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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
37
3,9 von 5 Sternen
Cliffhanger
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
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am 29. November 2009
Das Beste am Buch ist der Anfang (so sollte es sein): Ein Mordversuch löst sich in sein Gegenteil auf. Wie Tim Binding von dort aus eine erschreckend komische Geschichte erzählt, ist hohe britische Kunst: Kleinstadtatmosphäre, wo jeder schon mal was mit jedem hatte, versponnene Charaktere, alte Verbindungen etc. Das liest sich schnell und spannend. Weil Binding im Fabulieren die Story selber irgendwann ein wenig entgleitet, gibts ein Sternchen Abzug, aber es bleiben ja immer noch vier.
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am 30. September 2008
Ein gepflegter Wohnwagen und zwei Kois sind Al Greenwoods einzige Leidenschaften in seinem Leben. Al wohnt mit seiner Frau Audrey in einem einsam gelegenen Haus, nahe einer Klippe. An einem regnerischen Spätsommertag folgt er ihr auf ihren täglichen Spaziergängen die Klippen entlang. Wenig später sieht er Audrey alleine in ihrem gelben Regenmantel nahe an der Klippe stehen, aufs Meer hinausschauend. Kurz entschlossen fördert er sie mit einem einfachen Stoss ins Jenseits. Denn loswerden wollte er sie schon längst. Als er jedoch vom Regen durchnässt, aber erleichtert zu Hause ankommt, räkelt sich Audrey lasziv auf dem Sofa vor dem Kamin. Jetzt hat Al Greenwood größere Probleme als eine totgelaufene Ehe: Wo war Audrey, wenn nicht an den Klippen? Und wen hat er die Klippe hinuntergeschubst, wenn nicht sie? Auch muss er sich die aufdringlichen und neugierigen Dorfbewohner vom Leib halten, die gerne ihre Nase in fremde Angelegenheiten stecken. Allen voran die dauerbekiffte Nachbarin Alice und den Fischer Kim, der heimliche Liebhaber seiner unehelichen Tochter Miranda, die an diesem fraglichen Nachmittag auch im gelben Regenmantel an der Klippe gesehen worden sein soll. Nicht zuletzt Inspektor Rump, ebenfalls passionierter Koi-Besitzer, der aber als Kriminalbeamter meist im Trüben fischt.

Der englische Begriff Cliffhanger" setzt sich zusammen aus cliff" für Klippe und to hang" für hängen oder baumeln, oder anders ausgedrückt, in Cliffhanger" wird man ordentlich an der Nase herumgeführt und hängt bei so manchen Erzählsträngen wirklich regelrecht in der Luft. Dass der Roman auch noch an einer Klippe spielt, zeigt die Doppelbödigkeit des Buches und den schwarzen Humor des Autors. In Cliffhanger" wimmelt es von skurrilen Figuren; die Spannung ist atemberaubend, dabei geht es weniger um das who dunnit" als um das who died". In diesem aberwitzigen Roman ist nichts vorhersehbar und die Handlung überrascht stets aufs Neue. Natürlich könnte man dem Autor vorwerfen. dass er einen zu bemüht witzigen Erzählton anschlägt und dass sein etwas zur Schau gestellter Humor stets der Pointe dient. Aber das wird ja auch gerne Nick Hornby vorgeworfen, der trotzdem gute Bücher schreibt. Cliffhanger" ist ein literarischer Unterhaltungsroman, der zündet und dabei auch noch saukomisch ist.
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. Dezember 2013
Al Greenwood schleicht seiner Frau Audrey an einem stürmischen Regentag zu den Klippen hinterher und ein kleiner Schubs, sollte ihn von allen Sorgen befreien. Alles läuft glatt, bis er sein Wohnzimmer betritt und Audrey ihn vor dem Kamin erwartet, ein Glas Whisky in der Hand und ganz offensichtlich an Sex interessiert. Wem zum Teufel hat er zu einem ungewollten Sprung von der Klippe verholfen?

Dieses Buch ist ein Mix aus Krimi, bitterbösem britischen Humor und gänzlich schrägen Charakteren. Der Leser wird Zeuge eines turbulenten Hoch und Ab, des sicherlich nicht immer sympathischen und zu Mord neigendem Taxifahrers Al. In flottem Tempo geht es durch die Geschichte, die immer wieder überraschende Wendungen nimmt und gegen Ende richtig spannend wird. Die Charaktere sind mit spitzer Feder beschrieben, so trifft man auf einen Inspektor, der sich mehr für Fische interessiert, als für die Auflösung von Verbrechen, eine eifersüchtige Ehefrau, die fast immer einen kühlen Kopf behält, Mrs. Schnüffelnase, deren Aufmerksamkeit so schnell nichts entgeht und natürlich Al, einem Mörder, der zum Morden nicht wirklich Talent besitzt.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und an Klippen werde ich in Zukunft noch achtsamer sein, wie schnell kann man doch verwechselt werden?
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am 28. August 2008
Was für ein Lesevergnügen! Am Anfang ist die Story noch skurril - unser Held beschließt, seiner stagnierenden Ehe ein drastisches Ende zusetzen, indem er seine Holde über die Klippe schubst. Dumm nur, daß diese daheim vorm Fernseher liegt und noch dazu sehr scharf ist, als er heimkommt.
Es entspinnt sich eine aufregende Geschichte um die Frage: wer war denn nun die Frau im gelben Regenmantel? Für diese Rolle gibt es mehrere Kandidatinnen. Und die Geschichte nimmt bald schon tragische Ausmaße an, denn jemand, der unserem Helden nahesteht, ist verschwunden...
Die zweite Frage, die sich stellt ist: wer hat ihn alles auf der Klippe herumstrolchen sehen? Die Antwort darauf ist ein klares: mehr, als ihm lieb sein kann.
Dazu kommen noch zwei geliebte Karpfen und eine handvoll sich merkwürdig aufführender Nachbarn und natürlich die quietschlebendige Ehefrau - was dabei rauskommt ist eine hochspannende Geschichte, die einem bis zum bösen, bösen Ende nicht losläßt. Und auch danach nicht...
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HALL OF FAMETOP 1000 REZENSENTam 4. September 2008
Ich habe gelacht und geweint ob der Darstellungen von Tim Binding in seinem Roman CLIFFHANGER über den Protagonisten Al Greenwood und seine Verwicklungen in schräge Momente des Lebens. Äußerst schwarzer, britischer Humor und eine Handlung die verworrener und komischer nicht sein könnte - Tote stehen wieder auf und lassen sich einfach nicht unterkriegen.

CLIFFHANGER könnte eine Obsession werden, denn die schrägen Einlagen des Protagonisten Al wie er versucht seine Frau über die Klippe zu stoßen oder der angeheuerten Französischlehrerin beim Treppensteigen ein Bein stellt - all dies ist schräge Komik, obwohl die Handlungen immer wieder missglücken, befindet sich Al bald in einem Netz aus Leichen und weiteren Mordverdächtigungen.

Was Al auch versucht, es geht daneben und weder Mord noch Erpressung scheinen ihn vom finalen Overkill abzuhalten.

Sehr britisch, sehr schwarz, deftig, direkt und absolut skurril - dies alles macht der Roman CLIFFHANGER von Tim Binding zu einer Kür par excellence und lässt den guten alten Krimi wieder so richtig herzerwärmend auferstehen.

Ein echter Klopfer und ein herausragendes Stück Schreibkunst, wie geschaffen für eine baldige Verfilmung.

Sehr empfehlenswert!
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am 21. April 2010
Offensichtlich war es nicht das richtige Buch für mich! Denn ich konnte nirgends den von vielen so hervorgehobenen schwarzen britischen Humor entdecken. Die ersten Seiten sind wirklich genial - doch dann flaut das Buch dermaßen ab, dass ich mich zwingen musste, es fertig zu lesen. Hab's eigentlich nur getan, weil ich fünf Stunden im Zug saß und die anderen Bücher gut verpackt im Koffer lagen. Es wäre eine ausgezeichnete Kurzgeschichte geworden, aber 340 Seiten belangloses Gelaber über uninteressante Kleinstadttypen? Nein danke! Da waren höchstens eine Handvoll "Gags" dabei, die mich zum Schmunzeln brachten. Unter britischem Humor, noch dazu schwarzem, stelle ich mir was ganz anderes vor!
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am 23. Juli 2011
Al Greenwood hat sein Leben satt. Hier in diesem Fischerdorf an den Klippen Englands, in spießigen Bungalows, inmitten von langweiligen Nachbarn, von denen ihm einer auch noch das Taxieschäft ruiniert. Ab vor allem hat er das Leben mit Audrey, seiner Frau, satt. So beschließt er eines Tages, sich von ihr auf recht unkonventionelle Weise zu trennen, in dem er sie einfach über die Klippen schubst. Ein kleiner Streit ist schnell entfacht, Audrey stürmt aus dem Haus, den Hang entlang zu ihrem Lieblingsplatz an der Klippe, nichts ahnend, dass ihr Ehemann hinter ihr herschleicht, um seinen perfiden Plan in die Tat umzusetzen. Als Al zufrieden mit sich selbst nach der Tat zurück ins Haus kommt, verschlägt es ihm allerdings die Sprache: vor dem Kamin sitzt Audrey mit einem Glas Whisky in der Hand ... und damit beginnt der Irrwitz, der das Leben von Al so nach und nach den Guli runterspült, denn natürlich drängt sich die Frage auf: wenn Audrey hier ist, wer zum Teufel liegt dann unten bei den Klippen?
Leider muss sich Al fortan auch noch mit seiner alten Nachbarin rumschlagen, jene Frau weit über 90, die sich liebend gern einen Joint dreht, heiße Musik hört, in alten Erinnerungen schwelgt, den ganzen Tag aus dem Fenster sieht und nichts besseres zu tun hat, als Al zu sagen, dass sie ihn auf den Klippen hat rumschleichen sehen. Logisch, dass Al hier handeln muss, was einem Profi wie ihm nicht schwer fällt. Ein Bein ist schnell gestellt und die alte Dame fliegt über die Treppen in die Tiefe. Doch auch hier hat Al stümperhaft gehandelt, wie sonst ist es zu erklären, dass die liebenswürdige alte Dame ein paar Tage später an seiner Tür läutet?

Tim Bindings Roman ist ein Meisterwerk des britischen Humors, schwarz bis in die Seele und so ist es kein Wunder, dass am Ende alles anders ist, als es den Anschein hatte.
Mit diesem Buch kann man sich so richtig amüsieren, sofern man tief in seinem Inneren einen dunklen Kern besitzt, der mit diebischer Freude dem Treiben von Al und Audrey zusieht und sich dabei lachend auf die Schenkel klopft.
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am 20. Februar 2012
Gleich vorweg: Der Sprecher ist Dietmar Mues und hat für mein Empfinden dem Protagonisten und Ich-Erzähler Al Greenwood eine perfekte Stimme gegeben und auch den anderen Figuren hat er sich toll angepasst. Die Geschichte selbst hat mir viel Spaß gemacht. Die Personen waren sehr skurril, die Dialoge teils boshaft komisch und die Handlung führte von einer Falle in die nächste. Denn mit dem Wissen, die falsche Person von der Klippe gestoßen zu haben, beginnt für Al die Suche nach der tatsächlichen Person, die er auf dem Gewissen hat. Und es beginnen die verzweifelten Bemühungen, den Tatverdacht von sich auf andere Personen zu schieben und immer wieder neue Erklärungen zu finden, um seine vorherigen Lügen nicht auffliegen zu lassen. Denn kaum ausgesprochen, werden sie schon wieder von anderen widerlegt, da sie ihn entweder am falschen Ort gesehen haben wollen oder sonst irgendetwas andeuten, das Al vermuten lässt, das sie mehr von ihm wissen, als gut für ihn ist. So kommt er regelrecht in Stress, den Bewohnern des Dorfes klar zu machen, dass er mit der Sache auf keinen Fall etwas zu tun haben könnte. Als dann Tote plötzlich wieder auftauchen und er merkt, dass alles auch ganz anders sein könnte, wird es richtig schön böse. Und wer ist nun eigentlich die Person, die er über die Klippe geworfen hat?

Verdächtigungen, Missverständnisse, Misstrauen, Erpressung, Mord. Der arme Al verstrickt sich immer mehr in die Mordgeschichte und man bekommt fast Mitleid mit ihm. Allerdings ist er so oder so kein Unschuldslamm und etwas Schadenfreude kam bei mir doch auf über seine verunglückte Tat. Es macht echt Spaß, seinen Bemühungen zur Schadensbegrenzung zuzuhören und auch die anderen Personen, mit denen er dabei zu tun hat, sind teilweise urkomisch. Allerdings ist der Humor schon sehr speziell und wirkt eher durch seine Absurdität, seine Bosheit und die Zeichnung der Figuren und ihre seltsamen Dialoge, als durch witzige Gags. Jedem liegt das sicher nicht.

Und leider gab es auch ein paar Längen zwischendrin, besonders in der Mitte. Einige Ausschweifungen und Gedanken und besonders manches von Als Gejammer fand ich eher nervig und uninteressant, auch wenn dies natürlich die Charaktere, besonders Al, betonte. Insgesamt gesehen störte mich das im Nachhinein aber nicht mehr, denn das letzte Drittel kam dann noch mal richtig in Fahrt und stürzte Al dann endgültig zu Boden.

Ich freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung Fishnapping und bin gespannt, wie Al dann mit der neuen Situation, die der Klappentext verspricht, umgeht.
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am 11. September 2012
Ich habe die Hörbuchfassung von "Cliffhanger" gehört.

Dietmar Mues liest angenehm und verleiht den verschiedenen handelnden Personen ein eigenes Stimmbild.

Die Anzahl der handelnden Personen ist überschaubar. Die Geschichte wird chronologisch und in einem Handlungsstrang erzählt. Dies trägt dazu bei, dass man das Hörbuch auch auf der Reise hören kann, ohne den roten Faden zu verlieren.

Der Romaninhalt ist eher einfach: Drei Frauen sind an einem regnerischen, dunklen, Nachmittag in gelben Regenjacken in der Nähe des Kliffs unterwegs. Al Greenwood, die Hauptperson, glaubt, seine Frau, die er schon seit langem loswerden will, an der Klippe stehen zu sehen und gibt ihr einen Schubs. Als er nach Hause kommt, ist seine Frau jedoch da. Wer also war die Frau, die Al getötet hat? Da die Leiche nicht gefunden wird, bleibt es sehr lange unklar, wer die Ermordete ist. Am Schluss wird Al zwar wegen Mordes verurteilt, aber nicht für den, den er begangen hat!

Tim Binding, der Autor, erzählt nicht nur die Geschichte, sondern lässt den Leser / Zuhörer an den Gedankengängen der Hauptperson teilnehmen. Die psychologischen Aspekte werden dabei besonders hervorgehoben. Zu was ist ein Mensch unter welchen Umständen fähig? Neben dem blindwütigen Al gibt es auch den fürsorglichen und verträumten Al. Vernunft, Unvernunft und manchmal auch Perversion liegen dicht beieinander.

Insgesamt ein Roman mit gleichbleibender Spannung.
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am 20. August 2011
Al ist um die fünfzig, Taxifahrer, und lebt in einem typischen englischen Kaff in Küstennähe. Ein Bungalow, verschrobene Nachbarn, ein rivalisierender Ex-Kollege und das nicht so richtig gut laufende Geschäft, sowie nicht zuletzt seine Frau Audrey, deren er nach langen Ehejahren überdrüssig geworden ist, spiegeln die Tristesse seines Lebens wieder. Einzig und allein seine beiden japanischen Karpfen Torvill und Dean sind noch ein Quell der Freude für Al.
Und deshalb beschließt er, dass Audrey weg muss. Eine Scheidung denkt er erst gar nicht mal an, die ultimative Lösung ist gefragt. Und dafür bietet sich die Klippe in der Nähe ganz einfach hervorragend an. Al provoziert also Audrey so lange, bis sie an jenem regnerischen Septembertag tatsächlich aus dem Haus stürmt. Er selbst nimmt eine Abkürzung zur Klippe, erwartet sie dort und schubst sie, ohne lange mit der Wimper zu zucken, runter.
Als er jedoch beschwingt und völlig aufgedreht nach Hause zurückkommt, erwartet ihn dort: Audrey.
Was dann beginnt, ist eine aberwitzige Geschichte, bei der Al allerdings bald nichts mehr zu Lachen hat. Wen hat er denn bitte von der Klippe geschubst? Und wo ist seine über alles geliebte (heimliche) uneheliche Tochter Miranda, die just am selben Abend verschwunden ist? Vor allem, wie kann er das alles herausfinden, ohne sich selbst irgendwie verdächtig zu machen?
Obwohl ihm all die ungelösten Fragen das Leben schwer machen, wird ausgerechnet das Leben mit seiner Frau Audrey plötzlich leichter. Ihre Beziehung erlebt so etwas wie einen zweiten Frühling, und Al lässt Audrey sogar sein geliebtes Taxi fahren! Fast könnte man meinen, für Al wendet sich doch noch alles "irgendwie" zum Guten, da beginnt die mühsam aufrechterhaltene Fassade zu bröckeln, Verdächtigungen werden ausgesprochen, plötzlich tauchen Personen auf, die etwas beobachtet haben, und Al wird in die Enge getrieben...
Die Geschichte lebt von skurrilen Szenen aber vor allem von den noch skurrileren Charakteren, allen voran die dauerbekiffte Nachbarin, eine pensionierte Lehrerin, die Al "Mrs. Schnüffelnase" nennt. Tatsächlich wird die Schnüffelei von Mrs. Blackstone Al beinahe zum Verhängnis. Ihr selbst übrigens auch.
Obwohl von Anfang an klar ist, dass Al ein Mörder ist, wirkt er ganz und gar nicht unsympathisch, im Gegenteil, er hat sogar liebenswerte Züge und irgendwie konnte ich seine Motive durchaus nachvollziehen.
Der Schreibstil ist flott, der Humor ist schwarz, die Geschehnisse sind teilweise bizarr, das Ende überraschend. Oder auch nicht, wie man's nimmt. Ein Mord wurde begangen, und jemand muss dafür ins Gefängnis. Dass alles ganz anders war, wird wohl nie jemand erfahren.

(Dieser Text ist eine gekürzte Version meiner Rezension auf zwillingsleiden.blogspot.com)
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