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Kundenrezensionen

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am 23. Februar 2014
Ich bin sehe von diesem "Hörbuch" enttäuscht!
Zum einen ist das gar mein Hörbuch, sondern ein Hörspiel! Es wird von soundeffekten, geräuschen usw begleitet, was es für mich als hörgeschädigten sehr schwierig macht, alles zu verstehen!
Zum anderen habe ich die Originalfassung des buches und konnte mit erschrecken feststellen, dass das Hörspiel (anders als in der Beschreibung) extrem gekürzt wurde! Es werden nur die Dialoge erzählt, aber nicht das rundherum! Ich lese das immer gerne mit dem Buch zusammen, aber das geht ja schlecht, da das Hörspiel immer wieder Sprünge zu ganz anderen Textstellen macht!
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Der 16jährige Karl Roßmann wird aus Deutschland nach Amerika geschickt, weil er ein Dienstmädchen verführt hat und diese nun von ihm schwanger ist. Eine Abfolge von Stationen beschreibt seine ersten Monate im neuen Land. Am Ende der Überfahrt vertritt er die Interessen eines Heizers gegenüber der Schiffsleitung, dann lebt er eine Zeit lang bei einem Onkel, den er schließlich verlassen muss, lernt auf der Wanderschaft zwei Burschen kennen, wird Liftboy in einem Hotel und schließlich Helfer in einem Naturtheater. Auf jeder der Stationen erlebt er dabei Situationen, die von der Richtung her als kafkaesk erscheinen, also rein real möglich sind und auch nicht völlig unabstreitbar sinnmachend sein können, aber eigentlich doch auch wieder zu abstrus und befremdlich wirkend als dass man eine mögliches reales Erleben dahinter vermuten könnte. Es geschieht hier aber in weit geringerem Ausßmaß als in anderen Romanen und in den groberen Handlungslinien ist sogar so etwas wie eine Geschicht im Sinne eines Entwicklungsromans zu erkennen. Nur auf den letzten ca. 50 Seiten wird es z.T. etwas kafkaesk-abstruser.

Trotz einiger ausführlicher Beschreibungen von weltlichen Dingen liegt der Schwerpunkt auf den sozialen Beziehungen zwischen den Figuren und dabei oft darauf, wie sich als Protagonisten ihrer Klasse oder Gruppe (der reiche Kaufmann, der Mittelschüler, der Oberportiere) gerieren. Immer wieder blitzen die Themen der Einordnung und Zementierung des Individuums in Strukturen und sein Kampf damit, des Erleben von Macht und Willkür und von undurchschaubaren Strukturen und Verhaltensprozessen auf. Die typischen Kafka-Themen. In diesem frühen Werk sind sie noch nicht so kraftvoll und durchdringend beschrieben, dafür aber lebensnäher und leichter zugänglich. Literarisch dadurch vielleicht weniger 'wertvoll', für den 'normalen' Leser aber viel wertvoller, weil begreifbarer.
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am 8. Mai 2012
Franz Kafka stellt in diesem Werk, oder eigentlich auch in allen seinen Werken die Abgründigkeit
der menschlichen Seele dar.

Der Roman, oder besser das Romanfragment handelt von einem deutschen Jugendlichen, der
sich nach Amerika aufmacht, weil er sich dort ein besseres Leben erhofft. Er hat dabei
keinerlei Voraussetzungen, keine abgeschlossene Ausbildung, kein Studium und hinterlässt
seine schwangere Freundin in Deutschland.
Er schlittert dabei von einer Situation in die nächste, wobei es immer zunächst aussieht, dass
sich alles zum Guten wenden wird, das dann aber immer durch Nichtigkeiten zerstört wird.
Zum Beispiel setzt ihn sein Onkel auf die Straße, weil er eine Einladung annimmt, die dieser
ihm zuvor verboten hatte.
Auch der Humor kommt nicht zu kurz, z.B. wenn er eine Anstellung als Diener bei einer
italienischen Opernsängerin findet, die etwas von einer Termitenkönigin hat.

Kafka schrieb den Roman vermutlich stellvertretend für alle, die zu dieser Zeit gedacht
haben, das Amerika das Land ist, in dem Milch und Honig fließt und die sich ebenso
blauäugig, meist ohne Ausbildung und Fähigkeiten, auf den Weg gemacht haben.

Die Grundstimmung im Roman ist durchweg negativ, auch wenn sich immer mal
kleine Hoffnungsschimmer ergeben, die aber nie von langer Dauer sind.

Zur Sprache von Kafka: Der Schreibstil ist nicht jedermanns Sache. Kafka arbeitet
meist mit ellenlangen Schachtelsätzen. Wobei der Stil immer relativ einfach gehalten
ist.

Bei dem Roman handelt es sich um ein Fragment, das mitten in der Handlung aufhört
und man sich selbst das Ende ausdenken muss (vielleicht auch nicht das Schlechteste).
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am 19. Juni 2012
Der 16 jährige Karl Roßmann kommt Anfang des 20. Jahrhunderts per Schiff in New York an und symbolisiert einen von Tausenden deutschen Auswanderen, alle auf der Suche nach der Erfüllung ihrer Träume. Per Zufall trifft er seinen wohlhabenen Onkel, der ihm sogleich Arbeit verschafft und sein Neubeginn in Amerika scheint unter guten Zeichen zu stehen...

Das erste Romanfragment Kafkas ist noch nicht durchgehend von der Düsternis und dem bürokratischem Wahnsinn der anderen Werke durchzogen, jedoch schimmern diese kafkaesken Themen des öfteren durch. Für Kafka-Fans definitiv empfehlenswert, für Einsteiger empfehle ich eher den "Prozess"
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Amerika ist der unbekannteste von Kafkas Romanen und wohl auch der am wenigsten kafkaeske – der Begriff steht für die eigentümlich absurde, oft irreale und bedrohliche Stimmung in Kafkas Werken. Amerika ist eher von einer leichten, hoffnungsvollen Erzählweise geprägt, durch die das Kafkaeske nur hin und wieder durchscheint: Ein 16-Jähriger wird von seinen Eltern nach Amerika geschickt und muss sich dort eine Existenz aufbauen. Durch sonderbare Zufälle findet er seinen reichen Onkel, der ihn fördert. Doch unglückliche Umstände, Ungerechtigkeiten und die eigene Gutgläubigkeit stürzen den Jungen in zunehmend ausweglose Situationen. Er wird zum Opfer und Spielball seiner Umwelt, und alle Anstrengungen, sein Schicksal in die Hand zu nehmen, bleiben erfolglos. Franz Kafkas Roman ist Fragment geblieben. Dennoch lohnt sich die Lektüre dieses ungewöhnlichen Werks.
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am 7. April 2005
Als Kafka-Fan war dieser Roman eine große Enttäuschung für mich.
Was Kafka in seinen anderen beiden Romanen, "Der Prozess" und "Das Schloss", noch gelingt -der Aufbau einer großartig beklemmenden und beängstigenden Atmosphäre mit einem sprachlich kristallklaren Stil und vor allem einem erkennbaren Motiv, der Angst vor der eigenen Machtlosigkeit nämlich-, verschwindet hier schon nach dem guten ersten Kapitel und macht einer von Beliebigkeit und Inspirationslosigkeit geprägten "Geschichte" Platz. Das auch separat als Erzählung erschienene erste Kapitel "Der Heizer", die Thematik des Aufbruchs in eine neue Welt und der Schwierigkeiten beim Versuch, eine Existenz aufzubauen und vor allem das Wissen, dass die Auswanderungswelle zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit ihren unzählbaren traurigen Schicksalen ein perfektes Thema für einen Autor wie Kafka ist, haben mich auf diesen Roman neugierig gemacht. Leider gelingt es Kafka an keiner Stelle, dieses Potenzial an Themen auszuarbeiten. Sein Protagonist Karl Roßmann ist starr wie ein Eisblock, der nicht eine nachvollziehbare Gefühlsregung zeigt und angesichts seiner Situation seltsam unbeteiligt wirkt. Alle anderen Figuren tauchen auf und verschwinden, ohne die Geschichte weiterzubringen. Von einer Geschichte kann hier überhaupt kaum die Rede sein, denn Kafka lässt zusammenhangslos ein Ereigniss auf ein anderes Folgen und vergisst dabei vollkommen, einen roten Faden einzuarbeiten. "Amerika" ist als Handlungsort austauschbar, da man das Land in dem Roman kaum wiedererkennt. Hat Kafka versucht, allgemein Existenzgründung und Angst vor dem Neuen zu thematisieren? Wahrscheinlich, aber selbst das gelingt ihm nicht, denn Figuren und Ereignisse bleiben zu oberflächlich und belanglos. Auch die im Vergleich zu Kafkas anderen Romanen deutlich hoffnungsvollere Stimmung lege ich diesem Roman als Schwäche aus, denn Roßmanns Handeln und Einstellung wirkt dadurch naiv und beinahe lächerlich. Obwohl "Amerika" unvollendet geblieben ist, lässt sich erahnen, dass er sich enthusiastisch in den großen Zirkus Amerika begibt.
Was also bleibt als Moral der Geschicht'? Alles wird gut, wie und warum auch immer? Leider lässt sich aus diesem Roman nicht die geringste Moral ziehen, dazu fehlt es ihm an Substanz und Aussagekraft.
Wer mit "Amerika" in Kafkas Gesamtwerk einsteigen will, sollte sich davon nicht abschrecken lassen. Ich werte diesen Roman als "Ausrutscher", da mir alle übrigen Romane und Erzählungen aus seiner Hand sehr gefallen. Allgemein kann ich "Amerika" nicht weiterempfehlen, es gibt bessere Kafka-Bücher und vor allem bessere Romane zu diesem Thema.
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am 29. April 2006
"Amerika oder Der Verschollene" ist einer der großartigen Romane Franz Kafkas. Ja, er ist - wie alle Romane Kafkas - unvollendet oder vielleicht besser gesagt fragmentarisch. Im "Naturtheater von Oklahama" verliert sich Karl Rossmanns Spur... Ist das Unabgeschlossene des Romans ein literarisches Ausdrucksmittel Kafkas oder erschöpfte sich der Künstler an der Form? Kein Forscher weiß dies sicher zu beantworten - und das ist nicht zuletzt auch das Faszinierende. Kafkas changieren zwischen Tragik und Humor ist ein Leseerlebnis, dass kein leidenschaftlicher Leser versäumen sollte!
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am 14. März 2011
Ein Roman, der seines gleichen sucht!
Leser welche sich mit Kafkas Biografie auseinander gesetzt haben werden dieses Buch lieben.
Die Nachbemerkungen von Jost Schillemeit und die Biografische Skizze runden das Buch ab.

Ganz klar - 5 Sterne
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am 28. Februar 2013
Wie immer ein Meisterwerk der Sprache und der Psychologie. Eine hervorragende Darstellung des amerikanischen Lebensumfeldes in dieser Zeit, obwohl Kafka niemals in Amerika war.
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am 31. Mai 2015
Das ist einfach nicht der Kafka, der mich mitten im Sommer in eine Verschneite Stadt brachte, wo wir uns versuchten dem Schloss zu nähern. Es ist nicht der Kafka, mit dem ich eigenartige Aperte in der Strafkolonie begutachtete, oder mit dem ich eines Morgens nach wirren Träumen als ungeheures Ungeziefer erwachte.
Während des Heizers, ja, das war noch der Kafka, aber danach? Ein eigentümlich leichter Kafka, irgendwie ohne jede Relevanz. Kein Beethoven mehr, nur noch ein beschwingter Mozart. Ich musste ab Seite 56 Aufhören. Das war nicht der Kafka, den ich so gern las. Welcher Kafka es auch immer ist, der das hier schieb, es ist nicht der richtige Kafka. Leider.
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