Text weitgehend verleidete. Orientiert an dem Ideal der gehobenen Deutschen Literatur-Sprache dieser Zeit, hatte sich der „Junker“ bzw. „Erbe von Ballentrae“ beim deutschen Puplikum nicht durchsetzen können. Nun hat Melanie Walz für den mare Verlag eine Neuübersetzung gewagt – in moderner Fassung, eng an der Syntax und Grammatik des Originals orientiert, kommentiert und mit einem umfassenden Nachwort versehen. Als erste Ausgabe enthält sie auch Stevensons Entwürfe für ein Vorwort, liefert eine Erklärung der Widmung und erscheint in gebundenem Leinen mit Lesebändchen im Schmuckschuber - inklusive ausführlichen Anmerkungen und einem Nachwort der Herausgeberin.
Robert Louis Stevenson begann seine Arbeit am „Master“ bereits 1887, während er seine Tuberkulose im amerikanischen Saranac von einem Spezialisten behandeln ließ. Zwischen November 1888 und Oktober 1889 erschien der Text als Fortsetzungs-Roman im New Yorker Scribner's Magazine, im September desselben Jahres lag dann bereits die erste vollständige Buchausgabe vor.

Die mitreißende (Kolportage-) Geschichte spielt im 18. Jahrhundert und beschreibt den Kampf zweier ungleicher Brüder um Ruhm, Ehre und das Familienerbe der schottischen Familie Durie. Schauplatz neben Schottland sind Amerika und Indien. Präsentiert wird die Handlung aus verschiedenen Perspektiven. So gibt ein fiktiver Autor vor, lediglich der Herausgeber verschiedener Schreiben zu sein, welche die Ereignisse um die beiden Brüder James und Henry Durie dokumentierten. Einen großen Teil davon machen die Memoiren des ehemaligen Verwalters des Gutes Durrisdeer aus, ergänzt werden sie durch die Berichte eines alten Colonel, einem der zahlreichen Weggefährten des Protagonisten.

Die Handlung setzt 1745 ein. James Durie, der älteste Sohn des Laird of Durrisdeer, ist ein tollkühner wie skrupelloser Bursche. Während er in den Krieg zieht, nimmt sein redlicher und zuverlässiger Bruder Henry James' Platz auf Schloss Durrisdeer ein. Im Zuge der politischen Verwirrungen verschwindet James spurlos und wird für tot erklärt. Sein Bruder soll nun an James' Stelle das Familienerbe antreten und auch die für James bestimmte Braut zum Traualtar führen, um so das Vermögen der Duries zu verwalten. Doch eines Tages kehrt der tot geglaubte Master zurück und will Rache dafür, dass man ihn um sein Erbe, seine Stellung und seine Liebe gebracht hat...
„Der Master von Ballantrae“ wirkt auf den ersten Blick wie eine wilde Mischung aus spannender Kolportage, in der Elemente des Abenteuer- und Schauerromans, mit denen der Kriminalliteratur vermischt werden. An vielen Stellen wirkt er wie ein Gegenentwurf zu Dumas „Graf von Monte Christo“.
Doch der Roman hat mehr zu bieten als klassisches Adventure. So weist die Struktur und Gestaltung von Plot und Figurenkonstellation zahlreiche Verweise zu alttestamentarischen Mythen auf – so z.B. zum Bruderzwist von Esau und Jakob und Kain und Abel – aber auch zu zeitgenössischer Literatur von J.Verne bis Ch.Dickens. So durchzieht das Rache- und Doppelgängermotiv den ganzen Roman und eröffnet zahlreiche Parallen zu anderen Texten der Weltliteratur. Durch das voyeuristisch-psychologische Interesse Stevensons an seinen Figuren, in denen jede abgrundtiefe Innenansicht offenbar gemacht wird, sind die Motive der Protagonisten (in ihrer Boshaftigkeit) greifbar und sorgen dafür, dass selbst der erfahrene Leser sich zumindest zeitweise mit ihnen identifizieren muss. Nicht zuletzt ist dies ein Hauptgrund für die ungewöhnliche Spannung des Romans.

Fazit: Differenziert und multiperspektivisch, mehrdimensional und packend beschreibt R.L.Stevenson die Familientragödie der Duries, so dass der Roman auch den vorgebildeten Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Ein Klassiker, der in keiner Bibliothek fehlen darf, und dem es sehr zu wünschen wäre, dass er in dieser neuen Übersetzung von Melanie Walz endlich aus dem Schatten der „Schatzinsel“ und des „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ heraustritt.
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am 1. November 2010
Obwohl einer breiteren Öffentlichkeit eher weniger bekannt, galt schon zu seinen Lebzeiten das hier in einer Neuübersetzung vorliegende Buch "Der Master von Ballantrae" von Robert Louis Stevenson als ein literarisches Meisterstück.

Der spannende und packende Roman ist eine Abenteuergeschichte auf der einen, und ein subtiler psychologischer Roman auf der anderen Seite. Er erzählt die Geschichte zweier Brüder im Schottland des 18. Jahrhunderts, die ihr ganzes Leben lang einen Kampf ausfechten, dem sie sich nicht verweigern und dem sie nicht entrinnen können. Da ist James Durie, der eine Bruder, ein wagemutiger und skrupelloser Kerl, der für "Bonnie Prince Charlie" in den Krieg zieht.

Wie es die Familientradition will, nimmt an seiner Stelle sein stiller Bruder Henry den Platz des Bruders auf dem elterlichen Schloss Durrisdeer ein. Die Frau, die für James bestimmt war, heiratet nun Henry. Denn der Krieger James wird schon lange für tot gehalten und die Familiengeschichte soll weitergehen.

Doch dann kehrt der tot geglaubte James eines Tages zurück, und eine Tragödie griechischen Ausmaßes nimmt ihren Lauf ...

"Der Master von Ballantrae" ist große Literatur und zeigt einen R.L. Stevenson, der weitaus mehr auf seiner schriftstellerischen Palette hatte als die "Schatzinsel". Es ist zu wünschen, dass diese großzügig in Leinen gebundene Neuausgabe aus dem Mare Verlag diesen Roman besser bekannt werden lässt und dass ihm auch in Deutschland die Wertschätzung entgegengebracht wird, die er schon lange verdient.
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am 9. November 2010
Wer kennt sie nicht, die Klassiker der Abenteuerliteratur, wie Die Schatzinsel" oder Dr. Jekyll und Mr. Hyde"?
Nun endlich liegt die deutsche Neuübersetzung eines weiteren Klassikers von Robert Louis Stevenson vor. Der Master von Ballantrae" schildert den erbitterten Kampf zweier ungleicher Brüder im Schottland des 18. Jahrhunderts.

Es ist die Zeit des zweiten Jakobitenaufstands. Unter den Fahnen des jungen Bonnie Prince Charlie zieht der unerschrockene James Durie in den Krieg. Die mittlerweile bis auf fünftausend Mann angewachsene Hochlandarmee marschiert über Schottland in England ein, wo sie sich noch größeren Zulauf von den englischen und irischen Jakobiten erhoffte. Doch wie so oft in der Geschichtsschreibung wird der Aufstand in einer Schlacht brutal zerschlagen. Bonnie Prince Charlie wie auch sein ergebener Soldat James Durie müssen fliehen. Derweil nimmt Henry den Platz seines Bruders James auf Schloss Durrisdeer ein. Henry ist der englischen Krone treu ergeben und ehelicht die für seinen Bruder James bestimmte Frau.
Doch eines Tages kehrt der tot geglaubte James zurück und ein beispielloser und lebenslanger Kampf der beiden Brüder beginnt. Verbittert durch das harte und entbehrungsreiche Leben eines Freibeuters fordert er vehement sein Erbe zurück.
Der Master von Ballantrae" ist eine psychologisch dichte Nacherzählung des alttestamentarischen Mythos von Jakob und Esau und schildert, voller Symbolik und Anspielungen, den elementaren Kampf zwischen Gut und Böse.

Es ist erstaunlich, wie modern diese fesselnde und gut lesbare Geschichte heute noch zu lesen ist. Dies liegt vor allem an der gekonnten Mischung von psychologisch feinen Charakterbildern und den abenteuerlichen Schilderungen. Mit diesem Amalgam war Stevenson seiner Zeit voraus. Hier findet sich alles, was einen klassischen fulminanten Abenteuerroman ausmacht: Seereisen, Begegnungen mit Piraten, Liebesintrigen, exotische Kulissen, ein vergrabener Schatz und eine schockierende Entdeckung in der amerikanischen Wildnis. Nicht umsonst hat dieses Werk Autoren wie Joseph Conrad, Jack London und Arthur Conan Doyle beeinflusst.

Diese bibliophile Ausgabe enthält nicht nur den Entwurf eines Vorworts von Stevenson selbst, sondern liefert neben ausführlichen Anmerkungen auch noch ein Nachwort der Herausgeberin. Mit diesem im Schmuckschuber erschienenen Klassiker hat man wieder mal so ein richtiges zum Lesen animierendes Buch in den Händen, das sich hervorragend für den Weihnachtsgabentisch eignet.
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HALL OF FAMEam 8. Dezember 2010
Die Geschichte DER MASTER VON DER BALLANTRAE von Robert Louis Stevenson ist eher unbekannt im Gegensatz zur Schatzinsel die wohl jeder kennt, doch mit dieser Geschichte hat der Autor eine Abenteuergeschichte und einen psychologische Detailsicht auf die menschlichen Beweggründe und Absichten geschaffen. Dieser hier in einer Neuübersetzung vorliegende Roman zeigt den Kampf zweier ungleicher Brüder auf, im Schottland des 18. Jahrhunderts angesiedelt und sich zu Höhen aufschwingend, das man fast glauben mag, eine Tragödie epischen Ausmaßes vor sich zu haben.

Gebunden in schönes und tiefgrünes Leinen, präsentiert in einem stabilen Schuber lässt uns das Werk DER MASTER VON DER BALLANTRAE von Robert Louis Stevenson schon beim ersten aufblättern der Seiten teilhaben an etwas Besonderem. Der Duft der Seiten, der erste Gruß des Autors, einfach wunderbar und faszinierend.

Im Grunde genommen ist es eine sehr klassische Geschichte, zwei Brüder, der eine wild und ungezähmt aber auch der Ältere, der andere besonnen und ruhig und der Jüngere. Der Erste verschwindet in den Wirren des Krieges um Bonnie Prinz Charlie und der Jüngere nimmt das Mädchen das an und für sich ihm zugesprochen war zur Frau und wird auch Herr auf Schloss Durisdeer - doch dann kehrt der tot geglaubte Bruder zurück und eine Katastrophe bahnt sich an.

Obwohl Robert Louis Stevenson auf seiner persönlichen Schatzinsel saß, währenddessen er DER MASTER VON DER BALLANTRAE so beschreibt er die schottischen Highlands so passend, die Düsternis der Gänge auf Schloss Durisdeer, den Nebel und die Armut und Verstocktheit der Menschen.

DER MASTER VON DER BALLANTRAE bietet fantastisch detailreiche Schilderungen des 18.Jahrhunderts in Schottland, die grassierende Armut, die Bösewichter überaus detailreich und herrlich verrucht, die Liebe und die Zuversicht eines Paares dessen Glück davon getragen wird wie von einem Sturm.

DER MASTER VON DER BALLANTRAE von Robert Louis Stevenson liest sich gut als Historienkrimi mit unverkennbar schottischem Flair, eine Abenteuergeschichte für Erwachsene, manchmal etwas blutrünstig und gewalttätig, doch das 18. Jahrhundert war ja auch nicht gerade zimperlich.

Aus der Feder von Robert Louis Stevensen, in einer Neuübersetzung von Melanie Walz, jede der 348 Seiten waren es wert gewesen gelesen zu werden.

Empfehlenswert!
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