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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
14
3,4 von 5 Sternen
Tod in Florenz. SZ Krimibibliothek Band 27
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:3,95 €+ 3,00 € Versandkosten


am 7. Juli 2007
Also, ich kann nur sagen, dass ich die Krimis von Magdalen Nabb seit Jahren mit Begeisterung lese. Irgendwie haben ihre Texte Ähnlichkeit mit denen von Donna Leon, aber ich finde sie noch viel subtiler. Klar, kann man die Bücher nicht mit den krassen amerikanischen Thrillern vergleichen, aber genau das macht den Reiz ja aus. Die Bücher spielen in und um Florenz - und das kommt in jedem Satz perfekt rüber. Dass es die Bücher jetzt endlich auch als Hörbücher gibt, finde ich klasse. Ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, wann ein Verlag die endlich mal rausbringt. Frank Engelhardt, der Sprecher, hat eine super-schöne Stimme. Echt komisch, dass er bisher noch gar nicht so viele Hörbücher gesprochen hat. Ich finde nämlich, dass er das wirklich klasse macht. Den Wachtmeister Guarnaccia bringt er jedenfalls genauso rüber, wie ich ihn mit immer vorgestellt habe.
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am 16. Juli 2006
Magdalen Nabb zeichnet ein anderes Bild Italiens, als man es gewöhnlich serviert bekommt oder das Klischee es transportiert. Ihr Ermittler ist ein intellektuell eher schlichter Mensch, der weder körperlich noch geistig die Erwartungen des klassischen Kriminalromanlesers erfüllen mag.

Ein echter Antiheld eben. Seine Frau verbringt die Tage offenbar mit Putzen und die beiden sprechen über das Essen oder über schulische Belange der Kinder. Eine eher spießige Existenz.

Die Fälle, in denen der M. Guarnaccia ermittelt, sind da von anderem Kaliber. Zu Beginn harmlos scheinend, entwickelt sich dieser Fall um den Tod einer jungen schweizer Lehrerin zu einem Panorama des Italien unter faschistischer Besatzung und SS-Terror und den psychologischen und gesellschaftlichen Nachwirkungen derselben bis in die 80er Jahre hinein.

Nabb zeigt sehr viel psychologisches und atmosphärisches Einfühlungsvermögen und schreibt ungewähnlich präzis, was auch dem "Spiegel" unlängst eine kleine Eloge wert war.

Das gut recherchierte historische Panorama und die psychologisch präzise Zeichnung der Figuren machen das Buch zu einem wichtigen literarischen Beitrag zur Kriminalliteratur, wie man ihn aus Italien ansonsten nicht unbedingt gewohnt ist. Nabb weist im Vergleich zu Ihrem englischen Kollegen Dibdin eindeutig das schwerere Format auf. Hier ist der Verweis auf den großen Belgier Simenon im Klappentext ausnahmsweise nicht zu weit her geholt.

Unter dem Anspruch leidet allerdings etwas die Unterhaltsamkeit. Wer einige der packend geschriebenen amerikanischen Thriller als Muster im Hintergrund hat, wird sich hier unter Umständen schwer tun.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. August 2006
...beruht darauf, dass er dann ohne Sonnenbrille, die die meiste Zeit des Jahres seine immer tränenden Augen schützen muss, herumlaufen kann.

Elisabeth und Monika, zwei Schweizerinnen, sind zu Studienzwecken in Florenz. Als Monika, die sich im Töpfern fortbilden will (hier spielt die Autorin wohl auf ihre eigene Biografie an), eines Tages verschwindet, muss sich Guarnaccia mit dem Fall befassen. Als die Leiche der jungen Schweizerin gefunden wird, herrscht Geweissheit über ein Kapitalverbrechen. Jetzt kann Guarnaccia - zusammen mit einem Kollegen aus einem Nachbarort - so richtig "loslegen", und er entdeckt "viele Leichen im Keller"...

Dieser nicht mehr ganz neue Krimi (die Originalausgabe erschien immerhin 1987) der in Florenz lebenden Engländerin enthält wieder einmal alle "Ingredienzien" eines spannenden Krimis: einen immer an sich selbst zweifelnden Helden; exzellentes Lokalkolorit; eine spannende Geschichte mit so manchen Überraschungen - und Einblicke in dunkle Seiten der italienischen Geschichte (konkret: Faschismus und 2. Weltkrieg).
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am 6. Dezember 2014
Durch das Verschwinden einer jungen Schweizerin wird der gemütliche und etwas behäbige Ermittler, Maresciallo Guarnaccia, Hals über Kopf in einen neuen Fall katapultiert, der sich nach dem Auffinden der Leiche der Frau in einem bei Florenz gelegenen Töpferort zu einem Puzzlespiel entwickelt. Durch eine Mauer des Schweigens der Dorfbewohner muss sich Guarnaccia, zusammen mit seinem Kollegen Niccolini, hindurcharbeiten und stößt auf alte Wunden und Verbrechen aus der Zeit des zweiten Weltkriegs, die letztlich den Hintergrund bilden und schwer zu durchschauen sind, so dass der Maresciallo am Ende selbst in Lebensgefahr gerät.

Die Autorin schafft es durch einen klaren Stil und eine gut konzipierte Haupthandlung die Spannung hochzuhalten, auch wenn ihre Hauptfigur Guarnaccia als Ermittler gewöhnungsbedürftig ist. Mit viel Fingerspitzengefühl und einer Portion Psychologie der Dorfbewohner entsteht ein spannender Krimi, der mich lediglich am Ende bei der Auflösung nicht ganz überzeugt hat.

Für mich war das Buch ein spannender und lesenswerter Krimi, den ich nur weiterempfehlen kann.
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am 21. Dezember 2007
Ihre Fans lieben sie dafür: Magdalen Nabb ist die Meisterin der leisen Töne. Ihre Krimis leben von subtiler Spannung und gekonnt dosierter Dramatik. Es sind diese feinen Nuancen, die beim Lesen und beim Hören unter die Haut gehen. Frank Engelhardt hat es auch in dieser Lesung wieder verstanden, dem Text gerecht zu werden und Nabbs Ton punktgenau zu treffen.
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am 27. August 2006
In diesem Fall verschlägt es Guarnaccia auf der Suche nach einer abgängigen Schweizerin in ein Töpferdorf etwas außerhalb von Florenz - und er wird diese auch finden - tot in einem Tonscherbenhaufen. Doch sind die Bewohner auch zerstritten aufs Blut, kommt ein Fremder, so halten sie in jedem Fall zusammen. Wo er - in Zusammenarbeit mit dem dort ansässigen, überaus gesprächigen Maresciallo - auftritt, verstummen die Gespräche, Handgreiflichkeiten werden beendet und denjenigen, die erzählen wird kein Glaube geschenkt.

Der Titel verspricht Florenz ohne das Versprechen zu halten. Die Charaktere treten zwar auf, doch bleibt zu wenig Zeit, um sie wirklich wahr zu nehmen, geschweige denn, einen Eindruck zu gewinnen. Allein der Schluss lässt an andere Fälle des Maresciallo Guarnaccia erinnern (darum 3 Sterne) - so bleibt für mich leider nur der undefinierbare Geschmack eines Krimis unter mehreren.
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am 10. Dezember 2006
Der fünfte Fall des Maresciallo Guarniacci, jenem stillen, nachdenklichen Kommissar aus Sizilien, der in Florenz seinen Dienst verrichtet. Er muss gemeinsam mit einem Kollegen den Mord und die versuchte Vergewaltigung an einer Schweizerin aufklären, die auf dem Gelände einer Töpferei in einem kleinen Dorf nahe Florenz gefunden wurde. Dabei muss er die Mauer des Schweigens der Dörfler durchdringen und ein Familiengeheimnis lüften, das bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges reicht. Am Ende kann er den Fall klären, kommt aber nur knapp mit dem Leben davon.

Der Krimi ist spannend, doch ein wirkliches Meisterwerk ist er nicht. Die Autorin muss sich zur Aufklärung eines sehr unschönen Mittels bedienen: Ein Arzt, der mit dem Fall nichts zu tun hat, bringt die beiden Kriminalisten durch eine unglaubwürdig ausführliche Erzählung, in der er sogar wörtlich Gespräche widergibt, auf die richtige Spur. Dadurch verliert die ansonsten recht geschickt konstruierte Story an Reiz. Alles in allem ist dies jedoch ein gut zu lesender Unterhaltungskrimi.
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am 20. August 2010
Eine junge, hübsche Schweizerin wird Vermisst. Die Spuren führen in die ländliche Umgebung von Florenz, wo sie als Töpferin gearbeitet hat. Dort wird auch Ihre Leiche gefunden.
Nachdem der ermittelnde Kommissar bei der Landbevölkerung auf eine Mauer aus Schweigen trifft, entwickelt er die Vermutung, dass der heutige Fall weit in die Vergangenheit reicht.
Glücklicherweise wird er auf einen alten Arzt aufmerksam gemacht, der die verdächtigen Personen und deren Familiengeschichten bis in den zweiten Weltkrieg hinein erzählen kann.
Dadurch kommen neue Aspekte in die Ermittlungen, die schließlich eine Wende bringen.
Der Krimi ist mäßig spannend hat aber eine ganz reizvolle Atmosphäre, die sicherlich den gut geschilderten Personen geschuldet ist.
Ganz unglücklich finde ich hingehen, dass der alte Arzt über weite Strecken des Romans der Erzähler ist, eigentlich mit der Handlung aber nichts zu tun hat, nur durch ihn aber Licht ins Dunkle gebracht werden kann. Dies ist eine sehr künstliche Konstruktion und unterbricht die Geschichte letztlich, obwohl das was der Arzt erzählt an sich sehr interessant ist und einen geschichtlichen Aspekt in den Roman bringt. Daraus hätte man sicher mehr machen können.
Man kann das Buch gut lesen, es gibt aber sicher bessere Krimis aus Italien.
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am 1. Dezember 1999
Um es gleich vorwegzunehmen: Das Einzige, was an diesem Roman zu bemängeln ist, ist sein Titel. Denn gerade in diesem Buch der Reihe mit Maresciallo Guarnaccia spielt sich der Mord und damit praktisch die gesamte Handlung eben nicht in Florenz, sondern einer kleinen Stadt im Umland ab. Mich hat besonders fasziniert, wie Magdalen Nabb die geistige Enge in diesem trüben Provinznest anschaulich macht. Man mag einwerfen, dass auch in der Provinz gelegentlich die Sonne scheint, zumal in Italien. Die bedrückende Kälte und das Grau in Grau verdeutlichen aber auf einfach nachzuvollziehende Weise das innere Klima der Stadt und ihrer Bewohner. Der Ausflug in die Geschichte Italiens in die Zeit des zweiten Weltkrieges, bring einem zum Nachdenken. Die Ruhe mit der ermittelt wird, passt sich hier an den weiten Weg durch die Vergangenheit an, durch den die Wahrheit erst ans Licht kommen kann. Insgesamt ein stimmiger Krimi und ein empfehlenswertes Mitglied der Guarnaccia-Reihe. Auch oder gerade weil wenn man den Maresciallo manchmal am liebsten anbrüllen möchte, endlich sein Licht unter dem Scheffel hervorzuholen.
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am 30. Mai 2007
Kurz: langatmige Geschichte die so ruhig vor sich hinplätschert das man sich manchmal fragt ob man nicht im stehen einschlafen möchte, so wie es dem ermitteltem Polizeibeamten auch manchmal passiert.

Frank Engelhardt liest die Geschichte ohne besondere Hingabe und das mit Langeweile und so monoton das einem das einschlafen noch leichter gemacht wird...... Sorry aber meiner Meinung nach war das leider nichts....... da gibt es besseres.
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