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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
89
4,0 von 5 Sternen
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am 5. Juli 2017
Graf Dracula ist wohl (nebst neu auftauchenden Glitzervampiren) die bekannteste Vampir-Romanfigur der Welt. Wer aus verschiedensten Perspektiven von der Übersiedlung des Vampirfürsten nach England lesen möchte, ist mit dieser preiswerten Ausgabe des Romans gut dabei. Immer klarer erschließt sich mit der Zeit dem Leser das Grauen, das der Graf in London verbreitet und kann sich mitreißen lassen von den Plänen der Protagonisten, dem Schurken das Handwerk zu legen.
Das einzige Makel des Romans liegt für mich in den Längen. Einige Handlungssequenzen erschienen beim Lesen derart ereignislos, dass ich sie irgendwann nur noch überflogn habe. Dennoch tragen sie dazu bei, den Hauptcharakteren Tiefe zu verleihen und damit dem Leser die Möglichkeit zu geben, von ihrem Freund und Leid wirklich berührt zu werden - wenn auch hier einige emotionale Reaktionen der Charaktere zumindest im heutigen Kontext ein wenig überdramatisch zu sein scheinen.
Insgesamt: Ein toller, lesenswerter Schauerroman!
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am 10. Dezember 2012
Zugegeben, ich bin kein ausgesprochener Vampir Fan. Allerdings hat es mich nach einer entsprechenden Fernsehdokumentation zu diesem "Aberglauben" sehr gereizt den Ursprüngen dieses Genre auf den Grund zu gehen.
Lange Recherchen dazu waren nicht notwenig. Ich würde behaupten den Namen "Bram Stoker" kennen viele, aber wer kennt tatsächlich sein Buch, bzw. hat es gelesen? (Nebenbei bemerkt musste ich zu meiner Überraschung dabei lernen, dass die Verfilmungen teilweise sehr von der Vorlage abweichen.)

Wie auch immer, die besondere Aufmachung in Form von Tagebucheinträgen finde ich faszinierend. Das war zu damaligen Zeit etwas ganz neues und ich würde behaupten, das ist auch heute wieder etwas ganz neues. Zumindest ich kenne in dieser Form kein anderes Buch das vergleichbar spannend wäre.
Natürlich spielt das in einer anderen Zeit und in einer ganz anderen Gesellschaft, aber genau das macht es auch eben sehr interessant.

FAZIT: Ein durchaus spannendes und lesenswertes Buch, das auch für den normalen Leser (also nicht expliziten Vampir-Fan) seinen Reiz hat. Zudem gehört es meiner Ansicht nach zu den Klassikern, die man auch ohne Studium der Literaturwissenschaften lesen kann. Gute Unterhaltung eben!
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am 10. Oktober 2015
Ein toller Klassiker, der zwar nicht einfach wegzulesen ist, weil er nicht in einem Fließtext geschrieben wurde, sondern eine Ansammlung von Tagebucheinträgen, Berichten, Zeitungsartikeln, Telegrammen und Briefen. Trotz allem eine spannende Lektüre für Freunde des Ursprünglichen.
Dieses Buch ist trotz einiger Tippfehler absolut empfehlenswert.
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am 13. August 2017
Dazu braucht man nicht wirklich viel zu sagen ich glaube jeder mensch kennt Dracula.
Wer eines der Bücher lesen möchte sollte aber auf jeden fall das Original lesen.
Es ist einfach unglaublich gut!!!!! Viel spaß dabei..
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am 28. März 2013
Ich lese sehr gerne und viele Bücher über das Genre "Vampire". Selbstverständlich spielt hier der Vampir nicht die liebenswerte Rolle eines nicht alternen 17-jährigen HighShool-Absolventen ;) Was das Lesen noch interessanter macht, denn die Liebesgeschichten zwischen Mensch und Vampir sind doch schon ziemlich "ausgelutscht".

Ich kann es nur jedem empfehlen! Es ist nicht leicht zu lesen und habe dadurch auch etwas länger gebraucht, aber am Ende ist man begeistert!
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am 14. Juli 2017
Ich habe den Artikel sehr pünktlich erhalte. Die ist in einwandfreiem Zustand geliefert worden.
Es ist ein absoluter Lesegenuss für Vampir und Fantasy Fans
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am 4. Mai 2010
Ich möchte mich den vorigen Rezensierenden anschließen und auf die doch sehr große Menge an Schreibfehlern hinweisen. Wenn es einen nicht stört, dann ist es kein Problem; aber ich empfinde so etwas doch als sehr störend.
Und nicht nur Rechtschreibfehler: ich erinnere mich an eine Stelle, in der auf einmal das Tagebuch "gewechselt" hat (der Absatz begann mit "Tagebuch von Mina Harker" und plötzlich wurde in der dritten Person über Mina geschrieben, aus der Sicht ihres Ehemannes). An die Stelle erinnere ich mich nicht mehr.

Von der Geschichte her ist das Buch natürlich unschlagbar gut.

So wurden aus den sicherlich verdienten 5 Sternen aufgrund des Fehleranteils doch nur 4.
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am 29. Juli 2012
Eigentlich gibt es zu einem Klassiker wie diesem nicht viel zu sagen.
Doch durch die neuerdings zahlreichen modernen Alternativen möchte ich doch ein Plädoyer für diesen Roman verfassen:

Bram Stoker schrieb den Roman zu einer Zeit, als das gedruckt Wort noch das Medium überhaupt war. Die ersten Versuche Stummfilme darzustellen wurden gerade unternommen, aber waren noch sehr abenteuerlich. An Radio oder sogar Fernsehen war noch lange nicht zu denken. Die Welt insgesamt war noch stark entschleunigt; die Geschwindigkeit von Zügen schien schon atemberaubend.
Heute muss sich diesr Roman gegen ein Überangebot an Filme, Fernsehprogrammen udn vor allem auch an Vampirromanen durchsetzen.
Und wie ich finde kann "Dracula" dies gut. Obwohl man aus einem hohen Angebot an Alternativen schließen sollte, dass ein Anreiz besteht hohe Qualität zu liefern findet man diese in aktuellen Romanen nicht in dem Maße wie noch in Bram Storkers.
Ungeachtet des ungleich viel höheren Aufwands, zu Zeiten Bram Stokers, sich über Gegebenheiten anderer Kulturkreise zu informieren schafft dieser es sehr anschaulich Osteuropa und die Route Jonathan Harkers realitätsgetreu darzustellen. Wo man heute zwei Suchbegriffe in Google eingibt und 10 Minuten ließt um Informationen über andere Länder zu gewinnen, war man zu Storkers Zeiten darauf angewissen Dinge erzählt zu bekommen oder eine Bibliothek aufzusuchen, was für viele Leser aber auch Autoren aktueller Romane offensichtlich undenkbar erscheint.

Beachtlich der Erzählweise, die Stoker wählte kommt man nicht umhin, zugeben zu müssen, dass diese wesentlich innovativer ist, als jene, welche die meisten modernen Autoren wählen.
Es bedarf keiner großen Phantasie eine reine "Ich" - Erzählung zu schreiben. Dies macht einiges einfach: Man kann Gefühle und Veränderung in der Wahrnehmung des Protagonisten sehr einfach darstellen und sehr einfach einen runden, dynamischen Charakter erschaffen, mit dem sich der Leser zwangsläufig identifizieren muss. Es wird schlicht und einfach ins Blaue hinein erzählt.
Stoker wählte ebenfalls die "ich"-Erzählweise. Allerdings schrieb er in Form von Tagebucheinträgen. Dabei geht der implizit verfassende Protagonist jedoch nicht davon aus, dass der eigentliche Leser(also der Mensch, der das buch in der Hand hält) den Eintrag liest, sondern entweder ein anderer Charakter oder er selbst zu einem späteren Zeitpunk (wie John Harker davon ausgeht, dass Mina sein Tagebuch lesen wird). Dabei ändern sich die Bezugs- bwz. Adressatpersonen im Laufe der Geschichte. Dabei muss sich zwangsläufig auch der Schreibstil des Verfassers und die die Auswahl des Inhalts ändern.
Dazu kommen noch Briefe mit unterschiedlichen Autoren und Bezugspersonen. Wichtig ist es auch zu beachten, dass es nicht nur darauf ankommt, wer schreibt sondern auch an wen. Dies zeigt die Schwierigkeit dem einzelnen Charakter eine eigene, runde Persönlichkeit und einen eigenen Schriftstil zu verleiehen.

Dies Alles zu beachten scheint kompliziert, umso größer ist Stokers Leistung.

Damit hat Bram Stoker eine Sammlung von Berichten über eine fitkive Geschichte geschaffen, die sehr realistisch von verschiedenen Autoren zu sein scheint, Kulturelle Fakten und Bräuche beinhaltet und schon allein durch die oben genannte Problemtatik mit vielen sich wechselnden Charakteren und impliziten Ansprechpartner ihrer Schriften um ein wesentliches Lesenswerter ist als der überwiegende Großteil der modernen (Vampir-) Literatur.
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am 3. Januar 2017
Ich habe mehrfach den Film 'Bram Stoker's Dracula' mit Gary Oldman gesehen (den ich fantastisch finde) und wollte nun endlich mal 'abgleichen', wie viel davon aus dem Buch entnommen wurde. Und siehe da: sehr viel! Da ist zum einen der Tagebuchstil, den man im Film alle paar Minuten zu sehen bekommt, und der das Buch komplett durchzieht. Das ist mittlerweile natürlich kein neues Stilmittel mehr, passt aber zu der Geschichte. Und zum anderen ist da der Zusammenhalt von vier starken Männern, die keine Angst und keinen Aufwand scheuen, um das Monster Dracula zu besiegen und damit gleichzeitig ihre Liebsten zu retten.
Der größte Unterschied ist die Liebesgeschichte um Mina und dem Grafen Dracula. Diese bestimmt den ganzen Film; im Buch taucht dies gar nicht auf (auch nicht die Vorgeschichte, wie Dracula sich von Gott abgesagt hat - der Selbstmord Elisabethas - ist für den Film erdacht worden).
Wer sich mit diesem Unterschied abfinden kann - oder den Film noch gar nicht kennt - der sei die Lektüre empfohlen!
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am 1. September 2008
Die Handlung von "Dracula" kennt inzwischen fast jeder -- schließlich gibt es mehrere Verfilmungen, die ihrerseits bereits Klassiker geworden sind und sogar parodiert wurden -- aber wie steht's mit dem Original?

Der junge Londoner Rechtsanwalt Jonathan Harker reist nach Transsylvanien, um den Grafen Dracula in Geschäfts- und Rechtsangelegenheiten zu beraten, da der Graf demnächst nach London übersiedeln will. In dessen altem Schloss wird Harker Zeuge eigenartiger Begebenheiten, auf die er sich keinen Reim machen kann, das Leben im Schloss wird immer unheimlicher -- und schließlich wird Harker zum Gefangenen des Grafen und kann sich erst in letzter Sekunde befreien.
Gleichzeitig geschieht Merkwürdiges an der englischen Küste: Eine Freundin von Harkers Braut stirbt unter unheimlichen Umständen, ein Geisterschiff strandet an ihrem Aufenthaltsort, und das Logbuch des Kapitäns gibt weitere Rätsel auf. In London bemerkt ein Nervenarzt eigenartige Symptome bei einem seiner Patienten. Van Helsing, ein Vampirexperte aus Amsterdam, trifft ein, und die Jagd nach dem Grafen Dracula beginnt, der sich mittlerweile in England befindet.

Die Romanhandlung wird nicht im herkömmlichen Sinne von einem allwissenden Erzähler mitgeteilt, sondern konstruiert sich anhand von Tagebüchern, Briefen, Memoranden und anderen Aufzeichnungen der "Vampirjäger". Auf diese Weise wechseln natürlich Ort und Zeit der Handlung, die verschiedenen Erzählperspektiven brechen die Ereignisse jeweils in einem anderen Winkel, das Tempo der Handlung beschleunigt sich und wird auch immer wieder gebremst, und der Leser kann peu a peu die Puzzle-Teile zusammensetzen -- da er die Handlung bereits aus Filmen kennt, weiß er zwar mehr als die Figuren, aber Bram Stoker hält wie jeder gute Schriftsteller die Spannung bis zuletzt aufrecht. Dabei baut er nicht auf vordergründige Grusel-Elemente, wie man sie z.B. von allzu vielen Filmen kennt, sondern er arbeitet mit subtilen Mitteln, zielt auf Unterschwelliges und Unbewusstes; das Grauen stellt sich anhand von Kleinigkeiten ein.

Für heutige Leser weniger deutlich, aber für Stokers Zeitgenossen dafür umso mehr, sind auch viele sexuelle Anspielungen in der Handlung ("Dracula" entstand im prüden viktorianischen England, also konnte ein Autor gar nicht deutlich werden -- wie man hier sieht, konnte das auch Vorteile für die Leser haben). Bemerkenswert ist allerdings, dass Stoker auch hier immer wieder mit dem Unbewussten der Leser spielt, und das zu einer Zeit, als Sigmund Freud seine Thesen noch nicht veröffentlicht hatte.

"Dracula" ist nichts Geringeres als die Initialzündung der Vampirliteratur; sein Autor hat mit diesem Roman ein eigenes Genre begründet. Da er die Handlung außerordentlich subtil konstruierte, ist die Lektüre auch heute noch ein Genuss.
Auch wer die Filme bereits "auswendig kennt", sollte dennoch auch zum Buch greifen; so präzise und psychologisch geschickt wird die Handlung nämlich nirgendwo sonst präsentiert, noch nicht einmal im -- fast -- kongenialen "Nosferatu".
Freilich, wer unbedingt auf jeder Seite "action" haben muss, der wird mit diesem Buch wenig anfangen können. Wer aber Wert darauf legt, dass ihm subtil erzeugte Schauder den Rücken herunterlaufen, der ist hier bestens bedient.

Allerdings gilt auch hier: Es gibt solche Übersetzungen und solche. Unter den verschiedenen deutschen Übersetzungen empfehle ich unbedingt die von Stasi Krull, die nahe am Original bleibt und dennoch flüssig und stilsicher ist, und wo die verschiedenen Sprachschichten des Originals nicht zum Einheitsbrei zusammenfließen. Kein Wunder -- hinter dem Pseudonym "Stasi Krull" verbirgt sich niemand Geringeres als h.c. artmann...
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