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am 14. August 2015
Folgende Rezension bezieht sich auf die Voß-Übersetzung der Odysse in der Fischer-Ausgabe. Das Amazon-Programm ordnet sie willkürlich einem ähnlichen Produkt zu.

Homer auf deutsch kann ein Vergnügen sein, aber auch eine frustrierende Quälerei. Das kommt auf die Übersetzung an. Es gibt da große Unterschiede.

Vor allem: nicht jede Übersetzung ist für den Einstieg geeignet. Leider gibt der Fischer-Verlag in seiner Produktinformation nur ungenügende Auskunft. Dort stehen ein paar belanglose Gemeinplätze zu Homer und seiner kulturgeschichtlichen Bedeutung - "Dichter des Abendlands" usw. -, aber man liest nichts Erhellendes zu der Art der Übersetzung, was für den zumeist ahnungslosen Käufer viel wichtiger wäre!

Der Odyssee der Fischer-Ausgabe liegt die mehr als zweihundert Jahre alte Übertragung von Johann Heinrich Voß zugrunde - ein Text, der dem Leser Steine in den Weg legt, aber nicht zu einem Verständnis des Originals verhilft. Wer mit diesem Text sein erstes Homer-Rendezvous hat, wird sich wahrscheinlich enttäuscht abwenden, da er kaum etwas versteht.

Dabei sollte man sich folgendes klarmachen: Voß' sonderbare Ausdrucksweise ist nicht die Sprache Homers, sondern das Idiom eines ostdeutschen Literaten aus dem 18. Jahrhundert. Man kann es auch anders sagen: Wer sich für Voß, einen nebensächlichen Spezialfall der deutschen Literaturgeschichte interessiert, mag sich mit diesem Text herumschlagen, wer aber Homer kennen lernen will, muß Voß Voß sein lassen.

Beispiel:

Voß (Od VI 285). "Also sagten die Leut', und es wär auch wider den Wohlstand."

Wohlstand. Wieso Wohlstand? Homer schreibt doch "óneidos", also Tadel. In der wörtlicheren (und besseren) Übersetzung von Wolfgang Schadewaldt (rororo) heißt es:

"So werden sie sprechen, und für mich wird dieses eine Schande sein."

Aha! Jetzt wird's verständlich.

Noch ein Beispiel. Voß (Od VI 318):

"Also sprach die Fürstin und zwang mit glänzender Geißel
Ihre Mäuler zum Lauf; sie enteilten dem Ufer des Stromes,
Trabten hurtig von dannen und bogen behende die Schenkel."

Wenn eine Fürstin ihre Mäuler zum Lauf zwingt, liegt es natürlich nahe, an ein Eselsgespann zu denken. So viel Fantasie muß sein. Aber wie soll ich mir vorstellen, daß den Eseln sich beim Laufen die Schenkel biegen? Schadewaldt übersetzt mit:

"... und trabten wacker mit den Füßen."

Das ist schon besser, Homer schreibt "plíssonto pódessin", und sie kreuzten die Füße.

In einer modernen Prosa-Übersetzung könnte man auch einfach schreiben: "und trabten los", aber das wäre zu glatt und würde dem archaischen Charakter des Originals nicht gerecht; passender ist "kreuzten die Hufe" oder eben "trabten wacker mit den Füßen". Völlig daneben ist: "bogen behende ihre Schenkel". (Ein Esel kann nicht "behende" sein, weil er keine Hände hat, von denen sich das Wort etymologisch ableitet.)

Man könnte unzählige solcher Beispiele anführen. Sie finden sich mehrfach auf jeder Seite des rund 12.000 Verse umfassenden Epos. Viele dieser komischen und ungelenken Formulierungen haben ihre Ursache darin, daß Voß die deutsche Sprache partout in das epische Versmaß Homers pressen wollte, was selten ohne faule Sprachkompromisse gelang.

Voß bastelte an jedem Vers so lange herum, bis er endlich einen Hexameter heraus hatte. Das war dann aber selten gutes Deutsch und noch seltener ein echter Homer.

Kurt Steinmann ist es in einer neueren Übersetzung (im Manesse-Verlag) gelungen, den homerischen Hexameter und modernes Deutsch besser in Einklang zu bringen; und Christian Brückner (Parlando) hat die Steinmann-Version so gelesen, daß man beim Hören die vertrackte Metrik vergißt. Wenn also schon eine Hexameter-Übersetzung, dann Steinmann bzw. Brückner. Leider ist die Manesse-Ausgabe irrsinnig teuer und liebevoll mit geschmacklosen Illustrationen versehen, die man vor dem Lesen erst mühsam mit der Rasierklinge entfernen muß.

Bei Steinmann heißt der Vers übrigens:

"trabten tüchtig und schritten tüchtig aus mit den Füßen."

Meine Empfehlung: Den Ritt auf Homer nicht mit Voß beginnen. Da verliert man schnell den Spaß und wird abgeworfen. Homer ist spannend, witzig, geistreich, tiefsinnig und sehr unterhaltend. Aber nur, wenn man eine gute Übersetzung zur Hand nimmt - und das ist die des Fischer-Verlags nicht!
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am 29. Dezember 2011
Diese Ausgabe der Ilias ist uneingeschränkt zu empfehlen. Ich wollte die geschichte nach Jahren noch einmal lesen und wollte nicht viel Geld für eine deutsche Übersetzung ausgeben. Dahingehend war meine Entscheidung genau richtig. Der Einband ist stabil und schön gestaltet, der Text an sich ist gut zu lesen. Eigentlich wirkt nichts an diesem Buch billig.

Volle Kaufempfehlung!
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am 1. Februar 2012
Der Inhalt des Buches ist hinlänglich bekannt, und doch kann man seine Leseempfehlung nicht oft genug aussprechen: Auf diesem Buch baut die nahezu gesamte Literatur späterer Epochen. In einer Anschaulichkeit und Tiefe, wie sie nur mit der Bibel vergleichbar ist, wird der Leser in eine faszinierende Geschichte gezogen, bei der es, anders als in einem Roman, nicht so sehr um eine Auflösung am Ende geht. Das Erzählen wird zu einem großartigen Selbstzweck, dem man von Seite zu Seite gebannter folgt.

Das Buch sei auch allen Schülern der Oberstufen empfohlen, selbst wenn es nicht auf dem Lehrplan steht!
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am 21. Oktober 2012
ist ein ganz tolles buch , der preis ist sagenhaft,wer sich für geschichte interessiert, kann ich nur empfehlen, ist aber schwer zu lesen, man braucht längere zeit um sich einzulesen. ich denke, wer solche bücher liest, müßte sich vorher mit dieser thematik beschäftigen ,auch sollte er sich mit der griechischen götterwelt beschäftigen, dann macht dieses buch viel spaß, und man kann seinen geistigen horizont sehr erweitern und das denken dieser zeit verstehen. es ist ein buch für ruhige stunden, nicht für einen strandaufenhalt.
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am 20. Juni 2012
Ein gratis Kindle Buch, was will man mehr. ;-)
Meine volle Empfehlung. Runterladen hat auch einwandfrei funktioniert.
Mit der neuen Art, Bücher zu lesen, nimmt man auch das eine oder andere in die Hand. :-D
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am 18. September 2012
Es war wirklich kein Vergnügen sich durch dieses Buch zu arbeiten.
Eine altertümliche Übersetzung machte dieses Buch schwer verständlich.
Parallel habe ich lateinische Epen gelesen. Die sind dagegen ein Lesevergnügen.
In seiner Deutlichkeit der kriegerischen Darstellungen ist es ein Anti-Kriegsbuch.
Leider fehlt ein Anhang mit Personenregister. Ich musste ständig in Wikipedia nachschauen.
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am 10. Januar 2014
Das Produkt entspricht der Beschreibung und entspricht den Erwartungen.
Es sind keine Mängel für uns an diesem Produkt zu erkennen.
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am 9. März 2012
Das Buch ist gut übersetzt es ist in einer Art Liedform geschrieben was das verstehen nicht zwangsläufig vereinfacht, wenn man aber den Film Troja (übrigends ein sehr guter Film den ich auch bei Amazon bestellte) gesehen hat weiss man wer die einzelnen Personen sind und welche Funktion sie im Alten Griechenland und Troja hatten.
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am 18. Januar 2013
Keine Inhaltsangabe, keine Zeilennummerierung, also völlig unnütz, wenn man damit arbeiten will. Der Voß ist eine sehr alte Übertragung, also lohnt sich dieses Buch nicht einmal, wenn man nur die Geschichte lesen will - nicht gerade ein Genuss.
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Aus der Fischer Klassik-Reihe habe ich schon vor längerer Zeit einen Klassiker von Homer gelesen, den ich sehr spannend und reizvoll fand. Nicht ganz einfach zu lesen, aber umso mehr wertvoll.

Die Übertragung ist von Johann Heinrich Voß.

Inhalt:
=====

Ilias beinhaltet den Kampf der Stadt Troja gegen die griechische Arme unter Führung von Achill. Er war ein Einzelkämpfer mit Hilfe der Götter, die auf seiner Seite waren. Nur an der Ferse war er verwundbar … Das geflügelte Wort „Achillesferse“ ist seither bekannt. Und auch das „trojanische Pferd“ ist uns noch immer bekannt. Wer einen Computer besitzt mag es natürlich nicht *g*

„Ilias“ von Homer ist ein Epos.

Wir steigen mit dem 1. Kapitel in das Epos ein. Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen Erklärung, was passiert und geht dann strophenweise weiter. Es folgt ein Werksbeitrag aus dem Neuen Kindlers Literatur Lexikon.
Es folgen nach dem eigentlichen Epostext die editorischen Notizen. Das Buch beinhaltet insgesamtg 24 Kapitel (Gesänge)

Der gesamte Text ist die Erstausgabe von J. H. Voß` „Ilias“-Übertragung, die im Jahr 1793 in Hamburg erschien.

Das Epos umfasst ca. 15700 Verse. Es wird als das wahrscheinlich früheste Zeugnis griechischer Dichtung bezeichnet. Etwa Mitte des 18. Jahrhunderts ist es entstanden. Der Beitrag aus dem Kindler Lexikon Literatur gibt zur Entstehung und Geschichte sehr wertvolle Hinweise.

Ich finde die Fischer-Klassiker-Reihe zum einen super, weil die Bücher jeweils vom Cover gleich gestaltet sind, also eine angenehme Reihe im Regal ergeben und auch wegen des Kindler-Beitrages, der die wichtigsten Informationen zum jeweiligen Klassiker liefert.

Die Schreibweise ist angelehnt an das Original, man kann sich vorstellen, dass sie nicht so einfach zu lesen ist, beschäftigt man sich aber damit und lässt sich darauf ein, dann ist es angenehm zu lesen und vor allem literarisch interessant und hochwertig. Mich faszinierte immer wieder die Tiefe und Anschaulichkeit, mit der Homer seine Ilias-Geschichte schrieb.

Insgesamt inhaltlich und von der Qualität des Buches an sich sowie dem Preis-Leistungs-Verhältnis vollkommen positiv zu bewerten.
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