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Kundenrezensionen

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am 27. März 2001
Eine Vielzahl verschiedenster Persönlichkeiten versammelt sich für eine Schiffsreise auf dem Nil. In Mittelpunkt aller Aktivitäten steht die reiche Erbin Linnet Ridgeway und ihr attraktiver Ehemann Simon Doyle, welche zusammen ihre Flitterwochen verbringen möchten. Doch Linnets ehemaligen Freundin, der sie den Freund ausgespannt hatte, setzt alles daran, die Atmosphäre zu stören.
Als die Situation eskaliert, geschieht es plötzlich... Während sich alles auf den angeschossenen Ehemann konzentriert, wird dessen Gattin in ihrer Kabine ermordet. Schnell wird klar, dass letztlich alle Anwesenden etwas mit der Ermordeten zu tun hatten.
Hercule Poirot, ebenfalls auf dem Schiff anwesend, beginnt mit seinen Ermittlungen. Denn die Zeit drängt, zwei Zeugen mussten bereits ihr Leben lassen...
›Tod auf dem Nil‹ gehört zu den interessantesten Bücher von Agatha Christie, und glänzt durch die Vielzahl der aufgezeigten Mord-Theorien. Für jede in den Mord verwickelte Person, wird der Tatverlauf rekonstruiert und mögliche Motive aufgezeigt - doch wer war der wirkliche Mörder? Ein Roman der von Anfang bis zum Schluss fesselt...
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am 11. Juni 2007
"Der Tod auf dem Nil" bietet Unterhaltung, Spannung, genau beschriebene Charaktere, Liebe, Eifersucht, Geld, Intrigen und nicht zuletzt ein überraschendes Ende. Alles in allem ein gelungener Kriminalroman, der den Leser nicht etwa wegen unerträglichen Nervenkitzels in den Bann zieht, sondern vielmehr deshalb, weil Christie es versteht, den Leser lange im Dunkeln tappen zu lassen.

Die reiche und schöne Linnet wird während ihrer Hochzeitsreise ermordet, doch wer konnte ein Motiv haben, diese junge und liebenswerte Frau zu töten? Sie selbst sagte zu Beginn des Buches, dass sie keinen einzigen Feind auf der Welt habe. Je mehr Christie die Handlung aber vorantreibt, desto mehr erfährt der Leser über Linnet - vor allem, dass sie sogar mehr als einen Feind hatte. Doch welcher der Reisenden auf dem Nil kommt für diese Tat in Frage?

Hierin liegt die Besonderheit des Buches - die beschriebenen Personen wirken plastisch und bisweilen skurril, haben ihre Eigenheiten und Schrullen. Vor allem die Tatsache, dass schließlich ein Großteil der anwesenden Reisenden auf dem Schiff ein Mordmotiv gehabt hätte, macht die Handlung interessant - es bieten sich für den Leser viele Möglichkeiten, seinen eigenen Gedanken nachzugehen und die Tatverdächtigen auf ihre Motive hin "abzuklopfen". Interessanter Stoff für Leser, die nicht den "schnellen Thrill" suchen, sondern die bedächtige detektivische Arbeit eines Hercule Poirot schätzen, der mindestens ebenso skurril ist wie seine Mitreisenden.
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TOP 500 REZENSENTam 21. Oktober 2011
Warum ich es liebe Agatha Christie zu lesen!

Die Queen of Crime, Agatha Christie, gehört für mich zu den unterhaltsamsten (und besten) Schriftstellern der Welt. Ihre besten Bücher sind einzigartige Kriminalfälle, immer mit den unterschiedlichsten authentischen Charakteren spannend aufbereitet und alle leben sie von der Natürlichkeit (gibt kein wirklich besseres Wort dafür) ihres Systems, dem System vom menschlichen Spiel der (verborgenen) Gefühle und (unerwarteten) Taten.

Durchs ganze Werk von Christie ziehen sich die unterschiedlichsten Detektive und Kommissare - die bekanntesten dürften Hercule Poirot und Miss Marple sein; Christie-Lesern dürften auch Superintendent Battle, Inspektor Japp und Colonel Race ein Begriff sein. Und natürlich Hastings, der treue Freund von Poirot, der ihn gerade bei den frühen Fällen oft begleitet. Während Poirot, der belgische Detektiv mit dem karikativen Aussehen, dem großen schwarzen Schnurrbart, einem feinen Humor und den berühmten grauen Zellen, die er zum lösen seiner Fälle nutzt, sehr oft vorkommt - was mich als Leser nur begeistern kann, da so sogar eine kleine Chronolgie und Lebensgeschichte Poirot von Das fehlende Glied in der Kette bis zu Vorhang entsteht und mitverfolgt werden kann - sind Miss Marples Fälle mit 7 Bücher und die ziemlich unbekannten Tommy und Tuppence Beresford mit 4 Büchern ziemlich dünn gesät.

Auch in diesem Buch, dem, wie ich finde, besten Buch von Christie, wenn es um Atmosphäre und Spannung, aber auch um Vielfalt an Personen und Nuancen geht, ist Poirot die tragende Figur, begleitet noch von dem mit ihm befreundeten Colonel Race.
Es ist ein Buch voller Trug, Verstrickung, Sein und Schein. Fast alles, jede Person, jede Aussage, muss eigentlich von allen Seiten betrachtet werden, den lange bleibt alles was Wahrheit sein könnte, weitgehend im Dunkeln. Doch das Tolle bei Agatha Christie Romanen, ist ja immer, dass selbst wenn man etwas von allen Seiten betrachtet zu haben glaubt, die Auflösung immer noch besser und überraschender ist, als die hunderttausend Varianten, die man sich bis dahin aufgrund der gegebenen Fakten zurechtgelegt und im Kopf durchgespielt hatte. Denn, wie Poirot immer sagt: Niemand tut etwas, was nicht "dans son charactère" ist - und am Ende müssen wirklich alle Kleinigkeiten wie bei einem Mosaik ein Ganzes ergeben, nichts darf ungeklärt bleiben... das gilt für alle Fälle mit dem "französischen" Meisterdetektiv. Poirot will nicht nur den Mörder fassen. Er will die Wahrheit über den ganzen Tathergang und das Drumherum rekonstruieren.

Hingewiesen sei hier auch noch auf die wirklich brillante, toll besetzte und das Klima des Romans gut einfangende Verfilmung von 1978.

Man lese auch meine Rezensionen zu den meiner Meinung nach 7 besten weiteren Agatha Christie Krimis:
2. Alibi oder Der Mord an Roger Akroyd
3. Und dann gabs keine mehr
4. Die Morde des Herrn ABC
5. Mord im Orient Express
6. Mord in Mesopotamien
7. Das Haus an der Düne
8. Tod in den Wolken
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am 28. August 2007
Das war er jetzt also – mein erster Agatha Christie Roman.
Ein echt toller Krimi. Mit vielen Verwicklungen, Irreführungen und mehreren Toten.
Ich bin begeistert und hab mir direkt Nachschub von Agatha Christie besorgt.

Die Einleitung fand ich etwas verwirrend, weil direkt alle Personen vorgestellt wurden, die am Ende auch auf der „Karnak“ mitgereist sind. Im Laufe des Buches hat sich das aber gelegt.

Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt, wer jetzt Linnet Doyle umgebracht hat. Und Hercule Poirot hat wirklich ganze Arbeit geleistet. Auf diese Lösung wäre ich im Leben nicht gekommen!

Es gab auch Momente, in denen ich richtig Schmunzeln musste. z. B. als Poirot und Race über Miss Van Schuyler – diese alte wiederwärtige Schrulle – sprachen.

Ganz besonders toll fand ich, dass einige Ausdrücke von Hercule Poirot auf Französisch waren! Es passte super zu seiner Person.

Sehr empfehlenswert!
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am 14. April 2001
"Tod auf dem Nil" gehört zu den besten Krimis von Agatha Christie. Der Roman ist lesenswert und wer glaubt, durch seine Verfilmung mit dem Inhalt der Handlung bereits vertraut zu sein, wird eines besseren belehrt werden. Das geschriebene Wort ist in vielerlei Hinsicht demgegenüber vorzuziehen. Im Film fehlen einige Charaktere, die jedoch für den Inhalt der Geschichte bedeutsam sind. Die Autorin beschreibt so im Roman auch eine Landschaft, die es durch den Bau des Staudamms bei Assuan seit den 60er Jahren nun nicht mehr gibt. Der Film muß hier die Geographie manipulieren, um das Ägypten der Jahre Christies wiederbeleben zu können. Negativ an der vorliegenden Ausgabe ist die deutsche Übersetzung. Sie versucht, neu-deutsch locker zu sein, und betreibt so einen Raubbau an der Sprache.
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. August 2012
Ich finde immer wieder, dass man mit gekürzten Hörbüchern den Lesern wirklich die Freude verderben kann. Gerade bei so guten Klassikern wie Agatha Christies "Tod auf den Nil" ist eine Kürzung eigentlich eine Verstümmelung.

Deshalb bin ich heilfroh, dass ich diese ungekürzte Lesung noch gefunden habe, bevor die Auflage vergriffen ist und vielleicht nie mehr aufgelegt wird.

Martin Maria Schwarz ist ein toller Sprecher. Genau wie Hans Eckardt (Und dann gabs keines mehr) versteht er es, den Personen ihre ganz spezifische Stimme und damit einen Wiedererkennungseffekt zu geben.

Zur Handlung dieses Klassikers, der sowohl mit Sir Peter Ustinov (mit leicht geänderter Handlung) als auch mit David Suchet (Handlung genau nach Buchvorlage) verfilmt wurde, brauche ich wohl an dieser Stelle nichts mehr zu sagen.
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am 19. November 2014
Eine Ausgabe, welche ich wirklich besonders gerne mag. Das Buch "Tod auf dem Nil" ist spannend und angenehm zu lesen. Seitdem ich die Bücher von Agatha Christie entdeckt habe, bin ich ein absoluter Fan.
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am 27. August 2004
"Die meisten Liebesgeschichten sind doch nur Tragödien!"
Dieser Spruch von Hercule Poirot bestätigt sich bei der Auflösung der Mordfälle auf dem Nildampfer, wo sich eine bunte Mischung an Reisenden zusammengefunden hat, welche hier zum z.T. ihren Urlaub genießen möchten, z.T. sich aber auch mit speziellen Absichten an Bord befinden. So stellt sich bei der Suche nach dem Mörder schließlich auch heraus, dass beinahe jeder der Mitreisenden ein Tatmotiv hätte und die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten.
Das Hörbuch mit seinen 2 Kassetten und ca. 200 min. Laufzeit stellt sich hinsichtlich der Zeitdauer als ideale Lesung dar, die es dem Zuhörer ermöglicht, der Geschichte bis zum Schluss gebannt und aufmerksam zu folgen.
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Linnet Ridgeway hat ihrer besten Freundin Jacqueline die Freundin ausgespannt und begibt sich nun mit ihrem neuen Ehemann auf eine Hochzeitsreise auf den Nil. Doch neben dem glücklichen Paar befinden sich noch einige andere Personen an Bord des Schiffes, wie etwa Jacqueline, der amerikanische und der britische Vermögensverwalter der jungen Frau, ein Geheimagent, ein paar Juwelendiebe und natürlich der belgische Detektiv Hercule Poirot. Dieser merkt sehr schnell, dass die junge Jacqueline von ihrem ehemaligen Verlobten nicht lassen kann und auch das Verhältnis der beiden jungen Brautleute untereinander scheint ein wenig seltsam zu sein. Als der Vermögensverwalter versucht, die junge Frau zu einer schnellen Unterschrift im Bezug auf ein Vermögen, das bis zu ihrer Hochzeit unter Vormundschaft verwaltet wurde , zu überreden, reagiert die junge Frau ablehnend, da sie die Unterlagen zunächst erst einmal vernünftig prüfen möchte.

Am gleichen Abend wird der junge Ehemann von der verschmähten Frau im Salon des Schiffs angeschossen. Er kommt unter ärztliche Beobachtung und die junge Frau wird ebenfalls im weiteren Verlauf der Nacht nicht aus den Augen gelassen. So scheinen die beiden jungen Leute ein perfektes Alibi zu haben, als Linnet am nächsten Morgen erschossen in ihrer Kabine aufgefunden wird. Von der Tatwaffe – wie auch von einer zuvor viel bewunderten Perlenkette – fehlt an Bord des Schiffs jede Spur. Und nach näherer Untersuchung der Anwesenden an Bord scheint auch fast jeder ein mehr oder weniger überzeugendes Motiv für die Tat gehabt zu haben und nicht gerade wenige auch die entsprechende Gelegenheit.

Auch dieses Hörspiel ist wieder mit der Titelmusik der Miss Marple-Filme eingeleitet und in dem bewerten Layout der neuen Reihe beim hörverlag gehalten, so dass dieses Hörbuch sowohl ein akustisches, wie auch ein optisches Vergnügen ist.
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am 26. April 2013
Über den Inhalt muss man nicht viel sagen. Einer der besseren Agatha Christie. Auch wenn die Lösung nicht ganz überraschend ist. Aber man kann das Buch auch als Unterhaltung mit Realitätsbezug nehmen, zB auf einer Nilkreuzfahrt. Die vor fast hundert Jahren beschriebenen Stellen gibt es immer noch und man kann die - kurzen - Anmerkungen über das Land mit heute vergleichen. Lohnende Unterhaltungslektüre.
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