find Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily AmazonMusicUnlimited Fußball longSSs17

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
53
4,6 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:6,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 500 REZENSENTam 25. Januar 2017
Literaturkritik:Jack London ist bekannt für seine Abenteuerromane,die von der reinen Natur
erzählen und spannende Lesemomente ermöglichen."Ruf der Wildnis","Wolfsblut" und "Der
Seewolf" sind nur drei von mehr als 25 Büchern, die viele Interessierte in den arktischen
Norden Nordamerikas (Klondike) zur Zeit des Goldrausches, nach Kalifornien und auf den
Pazifik entführen und dabei große Unterhaltung mit sich bringen.

Was zählt ist die Vergangenheit! Wolf Larsen, der eine rohe Kartoffel mit der Hand zerdrücken
kann! Auf einmal ist er aber nur noch ein Schatten seiner selbst. Da kommt er völlig entkräftet
und eingeschüchtert an Bord der Ghost. Aber da ist dieses " gewisse Etwas" in ihm, dass ihm
immer wieder neue Kräfte verleiht. Die Kräfte des "Seewolf"! Jack London beschreibt die harte
Arbeit auf See. Den Robbenfang und die Gefahren des Meeres. Vor allem die seemännischen
Kenntnisse sind sehr beeindruckend. Der Leser erfährt sehr viel über die damalige harte Zeit
der Seeleute. Auch dieses Meisterwerk ist spannend geschrieben und zählt zur Weltliteratur.
Besonders lesenswert.

Fünf Sterne für dieses Meisterwerk von Jack London.
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2016
Diese Version des Buches gefällt mir nicht.
Humphrey wird beispielsweise nicht "Hump" genannt sondern "Döspaddel", es werden merkwürdige Formulierungen verwendet die nicht zu meinem Bild, welches ich von den Charakteren habe passen. Der Seewolf würde für mich nicht zu jemandem sagen, dass er "watscheln" soll, und auch das Wort "ausklamüsern" aus seinem Mund wirkt sehr seltsam.
So ist diese ganze Version mit dieser Sprache verfasst mit welcher ich mich nicht anfreunden kann - die Sätze wirken auf mich sehr hölzern und gestellt, die Charaktere erscheinen mir durch Satzbau und Ausdrucksweise äußerst unsympatisch.

Ich werde weiter nach einer Version ohne "Döspaddel" und mit "Hump" suchen, in der mir die Charaktere weniger unsympatisch erscheinen.

Ich bin enttäuscht.
Ein Stern von mir und der ist auch noch zu viel.
55 Kommentare| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. März 2015
Die Geschichte kannte ich nur aus dem Fernsehen aus den 80-er Jahren. Die Schreibweise Jack Londons ist - so wie er wohl war - etwas depressiv.Aber ein lesenswertes Buch.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juli 2010
"Der Seewolf" ist eines der Hauptwerke Jack Londons, das man gelesen haben sollte wenn nicht gar gelesen haben muss. Dabei handelt es sich nicht nur um einen Abenteuerroman, sondern ist darueberhinaus auch ein psychologisches Spiel zwischen Kapitaen Larson und van Weyden, der verweichlicht und besseren Kreisen angehoerend, von der Besatzung des Robbenschoners Ghost als Schiffbruechiger aufgenommen und fuer den Rest der Reise gegen seinen Willen in die Mannschaft integriert wird. Larson ist der Meinung, dass nur der Staerkste ueberlebt und Schwache auf Dauer keine Chance haben. Van Weyden widerlegt ihn und wird im Laufe der Reise einen Wandel durchlaufen, an dessen Ende der Show Down mit Larson stehen wird. Weiteres Konfliktpotential besteht zwischen Larson und seinem Bruder sowie Larson und einer weiteren Schiffsbruechigen, zu der sich sowohl Larson als auch van Weyden hingezogen fuehlen. Jack London hat mit dem Seewolf einen spannenden Abenteuerroman geschaffen, der nicht nur in seiner Handlung ueberzeugt, sondern Charaktere kreiert, deren Handeln und Reaktionen den Leser fesseln und zum Weiterlesen treiben. Darueberhinaus erfaehrt der Leser Wissenswertes ueber Robbenfang und Seefahrt. Highlight des klassischen Abenteuerromans.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2011
...deren Handlung bekannt erscheint und die man dennoch nicht wirklich kennt. Der Roman "Der Seewolf" von Jack London wurde mehrfach verfilmt und war zu seiner Zeit ein riesiger Erfolg. Ein Erfolg der jedoch bald schon in Vergessenheit geriet.

Traut man sich an dieses Buch heran, so wird man nicht nur ein klassisches Muster der Verstrickung von Liebe, Hass und den Zwiestreit von Gut und Böse vorfinden, sondern darüber hinaus eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der menschlichen Seele.
Der junge van Weyen spielt hierbei zunächst die Rolle des unerfahrenen Naivlings aus der Oberschicht, welcher in die harte Realität der Ghost, dem Schiff des Seewolfs gestoßen wird. Hier lernt er langsam sich zu beweisen, wobei dem Leser trotz aller Grausamkeit kein schnelles Urteil über Kapitän Wolf Larssen erlaubt wird.
Vielmehr wird der Krieg des Kapitäns gegen die Moralvorstellungen von van Weyden und später von Maud Brewster eine Auseinandersetzung mit dem Wertesystem der zivilisierten Welt. Larssen ist in seinem Wesen ein freier Geist, der seine Stärke ausspielt und gleichzeitig die Sehnsucht verspürt sich dabei zu erklären. Das Resultat ist ein spannender Lernprozess an dem der Leser durch die Ich-Erzählung van Weydens teilhaben darf.
Zuweilen war der Spannungsbogen nicht ganz so gelungen, doch mag es sein, dass weibliche Leser die Passage über die Mühsalinsel mehr schätzen und sich über das "Versteckspiel" der Gestrandeten amüsieren können, die sich ihre Gefühle nicht eingestehen können. Das Festhalten an den Moralvorstellungen von "getrenntem Wohnen" in einer nasskalten Umgebung mit nächtlichen Stürmen erschien mir allzu galant und der Protagonist dadurch doch künstlicher als nötig. Weiterhin konnte ich nicht lesen woraus van Weyden die Tür baute an die er bei Mrs. Brewster immer klopfte (will nicht kleinlich wirken, aber es sprang mir sehr ins Auge).
Mir schien dieser Teil gar zu klischeehaft inszeniert, während die Seefahrergeschichte dem Autor meines Erachtens besser gelang. Ich will aber nicht zuviel verraten, denn trotz der genannten Punkte war der Lesespaß war bis zur letzten Seite ungebrochen. Doch eines sei kurz erwähnt: Jack London führt dem Leser keine einfachen Charaktere vor. Ich grüble heute noch über das Ende des Buches: wer möchte der schreibe mir einen Kommentar zum Schicksal des Kapitäns. Ob in diesem letzten Teil der Handlung ein Urteil über den Seewolf oder über die Welt in ihrer Unberechenbarkeit gefällt wird, regt mich noch immer zum Nachdenken an...

Fazit: Ein gutes Buch, das auch ein paar verzeihliche Schwächen zeigt. Langweilig ist es nicht, nicht unter- oder überfordernd, aber auf jeden Fall sehr, sehr nachdenklich...
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Die faszinierende Seefahrtsgeschichte des denkbar ungeeigneten Mannes, den man sich für eine wilde Reise durchs raue Meer vorstellen kann, sucht noch heute seinesgleichen. Zu Recht wird dieses Werk von Jack London zu den geehrten Klassikern gezählt, auch wenn die Bezeichnung Abenteuerroman dem tiefsinnigen Spektakel nicht ganz gerecht wird. Die Geschichte lebt von dem knisternden Kampf des Schöngeistes Humphrey van Weyden, der sich in Ich-Form direkt an den Leser wendet, mit dem Freigeist Wolf Larsen, dem grausamen Kapitän des Robbenkutters "Ghost", der den Erzähler auf seinem Schiff gefangen hält, um einen richtigen Mann aus ihm zu machen. Jack London bezeichnete sein Werk einmal als Angriff auf die Übermensch-Philosophie von Nietzsche und sieht man seinen Roman in diesem Lichte, kommen erstaunliche Erkenntnisse zum Vorschein.

Als der Schiffbrüchige von der Mannschaft der Ghost an Bord gezogen wird, ahnt der Gentleman nicht, dass er direkt in der menschlichen Hölle gelandet ist. Vom angesehenen Mitglied der Gesellschaft wird er zum Schiffsjungen degradiert. Der seltsame Kapitän, Wolf Larsen, scheint sich seine eigene Philosophie über das Leben zu Recht gelegt zu haben und wenn diese auch bar aller Moral ist, scheint es sein edles Bestreben zu sein, den weichlichen, jungen Mann durch eine besondere Behandlung auf "eigenen Füßen stehen zu lassen". Bei der schweren Arbeit nützen dem armen Hump, wie er vom Kapitän genannt wird, die stets so reichlich gepflegten Studien der Literatur nur wenig. Vielmehr wird er sich der fehlenden Muskelkraft bewusst, da ihm bis jetzt das Training des Geistes erstrebenswerter erschien, wie körperliche Ertüchtigung. Die Tyrannei des Küchenchefs Mugridge kommt ihm da besonders bitter an, den er bald von Herzen hasst. Wolf Larsen beobachtet die Entwicklung seines neuen Schiffsmitglieds interessiert, wie alle Vorgänge auf seinem Kutter und geht sogleich zum Angriff auf das Weltbild von Weydens über. Hatte Humphrey es bisher für eine unumstößliche Tatsache gehalten, dass das Leben eines jeden Menschen einen besonderen Wert hat, wird er nun durch die gnadenlosen Theorien Larsens erschüttert. Für die Allgemeinheit hat das Leben des Einzelnen kaum einen Wert, so Larsen, vielmehr ist es der Mensch selbst, der seinen Wert bestimmt. Dabei würde dieses Leben des starken Menschen bis aufs Blut verteidigt und selbst sogenannte moralische Grundsätze, besonders das Mitleid einem anderen Wesen gegenüber, seien dabei hinderlich und daher zu vernachlässigen. Dem Entsetzen Weydens folgt die Erkenntnis, dass ihm die bisherige Welt, die er vor allem aus Büchern kannte, eine Sicht-weise verschloss, die er nun als schreckliche Wirklichkeit zu entdecken scheint. Auch wenn er von dem amoralischen Handeln seines Gegners immer noch abgestoßen ist und seine Mordgedanken durch die praktischen Beispiele der Philosophie des Kapitäns gefördert werden, beginnt sich nicht nur der durch die harte Arbeit gestählte Körper Humps zu verändern. Im rauen Meer vor Japan spitzen sich die Ereignisse zu, als Wolf einen Angriff auf das Schiff seines Bruders Tod Larsen plant. Doch dann kommt unvermittelt ein weibliches Element in die schwierige Gleichung, als die schiffbrüchige Schriftstellerin, Maud Brewster, aufgelesen wird. Die zarte Dame scheint nicht nur die Gefühle von Humphrey zu bewegen, auch Wolf Larsen scheint nicht unberührt zu sein. Es kommt zu spannenden Entwicklungen.

Wer sich mit der Person und Philosophie Nietzsches auseinandersetzt, wird tatsächlich einige Auffälligkeiten an dem Kapitän Wolf Larsen entdecken. Wie der große Philosoph wird auch Larsen von heftigen Kopfschmerzattacken geplagt und auch das unrühmliche Hinsiechen mit Blindheit und Lähmungserscheinungen scheint beiden beschieden. Auch in der Denkweise gleichen sie sich. Die Gattung Mensch wird als eine Art Grundmasse gesehen, in der es dem Übermenschen gelingt, aus sich selbst ein Kunstwerk zu schaffen, indem er mit sich und anderen hart und mitleidlos verfährt. Ziel ist jedoch nicht die Herrschaft über andere, sondern die höchsteigene Überlegenheit, der "Wille zur Macht". Dem gegenüber steht der schwache Mensch, der durch seine empfundene Unterlegenheit Zuflucht zu einer imaginären Welt sucht. Ein Beispiel hierzu scheint im Roman der Schiffskoch zu sein, der stets betont, dass er eigentlich aus guter Familie stammt und ein besseres Los im Leben verdient hätte. Wolf Larsen zählt auch die Vorstellung einer unsterblichen Seele zu den Fluchten des Erdenmenschen, der sich in der Wirklichkeit nicht zu behaupten weiß.
Am Ende wird der Kapitän von seiner eigenen Philosophie geschlagen. Die Tugenden dagegen, die der Seewolf stets verachtete, wie Liebe und Mitgefühl, triumphieren am Schluss und bedeuten denjenigen, die sie bis zum Schluss bewahrten, ein glückliches Leben.
1717 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Mai 2007
Was bleibt in der Erinnerung? Ist es der Wolf Larsen, der am Ende nur noch ein Schatten seiner selbst ist? Nein. Es ist der Wolf Larsen, der mit seiner Hand eine rohe Kartoffel zudrückt. Ist es der Humphrey van Weyden, der am Ende den Kampf aufnimmt? Nein. Es ist der, der zu Beginn völlig eingeschüchtert an Bord der Ghost kommt.

Der Konflikt dieser Männer, den Jack London sehr beeindruckend schildert, ist der Kern der Geschichte. Ein ungleicher Kampf zwischen dem starken und brutalen "Seewolf" und dem intelligenten schöngeistigen Gegenüber. Ein Kampf, den London im Laufe der Zeit zu immer neuen Höhepunkten treibt.

Einen sehr großen Eindruck haben auch Londons Beschreibungen des Meeres und der Robbenjagd, sowie seine detaillierten Kenntnisse über Segelschiffe und Nautik. Und so wie van Weyden lernt auch der Leser sehr viel.

Ein wirklich beeindruckendes Buch.
11 Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
HALL OF FAMEam 5. Januar 2007
Jack London eroberte 1904 mit seinem Roman Der Seewolf nicht nur die Herzen der Amerikaner, das Buch wurde auch weltweit in rund 70 Sprachen übersetzt und mehrmals verfilmt. Kein Wunder, lädt die Story doch geradezu dazu ein, auf großer Leinwand zum Leben erweckt zu werden. Die Geschichte handelt vom Facettenreichtum der menschlichen Seele, vom Kampf ums nackte Überleben und von der Überlegenheit des gebildeten Geistes gegenüber der rohen Gewalt. Der Roman ist eine spannende, teilweise fast gruselige Seeabenteuergeschichte, gleichzeitig aber auch eine hellwache Darstellung zweier psychologisch völlig unterschiedlicher Persönlichkeiten und nicht zuletzt eine zarte Liebesgeschichte. Mit dem skrupellosen und brutalen Kapitän Wolf Larsen (dem Seewolf) und Humphrey van Weyden, einem feinfühligen Ästheten, der als Schiffbrüchiger auf die "Ghost" und damit in die Pranken des Kapitäns gerät, hat der Autor zwei Hauptfiguren gewählt, die sich diametral gegenüberstehen. Doch trotz ihrer Unterschiedlichkeit kommen sich beide im Lauf der Geschichte erstaunlich nahe, und jeder profitiert von den Stärken des anderen im Kampf gegen die Naturgewalten auf hoher See. Bis sie am Ende - natürlich wegen einer Frau - doch auf Leben und Tod aneinander geraten und einer von ihnen auf der Strecke bleibt ...
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Riff Reb's erzählt mit "Der Seewolf" seine Sicht des Abenteuers als recht freie Adaption der Vorlage (1904) von Jack London. Van Weyden erzählt darin in wenigen Worten eine Geschichte, die unter der Zuhilfenahme von Erzähltexten und der Idee von London ihren ganz eigenen Schwerpunkt legt. In siebzehn, mal kürzeren, mal längeren Kapiteln erzählt Reb's alle wesentlichen Bestandteile der Geschichte - auch wenn die Kritik am Nietzscheschen Übermenschen kaum anklingt. Nichtsdestotrotz ist die Handlung packend erzählt, kurzweilig und nicht selten mit einer humoristischen Note unterlegt.
Dabei ist auch das Ende deutlich anders gezeichnet - hoffnungsloser - als die Vorlage. Die Dialoge sind knackig kurz, die Bilder sprechen meist für sich, kommen des öfteren komplett ohne Text aus und lassen den Leser wahrlich mit einem Bild vor den Augen zurück.

Unheimlich gut gelungen sind die Zeichnungen mit denen der Autor, Illustrator und zugleich auch Kolorist Riff Reb's dem Werk seinen Stil aufdrückt. Die einzelnen Kapitel zeichnen sich dabei durch ihre harte Strichführung aus, welche trotzdem Details akzentuiert darstellt und mit sehr vielen Schraffuren unterstreicht. Hinzu kommt eine ungewöhnliche, aber sehr packende, ja dramatische Art der Kolorierung. Hierbei wird für jedes Kapitel eine Farbe genommen und der gesamte Inhalt mit diesem Farbton und seinen Nuancen koloriert. Die blauen, grünen, roten oder gelben Abschnitte stehen ihren farbigen Pendants jedoch in Nichts nach, im Gegenteil die Farben transportieren die Emotionen weitaus besser als Wörter es vermögen würden. Generell sind Reb's Darstellungen, insbesondere von Emotionen, gelungen. Den Protagonisten fallen buchstäblich die Augen aus dem Gesicht und verlieren ihr Grinsen - unheimlich packend und faszinierend anzusehen.

Kurzum: "Der Seewolf" ist eine gelungene Romanadaption, die inhaltlich und insbesondere künstlerisch überzeugt. Vergessen sind die Filme, greift zum Comic!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. März 2017
Ich habe schon einige Hörspiele, darunter auch fremdsprachige in meiner Sammlung, doch NIEMAND - N I E M A N D liest einen Roman so genial und lebendig wie Sebastian Koch. Es macht doch einen enormen Unterschied aus, ob ein waschechter, begnadeter Schauspieler einen Roman liest. Die anderen lesen einfach nur; Sebastian Koch "spielt" die Figuren und haucht ihnen allen Leben ein - jeder einzelnen Figur. Das ist Kopfkino pur. Man hat das Gefühl als blinder Passagier auf dem Schiff mitzufahren und hält den Atem an, wenn der Seewolf herumpoltert. Mal ist Sebastians Stimme weich, dann wieder hart, mal hoch und mal tief, mal spricht er schnell, mal langsam mit Pausen, um Spannung für den nächsten Moment zu erzeugen, um dann mit Karacho loszubrettern. Man kann nicht anders. Das Herz klopft wie wild und man wartet gespannt auf den nächsten Satz. Einfach Wahnsinn! Kaufe mir nur noch Bücher, die Sebastian Koch liest. BESSER GEHT ES NICHT!!!!!!!!! Wusste bis dato auch gar nicht wie sexy und erotisch sich die angeblich so harte deutsche Sprache anhören kann. Bei Sebastian ist sie weich wie Butter und scheint nur so dahinzuschmelzen. Zart wie ne Tafel lila Schoki. Bitte meeehr. Ich lese kein Buch mehr selber, ab heute lasse ich lesen :-))
Mein Wunsch: George Clooney entdeckt auch das Lesen. Der wäre das Pendant zu Sebastian.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden