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am 13. Januar 2015
Man muss dieses Buch wie einen Schatz behandeln, vielleicht wie eine geheime Schriftrolle, dann erschließt sich erst der Text vollständig dem Leser. Wer Kenntnisse über das Mittelalter mitbringt, sowie über Humanismus und Renaissance, der wird verstehen, warum dieses Buch der "Bestseller" des Spätmittelalters wurde. Zwar gibt es Kapitel, die heutzutage nur ulkig scheinen, wie beispielsweise das Kapitel über das Tanzen. Aber dennoch überwiegen die Kapitel, die man eins zu eins in die heutige Zeit übernehmen könnte. "Du sollst denken bevor du handelst" wird beispielsweise im Kapitel "Vom törichten Planen" behandelt. Wichtig erscheint es mir, mit dem Buch zu arbeiten, es zu studieren und synchron dazu die erwähnten biblischen und antiken Figuren zu recherchieren. Neugierige, an Geschichte interessierte werden so auf einen Fundus an Wissen stoßen.
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am 11. Mai 2014
Zu allererst einige Grunddaten zum Buch: Das Narrenschiff wurde von Sebanstian Brant 1494 veröffentlicht und zählt zu den meistrezipierten Texten des frühen Neuhochdeutschen. In ihm bilden verschiedene Narren auf einem Narrenschiff, das nach „Narragonien“ reist, als Stereotypen gewisse Laster ab, die dann satirisch kritisiert werden.
Über die literarische Qualität des eigentlichen Textes lässt sich trefflich streiten, mir persönlich wird die Schelte irgendwann zu repetitiv, die Auswahl der Laster zu willkürlich. Dennoch handelt es sich um einen (literatur-)historisch höchstinteressanten Text, da er gewisse Moralvorstellungen der damaligen Zeit ebenso abbildet, wie (wenn auch eingeschränkt) eine damalige Form von Hochsprache und ein Konzept von Literatur.

Hier aber kommen wir zum eigentlichen Knackpunkt. Der Text dieser Ausgabe wurde so radikal modernisiert, dass er mit dem Original höchstens so viel gemein hat wie eine Nacherzählung. Das mag das Lesen sicherlich erleichtern, so etwas wie der Stil des Autors und - das eben Interessante - die Sprache, gehen komplett verloren. Ob so noch die eigentliche Aussage des Textes erhalten bleibt, halte ich zumindest für streitbar. Mir persönlich stellt sich die Frage: Was soll das Ganze dann noch?
Wer sich gemütlich ein Buch zu Gemüte führen möchte, dem mag es gefallen, allerdings denke ich, dass es auch da Angenehmeres gibt. Unterhaltungsqualität im gewöhnlichen Sinne besitzt es in meinem Augen kaum.
Wer sich jedoch einigermaßen ernsthaft mit Büchern befassen möchte, oder wenigstens einen Eindruck gewinnen, wie sich das Narrenschiff wirklich ließt, dem ist von dieser stark verfremdeten Version erst recht abzuraten. Zu diesem Zweck gibt es weitaus bessere Ausgaben, außerdem findet sich der Text auch kostenlos auf der Seite des Projekts Gutenberg.
Bilden kann man sich mit dieser übersetzten Ausgabe bestimmt nicht, sie dient höchstens noch als schlechtes Beispiel oder zum Kaminanzünden. Schade.
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am 4. August 2013
Ein wunderschönes Buch für freie Stunden. Es lässt uns erleben, wie wenig wir uns in den letzten Jahrhunderten geändert haben. Durch die "neudeutsche" Übersetzung ist es gut verständlich; die zeitgenössischen Abbildungen sind noch heute schöne Illustrationen.
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am 10. März 2013
Das Narrenschiff,
Dieses berühmte Werk lest man nicht in eimnem Zug durch, darum ist es gut, wenn man es immer zur Hand hat - z.B. auf dem Kindle. Die Ausstattung (die altenStiche) ist hervorragend und lässt auch im kleineren Format alles deutlich erkennen. Diese Werk liest man abschnittweise und nicht in einem Zug, darum ist es wertvoll, es immer zur Hand zu haben.
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am 23. Januar 2013
Frühe Prosa, für Menschen mit Geschichtsinteresse unbedigte Pflichtlektüre. Gibt Einblick in das damalige erleben der Welt. Sehr hilfreich um sich in die beschriebene Zeit einfühlen zu können...
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am 16. November 2012
Die gesellschaftliche Lebensweise des Mittelalters bedurfte nebst den biblischen Schriften sicherlich zeitgemäßer Hinweise für korrektes Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen. In diesem Buch werden seitenweise in Versform moralisch gewichtete Lebensgeschichten vorgestellt, die, von den Grundgedanken der Aussagen, auch auf die Jetztzeit übertragbar wären, sicherlich nur auf aktuelle Zusammenhänge bezogen. Insgesamt ein historisch wertvolles Werk! Leseempfehlung: Es ist kein zusammenhängender Roman, sondern es sind Einzelgeschichten, die nur im steten Wechsel mit anderer Literatur gelesen werden sollten, sonst wird dies für den Leser langweilig bzw. fade.
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am 25. Januar 2014
Habe es im Radio irgendwann (SWR2) als lesenswert empfohlen gehört und mir den Inhalt und die Kritik durchgelesen. Musste es sofort haben und bin mit dieser Ausgabe sehr zufrieden. Die Holzschnitzereien von damals werden pro Kapitelanfang gezeigt mit Mittelhochdeutscher Schrift. Ein Bonus, auf den man nicht verzichten möchte.
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am 2. Juni 2016
habs ned glesen ka yeit dafür aber i glab es ist guad weil das titel gut klingt. hmmm villeicht? ee
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am 14. Januar 2014
MUSS man einfach lesen, tolle Sprache, Satzbau... und natürlich, der Hintergrund.
Lehrreich und zum Nachdenken, auch heute! Eher wieder notwendig.
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am 7. August 2013
So war das im Mitelalter, fast so wie heute nur unter etwas geänderten Umständen, aber sonst ist es genau so.
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