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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
22
3,8 von 5 Sternen
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am 12. Mai 2013
Vor etwa 20 Jahren habe ich alle anderen Werke von Jane Austen gelesen und sie haben mir allesamt gut gefallen. Ich hatte jedoch "Northanger Abbey" ausgelassen und las es daher vor kurzem. Freudig überrascht konnte ich feststellen: dies ist das beste von allen ihren Büchern!
Die Erzählung ist zweigeteilt. In der ersten Hälfte ist Bath der Handlungsort. Die Damen unterhalten sich über Kleiderschmuck und Liebäugeleien. Dieser Teil ist in seiner angenehmen Oberflächlichkeit bestens dazu geeignet, die Leserin zu unterhalten.
Im zweiten Teil wird die Abtei von Northanger zum Handlungsort, und das Buch bekommt eine neue Komponente, die in den anderen Werken von J. Austen fehlt. Der Roman scheint zunächst eine Gruselerzählung zu werden und entpuppt sich schließlich zu einer Kriminalgeschichte. Hier wird das Buch so spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand gelegt habe.
Leider verbieten die Regeln der Rezension, das Ende der "Kriminalgeschichte" auszuplaudern. Sonst hätte ich noch gern einen Kommentar dazu abgegeben. Statt dessen bleibt mir nichts anderes übrig als jeden einzuladen, sich selbst eine Meinung zum Schlusskapitel dieses sonst wunderbaren Buches zu bilden.
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am 28. Mai 2016
Die Übersetzung an sich lässt Jane Austen sicher keinen Schaden nehmen. Aber es fehlen Satz- und Leerzeichen genauso wie zum Teil ganze Wörter, was den Lesefluss doch reichlich behindert und den Genuss dieses Buches ausreichend schmälert.
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am 6. Januar 2000
"Die Abtei von Northanger" ist ein typisches Austen-Buch. Es zeugt von der unglaublichen mentalen Beweglichkeit der Autorin und unterhält den Leser durch witzige Dialoge. Die herrlich grotesken Randfiguren und die charmant im Plauderton erzählte Handlung machen diesen Roman zu einem kurzweiligen Meisterwerk! Voller Gefühl wird dem Leser die Geschichte der jungen Catherine Morland erzählt, die die Irrungen und Wirrungen ihrer ersten Liebe durchlebt und (so wie sie es immer sein will) zu einer echten Austen-Heldin wird. Noch dazu kann sich jeder irgendwie mit ihr indentifizieren, denn Catherines Probleme sind auch heute noch aktuell. Der Roman ist so mitreißend erzählt, daß man all ihre Herzensangelegenheiten mit durchleidet, ihr teilweise sogar voraus ist (weil man die anderen Figuren längst durchschaut hat) und John Thorpe inständig zu ohrfeigen wünscht, als er Catherine ein ums andere Mal um ihre Verabredungen mit den von ihr verehrten Tilneys bringt. Für manche mag die etwas antiquierte Sprache gewöhnugsbedürftig sein, doch nach ein paar Seiten hat man sich in die Erzählweise Jane Austens eingelesen. Die zu Lebzeiten eher etwas zurückhaltende Jane nimmt in diesem Roman charmant die Gesellschaft ihrer Zeit aufs Korn (und vermutlich haben es ihre Zeitgenossen nicht einmal gemerkt, da sie den überzeichneten Charakteren allzu ähnlich waren). Exzellent! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 17. Dezember 2016
Die 17-jährige Catherine Morland ist die älteste Tochter eines Pfarrers und dessen Frau. Gemeinsam mit ihren Eltern und vielen Geschwistern lebt sie auf dem Land. Doch dann bekommt sie die Chance mit guten Freunden der Familie nach Bath zu reisen. Dort lernt sie den lebensfrohen und gutaussehenden Geistlichen Henry Tilney kennen und lieben.

Wie bereits erwartet, war der Schreibstil Austens anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, was allerdings besser wurde, um so weiter ich las. So wurden von Seite zu Seite die Sätze immer verständlicher. In soweit zahlt es sich auf jeden Fall aus, Geduld zu haben. Der teilweise erzählerische Stil bewirkt einen außergewöhnlichen Realismus. Manchmal kam es mir so vor, als erzähle die Autorin von Personen und Begebenheiten, die tatsächlich so gelebt bzw. statt gefunden haben, als wäre sie selbst Teil des Ganzen.

Die Geschichte an sich war leider gerade in der ersten Hälfte des Buches so gar nicht nach meinem Geschmack. So war sie größtenteils durch sehr lange Gespräche und Dialoge geprägt, die einerseits zwar spritzig waren, andererseits aber auch langatmig und nach einer Weile sehr ermüdend. Das ändert sich ab circa Seite 150 aber, als es dann tatsächlich auf den Weg nach Northanger Abby geht. Dort angekommen, beginnt auch langsam die Spannung zu steigen. Was ich jedoch das ganze Buch über vermisst habe, war die Romantik und Liebe. Diese kam sehr nüchtern herüber, was am Schreibstil liegen mag, mich aber nicht zufrieden stellen konnte.

Ein riesiger Pluspunkt waren für mich die unterschiedlichsten und bemerkenswerten Charaktere. Mit Catherine gibt es eine Protagonistin, wie man sich eine 17-Jährige zu der Zeit vorstellt, einerseits kindlich und naiv aber dennoch willensstark und liebenswert. Henry Tilney ist ein sympathischer junger Mann, in den man sich tatsächlich verlieben könnte. Hinzu kommen die oberflächlichen Personen Isabell und John Thorpe, die genauso unsympathisch beschrieben wurden, wie sie wirken und Henry's Schwester Eleanor, die ich von Anfang an in mein Herz geschlossen habe. Aber auch alle anderen wichtigen Charaktere sind gut beschrieben und verfehlen nicht ihre Wirkung.

"Die Abtei von Northanger" ist damit für mich ein nicht ganz so gelungener Start in die Lektüre klassischer Literatur. Gerettet wurde mein Lesegenuss einzig durch die Charaktere und die letzte Hälfte des Werkes. Da ich bisher die anderen Bände der Autorin noch nicht gelesen habe, bin ich mir nicht sicher, würde aber dennoch diesen Austen nicht zum Einstieg in ihre Bücher empfehlen und hoffe, dass mich die anderen Bücher mehr begeistern können.
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am 12. Februar 2015
Also bei fast Geschenkten Büchern würde ich bei den Inhalten ein Auge zudrücken, aber das ist selbst bei diesem alten Schinken nicht notwendig - jederzeit wieder gerne.
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am 19. Dezember 2011
Ich habe mir kürzlich die Kindle Version dieses Buches gekauft und muss sagen, dass ich sehr enttäuscht bin. Das Buch selbst ist sehr gut, allerdings legt wohl niemand Wert darauf, dass es richtig geschrieben ist. Ständig stolpert man über Schreibfehler, die teilweise so schlimm sind, dass man ganze Sätze nicht versteht... Wer dieses Buch mit Vergnügen lesen möchte, sollte sich lieber das Original zulegen. Von der Kindle Version kann ich nur abraten.
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am 21. Februar 2007
Zuerst: Diese Bewertung bezieht sich nicht auf den Roman an sich, sondern auf die Übersetzung. Wie kann man so einen tollen Roman nur so verschandeln? Die Sprache ist viel zu umgangssprachlich und einfach für einen Jane-Austen-Roman sehr unangebracht.

Ich kann jedem Jane-Austen-Liebhaber nur empfehlen, die Reclam-Ausgabe zu kaufen und von der Diogenes-Ausgabe die Finger zu lassen.
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am 10. Februar 1999
Ein wunderbares kleines Buch für einen langen Abend. Obwohl sie besonders die Schauerromane von anne Radcliffe ironisiert, bleibt der Spaß auch für den Leser erhalten, der "Udolpho" nicht kennt (und wer tut das schon?). Ein paar herzliche Lacher sind garantiert. Nur als Feministin wird man es schwer haben. Sämtliche Frauen sind nicht besonders helle, reichlich naiv und erinnern an die klatschtüchtige und oberflächliche Nachbarschaft, der man immer so gern aus dem Weg geht. Wenn man eine spannende Liebesgeschichte lesen will, ist man hier falsch am Platz, denn schon auf der zweiten Seite ist klar, wer wen am Schluß heiraten wird. Wenn man aber auf der Suche nach einer sprachlich geschliffenen und äußerst unterhaltsamen Lektüre ist, hat man sie mit diesem Buch gefunden. Poldi
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am 17. April 2014
Die Handlung
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Catherine Morland ist eine eher unauffällige 17-Jährige. Mit ihren Eltern und Geschwistern lebt sie in der englischen Provinz und ihre Lieblingsbeschäftigung ist das Lesen von Schauerromanen. Wenn sie nicht gerade liest, streift sie durch die Felder und Obstgärten oder besucht ihre Nachbarn, die freundlichen Mr. und Mrs. Allen. Ebenjene schlagen Catherine und ihren Eltern vor, die Jugendliche für die kommende "season" mit nach Bath mitzunehmen, damit Catherine die Gelegenheit hat, etwas von der Welt zu sehen und unter die Leute zu kommen.

Alle Beteiligten sind von der Idee begeistert und so brechen die Allens mit Catherine auf - nicht, ohne sie noch nach der neuesten Mode eingekleidet zu haben. Das mit dem "unter die Leute kommen" klappt jedoch erstmal nur theoretisch: Obwohl sich in den Ballsälen und Trinkhallen die Menschenmassen nur so durchdrängen ist Mrs. Allens soziales Netzwerk nicht so groß, wie Catherine es sich erhofft hatte - was vielleicht daran liegen könnte, dass Mrs. Allen vor allem sich selbst gerne reden hört. Bekannte der Allens, die - wie Mrs. Allen bedauernd feststellt - im vorherigen Jahr in der Stadt gewesen waren, sind diesen Sommer dort nicht mehr anzutreffen. Kurz: Mrs. Allen und Catherine kennen keine Menschenseele in Bath und Unbekannte anzusprechen und in ein Gespräch zu verwickeln verbieten die Etikette.

Wie gut, dass die schon verzweifelte Mrs. Allen zufällig einer alten Schulfreundin über den Weg läuft. Deren Tochter Isabella Thorpe und Catherine verstehen sich von Anfang an gut, auch wenn Isabella mit 21 Jahren schon etwas erfahrener ist. Ihr Bruder John Thorpe, ein grober, ungestümer Kerl, der am Liebsten über seine Pferde und Kutschen redet, gehört auch mit zur Partie. Ein weiterer Zufall führt dazu, dass Catherine auch Bekanntschaft mit Henry Tilney macht, der sich mit seiner Schwester Eleanor und seinem Vater General Tilney ebenfalls in Bath aufhält. Dieser junge Mann zieht mit seinem beißenden Sarkasmus und seiner höflichen, gutmütigen Art sofort Catherines Aufmerksamkeit auf sich. Wäre da nicht John Thorpe, der seinerseits ein Auge auf Catherine geworfen zu haben scheint ...

Das Buch
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"Die Abtei von Northanger" liest sich so flüssig und leicht, dass ich das (zugegebenermaßen mit 296 Seiten auch nicht sehr umfangreiche) Buch in nur zwei Tagen fertiggelesen hatte. Der erste Teil des Buches beschäftigt sich mit den Geschehnissen in Bath, der zweite Teil spielt sich in Northanger Abbey, dem Familiensitz der Tilneys, ab.

Die Dialoge zwischen Henry Tilney und Catherine Morland sind köstlich ironisch, denn Henry Tilney lässt keine Gelegenheit aus, sich über die gesellschaftlichen Etikette zu mokieren oder die Upper Class sarkastisch zu kommentieren und nimmt damit auch sich selbst nicht ganz so ernst. Dabei wird er nie verletztend, sondern bleibt immer Gentleman - doch logisch und rational denkt er durch und durch. Gleichzeitig gibt er sich mit wenig zufrieden. Er ist Geistlicher und in Besitz einer kleinen Pfarrei; nicht er, sondern sein älterer Bruder wird einmal der Haupterbe von General Tilneys Besitztümern sein, aber das stört den gutgelaunten jungen Mann nicht.

Catherine ist in diesem Buch keine typische, durch und durch gute und reine Heldin, sondern erfrischenderweise ein ganz normales Mädchen mit manchmal etwas zu überbordernder Fantasie. Beflügelt von ihren Lieblingsschauerromanen und Gruselgeschichten malt sie sich deshalb in Gedanken die gefährlichsten Abenteuer und mysteriösesten dunklen Familiengeheimnisse aus. Sie braucht nur eine alte, rostige Truhe zu sehen, und schon geht ihre Vorstellungskraft mit ihr durch - von Gerippe über Goldschatz bis hin zu alten Manuskripten kann ja in einer solchen Truhe alles sein!

Vergleicht man die beiden, dann zeigt sich: So realistisch also Henry Tilney und seine Sicht der Dinge ist, so traumwandlerisch läuft Catherine durchs Leben. Die gedankenbeflügelnde Fantasie Catherines trifft auf Henry Tilneys geerdeten Sarkasmus. Ob das gut gehen kann?

Das Buch ist teils amüsant, teils spannend zu lesen - obwohl man natürlich keine Kriminal- oder Abenteuergeschichte erwarten darf, sondern eher einen Mix aus Gesellschaftssatire, Liebesgeschichte und der ironischen Portraitierung eines jungen Mädchens. Intrigen, Heucheleien, Missverständnisse, komödiantische Elemente und Skandale sind ständig mit der Handlung verwoben.

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FAZIT

Ein schönes Buch, das sich gut liest und zum Schmunzeln bringt. Empfehlenswert.
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am 16. Dezember 2014
Inhalt:
Catherine Morland reist mit Bekannten in den Kurort Bath. Die Trinkhallen, mit ihren wohltuenden Quellen, laden zum verweilen ein. Das herum sitzen scheint eintönig, bis Mr. Tilney gefallen an Catherine findet, aber er ist nicht der Einzige, denn auch eine befreundete Familie - die Thorpes - hat sich in Bath eingemietet und Mr. Thorpe versucht bei Catherine zu landen ...

Schreibstil:
Eine so tolle Übersetzung habe ich lange nicht erlebt und ich bin begeistert. Christiane Agricola hat es, für meinen Geschmack, richtig "alt" übersetzt. Ihre Wortwahl passt perfekt zum alter der Geschichte - so stelle ich mir das zumindest vor. Dennoch ist der Text flüssig zu lesen, wahnsinnig spannend und liebevoll - was sich natürlich auch auf den schönen Schreibstil von Austen zurückzuführen lässt. Das Buch ist mit viel Sarkasmus, Wortwitz und Liebe ein wundervoll mitreißender Roman, der sich trotz der vielen Gefühle auch zu einem kleinen Schauermärchen entwickelte.

Charaktere:
Catherine ist eine tolle Frau. Irgendwie naiv, aber dennoch stark. Sie lebt in ihrer Welt voller Bücher, hat kaum Augen für das reale Leben und dennoch lernt sie immer mehr die Welt kennen. Eine schöne Figur und eine gute Metapher zur heutigen Jugend - wobei ich da das Buch durch digitale Medien tauschen würde.

Henry Tilney ist ein wundervoller Mann :oops: mit seinen Reden verzauberte er nicht nur Catherine sondern auch mich. Die Diskussionen über Bücher, Sprache und Auslegung waren so realistisch, so - ich kann es gar nicht beschreiben - aber es machte einfach Spaß seine Dialoge zu lesen.

Die Familie Thorpe war ein interessanter Haufen von Menschen, die jeder kennt. Gruselig schön :D

Cover:
Das Cover wirkt alt, mit einem Buch in den Händen hätte mir die Frau besser gefallen.

Fazit:
Ein ganz toller Liebesroman, der einen großen Bezug zur Literatur hat. Ich konnte "Die Abtei von Northanger" kaum aus den Händen legen und hatte bei jedem Satz das Gefühl die Charaktere sowie ihre Umgebung vor meinem geistigen Auge zu sehen. Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung für jeden! Denn das Buch beinhaltet alles: Geheimnisse,. Liebe, Bildung, Gefühl, Aktion.
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