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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 24. September 2008
Mir wurde Nikolai Gogols 'Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen' als ideale Einstiegslektüre in die russische Bücherwelt ans Herz gelegt. Dementsprechend gespannt war ich auch auf die vier Kurzgeschichten, die einen Großteil zu Gogols Ruhm beigetragen haben.
Den Anfang in diese literarische Kurztetralogie macht die dem Namen des Buches gleiche Erzählung über einen russischen Beamten der sich in seiner Agonie zum König von Spanien hochschwingt. Schon in diesem kleinen Meisterwerk offenbart Gogol sein ganzes schriftstellerisches Talent. Er verzaubert, erschüttert, bezirzt und überflutet den Leser mit einem Schwall an russischem Kleinbürgertum. Und auch die drei folgenden Teile von Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen (Der Newski Prospekt, Die Nase und Der Mantel) stehen dem ersten Teil um nichts nach. Ja meiner Meinung überflügeln sie sogar die erste Kurzgeschichte um einen russischen Winter.
Es ist nicht unbedingt die Epik, die dieses Werk zu einer der stilvollsten und feinsten der Kurzgeschichten aus aller Welt macht, nein die Details, die Dramatik auf engstem Raum in Mitten der Seele Sankt Petersburgs weiß zu verzaubern, zu blenden und zu verzücken wie kaum ein Zweites.
Alles in allem ein meisterlichen Einblick in die Seele Russlands. Gogol sei Dank!
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am 25. Dezember 1999
Dieser Band Gogols enthält vier seiner schönsten Geschichten. Die Geschichten sind eigenartig, versponnen, lustig und traurig zugleich. Gogols Figuren leben meist in Traumwelten, flüchten sich in Traumwelten, ohne daraus aufzutauchen. Die Geschichten spielen in Sankt Petersburg um 1840. Die Figuren aller vier Geschichten sind Außenseiter der guten russischen Gesellschaft oder werden dazu gemacht, fügen sich nicht die Gesellschaft und entziehen sich ihr durch ihre Vorstellungskraft. Meist scheitern sie daran, werden die Opfer ihrer Phantasien. Die "Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen", meine Lieblingsgeschichte, beschreibt die Geschichte eines jungen Sekretärs im Staatsdienst, der irgendwann Größenwahnsinnig wird und sich für den Zaren hält. Die Schilderung Gogols, die Beschreibung des immer verwirrter werdenden Geistes sind phantastisch. Die Sprache ist sehr schön und angenehm zu lesen, gerade für LeserInnen, die sowieso gerne russische Schriftsteller lesen, ist Gogol toll. Er hat die typisch russische Erzählweise, ist aber an vielen Stellen komischer und vor allem ironischer als andere. Ein absolutes Lesevergnügen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 12. Dezember 2011
Die in diesem Buch enthaltenen Erzählungen von Gogol sind sehr unterhaltsam. Für eine kurze Zeit entführt er den Leser in die normalen und doch verrückten Welten einzelner Figuren, die seltsames Erleben bzw. merkwürdig denken und handeln. Schein und Sein sind dicht beieinander und ineinander vermengt. Witzig und treffend schildert er absurde Geschehnisse. Manchmal fehlte mir jedoch das Konkrete, das Ausführliche, die Auflösung - doch genau im Auslassen bestimmter Details kann der Leser seiner Fantasie freien Lauf lassen.
Ein Buch, dass ich nur ungern aus der Hand gelegt habe...
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am 29. April 2016
Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen handelt von drei, jeweils zu anderen Gesellschaftsschichten zugehörigen Männern mit entsprechend unterschiedlichen Schicksalen, die verschiedener nicht hätten sein können. Erzählt werden sie in zwei Novellen: jene Titelgebende, sowie einer weiteren Namens "Der Newski-Prospekt".

Das was alle drei Individuen abseits ihrer deckungsungleichen Zugehörigkeit verbindet, ist die durch die wahrgenommene optische Schönheit erweckte und lodernde Leidenschaft für eine Frau ihrer Wahl und der an Verzweiflung reichende Versuch, jene für sich zu erobern.
Gleich den divergierenden Schicksalen, handeln alle drei Männer aus ebensolch andersartigen Motiven, die das ganze Spektrum menschlicher Beweggründe in Sachen Frauen nahezu abdeckt: Über die heimliche Liebe, hin zur gänzlich den Geist beherrschende Hingabe und Verehrung, bis hinunter zur simplen, allen Gefahren aufsichnehmende und naturmächtige Triebbefriedigung.
Was einem also geboten wird, ist ein Ausriß aus der komischen und zugleich verheerenden Tragik zwischenmenschlicher Bewegungen und Begegnungen. Das Ganze spiegelt sich in der damaligen gesellschaftlichen Ordnung in Anbetracht ihrer Wert- und Moralvorstellungen, auch gegenüber der Frau, wieder. Dabei tritt jeder der drei Charaktere für eine eigene Wertvorstellung ein.

Obwohl der Rahmen der Geschichte ins 19 Jhdt. fällt, bleibt die behandelne Thematik aktuell, aus dem einfachen Grund, da die menschlichen Emotionen ungeachtet des Zeitgeschehens, immerzu und wiederkehrend gleich bleiben. So wird sich mancher durch einer der drei Charakteren vielleicht ertappt fühlen, in ähnlicher Weise gefühlt, gar gehandelt zu haben.
Wer sich speziell für das damalige gesellschaftliche Bild interessiert, erhält einen vorstellbaren und nachempfindbaren Eindruck! Wo z.B. statt eines modernen, teueraussehenden Luxuswagen, eben eine luxuriöse Kutsche vorfährt, gezogen von stattlichen zwei PS, statt derer 530 ;)
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am 1. Juni 2011
Ein sehr schöner Band, nicht nur in seiner Aufmachung. Vier Geschichten Gogols, die allesamt sehr anrührend und auch sehr unheimlich auf ihre eigene Art und Weise sind- man schwebt richtig weg in eine Welt, die sich aus einer ganz anderen und eigenen Perspektive zeigt. Interessant dabei auch der 'geistige Ausflug' in das Russland des frühen/mittleren 19. Jahrhunderts. Die beste Geschichte ist zweifelsfrei die Titelgeschichte 'Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen', die irgendwie noch immer aktuell ist und von einem Mann handelt, der sich in einen Grössenwahn steigert, aus dem er letzten Endes nicht mehr hinauskommt. Sehr schön geschrieben und sehr gut übersetzt, folgt man wie einem Crescendo dem Wahn des Protagonisten und fühlt sich am Ende der Geschichte richtiggehend vom Wahn befreit- sehr lesenwert!
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am 12. Dezember 2016
Ziemlich altertümliche Schreibweise, was dem Alter des Werks zuzuschreiben ist. Aber es ist dadurch find ich schwer zu lesen. Hab schon andere ältere Bücher gelesen (wie z.b. Wells, Lovecraft) aber dieses hier war für meinen Geschmack schon sehr angestaubt.
Und auch die "Geschichte/Story" hab ich mir anders vorgestellt, hatte mir mehr außergewöhnliche Gedankengänge eines Wahnsinnigen erwartet. Es sind zwei, drei wirre Gedankengänge dabei die ich mir so vorgestellt habe. Aber im großen und ganzen fand ich's ziemlich lahm. Da hat man beim "Kuckucksnest" einen besseren Einblick.
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am 3. Juli 2014
Der Band enthält zwei Erzählungen: die "Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen" und "Der Newski-Prospekt".
Bei den "Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen" ist der Titel Programm. Der Leser wird Zeuge des geistigen Verfalls des Beamten Poprischtschin, den offenbar die unerwiderte Liebe zur Tochter seines Vorgesetzten den Verstand kostet.
So genau weiß man das nicht. Es könnte auch einfach an seiner gestörten Selbstwahrnehmung liegen.
Was anfangs noch ganz lustig wirkt (sich Briefe schreibende Hunde), entwickelt sich schnell zu einem verstörenden Szenario (der Protagonist glaubt, er sei der König von Spanien) und endet dort, wo es enden muss: in der "Irrenanstalt".

Im "Newski-Prospekt" werden die beiden Protagonisten ebenfalls Opfer ihrer "Gelüste":
Der Maler Piskarjow verliebt sich Hals über Kopf in eine schöne, doch lasterhafte junge Frau, die ihn bis in seine Träume verfolgt, in der Realität aber nichts von ihm wissen will, was die arme Künstlerseele letzten Endes in den Suizid treibt.
Der Leutnant Pirogow hält sich für unwiderstehlich und will auf Teufel komm raus die Frau des Handwerkers Schiller vernaschen. Was zu guter Letzt damit endet, dass ihm der eifersüchtige Ehemann eine ordentliche Abreibung verpasst.

So weit, so gut, so deprimierend.
Ich habe mich beim Lesen ein bisschen gefühlt, wie die Leute, die sich Doku-Soaps mit gescheiterten Existenzen reinziehen, um sich anschließend im Sessel zurück zu lehnen und sich beim Gedanken "ach, was geht es mir doch gut" mental auf die Schulter klopfen.
Was die Erzählungen außergewöhnlich macht oder was daran (von Namen u. Location abgesehen) typisch russisch ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

Aber bitte versteht die Rezension ob ihrer Flapsigkeit nicht falsch: ich halte diese Lektüre auf keinen Fall für Zeitverschwendung - dafür lassen sich die ca. 75 Seiten viel zu schnell lesen- aber der erhoffte "aha-Effekt" sowie der Eindruck hier ein Stück grandiose Weltliteratur verputzt zu haben, sind leider ausgeblieben.
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am 19. April 2016
Gogol beschreibt sehr genau wie ein psychisch kranker Mensch die Umwelt wahrnimmt und umgekehrt. Beeindruckend, einfühlsam, nur für reife Leser geeignet.
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am 8. Juli 2014
Ich bin sehr zufrieden mit der Bestellung, alles hat reibungslos funktioniert. Das Produkt war wie geschildert und ist pünktlich bei mir angekommen.
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am 12. April 2013
In der ersten Geschichte erzählt ein Wahnkranker aus seinem Erleben, sehr aufschlussreich. Das Buch war als Urlaubslektüre geplant und den verbleibenden Urlaub wollte ich mich nicht mit Krankengeschichten beschäftigen, daher Lesepause, wird gelesen werden, wenn ein Patiententermin ausfällt.
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