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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
22
4,6 von 5 Sternen
Format: Pappbilderbuch|Ändern
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am 7. Februar 2016
Sehr schöne Romane, man kennt die Geschichte ja zur Genüge aus der Jugend. Ich habe beim Lesen ständig Heidis Schweizer Dialekt aus der Verfilmung mit Elsbeth Sigmund von 1957 gehört, hat mir sehr schöne Erinnerungen beschert.
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am 25. Oktober 2015
Johanna Spyri schrieb die beiden Bände "Heidis Lehr- und Wanderjahre" und "Heidi kann brauchen, was es gelernt hat" vor 135 Jahren in anschaulichem Hochdeutsch. Eingestreute schweizerische Formulierungen wie "das" Heidi (statt Heidi oder die Heidi) ergänzen Lokalkolorit.
Grundlage für dieses Kinderbuch über Natur und Freundschaft sind nachvollziehbare Charakterbeschreibungen. Typen wie vom Leben enttäuschte Öhis oder an Etikette klebende Fräuleins gibt es ja bis heute. Spyris Religiosität schimmert an wenigen Stellen unaufdringlich durch. Eher ein optimistisches Urvertrauen als ein christliches Missionieren. Es bieten sich viele Ansatzpunkte zu Diskussionen mit Kindern im Vor- und Grundschulalter.
Vergleicht man Heidi mit dem Weltbild im wenige Jahre später erschienen "Trotzkopf", der eine angepasste Biedermeieridylle als Erziehungs- und Lebensziel propagiert (dort siegt sozusagen eine Rottenmeier-Figur), so kann man das Buch für die damalige Zeit fast als revolutionär bezeichnen.

Durch ein 2009 für den MDR produziertes Hörbuch mit der Vorleserin Franziska Oehme wurde ich zufällig auf die hohe literarische Qualität bei Spyri aufmerksam. Vorher kannte ich Heidi nur von der japanischen Zeichentrick-Serie mit dem Jodelschlager und ähnlich süßlichen Bearbeitungen. Deshalb ging ich dem Buch lange aus dem Wege.
Unter den vielen Heidis im Buchhandel scheint die preisgünstige Komplettausgabe von Anaconda derzeit die beste zu sein. Keine Bearbeitung vermittelt eine derartige Lust an der Sprache wie das Original. Es gibt längere Sätze und viele Konjunktive. Trotzdem auch für heutige Kinder verständlich. Meine hatten jedenfalls an Wortspielereien und Dialekten immer ihren Spaß. Lediglich die Rechtschreibung wurde angepasst. Der Sprachrhythmus bei Oehme veranschaulicht den Gedankenfluss übrigens gut.
Gönnen Sie den Kindern und sich "das" echte Heidi. Leichter kann man seine Kenntnisse von Grammatik und Wortschatz kaum erweitern. Alle vereinfachten oder modernisierten Buchausgaben einschließlich des Bernhardiner-Hundes Josef darf man dann getrost vergessen.

Mit einem schmunzelnden Holladihoo grüßt
Dipl.-Phys. F. Monzer, Umweltberater und Reisebuchautor
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am 1. Oktober 2015
Diese auch für Erwachsene lehrreiche Kindergeschichte, welche unter anderem den Gegensatz aber auch die Versöhnung von Stadt und Land thematisiert, trägt teilweise märchenhafte Züge. Nur scheinbar haben Märchen wenig mit der Realität zu tun, bergen sie doch tiefe Lebensweisheiten. Zudem ist der Roman, der die Nächstenliebe thematisiert, religiös, ohne aufdringlich zu wirken, obgleich für mich etwas zu sehr vereinfachend. Obwohl Heidi elternlos ist und von ihrer Tante Tete egoistisch und mit wenig Einfühlung zuerst dem Grossvater zugeschoben und dann wieder weggenommen wird, erleidet es dank seiner tiefen Liebe zur Natur, welche von der Autorin sehr einfühlsam und bilderbuchhaft beschrieben wird, keinen seelischen Schaden. Besonders zu den Geissen besitzt Heidi einen guten Draht, viel mehr als der Geissenpeter. Heidi ist die idealisierte und trotzdem bezaubernd und entwaffnend natürliche Lichtgestalt des Romans. Erst die Stadt, wo der Ausblick auf die Berge fehlt, macht Heidi nach längerer Zeit krank. Mit seiner Naivität und Unbekümmertheit bringt es viel Leben und Freude in die sterile, in Umgangsformen erstarrte und die menschlichen Gefühle unterdrückende Atmosphäre des Herrenhauses in Frankfurt. In erster Linie die an den Rollstuhl gefesselte Klara, jedoch auch ihr Vater Sesemann und ihre Grossmutter, wie auch der Arzt und der Diener Sebastian sind von Heidis unverfälschter Spontaneität sehr angetan und entwickeln ein grosses Herz für sie. Genau so, wie sie später die heilsame Alpenwelt ins Herz schliessen. Aus der Reihe tanzt der Hausdrache Fräulein Rottenmeier, die eine Karikatur ihrer selbst ist. Sie ist kinder-, tier- und naturfeindlich und symbolisiert die Lebensfremdheit schlechthin. Nachdem Heidi die Kätzchen ins Haus gebracht hat, krümmt sich der humorvolle und kinderliebende Sebastian ob der hysterischen Anfälle Rottenmeiers heimlich vor Lachen und durchbricht damit auf wohltuende Weise die oftmals lächerlichen Anstandsregeln der sogenannt guten Gesellschaft. Köstlich und typisch ist auch die Szene, in der Heidi in völliger Ahnungslosigkeit die Grossmutter Klaras mit Frau Gnädige anspricht. Sub specie aeternitatis zählen nicht hohle Höflichkeitsfloskeln sondern ein warmes und offenes Herz. Der Hauslehrer spricht eine derart gestelzte Sprache, dass kaum verwunderlich ist, dass Heidi wenig von ihm verstehen und lernen kann.

In ihrer Heimat ist das Waisenkind Heidi ebenfalls der grosse Sonnenschein. Ihr verstockter, jedoch in seinem Innersten liebevoller Grossvater taut bei ihrer Gesellschaft auf. Und durch das Beten, welches ihr die Grossmutter Sesemann beigebracht hat, kann Heidi den Alm-Öhi davon überzeugen, mit den Leuten im Dorf Frieden zu schliessen, und besitzt sogar den stärkeren Einfluss als der Dorfpfarrer. Für die blinde Grossmutter des Geissenpeters ist Heidi sogar der einzige Lichtblick. Nur dem Geissenpeter gegenüber zeigen Heidi, der Grossvater und die Besucher aus Frankfurt zu wenig Einfühlung, da er ausgegrenzt wird und nicht dazu gehört. Seine nachvollziehbare Rache mit dem Rollstuhl ist eine höhere Fügung, da Klara ihn nicht mehr braucht. Im Gegensatz zu Heidi, welche sich durch den Aufenthalt in der Stadt entwickelt, lesen lernt und neue Impulse erhält, die es auf dem Land nutzbringend anwenden kann, macht sich der Geissenpeter im Roman zum Aussenseiter, da er nichts Neues lernen will. Selbst die Menschen aus Frankfurt erweitern ihren Horizont, indem sie erfahren, dass die Natur und das einfache und urtümliche Landleben Qualitäten in sich bergen, welche ihnen als wohlstandsverwöhnte Städter abhanden gekommen sind.

Das 19. Jahrhundert, in welchem der Roman entstanden ist, war auch in der Schweiz eine Zeit grosser gesellschaftlicher und politischer Umwälzungen mit Armut, Auswanderungswellen und der Industrialisierung. Die Folgen: Stress, Verunsicherung, Entwurzelung und der Materialismus, gegen den früher bereits Gotthelf mit seiner Religiosität angekämpft hatte. Die Stadt war für ihn ein Ort der Sünde. Dabei thematisierte er jedoch auch die Schattenseiten des Landlebens, währendem Johanna Spyri vor allem die idyllischen Aspekte der Bergwelt zu sehr ins Zentrum rückte. Es ist keine Frage, dass die Bergluft und die Natur den Menschen seelisch und körperlich regenerieren können. Die Heilung einer Kinderlähmung, an der Klara wahrscheinlich litt, ist jedoch übertrieben. Ebenso, dass Heidi nach dem Gespräch mit Klaras Grossmutter wie Phönix aus der Asche plötzlich lesen lernt. Man muss dabei stets im Auge behalten, dass sich die Geschichte nicht an Erwachsene richtet. Wie erklärt sich denn der durchschlagende und andauernde weltweite Erfolg auch bei Erwachsenen von Heidis Geschichte, welche international bekannter ist als der Mythos Wilhelm Tell und die Gotthelfromane? Auch wir leben heute in einer Ära starker Veränderungen und Irritationen. Die Romanheldin Heidi sträubt sich ja nicht gegen die moderne Entwicklung der Gesellschaft sondern setzt sich damit konstruktiv auseinander, ohne dabei seine Wurzeln zu verlieren. Es kann auch in seiner Heimat brauchen, was es gelernt hat. Und genau dies ist meines Erachtens die Grundbotschaft, die ankommt. Gerade der moderne, gestresste Stadtmensch braucht die Natur, um seine Batterien wieder aufzuladen und sein Gleichgewicht immer wieder neu zu finden. Bereits Gustav Mahler, ein glühender Alpinist, zog sich in den Sommermonaten in die Natur zurück, um deren Klänge in seinen Symphonien zu verewigen. Richard Wagner verbrachte einen beträchtlichen Teil seines Lebens in der Schweiz und unternahm zum Teil halsbrecherische Bergtouren. Die wilde schweizerische Bergwelt liess ihn die Götterwelt erahnen, die ihn zur Schaffung seiner mystischen Opern inspirierte. Ich erinnere auch an Rousseaus Zivilisationskritik mit dem Mahnruf "zurück zur Natur", dem auch die Hippies nachzuleben versuchten. Mit etwas Fantasie könnte man den Alm-Öhi als Aussteiger interpretieren. Und die Frage soll erlaubt sein, ob im Ruf nach grüner Wirtschaft auch etwas Heidiromantik mitschwingt.
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am 7. März 2016
War als ein Geschenk für meine Tochter gedacht, weil sie den Film kürzlich gesehen hat. Deshalb von mir keine Beurteilung
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am 24. Juni 2013
Heidi ist eine Geschichte aus der Schweiz und wer sie von der Zeichentrick Serie kennt, wird in diesem Buch eben genau diese Geschichte wieder finden. Mit der Sprache, die eben über 120 Jahre alt ist, kommt bald zurecht und muss schmunzeln über "das kleine Heidi", das seinen Weg zurück in die Berge findet.
Ein wirklich liebes Buch :-)
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am 4. August 2016
Geschichte / Buch scheint mir (fast) originalgetreu, allerdings mit folgenden Einschränkungen:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass J.Spyri im Original von einem "Alm"-Öhi geschrieben hat. Mit all den Schweizer Idiomen im Laufe des Textes, die sogar Schweizern nicht gerade geläufig sind, schrieb J.Spyri garantiert vom Alp-Öhi.
Im Weiteren wird ja grösstenteils von der Alp gesprochen (also von keiner österreichischen oder deutschen Alm....).Für Schweizer Ohren tönt "Alm" absolut "oberweich" und kitschig. Abgesehen davon wurde sogar mal ein Alp Öhi erwähnt (ich glaube, es war nur ein Mal im gesamten Text). Daneben wurden bei absolut eindeutigen Wörtern etwa 3x S und F verwechselt (aus / auf und ähnlich).
Die ganze Geschichte scheint von Personen mit Deutsch als "2nd Language" redigiert worden zu sein oder aber durch ein lausiges Textkorrektur-Programm. Schade ums ganze schöne Buch mit dem sonst sorgfältig bearbeiteten Text.
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am 9. September 2015
wir haben das Buch jetzt seit fast 2 Jahren und ich muss es meinem Kind (inzwischen 9 Jahre alt) immer wieder vorlesen und das Kind liest es auch sehr gern selber. Zu Beginn muss man sich sicher an den altertümlichen Sprachschatz gewöhnen (z. B. "das Heidi"). Aber das Buch toppt die bebilderten Heidi-Ausgaben, von denen wir vorher bereits 2 verschiedene hatten, bei weitem!!!

Die Sprache ist detaillierter als in den neueren, gekürzten Fassungen. Man kann sich alles vorstellen, denn es wird ja beschrieben. Da braucht es keine Bilder. Das ist Lesen im herkömmlichen Sinn, die Phantasie anregend. Wunderbar. Wer nicht so religiös ist, kann die enthaltenen religiösen Gebete oder Liedtexte, die das Heidi immer der Großmutter vorliest, ja einfach beim Vorlesen "überspringen" ;-)

Klare Kaufempfehlung!! Hinzu kommt auch ein Topp-Preis und auch die Größe ist aus meiner Sicht Klasse. Nicht so unverschämt groß, wie die Bilderbücher, sondern eben ein richtiges Buch zum Lesen.
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am 5. Juli 2016
Zum Inhalt muss wohl nichts gesagt werden, den kennt nun wirklich jedes Kind.
Diese Ausgabe ist schön aufgemacht und hat einen robusten, festen Einband, genau was ich gesucht hatte. Zu beachten ist, dass es sich hier um einen Reprint der Originalfassung handelt, in der damals üblichen Sprache (um 1880). Die Schrift ist allerdings modern, also keine altdeutsche Schrift. Wenn man sich ein wenig eingelesen hat und sich an "das Heidi" gewöhnt hat, liest sich das Buch sehr gut und bringt eine Menge Freunde. Zum Vorlesen für kleinere Kinder würde ich allerdings zu einer in moderne Sprache umgeschriebenen Fassung raten.
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am 24. Mai 2014
Das Buch erinnert mich an meine Kindheit. Der Preis für das Buch ist sehr günstig. Das Buch wurde 2013 in Tschechien hergestellt, man verwendete den Text aus 1935. Leider hat man die Rechtschreibung den neuen Regeln angepasst. Zum historischen Text hätte die alte Rechtschreibung sicher besser gepasst. Trotzdem eine sehr nette Ausgabe, aber wegen der neuen Rechtschreibung ein Punkteabzug, 4 Sterne
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am 20. Februar 2017
Die Originalfassung ist sehr schön. Man gerät ins Träumen. Der Hauptunterschied zu allen Nacherzählungen ist der christliche Anteil im Buch. Heidi gibt ihrem Großvater auf rührende Art den Glauben zurück.
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