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am 26. Mai 2018
Eine Bibliothek ohne die Klassiker, auch wenn sie nicht den bevorzugten Lesestoff enthalten mögen, ist keine richtige Bibliothek. Wenigstens eine Ecke sollte für die Klassiker der Weltliteratur reserviert sein. Jetzt könnte man natürlich trefflich darüber streiten, welche Autoren und/oder Werke zu dieser Klassischen Literatur gezählt werden müssen. Es werden vielleicht nicht alle so sehen, aber für mich gehört ein Autor und sein Werk unbedingt auf die Liste: Robert Louis Stevenson mit „Die Schatzinsel“

Erste Skizzen zur Schatzinsel verfasste Stevenson während eines Kuraufenthaltes 1880/1881. Im darauffolgenden Sommer schrieb er für seinen Sohn diese Geschichte auf, die wohl mit zu den bekanntesten Abenteuerromanen der Literaturgeschichte zählt. Die englische Erstausgabe in Buchform erschien 1883 in London, eine deutsche Übersetzung erstmals 1897. Ich bin ziemlich sicher, dass ich in dieser Besprechung nicht allzu ausführlich auf den Inhalt der Geschichteeingehen muss, weil ich annehmen darf, dass die meisten Leserinnen und Leser entweder die Geschichte in der Jugend selbst gelesen oder irgendeine Verfilmung gesehen haben.

Der Jugendromanist die Geschichte des jungen Jim Hawkins, der auch als Ich-Erzähler des Romans fungiert. Er ist der Sohn eines Gastwirts und ist am Beginn der Geschichte von einem Gast des Hauses beauftragt, nach einem Einbeinigen Ausschau zu halten. Eines Nachts überfällt Pew mit seinen Spießgesellen das Gasthaus. Jim kann sich mit seiner Mutter im letzten Moment retten, nicht ohne zuvor heimlich ein Päckchen aus der Seemannskiste von Bones an sich genommen zu haben. Darin befindet sich die Karte einer Insel, auf der sich der Schatz des berüchtigten Piraten Captain Flint befinden soll.

Jim Hawkins zeigt die Karte seinem väterlichen Freund, dem Arzt Doktor Livesey, und dem Gutsherrn und Friedensrichter John Trelawney, die daraufhin beschließen, eine Expedition zu jener Insel zu unternehmen. Jim soll als Schiffsjunge ebenfalls mitreisen. Als Expeditionsschiff dient die Hispaniola unter Kapitän Smollett. Später stellt sich heraus, dass man, ohne es zu ahnen, auch einige Mitglieder von Captain Flints ehemaliger Piraten-Crew mit angeheuert hat, allen voran den einbeinigen Schiffskoch Long John Silver. Jim Hawkins belauscht, in einem Apfelfass sitzend, zufällig den Plan der Verschwörer, nach der Bergung des Schatzes zu meutern und die Schiffsführer zu ermorden.

Nach vielen Querelen und einer abenteuerlichen Flucht des Oberschurken, geht die Geschichte schließlich – wie es sich für ein Jugendbuch gehört – gut aus. Jim Hawkins jedoch sichert sich mit seinem Teil des gefundenen Schatzes seine berufliche Ausbildung und schwört allerdings auch, dass er niemals wieder auf die Insel zurückzukehren wird, obwohl ein Teil des Schatzes noch immer dort liegt…

Der Roman war für Stevenson ein finanzieller Erfolg. Die Kritik verglich den Roman fast einstimmig mit so bedeutenden Werken wie Defoes Robinson Crusoe, Mark Twains Tom Sawyer oder Lewis Carrolls Alice im Wunderland. Wir wissen nicht, ob dieser Schluss deswegen gewählt wurde, weil eine Fortsetzung geplant war. Tatsache ist, dass sich über hundert Jahre kein Schriftsteller traute, sich an diesem Stoff zu schaffen zu machen, erst 2012 schrieb Andrew Motion eine Fortsetzung unter dem Titel „Silver. Rückkehr zur Schatzinsel“. Nun, „Die Schatzinsel“ darf in der Jugendabteilung keiner gut sortierte Bibliothek darf dieser Titel fehlen. Ich hoffe, meine Bemerkungen waren hilfreich…
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am 17. September 2015
Auf den Inhalt dieses Klassikers von Robert Luis Stevenson von 1883 brauche ich nicht weiter einzugehen ich fasse ihn nur kurz zusammen:

Der Junge Jim Hawkins findet eine Schatzkarte. Es ist die Schatzkarte des skrupellosen Piraten Flint, der auf einer Insel seine zusammengeraubten Schätze versteckt hat. Die Karte hat er in den Sachen von Billy Bones gefunden, einem Seemann, der in der Kneipe von Jims Mutter dem "Admiral Benbow" quartier bezogen hat um sich vor seinen alten Schiffskameraden zu verstecken. Bones hat Angst vor seinen Kameraden und bittet daher den aufgeweckten Jim nach einem einbeinigen Ausschau zu halten. Doch der kommt nicht. Aber zwei andere Schiffskameraden besuchen Bones: "Der schwarze Hund" und "Pew" der blinde Bettler. Bevor der Captain flieht bekommt er durch seinen exzessiven Alkoholkonsum einen Schlaganfall und stirbt. Da er die Miete nicht bezahlt hat durchsuchen Jim und seine Mutter die Habseligkeiten des alten Seemanns und finden die Karte noch bevor die Piraten kommen.

Mit der Karte reitet Jim zu seinen Freunden Dr.Livesey und dem Gutsherren Trelawney. Er erzählt den beiden von der Karte und zusammen mit drei Dienern des Gutsherren Joyce, Redruth und Hunter kaufen sie ein Schiff um von Bristol aus zu der Insel zu fahren. Unter der Mannschaft ist auch der Schiffskoch John Silver, der die restliche Mannschaft ausgewählt hat. Eigentlich ist Silver ein ganz gewöhnlicher Matrose. Doch eine Sache ist anders an ihm: Er hat nur ein Bein...

Diese Ausgabe des Klassikers ist schön übersetzt und manchmal mit kleinen Zeichnungen verziert worden und meiner Meinung nach für Kinder Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Ich lese das Buch mit meinen 20 Jahren auch immer wieder. Außerdem kann ich die zahlreichen Verfilmungen dieses ausgezeichneten Lesestoffes nur empfehlen.
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am 15. September 2015
Mich hat die TV-Serie Black Sails dazu verführt, nochmal - nach nunmehr gut 40 Jahren - die Schatzinsel zu lesen. Auch wenn ich damals wohl eine etwas andere Version hatte, in der Silvers Papagei nicht ständig "Piaster, Piaster!" sondern "Goldene Escudos, goldene Escudos!" krähte, war die Spannung und das Lesevergnügen das gleiche. Ein Klassiker ist nun mal ein Klassiker. Ich bin schon gespannt, wie die Serie den endgültigen Bogenschlag zum Buch umsetzen will.
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am 29. März 2018
Der Kinderklassiker wurde hier kindgerecht (aber nicht kindisch) umgesetzt und wurde von den Eltern des Beschenkten gelobt als "ideal für kleine Leser Anfang der 2. Klasse". Macht Lust auf mehr. Deshalb für Leseanfänger mit etwa 1 Jahr Leseerfahrung sehr empfehlenswert!
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am 14. Mai 2012
Zunächst einmal vorneweg: Meine Beurteilung bezieht sich auf die abgebildete, gebundene Version der Reihe "Bibliothek der Kinderklassiker", erschienen 1991. (Ich habe gesehen, dass es hier auch einige andere Versionen gibt.)

DIESE Version der Schatzinsel enthält die Geschichte in gewöhnlicher Erzählform mit, wie ich finde, sehr schönen, detailreichen und liebevoll gestalteten Illustrationen. In der Produktüberschrift heißt es "ab 8 Jahren", aber unser 4-Jähriger ist von der Geschichte ebenfalls hingerissen und hört ganz gespannt zu. Wir sind im Moment beim 2.Durchlauf.
Durch die vielen, bunten und v.a. großflächigen Illustrationen gibt es aber auch viel zu sehen und zu erklären und so wird es beim Zuhören nicht langweilig. Trotzdem ist es kein "Bilderbuch".

Ich kann diese Version wirklich nur wärmstens empfehlen, weil sie Kinder und Erwachsene gleichermaßen fasziniert und begeistert. Ich bedauere es wirklich sehr, dass die Produktion dieser Augabe eingestellt wurde und heute nur noch "Sparversionen" neu erhältlich sind. Ich habe darum nach Verlust unserer Ausgabe explizit nach dieser wieder gesucht und zum Glück noch einmal gefunden. Es lohnt sich, auf eine gebrauchte Ausgabe zurückzugreifen!
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am 9. März 2015
Eine wohl schönere Geschichte die jedes Kind zum träumen einlädt wurde wohl nie geschrieben und wird wohl nie mehr geschrieben werden. Mit jeder Seite die man ließt, zieht es einen mehr auf die Sieben Weltmeere und in die fesselnden Abenteur von Jim Hawkins und Kapitän Silver. Ich kann mcih nur heute noch bei meinen Eltern bedanken die mir dieses Abenteuer nur allzu schmackhaft präsentieren und mich und meine Phantasie dadurch beflügelt haben. Danke!! Übrigens ist die ZDF Verfilmung auch sehr sehr gelungen und kann nur empfohlen werden!
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am 31. Mai 2018
"Die Schatzinsel" ist ein wunderbares Buch. Schon damals, als unser Kunstlehrer und daraus vorgelesen hat, war ich fasziniert von der Geschichte. Es jetzt selbst zu lesen macht noch so viel mehr Spaß, vorallem, da die Sprache eine wunderschöne ist.
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, egal ob an Groß oder Klein!
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am 21. Mai 2018
Ein tolles Buch für jung und alt. Lässt sich toll und einfach lesen. R.L.S. hat einfach einen sehr angenehmen Erzählstil.
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am 25. Februar 2013
Warum sollte es diese kostenpflichtige Version für mich sein und nicht eine kostenlose Konvertierung?
Diese Fassung kommt der Originalfassung von Stevenson am nächsten, ist vollständig und nicht verändert. Der Text ist sauber formatiert, was bei digitalen Werken ja leider nicht unbedingt selbstverständlich ist.
John Silver auf dem Cover und die übrigen exzellenten, alten Bilder waren mir ebenfalls diese 89 Cent wert, und mit der Schatzkarte komme ich vielleicht noch zu verspätetem Reichtum :-)

Sehr zu empfehlen.
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am 3. November 2014
spannenende Geschichte, zum vorlesen oder selbst lesen vor'm schlafen gehen.
Kindegerechte, flüssig zu lesender Lesestoff ohne die Story zu vernachlässigen.

Unser Sohn hatte Spaß und Spannung zu gleich, so das wir schon wieder eine neues Buch aus dieser Reihe bestellt haben,
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